Verbandsgemeinde Diez

A Angaben zur Kommune

Name der Stadt, der Gemeinde, des Landkreises
Verbandsgemeinde Diez
Typ
kreisangehörig
Bundesland
Rheinland-Pfalz
Einreichende Dienststelle
Verbandsgemeinde Diez, Bereich Soziales
Name des Ansprechpartners
Torsten Loosen
Funktion des Ansprechpartners
Bereichsleiter Soziales
Straße/Postfach
Louise-Seher-Straße 1
Postleitzahl
65582
Ort
Diez
Telefon des Ansprechpartners
+49 6432 501-236
Telefax des Ansprechpartners
+49 6432 501-242
E-Mail des Ansprechpartners
Internetadresse der Kommune

B Beschreibung des Wettbewerbsbeitrags

Titel des Wettbewerbsbeitrags

Die Kommune als Verantwortliche für Bewegung, geht das?

Kurzfassung des Wettbewerbsbeitrags

Die Verbandsgemeinde Diez wurde in den Jahren 2012 und 2013 jeweils von der Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen e.V (BAGSO) und von dem Deutschen Turner-Bund (DTB) als Pilotkommune ausgewählt. Beide Pilotprojekte hatten unter anderem das Ziel, die vorhandenen Bewegungsangebote der Verbandsgemeinde Diez (22 Ortsgemeinden und die Stadt Diez) zu erfassen und wünschenswerte neue Bewegungsangebote zu integrieren. In beiden Pilotprojekten stand die Gesundheitsförderung und Prävention in Verbindung mit Bewegungs- und Mobilitätsförderung für ältere Menschen  im Fokus.

Da die Verbandsgemeinde Diez in vielfältiger Weise als Pilotkommune in die Prozesse der BAGSO und des DTB  eingebunden wurde, stellte sich die Frage, wie und in welcher Weise die Kommune einen Beitrag leisten kann, um ihren verdienten Bürgern ein moderates Bewegungsangebot anzubieten. Klar war, dass das Projekt des Deutschen Turner-Bundes "Im Alter AUF (Aktiv und Fit) Leben" mit dem Grundgedanken des Kommunalen Tandems (Turnverein, Sportverein oder soziale wie kirchliche Träger schließen sich mit der Kommune zusammen) als Ausgangslage dienen sollte.  

Von Vorteil waren zudem, die durch die Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen geleiteten Steuerungsgruppensitzungen und Werkstattveranstaltungen, welche die Hauptverantwortlichen der verschiedenen Träger an einen "Tisch" brachten.

So konnten durch die Mitwirkung in den beiden Pilotprojekten als Pilotkommune letztendlich in der Verbandsgemeinde Diez an fünf verschiedenen Standorten Bewegungsangebote für Hochaltrige und an einem Standort ein Angebot für Demenzerkrankte und Ihre Angehörigen integriert werden. 

Der Deutsche Turner-Bund hat über die Projektphasen einen Leitfaden entwickelt in dem die Frage beantwortet wird:

  • Wie führe ich nachhaltige wohnortnahe Bewegungsangebote für Hochaltrige und für Menschen mit Demenz in einer Kommune ein?

Der Leitfaden umfasst die Vorbereitungs-, Planungs- und Umsetzungsphase, Evaluation sowie Nachhaltigkeitssicherung.

 

Beschreibung des Wettbewerbsbeitrags

In der Verbandsgemeinde  Diez lebten im Jahr  2006 insgesamt rund 25.700 Einwohner. Bis ins Jahr 2020 wird die Anzahl der Einwohner auch nahezu konstant bleiben. Allerdings wird die Anzahl der unter Zwanzigjährigen um fast 20 Prozent auf rund 4.330 zurückgehen. Die Anzahl derjenigen, die älter als 65 Jahre sind, steigt bis 2020 hingegen um gut 15 Prozent, sodass in fünf Jahren rund 5.750 Menschen über 65 Jahre in der Verbandsgemeinde Diez leben werden.

