Stadt Offenbach am Main

A Angaben zur Kommune

Name der Stadt, der Gemeinde, des Landkreises
Stadt Offenbach am Main
Typ
kreisfrei
Bundesland
Hessen
Einreichende Dienststelle
Sozialamt, Offenbach am Main
Name des Ansprechpartners
Heidi Weinrich
Funktion des Ansprechpartners
Kommunale Altenplanerin
Straße/Postfach
Berliner Str. 60
Postleitzahl
63065
Ort
Offenbach am Main
Telefon des Ansprechpartners
+49 69 8065-3296
Telefax des Ansprechpartners
+49 69 8065-3271
E-Mail des Ansprechpartners
Internetadresse der Kommune

B Beschreibung des Wettbewerbsbeitrags

Titel des Wettbewerbsbeitrags

Offenbacher Bewegungsprogramm 50 plus

Kurzfassung des Wettbewerbsbeitrags

In der internationalen Fachliteratur sind zahlreiche Arbeiten zu finden, die die präventive und rehabilitative Wirkung körperlicher Aktivität überzeugend belegen. Die sich daraus ergebenden Erkenntnisse und Konsequenzen wurden im Rahmen der kommunalen Altenplanung in das "Offenbacher Bewegungsprogram 50 plus" umgesetzt. Hiermit soll ein wesentlicher Beitrag zu gesundem und gutem Altern in der Kommune geleistet werden. Die Basis des Programms bildet eine wissenschaftliche Arbeit zu "Theorie und Praxis guten Alterns durch Bewegung", eine repräsentative Befragung von Menschen im Alter von 55 bis 70 Jahren in der Stadt Offenbach zu ihrem Interesse an Bewegungsangeboten sowie die konzeptionelle Weiterentwicklung der Seniorentreffs der Stadt Offenbach.

Das Programm ist angesiedelt im Bereich der offenen Seniorenarbeit und agiert auf zwei Ebenen. Die der Wissensvermittlung und die der Bewegungsangebote. Zur ersten Ebene sind Literatur- und Vortragsangebote zur Zweiten u.a. der Ausbau von Bewegungsangeboten in den Seniorentreffs, die Einrichtung eines Bewegungsparcours und Spaziergruppen zu zählen.

Beschreibung des Wettbewerbsbeitrags

Ausgangssituation

In Zusammenhang mit der vermehrten Thematisierung des demografischen Wandels ist die stetig zunehmende Lebenserwartung von Frauen und Männern zentraler Gegenstand der Berichterstattung. Eine Rekonstruktion der Lebenserwartung seit 1840 weißt eine kontinuierliche Steigerung um ca. drei Monate pro Jahr auf, die noch nicht ihren Höhepunkt erreicht hat. Berechnungen zeigen, dass in 60 Jahren die Lebenserwartung 100 Jahre betragen wird (Oeppen & Vaupel 2002). Dieser Anstieg wird individuelle, sozialpolitische und gesamtgesellschaftliche Anpassungsprozesse nach sich ziehen müssen.

In der Sozial- und Gesundheitspolitik wird die Auseinandersetzung mit der Leistungsfähigkeit und Finanzierbarkeit der Versorgungs- sowie der Sozialtransfersysteme verstärkt werden müssen. Ziel wird zunehmend sein, die noch unausgeschöpften Präventionspotentiale älterer Menschen zu nutzen. Es gilt bei gesunden älteren Personen Krankheiten und Pflegebedürftigkeit zu verhindern bzw. hinauszuschieben.

Das Individuum selbst muss sich auf ein langes Leben einstellen und nach seinen Möglichkeiten Maßnahmen ergreifen, um dafür seine eigene Lebensqualität zu sichern. Zunehmend wird von den Bürgerinnen und Bürgern ein verantwortungsvoller Umgang mit ihrer Gesundheit erwartet.

Hier sei eine Kernaussage von Böhm und Mardorf zitiert: "In der Stärkung des gesellschaftlichen und individuellen Bewusstseins für die eigene Gesundheit und gesundheitswirksame Faktoren (...) dürfte ein Schlüssel für die Gesundheit der Bevölkerung auch im Hinblick auf die Finanzierbarkeit liegen" (2009, S. 289).

In der Gesundheitsberichterstattung des Bundes 2009, wird die präventive Funktion körperlicher Aktivität für die Gesunderhaltung im Alter explizit hervorgehoben. Ausreichende Bewegung hat eine schützende Funktion gegenüber vielen chronischen (u.a. Osteoporose, Diabetes mellitus, Herz-Kreislauf-Erkrankungen) sowie funktionellen Erkrankungen. Sie verlangsamt biologische und dadurch altersbedingte Abbauprozesse, wie Verringerung der Muskelkraft und der Knochenmasse. Zudem wirkt sie positiv auf das Immunsystem und das psychische Wohlbefinden (Böhm, K. et al.).

