Stadt Laatzen

A Angaben zur Kommune

Name der Stadt, der Gemeinde, des Landkreises
Stadt Laatzen
Typ
kreisangehörig
Bundesland
Niedersachsen
Einreichende Dienststelle
Team Personal
Name des Ansprechpartners
Maike Külsen
Funktion des Ansprechpartners
Personalsachbearbeiterin
Straße/Postfach
Marktplatz 13
Postleitzahl
30880
Ort
Laatzen
Telefon des Ansprechpartners
+49 511 8205-1113
E-Mail des Ansprechpartners
Internetadresse der Kommune

B Beschreibung des Wettbewerbsbeitrags

Titel des Wettbewerbsbeitrags

Gesund älter werden in der Kommune - bewegt und mobil in der Stadt Laatzen

Kurzfassung des Wettbewerbsbeitrags

Die Stadt Laatzen fördert z.B. durch den Bau von Generationentreffs zum Einen das aktive Zusammenleben der verschiedenen Generationen und zum Anderen unterstützt die Stadt Laatzen ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter dahingehend, dass altersgerecht bis zum Eintritt in den Altersruhestand gearbeitet werden kann.

Beschreibung des Wettbewerbsbeitrags

Laatzen, eine Stadt mit rund 40.000 Einwohnerinnen und Einwohnern in direkter Nachbarschaft zur niedersächsischen Landeshauptstadt Hannover, verfügt über eine hervorragende verkehrstechnische Infrastruktur, eine vielfältige Wirtschaft und attraktive Grünflächen im Park der Sinne sowie in der südlichen Leineaue. Ein breites Spektrum an Schulformen, überregional bekannte Freizeiteinrichtungen sowie die Familienfreundlichkeit machen Laatzen zu einer modernen und zukunftsorientierten Stadt.

Das Ergebnis einer demographischen Studie der Bertelsmann-Stiftung hat ergeben, dass sich durch die verstärkte Bautätigkeit in Laatzen in den 70er Jahren die Bevölkerungsstruktur durch den damaligen Bevölkerungszuwachs verschoben hat. Daraus resultierte das in der Anlage beigefügte seniorenpolitische Gesamtkonzept. Dies hat zum Ziel, die verschiedenen Generationen zu verbinden sowie die gesellschaftliche und politische Teilnahme der älteren Generation zu fördern.

Dafür wurden konkrete Ziele festgelegt und entsprechende Maßnahmen in die Wege geleitet. Koordiniert und vorangetrieben wird dies zum Einen durch den turnusmäßig neu gewählten Seniorenbeirat und zum Anderen durch das Seniorenbüro der Stadt Laatzen.

So konnten in der Vergangenheit bereits zahlreiche Projekte umgesetzt werden.

Hierzu zählt vor allem die beratende und aufsuchende Sozialarbeit inklusive einer Wohnberatung, um zu gewährleisten, dass ältere Menschen so lange wie möglich in ihrer gewohnten häuslichen Umgebung bleiben können. Unterstützt wird dies durch einen ehrenamtlichen Handwerkerdienst (s. Anlage) sowie durch Beratungen zur Sicherheit im Alltag.

Weitere bereits umgesetzte Projekte sind die Einführung von PC-Clubs in den verschiedenen Ortsteilen. Auch die Zusammenarbeit mit den ortsansässigen Sportvereinen wurde dahingehend verbessert, dass es immer mehr Sportangebote für ältere Menschen (z. B. Yoga, Tanzen, Bewegung im Sitzen etc.) gibt.

Ebenfalls wurden mit verschiedenen Vereinen Kooperationen geschlossen, um kulturelle Veranstaltungen und Angebote im Bildungsbereich unterbreiten zu können.

Darüber hinaus wurde die Infrastruktur der Stadt Laatzen dahingehend verbessert, dass die Erreichbarkeit mit öffentlichen Verkehrsmitteln (Bus, Straßenbahn, S-Bahn) optimiert wurde. Nach und nach werden ebenfalls alle Bahnsteige zu Hochbahnsteigen umgebaut, um die Barrierefreiheit zu gewährleisten. Auch die Ampelüberwege und Straßenüberwege wurde umgestaltet, um durch Akkustiksignale oder entsprechende Bodenbeläge die Sicherheit und die barrierefreie Bewegung zu gewährleisten.

