Stadt Oberkirch

A Angaben zur Kommune

Name der Stadt, der Gemeinde, des Landkreises
Stadt Oberkirch
Typ
kreisangehörig
Bundesland
Baden-Württemberg
Einreichende Dienststelle
Sachgebiet Bürgerservice und Soziales
Name des Ansprechpartners
Bernhard Wolf
Funktion des Ansprechpartners
Sachgebietsleiter – Seniorenbeauftragter
Straße/Postfach
Eisenbahnstr. 1
Postleitzahl
77704
Ort
Oberkirch
Telefon des Ansprechpartners
+49 7802 82-165
Telefax des Ansprechpartners
+49 7802 82-560
E-Mail des Ansprechpartners
Internetadresse der Kommune

B Beschreibung des Wettbewerbsbeitrags

Titel des Wettbewerbsbeitrags

Oberkircher Senioren bewegen sich

Kurzfassung des Wettbewerbsbeitrags

Durch Öffentlichkeitsarbeit sollen Menschen auf die Wichtigkeit der Bewegung aufmerksam gemacht werden. Dazu werden seit Mai 2014 Fitnesstreffs im Freien angeboten. Ehrenamtliche Mitbürgerinnen und Mitbürger bieten wöchentliche Bewegungstreffen an. Diese Treffen finden bei jedem Wetter und das ganze Jahr über statt. Sie sind für jedermann offen und an keine Voraussetzungen geknüpft. Weiter ist die Errichtung eines Bewegungsparcours im Stadtgarten geplant.

Beschreibung des Wettbewerbsbeitrags

Ziel der Stadt Oberkirch ist es Rahmenbedingungen und Strukturen für ein langes selbständiges Leben im Alter zu schaffen. Hierzu zählen barrierefreie und kurze Zugangswege zu Zielpunkten des täglichen Bedarfs, die Schaffung eines sicheren und komfortablen Wohnumfeldes und die attraktive Ausstattung des öffentlichen Raumes.

Die Altersstruktur in Oberkirch entspricht dem landesweiten Trend. Somit werden auch in Oberkirch immer mehr ältere Menschen leben. Deshalb wurde nach  Möglichkeiten gesucht, wie ältere Menschen zur regelmäßigen Bewegung animiert werden können.

In Oberkirch gibt es viele Vereine. Auch diese bieten vielseitige Möglichkeiten an, um im Alter noch Sport zu treiben. Die Stadt unterstützt diese Vereine vielseitig. Sie stellt verschiedene Sportstätten zur Verfügung und unterstützt die sporttreibenden Vereine finanziell.

Um den Auswirkungen des demographischen Wandels vorzubeugen wurde, aus den Reihen des städtischen Seniorenbeirates vor 10 Jahren das „Seniorennetzwerk von Mensch zu Mensch“ gegründet. Das Seniorennetzwerk ist ein Zusammenschluss von ehrenamtlichen Mitbürgerinnen und Mitbürgern. Es bietet niederschwellige Betreuungs- und Freizeitangebote für Senioren an. Schwerpunkte waren bisher Besuchsdienste, Einkaufshilfen, PC-Kurse für Senioren in Zusammenarbeit mit der Realschule Oberkirch  sowie das Angebot eines regelmäßigen gemeinsamen Mittagstisches.

Gerade nach Krankenhausaufenthalten werden oft im Besuchsdienst regelmäßige Spaziergänge nachgefragt, um den Senioren wieder zu einer besseren Mobilität zu verhelfen. So wird  ein, auf den Rollstuhl angewiesener, Senior seit Jahren von einem Ehrenamtlichen zum gemeinsamen Radfahren abgeholt.

Da Bewegung und Mobilität die Lebensqualität im Alter fördert, bietet das Seniorennetzwerk neue Bewegungsmöglichkeiten an.