Zum 31.12.2014 hatte die Stadt Offenbach 128.974 Einwohnerinnen und Einwohner. Offenbach gehört zu den Städten, die einen Bevölkerungszuwachs verzeichnen. Seit 2000 hat die Ein-wohnerzahl um 10,6% zugenommen. Der Anteil der über 64-Jährigen lag mit 21.524 bei 16,7%, und ist seit 2000 um rd. 15% gestiegen. Der Anteil von älteren Migranten beträgt 8% aller Migranten. Offenbach zeichnet sich, wie viele Städte in West Deutschland, im Gegensatz zur ländlichen Region, nicht durch einen extremen Anstieg der Älteren aus, sondern durch eine zunehmende Zahl älterer, einkommensschwacher Menschen. Seit Einführung des SGB XII hat der Anteil der Menschen, die Grundsicherung im Alter erhalten, um 32,5% zugenommen. Die Zahl der Älteren über 65 Jahre hat dagegen in diesem Zeitraum nur um knapp 6% zugenommen. Zudem ist die Verteilung der über 64-Jährigen im Stadtgebiet sehr unterschiedlich. In den Stadtrandbezirken ist die Zahl der Älteren in Offenbach deutlich höher als im Innenstadtbereich.

Zum anderen muss erwähnt werden, dass die Stadt eine prekäre Haushaltssituation aufweist und unter dem Rettungsschirm des Landes Hessen steht. D.H. die Kommune ist genötigt alle denkbaren Möglichkeiten, die finanzielle Situation der Stadt zu verbessern, auszuschöpfen.

Im Hinblick auf die Zunehmende Zahl älterer Menschen, die möglicherweise im höheren Alter pflegerische Versorgung benötigen werden, steht insbesondere das Rhein-Main-Gebiet vor dem akuten Problem des Fachkräftemangels. Trotz erhöhter Zuwanderung bleibt dies ein drängendes Problem in der Pflege. Insbesondere, da der demografische Wandel nicht ursächlich im Problem der längeren Lebenserwartung liegt sondern in der sich verringernden Zahl jüngerer Menschen. Jetzt und in Zukunft werden somit nicht genügend Pflegekräfte für die steigende Zahl von Pflegbedürftigen zur Verfügung stehen. Ein weiterer Grund Pflegebedürftigkeit präventiv zu begegnen.

Anlass und Gründe für den zugrunde gelegten Ansatz

Zusammengenommen haben die o.g. vier Punkte:

  • zentrale Bedeutung von Bewegung für "gutes Altern",
  • zunehmender Anteil ältere und einkommensschwache Bevölkerung,
  • prekärer städtischer Haushalt und der
  • Pflegekräftemangel

zu Überlegungen geführt, wie für das Individuum und die Gesellschaft gewinnbringendes "gutes altern" gelingen kann und welche Rolle die Kommune bei der Unterstützung ihrer Bürgerinnen und Bürger dabei einnehmen kann.

Hinzu kam der Umstand, dass ein Magistratsbeschluss vorlag, der die Weiterentwicklung des Angebots, der Organisation und des Finanzierungsmodells der Seniorentreffs in Offenbach zum Inhalt hatte. Die kommunale Altenplanerin wurde mit der Durchführung des Projekts betraut. Gemeinsam mit dem Sozialforschungsinstitut "INBAS Sozialforschung", Frankfurt wurden die inhaltlichen Zielsetzungen festgelegt u.a.:

  • Sozial und Gesundheitspolitisch sinnvolle Angebote
  • Erhaltung selbstständiger Lebensmöglichkeit im Alter
  • Förderung von Mobilität und Gesundheit im Alter
  • Demenzprävention
  • Erhaltung bestehender und Verknüpfung neuer sozialer Bindungen
  • Einbeziehung von freiwilligem Engagement
  • Nutzung von Kooperationsmöglichkeiten

Der dem Projekt zugrunde liegende Grundgedanke ist, dass nachweislich regelmäßige körperliche Aktivität nicht nur als ein wichtiger, sondern sogar als der entscheidende Faktor für eine zufriedenstellende Gesundheit und "gutes Altern" gilt. Körperliche Aktivität ist zentral für die Erhaltung der Aktivitäten des täglichen Lebens, der Verminderung von Immobilität und dadurch bedingte Abhängigkeit sowie Sicherung der kognitiven Leistungsfähigkeit im Alter ist. Der präventive Charakter körperlicher Aktivität kann daher nicht hoch genug eingeschätzt werden (Chodzko-Zajko et al. 2009).

Demzufolge sollten als erstes die Bewegungsangebote für ältere Menschen deutlich ausgebaut werden. In einer Gesellschaft mit immer mehr älteren Menschen müssen sich die sozialpolitischen Anstrengungen darauf richten, Gebrechlichkeit, Krankheit und Pflegebedürftigkeit so lange wie möglich zu verhindern. Hierzu gehört wesentlich, einen Ansatz der Primärpräventiven zu verfolgen. Weitere Schwerpunkte des Projekts waren der Ausbau von männerspezifischen Angeboten und Angebote für ältere Migranten.