Das Ziel der Stadt Laatzen ist es, das Zusammenleben zwischen den verschiedenen Generationen zu verbessern und damit Laatzen zu einer lebenswerten Stadt zu machen. Zwei der drei beschriebenen größeren Projekte als Wettbewerbsbeitrag unterstreichen die Intention der Stadt Laatzen, die Seniorenarbeit aktiv zu fördern und stetig zu verbessern.

Hierzu gehört, dass in jedem Stadtteil ein Generationentreff ins Leben gerufen wird. Dies ist bereits in fast allen Stadtteilen durchgeführt worden und wird sehr gut angenommen. Beispielhaft soll hier das Familienzentrum mit dem Generationentreff im Ortsteil Rethen genannt werden. Hier ist es gelungen, eine integrative Kindertagesstätte mit Krippen-, Kindergarten- und Hortgruppen zu kombinieren. Neben den im Konzept beschriebenen Projekten findet auch ein regelmäßiger Austausch zwischen den Seniorengruppen und der Kindertagesstätte statt.

Ein weiteres größeres Projekt ist der Mehrgenerationen-Aktiv-Platz. Hier wird die Möglichkeit geboten, die Bewegung für ältere Menschen gezielt als Gruppenaktion, alleine oder zusammen mit Gruppen junger Menschen zu fördern.

Aber auch innerhalb der Stadtverwaltung Laatzens wird sich bemüht, dass ältere Mitarbeiter/innen ihrer Leistung entsprechend eingesetzt werden können, um die Erwerbsfähigkeit bis zum Beginn der Altersrente zu erhalten. So wurde eine Arbeitsgruppe ins Leben gerufen, die sich mit dem Thema alter(n)sgerechtes Arbeiten –zunächst für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Betriebshofes – beschäftigt.

Darüber hinaus wurde intern für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadt Laatzen eine betriebliche Kommission Gesundheit gegründet. Diese hat die Entwicklung von Maßnahmen zur gesundheitlichen und betrieblichen Gesundheitsförderung zum Ziel, die auf die Verbesserung der Verhältnisse und des Verhaltens abzielen, um gesunde Arbeitsbedingungen zu erhalten bzw. zu schaffen. Hierzu gehören sowohl präventive als auch strukturelle Angebote. So sollen regelmäßig Gesundheitstage, Workshops zu bestimmten Themen durchgeführt und Kurse angeboten werden.

Wie Sie sehen können, wurden sowohl für die Bürgerinnen und Bürger der Stadt Laatzen als auch für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bereits viele Maßnahmen und Projekte umgesetzt, um die Lebensqualität der verschiedenen Generationen zu erhalten und zu verbessern. Das gesamte Stadtbild wurde optimiert und dadurch eine hohe Identifikation sowohl der Bürgerinnen und Bürger als auch der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit der Stadt Laatzen erreicht.

Unser Wettbewerbsbeitrag soll aufzeigen, wie es möglich ist, in der Kommune gesund älter zu werden.

C Fragen zum Wettbewerbsbeitrag

C 1 Fragen zur gesamtkommunalen Einbindung des Wettbewerbsbeitrags

C 10 Gibt es zur Gesundheitsförderung und Prävention bei älteren Menschen in Ihrer Kommune eine schriftliche Gesamtkonzeption?: 
ja
nein
C 11 Ist Ihr Wettbewerbsbeitrag in diese Gesamtkonzeption eingebunden?: 
ja
nein
C 12 Hat sich der (Ober-)Bürgermeister bzw. Landrat öffentlich für Ihren Wettbewerbsbeitrag eingesetzt?: 
ja
nein

