Stadt Gladbeck

A Angaben zur Kommune

Name der Stadt, der Gemeinde, des Landkreises
Stadt Gladbeck
Typ
kreisangehörig
Bundesland
Nordrhein-Westfalen
Einreichende Dienststelle
Amt für Integration und Sport
Name des Ansprechpartners
Herr Bugdoll
Funktion des Ansprechpartners
Amtsleiter
Straße/Postfach
Willy-Brandt-Platz 2
Postleitzahl
45964
Ort
Gladbeck
Telefon des Ansprechpartners
+ 49 2043 99-2324
Telefax des Ansprechpartners
+49 2043 99-172217
E-Mail des Ansprechpartners
Internetadresse der Kommune

B Beschreibung des Wettbewerbsbeitrags

Titel des Wettbewerbsbeitrags

"Bewegte und gesund Älter werden in Gladbeck"

Kurzfassung des Wettbewerbsbeitrags

Bereits am 19. Juni 1970 wurde im Rahmen des Projektes "Sport für betagte Bürger in NRW" in Gladbeck über die Auswirkungen des demographischen Wandels gesprochen. Als erstes Ergebnis wurde 1978 der Verein Sport Bürger in Gladbeck gegründet, der mittlerweile über 1000 Mitglieder hat.

Neben den sportlichen Aktivitäten bietet der Verein soziale, kulturelle und gesellige Angebote für seine Mitglieder an. Der Erhalt und der Erwerb von Kompetenzen war und ist ein wichtiges Ziel in Bezug auf Alltagstauglichkeit, soziale Kompetenzen pp.

Folgerichtig wurde 2007 ein Projektbeirat für das landesweite Projekt "Zukunft gestalten aktiv und gesund älter werden in NRW" in Gladbeck eingerichtet. Mitglieder sind der Seniorenbeirat der Stadt Gladbeck, der StadtSportVerband die Stadt Gladbeck und weitere Netzwerkpartner aus verschiedenen Vereinen und aus anderen stadtgesellschaftlichen Netzwerken.

Aus diesen Strukturen werden präventive und kompensatorische Angebote für die Stadt Gesellschaft passgenau entwickelt, geplant und durchgeführt.

Hier existiert eine vorbildliche interdisziplinäre Arbeitsstruktur, sie ist durch innovative und interdisziplinäre Arbeitsweise geprägt. Der Projektbeirat wird durch den ersten Beigeordneten der Stadt Gladbeck Rainer Weichelt geleitet.

Das Projekt wird als ganzheitliche gesellschaftliche Aufgabe betrachtet gesehen.

Eine bewegte und gesunde Stadt Gesellschaft ist das primäre Ziel der Bemühungen, um als Ideengeber, Vorbild und Initiator für alle gesellschaftlichen Bereiche zu agieren. Unter dem  Motto "Bewegte und gesunde Stadtgesellschaft" soll die Entwicklung und Stärkung von gesellschaftlichen Kompetenzen, das Einbringen in die Entwicklungsprozesse der Stadtgesellschaft insbesondere in Fragen der Stadtentwicklung und die Stärkung des ehrenamtlichen Engagements weiter ausgebaut und entwickelt werden.

Aus diesen Strukturen werden präventive und kompensatorische Angebote für die Stadtgesellschaft passgenau entwickelt, geplant und durchgeführt.

Hier existiert eine vorbildliche Arbeitsstruktur; sie ist durch innovative und interdisziplinäre Arbeitsweise geprägt. Der Projektbeirat wird durch den ersten Beigeordneten der Stadt Gladbeck Rainer Weichelt geleitet.

Das Projekt wird als ganzheitliche gesellschaftliche Aufgabe gesehen.

Eine bewegte und gesunde Stadt Gesellschaft ist das primäre Ziel der Bemühungen, um als Ideengeber, Vorbild und Initiator für alle gesellschaftlichen Bereiche zu agieren. Unter dem Motto "Bewegte und gesunde Stadtgesellschaft" soll die Entwicklung und Stärkung von gesellschaftlichen Kompetenzen, das Einbringen in die Entwicklungsprozesse der Stadtgesellschaft insbesondere in Fragen der Stadtentwicklung und die Stärkung des ehrenamtlichen Engagements weiter ausgebaut und entwickelt werden.