Körperliche Aktivität bietet zudem im Hinblick auf kommunale Interventionsmöglichkeiten eine große Handlungsoption, um die oben genannten Ziele zu erreichen. Hervorzuheben ist, dass es hier um Bewegung geht und nicht um sportliche Leistungen.

Aufgrund dieser Erkenntnisse wurde das "Offenbacher Bewegungsprogramm 50 plus" im Rahmen der Altenplanung initiiert. Die Implementierung der verschiedenen Bausteine des Projekts geschah im Zeitraum zwischen 2010 und 2013.

Ziele, Konzeption und Zielgruppen

Eine kommunale Förderung von Bewegungsangeboten hat im Rahmen der örtlichen Daseinsvorsorge mehrere Ziele:

  1. Dem Individuum sollen seinen Bedürfnissen entsprechende Möglichkeiten zur Förderung der eigenen Gesundheit angeboten werden, um altersbedingte Funktionsverluste auszugleichen bzw. zu kompensieren, seine Selbstständigkeit und Autonomie zu erhalten und eine gute Lebensqualität im Alter zu ermöglichen. Dies entspricht der Wesensbestimmung der Gemeinde in §1 der Hessischen Gemeindeordnung (HGO): "Sie fördert das Wohl ihrer Einwohner in freier Selbstverwaltung durch ihre von der Bürgerschaft gewählten Organe."
  2. Bürgerinnen und Bürgern soll die Möglichkeit zur gesellschaftlichen Teilhabe angeboten werden. Hier geht es insbesondere um die Bevölkerungsgruppen, denen aus ökonomischen oder sozialen Gründen nicht die Optionsvielfalt zur Verfügung steht.
  3. Schließlich liegt es auch im Interesse der Kommune, die Zahl von kranken und pflegebedürftigen Menschen zur Begrenzung der Sozialausgaben nicht unnötig anwachsen zu lassen. So wird die zu erwartende Zunahme von Altersarmut auch die Sozialhaushalte der Kommunen belasten. Eine Zunahme von Anträgen auf Grundsicherung im Alter und auf Übernahme von Krankheitskosten und Pflegekosten ist bereits jetzt schon zu beobachten.

Rott und Cihlar sind überzeugt, dass durch "(...) Interventionen zur Prävention von Funktionsverlusten in Zukunft jährlich mehrere Milliarden Euro an Behandlungs- und Versorgungskosten eingespart werden können. Zurzeit konzentriert man sich jedoch noch mehr auf die Verwaltung von Pflegebedürftigkeit als auf deren Vermeidung oder zumindest Reduzierung" (2010, S. 22).

Das "Offenbacher Bewegungsprogram 50 plus" setzt sich aus mehreren Bausteinen basierend auf die Maßgabe des PRECEDE-PROCEED-Planungsmodells (P-P-P) der Bewegungsförderung zusammen (Jancey, J. et al., 2008). Dort werden drei zentrale Faktoren als Voraussetzung für erfolgreiche bewegungsfördernde Programme und somit zur erfolgreichen Mobilisierung Älterer genannt.

Prädisponierende Faktoren: Antriebsfaktoren, um körperlich aktiv zu werden. Sie beinhalten das Wissen über die Notwendigkeit von körperlicher Aktivität, Einstellungen und Überzeugungen und sind durch Bildungsangebote beeinflussbar.

Ermöglichende Faktoren: Rahmenbedingungen wie Erreichbarkeit, Höhe der Kosten, freundliche und attraktive Umgebung, freundliche Übungsleitung und generelle Fähigkeit bzw. Fertigkeit, an den Angeboten teil zu nehmen.

Verstärkende Faktoren: Hierzu zählen die Unterstützung und Anerkennung der körperlichen Aktivität (u.a.) durch das soziale Umfeld sowie positive Rückmeldungen der Übungsleitung.

Ebenso wurden die Ergebnisse einer in Offenbach durchgeführten repräsentativen Befragung von Menschen im Alter von 55 bis 70 Jahren in der Stadt Offenbach u.a. zu ihrem Interesse an Bewegungsangeboten bei der Planung berücksichtigt. Insbesondere wurden altersgerechte sportliche Betätigung, Gymnastik und organisierte Spaziergänge bzw. Wanderungen angegeben. Einen hohen Stellenwert hatte "sich im Park bzw. im Grünen aufhalten". Nutzungsbarrieren sind u.a. Dunkelheit und die Verpflichtung Vereinen beitreten zu müssen, um ein Angebot zu nutzen.

Zielgruppe sind ältere Menschen (keine definierte Altersgrenze), die sich bewegen möchten.

Vorgehen und Umsetzung

Beginnend mit den prädisponierenden Faktoren, also der Wissensvermittlung, Bedeutung und Notwendigkeit von körperlicher Bewegung wurden zwei drauf direkt abzielende und ein übergreifendes Projekt initiiert. Für die Informationsvermittlung sollte von älteren Menschen nicht nur der Besuch von Bildungseinrichtungen erwartet werden; vielmehr gilt es auch Orte aufzusuchen, an denen sie sich gerne aufhalten. Hier bieten sich die Seniorentreffs der Stadt und andere spezifische Seniorentreffpunkte an.