Aufgrund dieser Erkenntnis hat der damalige erste  Beigeordnete und heutiger Bürgermeister die Verbandsgemeinde Diez im Sommer 2012 die Angelegenheit zur Chefsache erklärt und die Kommune hat sich an einer Umfrage der Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen e.V. (BAGSO) zu Dienstleistungsangeboten für ältere Menschen beteiligt. Das Interesse wurde bekundet, um im Rahmen einer Zusammenarbeit zu schauen, wie die Dienstleistungsangebote in der Verbandsgemeinde Diez im Sinne der Gesundheitsförderung verbessert werden können.

Ziel war es, basierend auf den bestehenden Angeboten wie Begleitservice, Besuchsservice oder Seniorentreffs gesundheitsförderliche Angebote für ältere Menschen im häuslichen Umfeld zu verbessern. Ausreichende Bewegung und soziale Kontakte sind für ältere Menschen im eigenen Wohnumfeld wichtige Aspekte für die Erhaltung der Gesundheit beziehungsweise körperlichen und geistigen Leistungsfähigkeit und damit ihrer Selbstständigkeit. Gerade hier hieß es aktiv zu werden und Bedarfe zu ermitteln,  vorhandene Strukturen für ältere Menschen sichtbar zu machen, gegebenenfalls zu vernetzen oder neu zu strukturieren.

In diesem Kontext stand auch die Erarbeitung des im Sommer 2011 gemeinschaftlich mit einer Nachbarverbandsgemeinde begonnenen regionalen Entwicklungskonzepts. Auch hier war der demographische Wandel der Ausgangspunkt für sämtliche Überlegungen rund um die zentrale Frage, welche Weichen heute schon gestellt werden müssen,  damit  es sich in der Region auch in Zukunft gut leben lässt.

Die Interessensbekundung hatte Erfolg und die Verbandsgemeinde Diez ist von über 200 Kommunen ausgewählt worden, als eine von vier bundesweiten Pilotkommunen mit der Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen e.V zusammenzuarbeiten. 

Zwischen der Verbandsgemeinde Diez und der Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen e.V wurde daher zur Erprobung des Konzeptes  zur Optimierung und Vernetzung von kommerziellen und nicht kommerziellen, hauptberuflich und ehrenamtlich ausgeübten Dienstleistungsangeboten zur Förderung der Gesundheit und Leistungsfähigkeit älterer Menschen auf kommunaler Ebene unter anderem für den Bereich Bewegung am 27.02.2013 eine Absichtserklärung geschlossen. 

So wurden von Anfang  2013 mit allen  vor Ort in der Seniorenarbeit tätigen Akteuren, mit den Vereinsvorsitzenden der einzelnen Sportvereine, Bürgermeister der Ortsgemeinden und Vertretern der sozialen sowie kirchlichen Einrichtungen in mehreren Steuerungsgruppentreffen und Werkstattveranstaltungen für die Verbandsgemeinde Diez vorhandene Seniorenangebote ermittelt und wünschenswerte neue Angebote für ältere Menschen ausgearbeitet.

Parallel zum Pilotprojekt mit der Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen e.V hatte die Verbandsgemeinde Diez das Glück, in einem weiteren Pilotprojekt mit dem Deutschen Turner-Bund als Pilotkommune fungieren zu dürfen.

Der Deutsche Turner-Bund hat gemeinsam mit dem Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend und dem Deutschen Olympischen Sportbund sechs Kommunen bundesweit ausgewählt, um entsprechende Bewegungsangebote für hochaltrige Menschen aufzubauen und langfristig zu sichern. Ziel war es, Sportvereine oder soziale und kirchliche Einrichtungen zu einer Zusammenarbeit mit der Kommune zu bewegen und zu sogenannten kommunalen Tandems zusammen zu schließen. 