Beschreibung des Wettbewerbsbeitrags

Etwa 77.000 Menschen wohnen in Gladbeck auf 35,9 qkm in zehn Stadtbezirken. Die Stadt hat eine Ausdehnung von 9,8 km in der Nord-Süd- und 6,6 km in der Ost-West-Achse. 5,3% der Gesamtfläche sind Grünanlagen. Die traditionell durch den Bergbau geprägte Stadt hat einen 14,3 prozentigen Anteil an Arbeitslosigkeit zu bewältigen. 12,4% der Bevölkerung sind ausländische Mitbürger/-innen. 39,6% der Bevölkerung sind älter als 50 Jahre.

Bereits im Jahre 1976 hat die Stadt Gladbeck das Themenfeld "Gesund älter werden in der Kommune-bewegt und mobil" im Blick. Angeregt durch das Breitensportprogramm der Landesregierung NRW "Sport für Jedermann" fanden intensive Gespräche zwischen Vertretern aus Rat und Verwaltung sowie dem organisierten Sport statt, um das landesweite Programm "Sport für betagte Bürger" in Gladbeck umzusetzen. 1977 wurde eine Zielvereinbarung zur Umsetzung der Projekte in Gladbeck vom Sportausschuss beschlossen.

Vertreter aus Rat und Verwaltung, der Sparkasse, des StadtSportVerbandes und Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens haben damals mitgeholfen, einen Verein zu gründen, der sich von den bis dahin bekannten Vereinsstrukturen unterscheidet. Die Gründungsmitglieder haben damals ja  gesagt, zur ganzheitlichen Betreuung der Seniorinnen und Senioren. Dieser Begriff lehnt sich stark an den Gesundheitsbegriff der Weltgesundheitsorganisation an: Gesundheit ist der Zustand des vollständigen körperlichen, geistigen und sozialen Wohlbefindens und nicht nur das frei sein von Krankheiten und Gebrechen.

Am 7. März 1978 der Verein Sport für betagte Bürger Gladbeck als reiner Seniorensportverein "Sport für betagte Bürger" gegründet und bietet seitdem Angebote im sportlichen, sozialen, kulturellen und geselligen Bereich. Der Verein bringt Menschen in Bewegung. Spiel und Spaß, Miteinander und Freude stehen dabei im Mittelpunkt. Wer beim Sport für betagte Bürger mitmacht, wird mit jungem Herzen in froher Gemeinschaft älter. Mittlerweile hat sich der Verein ein neues Leitbild gegeben und firmiert als SfbB Gladbeck Sport für bewegte Bürger".

Die Auszeichnung Gladbecks als sportgerechte Stadt basiert in starkem Maße auf breitensportlichen Aktivitäten. Die Aufbau- und Entwicklungsleistung des Vereins "Sport für betagte Bürger" steht hierfür als landesweit anerkanntes Beispiel. 

Angesprochen werden die Senioren, die schon immer sportlich aktiv waren, aber auch und gerade diejenigen, die entweder noch nie oder über lange Zeit nicht Bewegungsangebote genutzt haben. Angesprochen werden alle Gladbecker und Gladbeckerinnen, gleich welcher Religion oder Herkunft. Inklusion und Integration wird in Gladbeck gelebt. Der SfbB ist anerkannter Stützpunktverein "Integration durch Sport". "Sozialer Altensport" lautet die Erfolgsformel dieses Vereins. Angesprochen werden alle älteren Menschen in unserer Stadt. Der ganzheitliche und nachhaltige Ansatz des sozialen Altensportes orientiert sich an den Bedürfnissen der älteren Menschen.

Rat und Verwaltung sowie der organisierte Sport verstehen die demografische Entwicklung als Chance. Die Entwicklung und Stärkung der Eigenverantwortung zur Bewältigung alltäglicher Lebenssituationen ist im Sport der Älteren vorrangig. Das sportliche Angebot trägt zur Verbesserung der Leistungsfähigkeit, aber auch zur Bewältigung und Vermeidung von Krankheiten bei. Gesundheitssport wird dabei groß geschrieben. 

Bewegung, Spiel und Sport, Gesundheit und Lebensstil stehen also im Mittelpunkt. Hierzu gehören die umfangreichen Angebote in der Prävention, im Gesundheits- und Rehabilitationssport. Beispielhaft stehen hierfür die Gruppen "Bewegung, Spiel und Sport in der Krebsnachsorge", "Sport und Diabetes" und "Sport für Menschen mit  Demenz". Ernährungsberatung und Vorträge über gesunden Lebensstil ergänzen die ganzheitliche Ausrichtung.