C 2 Fragen zur Konzeption und Ausrichtung des Wettbewerbsbeitrags

C 20 Gibt es zu Ihrem Wettbewerbsbeitrag ein schriftliches Konzept? : 
ja (bitte als Anlage beifügen)
nein
C 21 Sind die Präventionsziele Ihres Wettbewerbsbeitrags detailliert festgelegt?: 
ja
nein
C 22 Wurde vor der Zielfestlegung eine Ausgangs- und Bedarfsanalyse erstellt?: 
ja
nein
C 23 An welche Gruppen richtet sich Ihr Wettbewerbsbeitrag?: 
junge Alte (55-Jährige bis 65-Jährige)
ältere Menschen (über 65-Jährige bis 80-Jährige)
hochbetagte Menschen (über 80-Jährige)
gesundheitlich/mobilitäts-eingeschränkte ältere Menschen
pflegebedürftige ältere Menschen
aktive und mobilitätsstarke ältere Menschen
ältere Migranten/Migrantinnen
sozial benachteiligte ältere Menschen
Pflegende (Angehörige)
Multiplikatoren
Weitere
C 24 Welche Maßnahmen zur Bewegungs- und Mobilitätsförderung von älteren Menschen stehen in Ihrem Beitrag im Mittelpunkt?: 
kommunale Konzepte zur Bewegung- und Mobilitätsförderung bei älteren Menschen
Maßnahmen und Angebote zur Erreichung alltagsbezogener Bewegungs- und Mobilitätsförderung bei älteren Menschen
Bewegungsräume/Bewegungsparcours im Quartier, in Parks und Grünanlagen
barrierefreie und bewegungsförderliche Gestaltung des öffentlichen Raums
wohnortnahe Infrastrukturen
(Weiter)Entwicklung und Ausbau des öffentlichen Personennahverkehrs
(Weiter)Entwicklung und Ausbau von Mobilitätshilfediensten
Stärkung der Gesundheits- und Bewegungskompetenz sowie des Wissens um die gesundheitliche Bedeutung körperlicher Aktivität bei älteren Menschen
Unterstützung von Akteuren in der Kommune bei der Planung und Durchführung von Maßnahmen zur Bewegungs- und Mobilitätsförderung bei älteren Menschen
Weitere
C 24a Wenn "Weitere"... Welche?: 
altern(s)gerechtes Arbeiten
C 25 Verfolgt Ihr Wettbewerbsbeitrag einen generationenübergreifenden Ansatz?: 
ja
nein
C 26 Ist Ihr Wettbewerbsbeitrag geschlechtsspezifisch/geschlechtersensibel ausgerichtet?: 
ja
nein
C 27 Ist Ihr Wettbewerbsbeitrag auf Beteiligung, Engagement und Selbsthilfe älterer Menschen ausgerichtet?: 
ja
nein
C 28 Welche Strategie der Bewegungs- und Mobilitätsförderung bei älteren Menschen verfolgt Ihr Wettbewerbsbeitrag?: 
Verhaltensprävention
Verhältnisprävention
Verhaltens- und Verhältnisprävention
C 29 An welche Settings und Einrichtungen knüpft Ihr Wettbewerbsbeitrag an?: 
Senioreneinrichtungen/-freizeitstätten
Altenheime
Reha-Einrichtungen
Ambulante Pflegedienste
Sportvereine
Bildungseinrichtungen (Schule, VHS u.a.)
Nachbarschaftshäuser/Stadtteilzentren
Quartiere
Weitere
C 29a Wenn "Weitere"... Welche?: 
Generationentreff, Stadthaus