Wie mit der Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen e.V wurde auch zwischen dem Deutschen Turner-Bund e.V. und der Verbandsgemeinde Diez ein Vertrag geschlossen. In dieser Vereinbarung wurde erklärt, dass die Verbandsgemeinde Diez mindestens vier Bewegungsangebote mit je einer Laufzeit von sechs Monaten im Rahmen eines kommunalen Tandems einzuführen versucht. Diese konnten sowohl für Hochaltrige,  für Menschen mit leichter Demenz als auch für pflegende Angehörige sein. Der Deutsche Turner-Bund und die Verbandsgemeinde Diez teilten sich die organisatorischen Aufgaben in diesem Vertrag untereinander auf.

Aus heutiger Sicht war die Verknüpfung der beiden Pilotprojekte in dieser Form sicher einmalig in Deutschland und hatte insoweit Alleinstellungsmerkmal für die Verbandsgemeinde Diez. 

In denen von der Verbandsgemeinde Diez durchgeführten Steuerungsgruppentreffen und den Werkstattveranstaltungen kristallisierte sich heraus, dass es eine Vielzahl von Seniorenangeboten gibt, aber für den Bereich der hochaltrigen Senioren ab 75 bis 100 Jahren wenige bis keine Bewegungsangebote  vorgehalten werden. Aus dieser Erkenntnis heraus wurden Überlegungen angestrebt,  wie, mit welchen Mitteln, mit wem und vor allem wo neue Angebote für hochaltrige Menschen eingeführt werden können.

An den jeweiligen Sitzungen nahm ein ehemaliger Vereinsvorsitzender des größten Vereins in der Verbandsgemeinde Diez teil und zeigte erhebliches Interesse an der Einführung der Bewegungsangebote in seinem Heimatverein. Das Interesse wurde direkt bei der Verbandsgemeinde Diez bekundet, was rückblickend der Garant für eine sehr gute Zusammenarbeit und die daraus resultierenden Erfolge war. Die Konstellation Kommune  und Verein als kommunales Tandem fand somit seinen ersten Zusammenschluss. 

Durch die enormen Erfahrungen des ehemaligen Vereinsvorsitzenden und deren positiven Bekanntheitsgrad fungierte dieser zunächst für seinen Verein, aber später auch für alle anderen mitwirkenden Vereine als Netzwerkkoordinator. Der Netzwerkkoordinator regelte vorliegend die  Zusammenführung von Vereinsvorstand und Kommune und organisierte durch persönliche Gespräche Trainer und Trainingsort.

Zu gemeinsamen Treffen lud sodann die Kommune nach Absprache des Netzwerkkoordinators die Verantwortlichen von Sportvereinen oder kirchlichen Trägern sowie die möglichen Trainer für die Bewegungsgruppen ein, um die Bewerbung des neu einzuführenden Bewegungsangebotes zu besprechen und den Startzeitpunkt, den Trainingsort und den Ansprechpartner vor Ort festzulegen. Die örtliche Presse wurde ebenfalls über das neue Bewegungsangebot infomiert und zur ersten Bewegungsstunde zwecks Berichterstattung eingeladen. 

Die Räumlichkeiten wurden in den bisher sechs integrierten Bewegungsgruppen entweder von der Kommune, des kirchlichen Trägers oder der sozialen Einrichtung kostenlos zur Verfügung gestellt.  

Eine große Herausforderung stellte die Mobilität der hochaltrigen Menschen dar. Viele der Teilnehmer und Teilnehmerinnen waren nicht in der Lage, den Weg zu den öffentlichen Verkehrsmitteln zurückzulegen. Oftmals reichte die eigene Kraft nur bis zur Haustür und zurück. Gemeinsam mit dem jeweiligen Sportverein, der Kirchengemeinde oder der sozialen Einrichtung wurden Möglichkeiten für den Transport zur Bewegungsgruppe und zurück gesucht. Oftmals verfügten gerade die Sportvereine oder Kirchengemeinden über kleine 9-Sitzer Busse. Auch die kommunalen Träger halten Fahrzeuge vor. Die Problematik des Transportmittels konnte insoweit meist mit einem persönlichen Gespräch der Hauptverantwortlichen gelöst werden. 