Medienkisten

In Zusammenarbeit mit der Stadtbibliothek wurden zwei Medienkisten zu ausgewählten Themen, hauptsächlich Titel aus den Gebieten Weiterbildung, Fitness und Lebensgestaltung mit je 42 aktuellen Buchtiteln, Zeitschriften, DVDs und Hörbüchern zusammengestellt. Extra zu diesem Zweck wurden alle Titel durch die Bibliothek eingekauft und finanziert. Da die Auswahl der Titel eher einem Bildungszweck dient, ist nur vereinzelt Belletristik vorhanden. Für rd. drei Monate steht jeweils eine Medienkiste in einem der fünf städtischen Seniorentreffs und "wandert" dann weiter. Die Seniorentreffs haben aus Eigeninitiative gemeinsame Lesestunden eingerichtet. Die Medien können zudem auch kostenlos ohne Bibliotheksausweis ausgeliehen werden. Die Ausleihhürden sind bewusst niedrig gehalten worden, um Bücher und Wissen zu Menschen zu bringen, die aus bestimmten Gründen nicht in die Bibliothek kommen können

Aktionstag "Da ist Bewegung drin! - Aktiv Älter werden"

Der Rahmen des Europäischen Jahres für "Aktives Altern und Solidarität zwischen den Generationen" 2012 wurde genutzt, um ein Aktionstag mit theoretischem Fachinput und Bewegungsangebote an einem Samstag zu organisieren. Die Veranstaltung wurde durch den Sozialdezernenten eröffnet. Der Heidelberger Gerontologe und Hundertjährigen-Forscher Dr. Christopf Rott referierte zum Thema: "Körperliche Aktivität als Gesundheitsförderung und Prävention", Anna Koch vom Landessportbund über "Aktiv Älter werden", die kommunalen Altenplanerin, Heidi Weinrich zu Bewegungsangebote in der Stadt. Um den Gedanken der Inklusion umzusetzen, wurden alle Vorträge in Gebärdensprache übersetzt. Der Veranstaltungsort war eine in der Fußgängerzone liegende Kirche in der auch die Wanderausstellung der Hessischen Arbeitsgemeinschaft für Gesundheitserziehung "Bewegung in den Alltag bringen" gezeigt wurde. Selber aktiv werden konnten die Besucherinnen und Besucher in einem Zelt und auf dem Kirchenplatz veranstalteten Mitmachaktionen (u.a. Tanzen, Lach Yoga, Drums Alive, Tischtennis, Nordic Walking). Ebenso waren unterschiedliche Stände von Vereinen da, die über ihre Bewegungsangebote informierten. Kooperationspartner waren die VHS, das Sportamt sowie verschiedene Sport- und Seniorenvereine.

Senioreninfobörse

2011 und 2013 fand jeweils ein Wochenende lang eine Senioren-Infobörse in der Stadthalle statt. Die Infobörse gab Gelegenheit generell unterschiedlichste Angebote für Senioren in Offenbach aufzuzeigen. Die erste Senioren-Infobörse hatte "Aktiv Älter werden" zum Motto. Hierzu worden Vorträge und Mitmachaktionen angeboten zudem waren u.a. Fitness-Studios und Gesundheitszentren als Aussteller anwesend. Selbstverständlich wurden alle Vorträge in Gebärdensprache übersetzt.

Angebotserweiterung in den Seniorentreffs

Die Planung von Bewegungsangeboten in Seniorentreffs erfordert heute eine Konzeptentwicklung für eine Lebensspanne von 30 und mehr Jahren. Da es nicht "das Altern" gibt, sondern diese sehr lange nachberufliche bzw. entpflichtete Lebensphase sehr individuell erlebt wird, sind verschiedene Angebote notwendig. Dies bedeutet, dass sich die Konzepte an ganz unterschiedlichen Lebenslagen und gesundheitlichen Niveaus sowie Bedürfnissen und Interessen der älteren Menschen orientieren müssen. Es ist daher unerlässlich, den Bedarf in den einzelnen Einrichtungen zu erfassen und im Beteiligungsverfahren mit den Seniorinnen und Senioren gemeinsam an der Entwicklung der Angebote vor Ort zu erarbeiten. Daher wurde in allen fünf Seniorentreffs die Wünsche und Bedarfe der Senioren erfragt.

Zunächst wurden der Ausbau und die qualitative Verbesserung von Indoor-Bewegungsangeboten angestrebt. Erstellen eines Bewegungsparcours einer Boulbahn und Gründen von Spaziergruppen fanden in einem zweiten Schritt statt.