Die Bewegungsangebote orientieren sich am Alltag der Senioren. Wie binde ich meine Schnürsenkel ohne mich zu setzen? Wie kann ich die Abläufe in der Küche altersgerecht gestalten? Wie hebe ich wirbelsäulengerecht Lasten? Wie vermeide ich Stürze? Wie kann ich mich bei Überfällen wehren? So lauten die Fragen der Älteren. Kursangebote wie "Selbstverteidigung für Senioren" geben Hilfen. Selbstverteidigung (Sturzprophylaxe) wird trainiert, das Selbstvertrauen und die Standsicherheit gestärkt.

Die Zusammenarbeit mit der Ärzteschaft und den Krankenkassen sind eine wichtige Voraussetzung im sozialen Altensport. Jeder Teilnehmer muss eine Bescheinigung (Arztkarte) vorlegen, auf der vom Arzt wertwichtige Hinweise über den Gesundheitszustand der Senioren gegeben wird.

Der soziale Altensport bietet auch Hilfen beim Übergang aus dem Arbeitsleben. Mit Haltung in eine neue Lebensphase bedeutet, den Menschen auch nach dem Ausscheiden aus dem Arbeitsleben Aufgaben zu geben. Hier bin ich wer! Hier werden Hilfen zum selbstbestimmten Handeln gegeben. Durch die Übernahme von Aufgaben wird das bürgerschaftliche Engagement gefördert. Dazu gehört auch die Entwicklung von Kompetenzen im Alter, ob auf kulturellem (Musikkreis und Literatur-Café) oder auf gesellschaftspolitischem Gebiet. Beim Thema "Bewegungsräume für Generationen" haben sich die Senioren in die Stadtentwicklungsplanung eingebracht, bei Großveranstaltungen der Stadt zeigen die Senioren, dass sie ein wesentlicher Teil der "bewegten und gesunden" Stadtgesellschaft sind. Und sie organisieren Aktivurlaube und themenbezogenen Fahrten und Exkursionen selbst. Die Nachfrage ist stets riesengroß.

Ein wesentlicher Aspekt des sozialen Altensportes ist die Sozialbetreuung im Verein. Erkrankte Mitglieder werden im Krankenhaus besucht. Mit einem kleinen Geschenk – natürlich selbst liebevoll eingepackt – und vielen guten Worten erfreut der Sozialdienst die erkrankten Senioren. Und es wird viel Zeit mitgebracht: Zuhören und Verständnis zeigen ist die große Stärke der Damen des Sozialdienstes. Ihr Einsatz für die Menschen wird völlig ehrenamtlich geleistet.

Sozialer Altensport ist in unserer immer älter werdenden Gesellschaft das wirksamste Mittel gegen soziale Verwerfungen. Wichtig dabei ist die Öffnung des Sportes der Älteren zu anderen gesellschaftlichen Gruppierungen und Organisationen. So ist der SfbB Mitglied im städtischen Seniorenbeirat und hat in 2015 eine Kooperationsvereinbarung mit dem Seniorenbeirat abgeschlossen. Weitere Kooperationen mit Partnern außerhalb des Sportes (Wohlfahrtsverbände, Kirchen, Profitanbieter) werden gepflegt. Beispielhaft das Angebot "Rollator-Walking", das in Kooperation mit der AWO Rentfort angeboten wird. Besonders deutlich wird die notwendige Netzwerkbildung bei der Generationenwoche "Alt und Jung- gemeinsam sportlich aktiv", die bundesweite Anerkennung gefunden hat. Schulen aller Schulformen, Vereine, Jugendrat und der Seniorenbeirat der Stadt beteiligen sich an diesem Angebot.

1980 wurde in Gladbeck als erster Stadt in NRW ein städtischer Seniorenbeirat eingerichtet. Das Selbstvertretungsorgan nimmt seit seiner Gründung die Interessen der älteren Menschen in Gladbeck wahr und achtet auf die Einhaltung der Rechte älterer Menschen. Er bekämpft alle Formen der Ausgrenzung oder Abwertung älterer Menschen. Er fördert Initiativen und Aktivitäten Älterer und unterstützt den Dialog und die Solidarität zwischen den Generationen mit dem Ziel eines aktiven Zusammenlebens. Er berät Angelegenheiten der Senioren und nimmt hierzu öffentlich Stellung. Die von ihm erarbeiteten Vorschläge und Empfehlungen werden nach besonderer Beschlussfassung den Ausschüssen der Stadt Gladbeck zugeleitet. Der Seniorenbeirat ist in den Ausschüssen des Rates beratend tätig. Beispielhaft für die Aktivitäten seien hier nur die Bemühungen um barrierefreie Zugänge an den Bahnhöfen in Gladbeck-West und Zweckel, an das Rollator-Training beim Einsteigen in Busse gemeinsam mit der Vestischen Verkehrsbetriebe sowie die PIA-Befragung (Partizipation im Alter) genannt.