Ein weiterer Schwerpunkt zur Sicherstellung der Mobilität war, ausreichende ehrenamtliche Helfer zu finden, welche bereit waren in Ihrer Freizeit an bestimmten Tagen die Transportfahrten zu übernehmen. Auch hier funktionierte die Zusammenarbeit zwischen Verein und Kommune problemlos, indem meist langjährige Mitglieder der Vereine im Rentenalter sich für diese Aufgaben bereit erklärten. So konnten in der Verbandsgemeinde Diez mit Kleinbussen des Deutschen Roten Kreuzes und der evangelischen Kirchengemeinde sowie fünf Fahrern der Fahrdienst sicher gestellt werden. Jeder Fahrer wurde in einer bestimmten Woche im Monat eingeteilt und ein Fahrer galt als Ersatzmann. Überraschend war, wie schnell sich in den Bewegungsgruppen Fahrgemeinschaften zusammenschlossen, um die Fahrten zur Bewegungsgruppe gemeinsam zu bewältigen. Die Mobilität wurde für vieler Teilnehmer an den Bewegungsgruppen damit erhöht.  

Die Übungen in den Bewegungsgruppen erfolgen im Rahmen eines Stuhlkreises, indem die Übungsleiter entsprechende Aufgaben erklären und deren Ausführungen kontrollieren. Hierbei werden die Muskelgruppen besonders trainiert, welche zur Bestreitung des täglichen Ablaufs benötigt werden, aber auch permanent dem Alterungsprozess unterliegen (Sturzprävention, Balance, Gleichgewicht). So kann und wird ein aktiver und mobiler Lebensstil gefördert und die Selbstständigkeit zur Bewältigung alltäglicher Anforderung erhalten.

Mit sehr großer Freude konnte beobachtet werden, dass viele der hochaltrigen Teilnehmer über Jahre hinweg keinen Kontakt mehr miteinander hatten (keine entsprechende Angebote / fehlende Mobilität) und jetzt, durch die  Einführung der Bewegungsangebote, sich mindestens einmal in der Woche wiedersehen zu können. Viele der Bewegungsgruppen veranstalten gemeinsame Weihnachtsfeiern, Kreppelkaffees oder interessante und gesundheitsfördernde Vorträge. Man verbindet die Bewegungsstunde mit Spaß und hat ausreichend Gelegenheit die sozialen Kontakte zu fördern. 

Wie bereits bei der Beschreibungen der Kurzfassung des Wettbewerbsbeitrages erwähnt,  hat der Deutschen Turner-Bund einen Handlungsleitfaden für dieses Projekt erarbeitet. Das Projekt ist erprobt sowie umsetzbar und Bedarf letztendlich nur einer breiten Bekanntmachung in der Öffentlichkeit sowie in Kommunen.

Eventuelle Preisgelder würden zur geplanten Einführung einer weitere Bewegungsgruppe, zur Beschaffung von Trainingsmaterialien (Bänder, Bälle, Matten usw.) sowie zur eventuellen Anschaffung mehrerer Moto-med-Geräte verwendet werden. Hinsichtlich einer weiteren Bewerbung des Projektes könnten auch einheitliche Trainingsjacken für die Bewegungsgruppen angeschafft werden. Das Preisgeld wird insoweit ausschließlich für die neue oder vorhandenen Bewegungsgruppen Verwendung finden.

Abschließend möchten wir auf die positiven Rückmeldungen der Teilnehmer hinweisen, obwohl die glücklichen Augen der hochaltrigen Senioren während den Übungsstunden mehr ausdrücken als tausend Worte.