Der Ausbau von Bewegungsnageboten unterstützte das Sportamt mit einer Liste von kompetenten Trainern. So konnten in allen Seniorentreffs schnell die Zahl von Bewegungsangeboten erhöht werden, da auch die Nachfrage nach solchen Angeboten groß war. Im Hinblick auf eine qualitative Verbesserung wurde z.B. gefordert bei der "Gymnastik im Sitzen" auch Übungen im Stehen anzubieten. Mit der Begründung "das können wir nicht mehr" traf dies erst mal auf Widerstand. Dennoch wurde das Vorhaben durchgesetzt und führte dann zu Äußerungen, wie "ich wusste gar nicht, dass ich mich noch so bewegen kann". Aufgrund der erfolgreichen Kurse investierte die Stadt zusätzliche Gymnastikutensilien, wie Hanteln, Bälle und Stäbe, um ein abwechslungsreiches Angebot zu ermöglichen. Die Forderung nach ermöglichende (niedrigschwellig, keine Kosten, kompetente Übungsleiterin, Atmosphäre) und verstärkende Faktoren (positive Erfahrung mit Leistungsfähigkeit, Steigerung des Selbstbewusstseins) des P-P-P-Modells wurden eingelöst.

Bewegungsparcours Tempelsee

Dank einer Spende konnte die Einrichtung eines "Fitnessstudios im Freien", fälschlicherweise oft als "Seniorenspielplatz" betitelt, zeitnah umgesetzt werden und dem Bedürfnis Älterer, sich im Park bzw. im Grünen aufzuhalten nachgekommen werden. Gerade im städtischen Raum müssen mehr interessante und angemessene Bewegungsräume für ältere Menschen geschaffen werden. Die konzeptionelle Entwicklung des Parcours hielt sich eng an den Ergebnissen von Hottenträger, die Interviews mit Menschen über 50 Jahren zu ihren Einstellungen zur Freiflächennutzung geführt hatte. Die Ergebnisse zeigten, dass für die erfolgreiche und nachhaltige Nutzung von Bewegungsgeräten im öffentlichen Raum durch ältere Menschen, folgende Voraussetzungen nötig sind:

Die Geräte sind vor Blicken von Passanten zu schützen (nicht auf dem "Präsentierteller"), sie sind nicht verbunden mit Kinderspielplätzen. Ältere möchten nicht dem Gelächter von Kindern ausgesetzt sein, sich nicht vor den Enkeln blamieren (größte Hemmschwelle für die Nutzung der Geräte). Die Anlage sollte in der Nähe von Einrichtungen sein, in der man sich umziehen kann und Toilettennutzung möglich ist. Optimal ist ein Ort, der die Möglichkeit zum geselligen Beisammen bietet. Eine fachliche Einführung zur Nutzung der Geräte überwindet die zweite große Hemmschwelle. Ältere können oftmals den Schwierigkeitsgrad der Geräte nicht einschätzen. Unter Berücksichtigung dieser Punkte wurde eine Parkfläche gewählt, die hinter einem Seniorentreff liegt und von der Straße nicht einsehbar ist aber auch ohne "Angsträume". Der Seniorentreff bittet Umkleide- und WC-Möglichkeiten und liegt in einem Stadtteil mit dem höchsten Anteil älterer Menschen. Jeder ist auch zu Kaffee und Kuchen willkommen. Zwei Mal monatlich, von Frühjahr bis Herbst, gibt es bei jedem Wetter kostenlose angeleitete Übungsstunden. Grundsätzlich sind die Geräte aber für alle zugänglich.

Die Auswahl der Geräte wurden in fünf Feldversuchen mit Senioren und unter Berücksichtigung sportwissenschaftlicher Erkenntnisse gefällt. Alle Geräte können für unterschiedliche Leistungsanforderungen genutzt werden. Mit ihnen können Beweglichkeit, Kraft der großen Muskelgruppen, Balance und Ausdauer trainiert werden. In Zusammenarbeit mit der Stadtplanung wurden die optimalen Standorte der einzelnen Geräte ausgewählt.

Spaziergruppe Bürgel

Gehen ist ein hochkomplexer Vorgang von multifunktioneller Bedeutung für die menschliche Physiologie. Im Alter erfordert es immer mehr Aufmerksamkeit und Konzentration. Gehen verbraucht Energie, verlangt die Kontrolle von Motorik und Stabilität und stellt Anforderungen an verschiedene Organe und Organsysteme wie das Herz, die Lunge, den Kreislauf, das Nervensystem und das Skelettmuskelsystem. Rott und Chilar heben hervor, dass: "(...) das routinierte Gehen im Alter vielmehr mit einer komplexen motorischen Fertigkeit wie beim Fangen eines Gegenstandes verglichen werden muss" (2010, S. 12). Ebenso stellen die Autoren fest, dass regelmäßige körperliche Aktivität in Verbindung mit regen sozialen Kontakten und geistiger Betätigung einen Schutz vor Demenz darstellt.

Diese Erkenntnis führte zu der Überlegung eine regelmäßige Spaziergruppe zu initiieren, bei dem nicht der "lange Marsch" das Ziel ist sondern das gemeinsame, gemütliche Gehen. In Kooperation mit dem Freiwilligenzentrum Offenbach wurden Leitungen für eine Gruppe gesucht, die bereit waren immer zu einer bestimmten Zeit, am gleichen Ort, mit Interessierten zu gehen. Hiermit sollte sichergestellt werden, dass die Gruppe stattfindet auch wenn nur eine Person kommt. Auch diese Gruppe wurde an einem Seniorentreff angegliedert in dem es nach dem Spazierengehen möglich ist, einen kleinen Imbiss zu nehmen. Die Möglichkeit neue soziale Kontakte zu knüpfen und damit präventiv gegen Einsamkeit und Demenz anzugehen, wird dadurch erleichtert. Zwei Internisten bewerben zudem das Angebot als Präventionsmaßnahme in ihrer Praxis.