C 3 Fragen zur Umsetzung des Wettbewerbsbeitrags

C 30 Welche Akteure aus Kommunalpolitik und Kommunalverwaltung beteiligen sich wesentlich an der Umsetzung Ihres Beitrags?: 
Gemeinde-, Stadt- bzw. Kreisrat
Bürgermeister bzw. Landrat
Gesundheitsamt
Sozialamt
Sportamt
Stadtplanungsamt
Grünflächenamt
Seniorenbeauftragte
Gleichstellungsbeauftragte
Weitere
C 30a Wenn "Weitere"... Welche?: 
Fachteam, Schwerbehindertenbeauftragte
C 31 Welche verwaltungsexternen Akteure beteiligen sich wesentlich an der Umsetzung Ihres Wettbewerbsbeitrags?: 
Ärzte
Apotheken
Krankenversicherungen
Krankenhäuser
Altenheime/Pflegeheime
Reha-Einrichtungen
ambulante Pflegedienste
Seniorenberatungsstellen
Seniorenfreizeitstätten
Sportvereine
Bildungseinrichtungen (Schule, VHS u.a.)
Stadtteilzentren/Nachbarschaftshäuser
Quartiersmanagement
Wohlfahrtsverbände
Kirchen
Migrantenorganisationen
Selbsthilfeeinrichtungen
Lokale Medien
Sponsoren
Stiftungen
Weitere
C 32 Gibt es schriftliche und verbindliche Vereinbarungen zur Vernetzung und Kooperation der Akteure?: 
ja
nein
C 32a Wenn ja, welche?: 
Kuratorien
C 33 Welche Laufzeit hat Ihr Wettbewerbsbeitrag?: 
bis zu zwei Jahre
mehr als zwei Jahre (aber befristet)
Dauerangebot
C 34 Wie lange ist die Finanzierung des Wettbewerbsbeitrags gesichert?: 
offen
bis zu zwei Jahre
dauerhaft
C 35 Wird der Wettbewerbsbeitrag in seiner Qualität und Zielerreichung überprüft und bewertet bzw. evaluiert?: 
ja
geplant
nein
C 35a Wenn ja: 
Selbstevaluation
Fremdevaluation
C 36 Werden im Rahmen der Umsetzung Ihres Beitrags von anderen entwickelte Projekte und Maßnahmen übernommen und eingesetzt?: 
ja
nein
C 36a Wenn ja, welche?: 
Mehrgenerationen-Aktiv-Platz
C 37 Sind umgekehrt im Rahmen Ihres Beitrags entwickelte Projekte und Maßnahmen andernorts übernommen und eingesetzt worden?: 
ja
nein
C 37a Wenn ja, welche?: 
Nicht bekannt

D Einzelprojekte

Einzelprojekts Nr. 1

D 10 Titel des Einzelprojekts Nr. 1: 
Generationentreff Familienzentrum
D 11 Welche Laufzeit hat das Projekt?: 
bis zu zwei Jahre
mehr als zwei Jahre (aber befristet)
Dauerangebot
D 12 Wie lange ist die Finanzierung des Projektes gesichert?: 
offen
bis zu zwei Jahre
dauerhaft
D 13 Wie wird das Projekt finanziert?: 
kommunale Mittel
Landesmittel
Bundesmittel
europäische Mittel
Mittel von Krankenversicherungen
Stiftungsmittel
Sponsorengelder
Spenden
Weitere
D 14 Wird das Projekt in seiner Qualität und Zielerreichung überprüft und bewertet bzw. evaluiert?: 
ja
geplant
nein
D 14a Wenn ja: 
Selbstevaluation
Fremdevaluation
D 15 Kurzbeschreibung des Projektes auf maximal einer DIN A 4 – Seite : 

Mit dem Familienzentrum an der Braunschweiger Straße entsteht ein neuer sozialer und kultureller Mittelpunkt. Das Familienzentrum besteht aus einer viergruppigen Kindertagesstätte und dem Generationentreff mit Räumlichkeiten für ortsansässige Vereine, Verbände und Initiativen zur Durchführung offener Angebote, Treffen, Schu­lungen, Seminaren und Vorträgen sowie soziale Serviceleistungen und Beratungs­angebote. Angestrebt ist eine sinnvolle Verknüpfung von Bildungs- und Gemein­schaftsangeboten, die sich mit einem ganzheitlichen Ansatz an alle Einwohnerinnen und Einwohner richten.

Das Herz des Familienzentrums wird die Forscher-Kita sein: Hier soll insbesondere der kindliche Entdeckerdrang im Bereich der Naturwissenschaften gefördert werden. Insgesamt wird es zwei Krippen mit jeweils 15 Plätzen für Kinder im Alter von ein und zwei Jahren, eine Kindergartengruppe mit bis zu 25 Plätzen für Drei- bis Sechsjähri­ge und eine Hortgruppe mit 20 Plätzen für Kinder im Grundschulalter geben. Hinzu kommen eine Küche und ein Mehrzweck- und Bewegungsraum. Das Haus bietet zu­dem die Möglichkeit, Kinder mit und ohne Behinderung wohnortnah gemeinsam zu betreuen. Ein völlig neues Angebot: Denn in Rethen gibt es bislang noch keine integ­rative Betreuung.