C Fragen zum Wettbewerbsbeitrag

C 1 Fragen zur gesamtkommunalen Einbindung des Wettbewerbsbeitrags

C 10 Gibt es zur Gesundheitsförderung und Prävention bei älteren Menschen in Ihrer Kommune eine schriftliche Gesamtkonzeption?: 
ja
nein
C 11 Ist Ihr Wettbewerbsbeitrag in diese Gesamtkonzeption eingebunden?: 
ja
nein
C 12 Hat sich der (Ober-)Bürgermeister bzw. Landrat öffentlich für Ihren Wettbewerbsbeitrag eingesetzt?: 
ja
nein

C 2 Fragen zur Konzeption und Ausrichtung des Wettbewerbsbeitrags

C 20 Gibt es zu Ihrem Wettbewerbsbeitrag ein schriftliches Konzept? : 
ja (bitte als Anlage beifügen)
nein
C 21 Sind die Präventionsziele Ihres Wettbewerbsbeitrags detailliert festgelegt?: 
ja
nein
C 22 Wurde vor der Zielfestlegung eine Ausgangs- und Bedarfsanalyse erstellt?: 
ja
nein
C 23 An welche Gruppen richtet sich Ihr Wettbewerbsbeitrag?: 
junge Alte (55-Jährige bis 65-Jährige)
ältere Menschen (über 65-Jährige bis 80-Jährige)
hochbetagte Menschen (über 80-Jährige)
gesundheitlich/mobilitäts-eingeschränkte ältere Menschen
pflegebedürftige ältere Menschen
aktive und mobilitätsstarke ältere Menschen
ältere Migranten/Migrantinnen
sozial benachteiligte ältere Menschen
Pflegende (Angehörige)
Multiplikatoren
Weitere
C 24 Welche Maßnahmen zur Bewegungs- und Mobilitätsförderung von älteren Menschen stehen in Ihrem Beitrag im Mittelpunkt?: 
kommunale Konzepte zur Bewegung- und Mobilitätsförderung bei älteren Menschen
Maßnahmen und Angebote zur Erreichung alltagsbezogener Bewegungs- und Mobilitätsförderung bei älteren Menschen
Bewegungsräume/Bewegungsparcours im Quartier, in Parks und Grünanlagen
barrierefreie und bewegungsförderliche Gestaltung des öffentlichen Raums
wohnortnahe Infrastrukturen
(Weiter)Entwicklung und Ausbau des öffentlichen Personennahverkehrs
(Weiter)Entwicklung und Ausbau von Mobilitätshilfediensten
Stärkung der Gesundheits- und Bewegungskompetenz sowie des Wissens um die gesundheitliche Bedeutung körperlicher Aktivität bei älteren Menschen
Unterstützung von Akteuren in der Kommune bei der Planung und Durchführung von Maßnahmen zur Bewegungs- und Mobilitätsförderung bei älteren Menschen
Weitere
C 25 Verfolgt Ihr Wettbewerbsbeitrag einen generationenübergreifenden Ansatz?: 
ja
nein
C 26 Ist Ihr Wettbewerbsbeitrag geschlechtsspezifisch/geschlechtersensibel ausgerichtet?: 
ja
nein
C 27 Ist Ihr Wettbewerbsbeitrag auf Beteiligung, Engagement und Selbsthilfe älterer Menschen ausgerichtet?: 
ja
nein
C 28 Welche Strategie der Bewegungs- und Mobilitätsförderung bei älteren Menschen verfolgt Ihr Wettbewerbsbeitrag?: 
Verhaltensprävention
Verhältnisprävention
Verhaltens- und Verhältnisprävention
C 29 An welche Settings und Einrichtungen knüpft Ihr Wettbewerbsbeitrag an?: 
Senioreneinrichtungen/-freizeitstätten
Altenheime
Reha-Einrichtungen
Ambulante Pflegedienste
Sportvereine
Bildungseinrichtungen (Schule, VHS u.a.)
Nachbarschaftshäuser/Stadtteilzentren
Quartiere
Weitere
C 29a Wenn "Weitere"... Welche?: 
kirchliche Träger (katholische und evangelische Kirche)