Zunächst wurden ehrenamtliche Frauen und Männer  als Bewegungsbegleiter gesucht. Sie erklärten sich bereit, als Bewegungsbegleiter regelmäßige Angebote zu leiten. Über den Deutschen Turnerbund wurden 18 Personen für diese Aktivitäten geschult.

Danach startete die Öffentlichkeitsarbeit. Zum Auftakt lud Oberbürgermeister Braun zu einer Informationsveranstaltung ein. Durch Flyer und Berichte in der örtlichen Presse wurde für die Veranstaltung und die Bewegungstreffs geworben.

Die Auftaktveranstaltung stand unter dem Thema „Länger leben, länger gesund bleiben, welche Bedeutung hat Bewegung?“. Hierzu referierte Prof. Dr. Christoph Rott vom Institut für Gerontologie der Universität Heidelberg.

Seit Mai 2014 werden nun an fünf verschiedenen Orten zu verschiedene Zeiten kostenlose Bewegungstreffs angeboten. Senioren können so gemeinsam mit anderen etwas für ihr körperliches Wohlbefinden tun. Die Treffs finden im Freien und bei jedem Wetter das ganze Jahr über statt. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Beim gemeinsamen Üben in den Gruppen sollen der Spaß und der Kontakt zu anderen im Vordergrund stehen, um gemeinsam etwas für die Gesundheit zu tun.

Inzwischen besuchen regelmäßig ca. 50 Personen wöchentlich die verschiedenen Treffs. Zwei der Bewegungsbegleiter sind zusätzlich als Smoveytrainer ausgebildet. Smoveys sind Handgeräte, die ein Schweizer Altzheimerpatient entwickelt hat. Die Anschaffung der Geräte wurde durch eine Spende finanziert. Durch einen Kooperationsvertrag mit dem ortsansässigen Altenpflegeheim St. Josef findet ein reger Austausch und der Besuch gemeinsamer Fortbildungen der Bewegungsbegleiter sowie der Betreuungskräfte statt.

Um die Bevölkerung zu mehr Bewegung anzuregen und ihr passende Bewegungsmöglichkeiten zur Verfügung zu stellen, plant die Stadt Oberkirch die Errichtung eines Bewegungsparcours. Dieser soll im Oberkircher Stadtgarten gebaut werden. Der Stadtgarten ist bereits heute ein beliebter Treffpunkt für Jung und Alt. Die Geräte werden so gewählt, dass die Generationen miteinander aktiv werden können. Dort sollen regelmäßige Treffs stattfinden. Außerdem ist angedacht den viel genutzten Damm an der Rench auszuleuchten, um auch in den Wintermonaten ein sicheres Laufen, Spazierengehen und Trainieren zu ermöglichen.

Mitglieder des Seniorennetzwerkes sind auch im Seniorenbeirat der Stadt Oberkirch vertreten. Sie bringen dort auch immer wieder Anregungen und Ideen ein, die vor allem die Mobilität und die körperliche Leistungsfähigkeit der Senioren unterstützen sollen.

C Fragen zum Wettbewerbsbeitrag

C 1 Fragen zur gesamtkommunalen Einbindung des Wettbewerbsbeitrags

C 10 Gibt es zur Gesundheitsförderung und Prävention bei älteren Menschen in Ihrer Kommune eine schriftliche Gesamtkonzeption?: 
ja
nein
C 11 Ist Ihr Wettbewerbsbeitrag in diese Gesamtkonzeption eingebunden?: 
ja
nein
C 12 Hat sich der (Ober-)Bürgermeister bzw. Landrat öffentlich für Ihren Wettbewerbsbeitrag eingesetzt?: 
ja
nein