Ergebnis und Erreichtes

Alle initiierten Bewegungsangebote laufen bis zum heutigen Tage. Die Senioren-Infobörse konnte ein zweites Mal mit hohen Informationsgehalt und Mitmachangeboten stattfinden, wurde dann aber auf Grund der städtischen Haushaltssituation ebenso wie der Bewegungstag, eingestellt. Die Bewegungsangebote in den Seniorentreffs wurden aufgrund der großen Nachfrage weiter ausgebaut. Übungsstunden im Bewegungsparcours Tempelsee finden weiterhin regelmäßig seit 3 Jahren statt, wie auch die Spaziergruppe in Bürgel, die noch nie ausgefallen ist. Auf Eigeninitiative von Senioren sind erfreulicherweise zwei weitere Gruppen in anderen Stadtteilen entstanden. Darunter einer für Menschen mit Rollatoren. Die Medienkisten haben einen Durchlauf in allen Seniorentreffs hinter sich. Es besteht die Überlegung sie wiederum mit aktuellen Titeln neu zu bestücken. Das "Offenbacher Bewegungsprogram 50 plus" ist somit erfolgreich initiiert worden und besticht mit seiner Nachhaltigkeit. Letztendlich sind genügend Potentiale zur Ausweitung vorhanden sofern es finanzielle Mittel zu lassen. Ziel ist es die Bedeutung von "gutem Altern" durch körperliche Aktivität weiterhin bekannt zu machen und in allen Statteilen Bewegungsangebote für Ältere, zu installieren. Das Augenmerk wird verstärkt auf ältere Menschen mit Migrationshintergrund gelegt werden.

Literaturverzeichnis

Böhm, K & Mardorf, S. (2009): Demografie und Fortschritt: Bleibt Gesundheit bezahlbar? In: Gesundheit und Krankheit im Alter. Beiträge zur Gesundheitsberichterstattung des Bundes. Reihe: Gesundheitsberichterstattung des Bundes. Robert-Koch-Institut, Berlin. S. 289-296

Böhm, K.; Tesch-Römer, C. & Ziese, T. (Hg.)(2009): Gesundheit und Krankheit im Alter. Beiträge zur Gesundheitsberichterstattung des Bundes. Reihe: Gesundheitsberichterstattung des Bundes. Robert-Koch-Institut, Berlin

Chodzko-Zajko, W.; Proktor, D.; Fiatarone Singh, M. et al. (2009): Exercise and Physical Activity for Older Adults. Position Stand. American College of Sports Medicine. In: Medicine & Science in Sports & Exercise

Hottenträger, G. (2008): Genderdifferenzierte Untersuchungen zur Freiflächennutzung älterer Menschen. Empirische Untersuchung. Fachhochschule Wiesbaden, Landschaftsarchitektur in Kooperation mit dem Frauenreferat und das Grünflächenamt der Stadt Frankfurt. Unveröffentlichtes Manuskript

Jancey, J.; Clarke, A.; Howat, P. et al. (2008): A Physical Activity Program to Mobilize Older People: A Practical and Sustainable Approach. The Gerontologist, Jhg. 48, Nr. 2, S. 251-257

Schumacher, J. (2002): Ergebnisse einer repräsentativen Umfrage unter Bürgerinnen und Bürgern der Stadt Offenbach am Main im Alter von 55 bis 70 Jahren zu ihren soziokulturellen Interessen und der Nutzung von Angeboten in diesem Bereich. Bericht an den Magistrat der Stadt Offenbach, Sozialdezernat. ISIS-Sozialforschung, Frankfurt am Main

Schumacher, J. (2010): Projekt: Weiterentwicklung des Angebots, der Organisation und des Finanzierungsmodells der Altentagesstätten in Offenbach. Unveröffentlichter Bericht. INBAS-Sozialforschung, Frankfurt am Main

Oeppen, J. & Vaupel J.W. (2002): Broken Limits to Life Expectancy. Science, Jhg. 296, 10.05.2002

Rott, C. & Cihlar, V. (2010): Alterssport. In: Wool, A.; Mess, F. & Haag, H. (Hg.) (2010): Handbuch Evaluation im Sport. Hoffmann, Schorndorf, S. 205.238 (Zitate aus Manuskriptvorlage)

Weinrich, A. (2011): Theorie und Praxis guten Alterns durch Bewegung. Forschungsergebnisse zur Bedeutung von Bewegung und Folgerungen für Interventionsmöglichkeiten in der kommunalen Altenarbeit. Unveröffentlichte Abschlussarbeit