Die im Generationentreff befindlichen Räumlichkeiten stehen den örtlichen Vereinen, Verbänden und Initiativen zur Durchführung offener Angebote, Treffen, Schulungen, Seminare und Vorträge zur Verfügung. Darüber hinaus können auch soziale Service­leistungen sowie Beratungs- und Bildungsangebote beispielsweise durch die Stadt Laatzen oder durch Dritte im Generationentreff angeboten werden. Die Angebote im Generationentreff werden in erster Linie durch Ehrenamtliche bzw. freiwillig Aktive getragen. Bei Bedarf stehen die zuständigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadt Laatzen, beispielsweise des Familienservice- und des Seniorenbüros beratend und begleitend zur Verfügung. 

Die Arbeit im Generationentreff soll von einem Kuratorium, bestehend aus Vertrete­rinnen und Vertretern der Vereine, Verbände und Initiativen, die das Familienzentrum nutzen, begleitet werden. Das Kuratorium begleitet den Entwicklungsprozess bera­tend, stößt Vernetzungsaktivitäten an und setzt sich für die Förderung des freiwilligen Engagements und der Selbsthilfe ein.

Das Familienzentrum verfügt im Generationentreff über Räume für Initiativen und Beratungsangebote, die von unterschiedlichen Vereinen, Verbänden und Institutio­nen im Rahmen des Konzeptes genutzt werden können. 

Eine ausführliche Beschreibung ist in der Anlage "Konzeption Familienzentrum" beigefügt.

Einzelprojekts Nr. 2

D 20 Titel des Einzelprojekts Nr. 2: 

Mehrgenerationen-Aktiv-Platz

D 21 Welche Laufzeit hat das Projekt?: 
bis zu zwei Jahre
mehr als zwei Jahre (aber befristet)
Dauerangebot
D 22 Wie lange ist die Finanzierung des Projektes gesichert?: 
offen
bis zu zwei Jahre
dauerhaft
D 23 Wie wird das Projekt finanziert?: 
kommunale Mittel
Landesmittel
Bundesmittel
europäische Mittel
Mittel von Krankenversicherungen
Stiftungsmittel
Sponsorengelder
Spenden
Weitere
D 24 Wird das Projekt in seiner Qualität und Zielerreichung überprüft und bewertet bzw. evaluiert?: 
ja
geplant
nein
D 24a Wenn ja: 
Selbstevaluation
Fremdevaluation
D 25 Kurzbeschreibung des Projektes auf maximal einer DIN A 4 – Seite : 

2011 wurde in Zusammenarbeit zwischen dem Seniorenbeirat und dem städtischen Team Grünflächen beschlossen, ein Mehrgenerationen-Aktiv-Platz in Laatzen-Mitte zu bauen. Bewusst wurde dieser Standort ausgewählt, zumal hier durch das Projekt „Soziale Stadt – Laatzen Mitte wird top!“ schon mehrere Projekte laufen und gut angenommen wurde. Der Vorteil des Standortes ist, dass die Zuwegungen zum Park der Sinne, das Mastbruchholz ebenfalls leicht erreichbar sind.

Dank etlicher Sponsoren konnte so ein Platz geschaffen werden, an dem Menschen aus mehreren Generationen aktiv etwas gemeinsam unternehmen können. Hierfür wurden vier Fitnessgeräte ausgewählt: für Rücke, Beine, Schulter und den ganzen Körper. Alle passten zum Konzept des Platzes. Zudem sind diese Geräte wartungsarm und so konstruiert, dass sie sowohl Witterungseinflüssen als auch möglichem Vandalismus standhalten.

Das Gelände wurde mit Hügeln so moduliert, dass diese auch als Sichtschutz dienen. In einem zweiten Bauabschnitt wurde ein Bouleplatz angelegt.