C 2 Fragen zur Konzeption und Ausrichtung des Wettbewerbsbeitrags

C 20 Gibt es zu Ihrem Wettbewerbsbeitrag ein schriftliches Konzept? : 
ja (bitte als Anlage beifügen)
nein
C 21 Sind die Präventionsziele Ihres Wettbewerbsbeitrags detailliert festgelegt?: 
ja
nein
C 22 Wurde vor der Zielfestlegung eine Ausgangs- und Bedarfsanalyse erstellt?: 
ja
nein
C 23 An welche Gruppen richtet sich Ihr Wettbewerbsbeitrag?: 
junge Alte (55-Jährige bis 65-Jährige)
ältere Menschen (über 65-Jährige bis 80-Jährige)
hochbetagte Menschen (über 80-Jährige)
gesundheitlich/mobilitäts-eingeschränkte ältere Menschen
pflegebedürftige ältere Menschen
aktive und mobilitätsstarke ältere Menschen
ältere Migranten/Migrantinnen
sozial benachteiligte ältere Menschen
Pflegende (Angehörige)
Multiplikatoren
Weitere
C 24 Welche Maßnahmen zur Bewegungs- und Mobilitätsförderung von älteren Menschen stehen in Ihrem Beitrag im Mittelpunkt?: 
kommunale Konzepte zur Bewegung- und Mobilitätsförderung bei älteren Menschen
Maßnahmen und Angebote zur Erreichung alltagsbezogener Bewegungs- und Mobilitätsförderung bei älteren Menschen
Bewegungsräume/Bewegungsparcours im Quartier, in Parks und Grünanlagen
barrierefreie und bewegungsförderliche Gestaltung des öffentlichen Raums
wohnortnahe Infrastrukturen
(Weiter)Entwicklung und Ausbau des öffentlichen Personennahverkehrs
(Weiter)Entwicklung und Ausbau von Mobilitätshilfediensten
Stärkung der Gesundheits- und Bewegungskompetenz sowie des Wissens um die gesundheitliche Bedeutung körperlicher Aktivität bei älteren Menschen
Unterstützung von Akteuren in der Kommune bei der Planung und Durchführung von Maßnahmen zur Bewegungs- und Mobilitätsförderung bei älteren Menschen
Weitere
C 25 Verfolgt Ihr Wettbewerbsbeitrag einen generationenübergreifenden Ansatz?: 
ja
nein
C 26 Ist Ihr Wettbewerbsbeitrag geschlechtsspezifisch/geschlechtersensibel ausgerichtet?: 
ja
nein
C 27 Ist Ihr Wettbewerbsbeitrag auf Beteiligung, Engagement und Selbsthilfe älterer Menschen ausgerichtet?: 
ja
nein
C 28 Welche Strategie der Bewegungs- und Mobilitätsförderung bei älteren Menschen verfolgt Ihr Wettbewerbsbeitrag?: 
Verhaltensprävention
Verhältnisprävention
Verhaltens- und Verhältnisprävention
C 29 An welche Settings und Einrichtungen knüpft Ihr Wettbewerbsbeitrag an?: 
Senioreneinrichtungen/-freizeitstätten
Altenheime
Reha-Einrichtungen
Ambulante Pflegedienste
Sportvereine
Bildungseinrichtungen (Schule, VHS u.a.)
Nachbarschaftshäuser/Stadtteilzentren
Quartiere
Weitere