C Fragen zum Wettbewerbsbeitrag

C 1 Fragen zur gesamtkommunalen Einbindung des Wettbewerbsbeitrags

C 10 Gibt es zur Gesundheitsförderung und Prävention bei älteren Menschen in Ihrer Kommune eine schriftliche Gesamtkonzeption?: 
ja
nein
C 11 Ist Ihr Wettbewerbsbeitrag in diese Gesamtkonzeption eingebunden?: 
ja
nein
C 12 Hat sich der (Ober-)Bürgermeister bzw. Landrat öffentlich für Ihren Wettbewerbsbeitrag eingesetzt?: 
ja
nein

C 2 Fragen zur Konzeption und Ausrichtung des Wettbewerbsbeitrags

C 20 Gibt es zu Ihrem Wettbewerbsbeitrag ein schriftliches Konzept? : 
ja (bitte als Anlage beifügen)
nein
C 21 Sind die Präventionsziele Ihres Wettbewerbsbeitrags detailliert festgelegt?: 
ja
nein
C 22 Wurde vor der Zielfestlegung eine Ausgangs- und Bedarfsanalyse erstellt?: 
ja
nein
C 23 An welche Gruppen richtet sich Ihr Wettbewerbsbeitrag?: 
junge Alte (55-Jährige bis 65-Jährige)
ältere Menschen (über 65-Jährige bis 80-Jährige)
hochbetagte Menschen (über 80-Jährige)
gesundheitlich/mobilitäts-eingeschränkte ältere Menschen
pflegebedürftige ältere Menschen
aktive und mobilitätsstarke ältere Menschen
ältere Migranten/Migrantinnen
sozial benachteiligte ältere Menschen
Pflegende (Angehörige)
Multiplikatoren
Weitere
C 24 Welche Maßnahmen zur Bewegungs- und Mobilitätsförderung von älteren Menschen stehen in Ihrem Beitrag im Mittelpunkt?: 
kommunale Konzepte zur Bewegung- und Mobilitätsförderung bei älteren Menschen
Maßnahmen und Angebote zur Erreichung alltagsbezogener Bewegungs- und Mobilitätsförderung bei älteren Menschen
Bewegungsräume/Bewegungsparcours im Quartier, in Parks und Grünanlagen
barrierefreie und bewegungsförderliche Gestaltung des öffentlichen Raums
wohnortnahe Infrastrukturen
(Weiter)Entwicklung und Ausbau des öffentlichen Personennahverkehrs
(Weiter)Entwicklung und Ausbau von Mobilitätshilfediensten
Stärkung der Gesundheits- und Bewegungskompetenz sowie des Wissens um die gesundheitliche Bedeutung körperlicher Aktivität bei älteren Menschen
Unterstützung von Akteuren in der Kommune bei der Planung und Durchführung von Maßnahmen zur Bewegungs- und Mobilitätsförderung bei älteren Menschen
Weitere
C 25 Verfolgt Ihr Wettbewerbsbeitrag einen generationenübergreifenden Ansatz?: 
ja
nein
C 26 Ist Ihr Wettbewerbsbeitrag geschlechtsspezifisch/geschlechtersensibel ausgerichtet?: 
ja
nein
C 27 Ist Ihr Wettbewerbsbeitrag auf Beteiligung, Engagement und Selbsthilfe älterer Menschen ausgerichtet?: 
ja
nein
C 28 Welche Strategie der Bewegungs- und Mobilitätsförderung bei älteren Menschen verfolgt Ihr Wettbewerbsbeitrag?: 
Verhaltensprävention
Verhältnisprävention
Verhaltens- und Verhältnisprävention
C 29 An welche Settings und Einrichtungen knüpft Ihr Wettbewerbsbeitrag an?: 
Senioreneinrichtungen/-freizeitstätten
Altenheime
Reha-Einrichtungen
Ambulante Pflegedienste
Sportvereine
Bildungseinrichtungen (Schule, VHS u.a.)
Nachbarschaftshäuser/Stadtteilzentren
Quartiere
Weitere