C 3 Fragen zur Umsetzung des Wettbewerbsbeitrags

C 30 Welche Akteure aus Kommunalpolitik und Kommunalverwaltung beteiligen sich wesentlich an der Umsetzung Ihres Beitrags?: 
Gemeinde-, Stadt- bzw. Kreisrat
Bürgermeister bzw. Landrat
Gesundheitsamt
Sozialamt
Sportamt
Stadtplanungsamt
Grünflächenamt
Seniorenbeauftragte
Gleichstellungsbeauftragte
Weitere
C 31 Welche verwaltungsexternen Akteure beteiligen sich wesentlich an der Umsetzung Ihres Wettbewerbsbeitrags?: 
Ärzte
Apotheken
Krankenversicherungen
Krankenhäuser
Altenheime/Pflegeheime
Reha-Einrichtungen
ambulante Pflegedienste
Seniorenberatungsstellen
Seniorenfreizeitstätten
Sportvereine
Bildungseinrichtungen (Schule, VHS u.a.)
Stadtteilzentren/Nachbarschaftshäuser
Quartiersmanagement
Wohlfahrtsverbände
Kirchen
Migrantenorganisationen
Selbsthilfeeinrichtungen
Lokale Medien
Sponsoren
Stiftungen
Weitere
C 31a Wenn "Weitere"... Welche?: 
Deutscher Turner-Bund (DTB) Bundesarbeitsgemeinschaft für Seniorenorganisationen e.V. (BAGSO)
C 32 Gibt es schriftliche und verbindliche Vereinbarungen zur Vernetzung und Kooperation der Akteure?: 
ja
nein
C 32a Wenn ja, welche?: 
Zielvereinbarungen
C 33 Welche Laufzeit hat Ihr Wettbewerbsbeitrag?: 
bis zu zwei Jahre
mehr als zwei Jahre (aber befristet)
Dauerangebot
C 34 Wie lange ist die Finanzierung des Wettbewerbsbeitrags gesichert?: 
offen
bis zu zwei Jahre
dauerhaft
C 35 Wird der Wettbewerbsbeitrag in seiner Qualität und Zielerreichung überprüft und bewertet bzw. evaluiert?: 
ja
geplant
nein
C 35a Wenn ja: 
Selbstevaluation
Fremdevaluation
C 36 Werden im Rahmen der Umsetzung Ihres Beitrags von anderen entwickelte Projekte und Maßnahmen übernommen und eingesetzt?: 
ja
nein
C 37 Sind umgekehrt im Rahmen Ihres Beitrags entwickelte Projekte und Maßnahmen andernorts übernommen und eingesetzt worden?: 
ja
nein
C 37a Wenn ja, welche?: 
In der Verbandsgemeinde Diez wurden in 4 Ortsgemeinden sowie in der Stadt Diez Bewegungsangebote für Hochaltrige (80 Jahre +) erfolgreich eingeführt. Des weiteren wurde eine Bewegungsgruppe für Demenzerkrankte und ihre Angehörigen mit Zusammenwirken der Arbeiterwohlfahrt in einer Seniorenresidenz integriert.

D Einzelprojekte

Einzelprojekts Nr. 1

D 10 Titel des Einzelprojekts Nr. 1: 
Einführung einer Bewegungsgruppe in der Ortsgemeinde Altendiez
D 11 Welche Laufzeit hat das Projekt?: 
bis zu zwei Jahre
mehr als zwei Jahre (aber befristet)
Dauerangebot
D 12 Wie lange ist die Finanzierung des Projektes gesichert?: 
offen
bis zu zwei Jahre
dauerhaft
D 13 Wie wird das Projekt finanziert?: 
kommunale Mittel
Landesmittel
Bundesmittel
europäische Mittel
Mittel von Krankenversicherungen
Stiftungsmittel
Sponsorengelder
Spenden
Weitere
D 13a Wenn "Weitere"... Welche?: 
Verbilligte Mitgliedschaft im Verein, rein zur Deckung der Fahrtkosten (Benzin) und der Übungsleiter. Das erste halbe Jahr wurde durch die Weitergabe der Mittel des Deutschen Turner-Bundes sicher gestellt.
D 14 Wird das Projekt in seiner Qualität und Zielerreichung überprüft und bewertet bzw. evaluiert?: 
ja
geplant
nein
D 14a Wenn ja: 
Selbstevaluation
Fremdevaluation
D 15 Kurzbeschreibung des Projektes auf maximal einer DIN A 4 – Seite : 

Im Wesentlich können wir an dieser Stelle auf die ausführliche Projektbeschreibung unter Buchstabe B verweisen.  In der Ortsgemeinde Altendiez wurde die erste Bewegungsgruppe in der Verbandsgemeinde Diez mit Erfolg integriert.

