Stadt Solingen

A Angaben zur Kommune

Name der Stadt, der Gemeinde, des Landkreises
Stadt Solingen
Typ
kreisfrei
Bundesland
Nordrhein-Westfalen
Einreichende Dienststelle
Stadtdienst Soziales
Name des Ansprechpartners
Daniela Dannies-Kögel
Funktion des Ansprechpartners
Seniorenbüro
Straße/Postfach
Rathausplatz 1
Postleitzahl
42651
Ort
Solingen
Telefon des Ansprechpartners
+49 212 290-5387
Telefax des Ansprechpartners
+49 212 290-745387
E-Mail des Ansprechpartners
Internetadresse der Kommune

B Beschreibung des Wettbewerbsbeitrags

Titel des Wettbewerbsbeitrags

Generationensportfest

Kurzfassung des Wettbewerbsbeitrags

Ein jährliches Sportfest, bei dem Teams von ortsansässigen Grundschulen bestehend aus Kindern mit Großeltern in einer Gruppenstärke von 25 Paaren an 10 Spielstationen gegeneinander antreten.

Beschreibung des Wettbewerbsbeitrags

Ausgehend vom Stand 31.12.2014 leben in Solingen 160.081 Einwohner, von den 43.778 bereits das 60. Lebensjahr überschritten haben.

Womit sich ein Anteil von 27% über 60 jährigen in Solingen aktuell ergibt.

Am 31.12.2011 lebten insgesamt 158.513 Einwohner  in Solingen, davon hatten 43.192 Personen (27,25%) bereits das 60. Lebensjahr überschritten.

Diese Entwicklung hat die Stadt Solingen zum Anlass genommen, als durch die Europäische Union das Jahr 2012 zum "Europäischen Jahr des aktiven Alterns und der Solidarität zwischen den Generationen" deklariert wurde, in die Planung eines Generationensportfestes zu gehen.

Die Stadt Solingen hat sich dem Themenjahr angenommen und gemeinsam mit dem ortsansässigen "Solinger Sportbund" das Generationensportfest entwickelt und durchgeführt.

Hierbei handelt es sich um eine Sportveranstaltung der ganz besonderen Art. Kinder im Alter von 6 – 11 Jahren absolvieren gemeinsam mit ihren Großeltern einen Parcours von 10 Spielstationen. Der Parcours bringt jedoch keine sportlichen Höchstleistungen bei den Paaren hervor, sondern weckt vielmehr den Spaß und die Freude an Bewegung und den verschiedenen gemeinsamen Aktivitäten.

Um dem Generationensportfest die nötige Bedeutung beizumessen, wurden im Voraus die Solinger Grundschulen zur Teilnahme aufgefordert. Jede schule sollte aus den Klassen  1 – 4 ein Team von ca.  20 – 25 Kindern mit Großeltern bilden.

9 Grundschulen sicherten ihre Teilnahme zu und so erwarteten wir am 15.06.2012 erstmalig 200 Paar (Kinder mit Großeltern) zum Generationensportfest im Stadion der Jahn-Kampf-Bahn.

In diesem Jahr fand das Generationensportfest am 29.05.2015 bereits zum 4.Mal statt und es konnten sogar 265 Paare im Stadion begrüßt werden.

Neben dem dem Sport-, Spiel- und Bewegungscharakter steht aber auch das Miteinander ganz weit im Vordergrund. Für das leibliche Wohl wird mit frisch gebackenen Waffeln des Seniorenbeirats und mit lecken Grillwürsten und Kaltgetränken gesorgt.

Das Generationensportfest ist bewusst als inklusive Veranstaltung ausgelegt, d.h. nicht nur Jung und Alt sollen zueinander finden sondern auch Kinder und Ältere mit Zuwanderungshintergrund sowie behinderte und nichtbehinderte Menschen sind ausdrücklich eingeschlossen.

Das Generationensportfest geniesst nun schon seit vier Jahren in Solingen große Beliebtheit und wird insbesondere durch die Altenstiftung der Stadt Sparkasse unterstützt. Und wird auch in den nächsten Jahren in diesem großen Rahmen stattfinden.

Die Durchführung des Sportfestes findet in jedem Jahr im Rahmen eines "social Day" statt. Dies gestaltet sich so, dass die Azubis der Stadt Solingen die Ideen und Ausführung der insgesamt 10 Spielstationen selber entwickeln und am Tag selber ihre gesammelten Erfahrungen aus der bisherigen Ausbildungszeit in kreativer Weise einbringen. Am Tag selber sorgen die Azubis für einen reibungslosen Ablauf der einzelnen Stationen.

So entstehen immer wieder neue Spiele, bei denen die Generation jung- alt mit Spaß körperlich und geistig aktiv werden kann.