Insgesamt wurde der Platz sehr positiv angenommen und erfreut sich generationenübergreifend großer Beliebtheit. Vor allem der Bouleplatz wurde sehr gut angenommen, wo sich feste Gruppen regelmäßig treffen.

Weitere Aktivplätze sollen in anderen Stadtteilen entstehen. Boule- und Pétanquebahnen wurden bereits in allen Stadtteilen in Zusammenarbeit mit den jeweiligen Sportvereinen angelegt.

Einzelprojekts Nr. 3

D 30 Titel des Einzelprojekts Nr. 3: 
Betriebshof - alter(n)sgerechtes Arbeiten
D 31 Welche Laufzeit hat das Projekt?: 
bis zu zwei Jahre
mehr als zwei Jahre (aber befristet)
Dauerangebot
D 32 Wie lange ist die Finanzierung des Projektes gesichert?: 
offen
bis zu zwei Jahre
dauerhaft
D 33 Wie wird das Projekt finanziert?: 
kommunale Mittel
Landesmittel
Bundesmittel
europäische Mittel
Mittel von Krankenversicherungen
Stiftungsmittel
Sponsorengelder
Spenden
Weitere
D 33a Wenn "Weitere"... Welche?: 
Gelder Integrationsamt etc.
D 34 Wird das Projekt in seiner Qualität und Zielerreichung überprüft und bewertet bzw. evaluiert?: 
ja
geplant
nein
D 34a Wenn ja: 
Selbstevaluation
Fremdevaluation
D 35 Kurzbeschreibung des Projektes auf maximal einer DIN A 4 – Seite : 

Beim Betriebshof der Stadt Laatzen arbeiten zurzeit 78 Beschäftigte. 53 dieser Beschäftigten in unterschiedlichsten Bereichen gehören zu den Geburtsjahrgängen bis 1969. Das entspricht ca. zwei Drittel der Belegschaft. Der Altersdurchschnitt der Beschäftigten des Betriebshofes liegt mit 48,3 Jahren über dem Bundesdurchschnitt.

Die Anforderungen an die zu verrichtenden Arbeiten liegen mit Schwerpunkt auf körperliche Tätigkeiten bei wechselnder Witterung.

Um eine altern- /altersgerechten Arbeitsweise zu erlangen, wurde versucht, bestehende Arbeitsgruppen gemischten Alters zu bilden und ein möglichst abwechslungsreiches Tätigkeitsfeld mit kleinen und großen technischen Hilfsmitteln zu schaffen. Leider ging die Verteilung der schweren Arbeiten doch zu Lasten einzelner Mitarbeiter /-innen.

Zum Schutz und Erhaltung der Arbeitskraft eines/-r jeden Beschäftigten bis zum Erreichen des Altersruhegeldes müssen noch andere Möglichkeiten gefunden werden.

Eine Möglichkeit für den Betriebshof der Stadt Laatzen besteht in dem Aufbau einer Extra-Arbeitsgruppe, die nur leichte bis leichtere Tätigkeiten im größeren Zeitrahmen ausführt. Sie ist für alle Beschäftigten des Teams Betriebshof offen, unabhängig von Alter, Erkrankung oder anderen Einschränkungen. Es sollen keine Dauerarbeitsplätze einzelner Beschäftigte hieraus entstehen.

Als Teil der kommunalen Verwaltung ist auch der Betriebshof an den Stellenplan gebunden. Dieser ermöglicht leider z.Z. selten ein flexibles Reagieren auf akuten Arbeitsanfall, erst recht nicht auf die Befindlichkeiten einzelner Beschäftigter.

Um den Wissenstransfer der älteren Beschäftigten solange wie möglich im Fluss zu halten und einer Erwerbsminderung oder gar einer Erwerbsunfähigkeitsrente entgegenzuwirken bildet die Schaffung einer besonderen Arbeitsgruppe den Mittelpunkt dieses Konzepts.

Die ausführliche Projektbeschreibung ist in der Anlage "Langkonzept Altersgerechtes Arbeiten" beigefügt.

E Anlagen