C 3 Fragen zur Umsetzung des Wettbewerbsbeitrags

C 30 Welche Akteure aus Kommunalpolitik und Kommunalverwaltung beteiligen sich wesentlich an der Umsetzung Ihres Beitrags?: 
Gemeinde-, Stadt- bzw. Kreisrat
Bürgermeister bzw. Landrat
Gesundheitsamt
Sozialamt
Sportamt
Stadtplanungsamt
Grünflächenamt
Seniorenbeauftragte
Gleichstellungsbeauftragte
Weitere
C 31 Welche verwaltungsexternen Akteure beteiligen sich wesentlich an der Umsetzung Ihres Wettbewerbsbeitrags?: 
Ärzte
Apotheken
Krankenversicherungen
Krankenhäuser
Altenheime/Pflegeheime
Reha-Einrichtungen
ambulante Pflegedienste
Seniorenberatungsstellen
Seniorenfreizeitstätten
Sportvereine
Bildungseinrichtungen (Schule, VHS u.a.)
Stadtteilzentren/Nachbarschaftshäuser
Quartiersmanagement
Wohlfahrtsverbände
Kirchen
Migrantenorganisationen
Selbsthilfeeinrichtungen
Lokale Medien
Sponsoren
Stiftungen
Weitere
C 31a Wenn "Weitere"... Welche?: 
Freiwilligenzentrum Offenbach am Main
C 32 Gibt es schriftliche und verbindliche Vereinbarungen zur Vernetzung und Kooperation der Akteure?: 
ja
nein
C 33 Welche Laufzeit hat Ihr Wettbewerbsbeitrag?: 
bis zu zwei Jahre
mehr als zwei Jahre (aber befristet)
Dauerangebot
C 34 Wie lange ist die Finanzierung des Wettbewerbsbeitrags gesichert?: 
offen
bis zu zwei Jahre
dauerhaft
C 35 Wird der Wettbewerbsbeitrag in seiner Qualität und Zielerreichung überprüft und bewertet bzw. evaluiert?: 
ja
geplant
nein
C 35a Wenn ja: 
Selbstevaluation
Fremdevaluation
C 36 Werden im Rahmen der Umsetzung Ihres Beitrags von anderen entwickelte Projekte und Maßnahmen übernommen und eingesetzt?: 
ja
nein
C 36a Wenn ja, welche?: 
Heidelberger Gehgruppen
C 37 Sind umgekehrt im Rahmen Ihres Beitrags entwickelte Projekte und Maßnahmen andernorts übernommen und eingesetzt worden?: 
ja
nein
C 37a Wenn ja, welche?: 
Bewegungsparcours in Heidelberg

D Einzelprojekte

Einzelprojekts Nr. 1

D 10 Titel des Einzelprojekts Nr. 1: 
Bewegungsparcours Tempelsee
D 11 Welche Laufzeit hat das Projekt?: 
bis zu zwei Jahre
mehr als zwei Jahre (aber befristet)
Dauerangebot
D 12 Wie lange ist die Finanzierung des Projektes gesichert?: 
offen
bis zu zwei Jahre
dauerhaft
D 13 Wie wird das Projekt finanziert?: 
kommunale Mittel
Landesmittel
Bundesmittel
europäische Mittel
Mittel von Krankenversicherungen
Stiftungsmittel
Sponsorengelder
Spenden
Weitere
D 14 Wird das Projekt in seiner Qualität und Zielerreichung überprüft und bewertet bzw. evaluiert?: 
ja
geplant
nein
D 14a Wenn ja: 
Selbstevaluation
Fremdevaluation
D 15 Kurzbeschreibung des Projektes auf maximal einer DIN A 4 – Seite : 

siehe Beschreibung des Wettbewerbsbeitrages

Einzelprojekts Nr. 2

D 20 Titel des Einzelprojekts Nr. 2: 

Spaziergruppe

D 21 Welche Laufzeit hat das Projekt?: 
bis zu zwei Jahre
mehr als zwei Jahre (aber befristet)
Dauerangebot
D 22 Wie lange ist die Finanzierung des Projektes gesichert?: 
offen
bis zu zwei Jahre
dauerhaft
D 23 Wie wird das Projekt finanziert?: 
kommunale Mittel
Landesmittel
Bundesmittel
europäische Mittel
Mittel von Krankenversicherungen
Stiftungsmittel
Sponsorengelder
Spenden
Weitere
D 24 Wird das Projekt in seiner Qualität und Zielerreichung überprüft und bewertet bzw. evaluiert?: 
ja
geplant
nein
D 24a Wenn ja: 
Selbstevaluation
Fremdevaluation
D 25 Kurzbeschreibung des Projektes auf maximal einer DIN A 4 – Seite : 

siehe Beschreibung des Wettbewerbsbeitrages

Einzelprojekts Nr. 3

D 30 Titel des Einzelprojekts Nr. 3: 
Senioren-Infobörse
D 31 Welche Laufzeit hat das Projekt?: 
bis zu zwei Jahre
mehr als zwei Jahre (aber befristet)
Dauerangebot
D 32 Wie lange ist die Finanzierung des Projektes gesichert?: 
offen
bis zu zwei Jahre
dauerhaft
D 33 Wie wird das Projekt finanziert?: 
kommunale Mittel
Landesmittel
Bundesmittel
europäische Mittel
Mittel von Krankenversicherungen
Stiftungsmittel
Sponsorengelder
Spenden
Weitere
D 33a Wenn "Weitere"... Welche?: 
Werbung; Standgebühren
D 34 Wird das Projekt in seiner Qualität und Zielerreichung überprüft und bewertet bzw. evaluiert?: 
ja
geplant
nein
D 34a Wenn ja: 
Selbstevaluation
Fremdevaluation
D 35 Kurzbeschreibung des Projektes auf maximal einer DIN A 4 – Seite : 

siehe Beschreibung des Wettbewerbsbeitrages.

Leider fand die Börse nur zweimal statt. War sehr gut gelungen. Wurde wegen notwendigen Sparmaßnahmen der Stadt eingestellt.

E Anlagen

Fotos

Dokumente