C 3 Fragen zur Umsetzung des Wettbewerbsbeitrags

C 30 Welche Akteure aus Kommunalpolitik und Kommunalverwaltung beteiligen sich wesentlich an der Umsetzung Ihres Beitrags?: 
Gemeinde-, Stadt- bzw. Kreisrat
Bürgermeister bzw. Landrat
Gesundheitsamt
Sozialamt
Sportamt
Stadtplanungsamt
Grünflächenamt
Seniorenbeauftragte
Gleichstellungsbeauftragte
Weitere
C 31 Welche verwaltungsexternen Akteure beteiligen sich wesentlich an der Umsetzung Ihres Wettbewerbsbeitrags?: 
Ärzte
Apotheken
Krankenversicherungen
Krankenhäuser
Altenheime/Pflegeheime
Reha-Einrichtungen
ambulante Pflegedienste
Seniorenberatungsstellen
Seniorenfreizeitstätten
Sportvereine
Bildungseinrichtungen (Schule, VHS u.a.)
Stadtteilzentren/Nachbarschaftshäuser
Quartiersmanagement
Wohlfahrtsverbände
Kirchen
Migrantenorganisationen
Selbsthilfeeinrichtungen
Lokale Medien
Sponsoren
Stiftungen
Weitere
C 32 Gibt es schriftliche und verbindliche Vereinbarungen zur Vernetzung und Kooperation der Akteure?: 
ja
nein
C 33 Welche Laufzeit hat Ihr Wettbewerbsbeitrag?: 
bis zu zwei Jahre
mehr als zwei Jahre (aber befristet)
Dauerangebot
C 34 Wie lange ist die Finanzierung des Wettbewerbsbeitrags gesichert?: 
offen
bis zu zwei Jahre
dauerhaft
C 35 Wird der Wettbewerbsbeitrag in seiner Qualität und Zielerreichung überprüft und bewertet bzw. evaluiert?: 
ja
geplant
nein
C 35a Wenn ja: 
Selbstevaluation
Fremdevaluation
C 36 Werden im Rahmen der Umsetzung Ihres Beitrags von anderen entwickelte Projekte und Maßnahmen übernommen und eingesetzt?: 
ja
nein
C 37 Sind umgekehrt im Rahmen Ihres Beitrags entwickelte Projekte und Maßnahmen andernorts übernommen und eingesetzt worden?: 
ja
nein

D Einzelprojekte

Einzelprojekts Nr. 1

D 11 Welche Laufzeit hat das Projekt?: 
bis zu zwei Jahre
mehr als zwei Jahre (aber befristet)
Dauerangebot
D 12 Wie lange ist die Finanzierung des Projektes gesichert?: 
offen
bis zu zwei Jahre
dauerhaft
D 13 Wie wird das Projekt finanziert?: 
kommunale Mittel
Landesmittel
Bundesmittel
europäische Mittel
Mittel von Krankenversicherungen
Stiftungsmittel
Sponsorengelder
Spenden
Weitere
D 14 Wird das Projekt in seiner Qualität und Zielerreichung überprüft und bewertet bzw. evaluiert?: 
ja
geplant
nein
D 14a Wenn ja: 
Selbstevaluation
Fremdevaluation

Einzelprojekts Nr. 2

D 21 Welche Laufzeit hat das Projekt?: 
bis zu zwei Jahre
mehr als zwei Jahre (aber befristet)
Dauerangebot
D 22 Wie lange ist die Finanzierung des Projektes gesichert?: 
offen
bis zu zwei Jahre
dauerhaft
D 23 Wie wird das Projekt finanziert?: 
kommunale Mittel
Landesmittel
Bundesmittel
europäische Mittel
Mittel von Krankenversicherungen
Stiftungsmittel
Sponsorengelder
Spenden
Weitere
D 24 Wird das Projekt in seiner Qualität und Zielerreichung überprüft und bewertet bzw. evaluiert?: 
ja
geplant
nein
D 24a Wenn ja: 
Selbstevaluation
Fremdevaluation

Einzelprojekts Nr. 3

D 31 Welche Laufzeit hat das Projekt?: 
bis zu zwei Jahre
mehr als zwei Jahre (aber befristet)
Dauerangebot
D 32 Wie lange ist die Finanzierung des Projektes gesichert?: 
offen
bis zu zwei Jahre
dauerhaft
D 33 Wie wird das Projekt finanziert?: 
kommunale Mittel
Landesmittel
Bundesmittel
europäische Mittel
Mittel von Krankenversicherungen
Stiftungsmittel
Sponsorengelder
Spenden
Weitere
D 34 Wird das Projekt in seiner Qualität und Zielerreichung überprüft und bewertet bzw. evaluiert?: 
ja
geplant
nein
D 34a Wenn ja: 
Selbstevaluation
Fremdevaluation

E Anlagen