Einzelprojekts Nr. 2

D 20 Titel des Einzelprojekts Nr. 2: 

Einführung einer Bewegungsgruppe in der Stadt Diez.

D 21 Welche Laufzeit hat das Projekt?: 
bis zu zwei Jahre
mehr als zwei Jahre (aber befristet)
Dauerangebot
D 22 Wie lange ist die Finanzierung des Projektes gesichert?: 
offen
bis zu zwei Jahre
dauerhaft
D 23 Wie wird das Projekt finanziert?: 
kommunale Mittel
Landesmittel
Bundesmittel
europäische Mittel
Mittel von Krankenversicherungen
Stiftungsmittel
Sponsorengelder
Spenden
Weitere
D 23a Wenn "Weitere"... Welche?: 
Verbilligte Mitgliedschaft im Verein, rein zur Deckung der Fahrtkosten (Benzin) und der Übungsleiter. Das erste halbe Jahr wurde durch die Weitergabe der Mittel des Deutschen Turner-Bundes sicher gestellt.
D 24 Wird das Projekt in seiner Qualität und Zielerreichung überprüft und bewertet bzw. evaluiert?: 
ja
geplant
nein
D 24a Wenn ja: 
Selbstevaluation
Fremdevaluation
D 25 Kurzbeschreibung des Projektes auf maximal einer DIN A 4 – Seite : 

In der Stadt Diez wurde das zweite Bewegungsangebote für Hochaltrige eingeführt.

Auch an dieser Stelle möchten wir auf die Ausführungen unter Buchstabe B verweisen. 

Einzelprojekts Nr. 3

D 30 Titel des Einzelprojekts Nr. 3: 
Einführung einer Bewegungsgruppe für Demenzerkrankte und ihre Angehörigen
D 31 Welche Laufzeit hat das Projekt?: 
bis zu zwei Jahre
mehr als zwei Jahre (aber befristet)
Dauerangebot
D 32 Wie lange ist die Finanzierung des Projektes gesichert?: 
offen
bis zu zwei Jahre
dauerhaft
D 33 Wie wird das Projekt finanziert?: 
kommunale Mittel
Landesmittel
Bundesmittel
europäische Mittel
Mittel von Krankenversicherungen
Stiftungsmittel
Sponsorengelder
Spenden
Weitere
D 33a Wenn "Weitere"... Welche?: 
Derzeit kann diese Bewegungsgruppe noch aus restlichen Mitteln des Deutschen Turner-Bundes finanziert werden. Künftig sollen aus Spendenmittel, freiwilligen Eigenbeiträgen und einem geplanten Zusammenschluss mit einem ortsansässigen Verein die Übungsleiterkosten getragen werden.
D 34 Wird das Projekt in seiner Qualität und Zielerreichung überprüft und bewertet bzw. evaluiert?: 
ja
geplant
nein
D 34a Wenn ja: 
Selbstevaluation
Fremdevaluation
D 35 Kurzbeschreibung des Projektes auf maximal einer DIN A 4 – Seite : 

Das Bewegungsangebot für Demenzerkrankte und ihre Angehörigen wurde in Zusammenarbeit mit einer Senioreneinrichtung geplant und umgesetzt. In sehr konstruktiven Gesprächen konnte man durch die Erfahrungen eines Pflegestützpunktes und der Interessensbekundung einer Seniorenresidenz dieses reizvolle Bewegungsangebot direkt vor Ort integrieren.

Die Vorgehensweise ähnelt der, wie unter Buchstabe B erläutert. 

E Anlagen