"Die fliegenden Vermesserstiefel" (Gummistiefel Weitwurf) und auch das Mülltonnenrennen sind in jedem Jahr eine beliebte Aktion. Doch auch der Bungee –Run in diesem Jahr hat so machen körperlich gefordert und zu jeder Menge Freude geführt.

Die Teamfähigkeit und das Miteinander stehen an diesem Tag ganz weit im Vordergrund und macht die Bewegung somit viel leichter und hat schon so machen Teilnehmer im Anschluss wieder zu mehr Bewegung im alltäglichen Leben inspiriert.

C Fragen zum Wettbewerbsbeitrag

C 1 Fragen zur gesamtkommunalen Einbindung des Wettbewerbsbeitrags

C 10 Gibt es zur Gesundheitsförderung und Prävention bei älteren Menschen in Ihrer Kommune eine schriftliche Gesamtkonzeption?: 
ja
nein
C 11 Ist Ihr Wettbewerbsbeitrag in diese Gesamtkonzeption eingebunden?: 
ja
nein
C 12 Hat sich der (Ober-)Bürgermeister bzw. Landrat öffentlich für Ihren Wettbewerbsbeitrag eingesetzt?: 
ja
nein

C 2 Fragen zur Konzeption und Ausrichtung des Wettbewerbsbeitrags

C 20 Gibt es zu Ihrem Wettbewerbsbeitrag ein schriftliches Konzept? : 
ja (bitte als Anlage beifügen)
nein
C 21 Sind die Präventionsziele Ihres Wettbewerbsbeitrags detailliert festgelegt?: 
ja
nein
C 22 Wurde vor der Zielfestlegung eine Ausgangs- und Bedarfsanalyse erstellt?: 
ja
nein
C 23 An welche Gruppen richtet sich Ihr Wettbewerbsbeitrag?: 
junge Alte (55-Jährige bis 65-Jährige)
ältere Menschen (über 65-Jährige bis 80-Jährige)
hochbetagte Menschen (über 80-Jährige)
gesundheitlich/mobilitäts-eingeschränkte ältere Menschen
pflegebedürftige ältere Menschen
aktive und mobilitätsstarke ältere Menschen
ältere Migranten/Migrantinnen
sozial benachteiligte ältere Menschen
Pflegende (Angehörige)
Multiplikatoren
Weitere
C 23a Wenn "Weitere"... Welche?: 
Senioren 55 + und Kinder 6 - 11 Jahre
C 24 Welche Maßnahmen zur Bewegungs- und Mobilitätsförderung von älteren Menschen stehen in Ihrem Beitrag im Mittelpunkt?: 
kommunale Konzepte zur Bewegung- und Mobilitätsförderung bei älteren Menschen
Maßnahmen und Angebote zur Erreichung alltagsbezogener Bewegungs- und Mobilitätsförderung bei älteren Menschen
Bewegungsräume/Bewegungsparcours im Quartier, in Parks und Grünanlagen
barrierefreie und bewegungsförderliche Gestaltung des öffentlichen Raums
wohnortnahe Infrastrukturen
(Weiter)Entwicklung und Ausbau des öffentlichen Personennahverkehrs
(Weiter)Entwicklung und Ausbau von Mobilitätshilfediensten
Stärkung der Gesundheits- und Bewegungskompetenz sowie des Wissens um die gesundheitliche Bedeutung körperlicher Aktivität bei älteren Menschen
Unterstützung von Akteuren in der Kommune bei der Planung und Durchführung von Maßnahmen zur Bewegungs- und Mobilitätsförderung bei älteren Menschen
Weitere
C 25 Verfolgt Ihr Wettbewerbsbeitrag einen generationenübergreifenden Ansatz?: 
ja
nein
C 26 Ist Ihr Wettbewerbsbeitrag geschlechtsspezifisch/geschlechtersensibel ausgerichtet?: 
ja
nein
C 27 Ist Ihr Wettbewerbsbeitrag auf Beteiligung, Engagement und Selbsthilfe älterer Menschen ausgerichtet?: 
ja
nein
C 28 Welche Strategie der Bewegungs- und Mobilitätsförderung bei älteren Menschen verfolgt Ihr Wettbewerbsbeitrag?: 
Verhaltensprävention
Verhältnisprävention
Verhaltens- und Verhältnisprävention
C 29 An welche Settings und Einrichtungen knüpft Ihr Wettbewerbsbeitrag an?: 
Senioreneinrichtungen/-freizeitstätten
Altenheime
Reha-Einrichtungen
Ambulante Pflegedienste
Sportvereine
Bildungseinrichtungen (Schule, VHS u.a.)
Nachbarschaftshäuser/Stadtteilzentren
Quartiere
Weitere
C 29a Wenn "Weitere"... Welche?: 
Grundschulen

C 3 Fragen zur Umsetzung des Wettbewerbsbeitrags

C 30 Welche Akteure aus Kommunalpolitik und Kommunalverwaltung beteiligen sich wesentlich an der Umsetzung Ihres Beitrags?: 
Gemeinde-, Stadt- bzw. Kreisrat
Bürgermeister bzw. Landrat
Gesundheitsamt
Sozialamt
Sportamt
Stadtplanungsamt
Grünflächenamt
Seniorenbeauftragte
Gleichstellungsbeauftragte
Weitere
C 31 Welche verwaltungsexternen Akteure beteiligen sich wesentlich an der Umsetzung Ihres Wettbewerbsbeitrags?: 
Ärzte
Apotheken
Krankenversicherungen
Krankenhäuser
Altenheime/Pflegeheime
Reha-Einrichtungen
ambulante Pflegedienste
Seniorenberatungsstellen
Seniorenfreizeitstätten
Sportvereine
Bildungseinrichtungen (Schule, VHS u.a.)
Stadtteilzentren/Nachbarschaftshäuser
Quartiersmanagement
Wohlfahrtsverbände
Kirchen
Migrantenorganisationen
Selbsthilfeeinrichtungen
Lokale Medien
Sponsoren
Stiftungen
Weitere
C 31a Wenn "Weitere"... Welche?: 
DRK
C 32 Gibt es schriftliche und verbindliche Vereinbarungen zur Vernetzung und Kooperation der Akteure?: 
ja
nein
C 32a Wenn ja, welche?: 
Regelmäßiger Mailverkehr und Teamtreffen
C 33 Welche Laufzeit hat Ihr Wettbewerbsbeitrag?: 
bis zu zwei Jahre
mehr als zwei Jahre (aber befristet)
Dauerangebot
C 34 Wie lange ist die Finanzierung des Wettbewerbsbeitrags gesichert?: 
offen
bis zu zwei Jahre
dauerhaft
C 35 Wird der Wettbewerbsbeitrag in seiner Qualität und Zielerreichung überprüft und bewertet bzw. evaluiert?: 
ja
geplant
nein
C 35a Wenn ja: 
Selbstevaluation
Fremdevaluation
C 36 Werden im Rahmen der Umsetzung Ihres Beitrags von anderen entwickelte Projekte und Maßnahmen übernommen und eingesetzt?: 
ja
nein
C 36a Wenn ja, welche?: 
Social Day
C 37 Sind umgekehrt im Rahmen Ihres Beitrags entwickelte Projekte und Maßnahmen andernorts übernommen und eingesetzt worden?: 
ja
nein

D Einzelprojekte

Einzelprojekts Nr. 1

D 11 Welche Laufzeit hat das Projekt?: 
bis zu zwei Jahre
mehr als zwei Jahre (aber befristet)
Dauerangebot
D 12 Wie lange ist die Finanzierung des Projektes gesichert?: 
offen
bis zu zwei Jahre
dauerhaft
D 13 Wie wird das Projekt finanziert?: 
kommunale Mittel
Landesmittel
Bundesmittel
europäische Mittel
Mittel von Krankenversicherungen
Stiftungsmittel
Sponsorengelder
Spenden
Weitere
D 14 Wird das Projekt in seiner Qualität und Zielerreichung überprüft und bewertet bzw. evaluiert?: 
ja
geplant
nein
D 14a Wenn ja: 
Selbstevaluation
Fremdevaluation

Einzelprojekts Nr. 2

D 21 Welche Laufzeit hat das Projekt?: 
bis zu zwei Jahre
mehr als zwei Jahre (aber befristet)
Dauerangebot
D 22 Wie lange ist die Finanzierung des Projektes gesichert?: 
offen
bis zu zwei Jahre
dauerhaft
D 23 Wie wird das Projekt finanziert?: 
kommunale Mittel
Landesmittel
Bundesmittel
europäische Mittel
Mittel von Krankenversicherungen
Stiftungsmittel
Sponsorengelder
Spenden
Weitere
D 24 Wird das Projekt in seiner Qualität und Zielerreichung überprüft und bewertet bzw. evaluiert?: 
ja
geplant
nein
D 24a Wenn ja: 
Selbstevaluation
Fremdevaluation

Einzelprojekts Nr. 3

D 31 Welche Laufzeit hat das Projekt?: 
bis zu zwei Jahre
mehr als zwei Jahre (aber befristet)
Dauerangebot
D 32 Wie lange ist die Finanzierung des Projektes gesichert?: 
offen
bis zu zwei Jahre
dauerhaft
D 33 Wie wird das Projekt finanziert?: 
kommunale Mittel
Landesmittel
Bundesmittel
europäische Mittel
Mittel von Krankenversicherungen
Stiftungsmittel
Sponsorengelder
Spenden
Weitere
D 34 Wird das Projekt in seiner Qualität und Zielerreichung überprüft und bewertet bzw. evaluiert?: 
ja
geplant
nein
D 34a Wenn ja: 
Selbstevaluation
Fremdevaluation

E Anlagen

Fotos