Die Seniorenberatung der Stadt Gladbeck bietet umfangreiche Leistungen für die Seniorinnen und Senioren an:

  • Hilfe bei der Beschaffung und Erhaltung einer Wohnung
  • Beratung in allen Fragen der Pflegebedürftigkeit
  • Beratung bei der Inanspruchnahme altersgerechter Dienste
  • Durchführung von Informationsveranstaltungen, Geselligkeiten, Tagesausflüge und  Kaffeestunden
  • Hilfe beim Ausfüllen von Formularen

Information und Beratung gibt es auch in den Seniorenbüros in Brauck und Zweckel.

Der Sport mit seinen gewachsenen Strukturen und Verflechtungen auf europäischer Ebene ist wie keine andere gesellschaftliche Gruppierung geeignet, auch im Bereich der Älteren Vorurteile abzubauen, sich kennen und verstehen lernen. An der Sportpartnerschaftsbegegnung "BUGIA" – "Bewegung und Gesundheit im Alter", die im Jahre 2012 mit etwa 200 ausländischen Gästen durchgeführt wurde, nahmen  die Partnerstädte Schwechat, Enfield, Marcq-en-Baroeul sowie Vertreter der Schwechater Partnerstadt Skalica, teil.

Sie haben sich während der dreitägigen Veranstaltung mit verschiedenen Facetten eines gemeinsamen und sich tiefer verfestigenden Europas befasst. Über die aktive Teilnahme in den Workshops und den angebotenen Diskussionsmöglichkeiten sollte ein gemeinsames Werteverständnis, Toleranz und gemeinsames Entwickeln von Lösungsansätzen erreicht werden.

Während der Sport- und Freizeitaktivitäten lernten sich die Teilnehmer besser kennen, erlebten gemeinsame Angebote als völkerverbindend, entwickelten ihre Kommunikationsmöglichkeiten und Sprachfähigkeiten weiter und trugen insgesamt zu einer vertieften Toleranz und Integrationsfähigkeit bei. Da viele Teilnehmer in Gastfamilien untergebracht wurden, sind persönliche Freundschaften über die europäischen Grenzen hinweg entstanden.

Mit dem "Mitmach-Tag" bietet der Verein allen Gladbeckerinnen und Gladbeckern die Gelegenheit, die Angebotspalette des Vereins im Sport der Älteren kennen zu lernen. Nach mehreren gelungenen Aktions- und Informationstagen mixen die Seniorensportler in der Sporthalle am Riesener-Gymnasium einen Cocktail aus sportlichen, kreativen und geselligen Angeboten. 

Bewegungsnetzwerk 50 plus - "Alt & Jung – gemeinsam sportlich aktiv" lautete 2011 ein gemeinsames Projekt des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) und des Landessportbundes NRW (LSB NRW). Der SfbB Gladbeck hat diese Projektidee aufgegriffen und gehörte 2011 zu den ausgewählten Pilotvereinen in Nordrhein-Westfalen. Seitdem hat der Verein in der Stadt Gladbeck, im Seniorenbeirat der Stadt, dem Förderverein Kotten Nie, dem Jugendrat, den Schulen und Vereinen und dem StadtSportVerband erfahrene Netzwerkpartner. Der SfbB will gemeinsam mit seinen Netzwerkpartnern den generationenübergreifenden Charakter des Sports auch weiterhin nutzen und die Beziehungen zwischen "Jung & Alt" mit der "Interkulturellen Gladbecker Mehrgenerationen-Woche" unterstützen. Gemeinsam tanzen, Rad fahren, wandern, miteinander Ball spielen oder gemeinsam Brot backen, sind einige der vielfältigen Gelegenheiten für gemeinsame Erlebnisse und Tätigkeiten, die sich den Kindern und Jugendlichen sowie Älteren in unseren Sportvereinen bieten – denn Sport vereint Generationen in besonderer Weise. Die gemeinsamen Aktivitäten lassen die Kinder und Jugendlichen von den Erfahrungen der Älteren profitieren und die Älteren gewinnen ein Stück von der Lebensfreude und dem Ideenreichtum der Jugend zurück.

Zu den kulturellen Angeboten gehören u.a. die Ehrung der Jubilare mit dem Männerchor MGV Cäcilia 1853 Polsum (Leitung von Hans Schmidt) und die Weihnachtsfeier in der Mathias-Jakobs-Stadthalle. Im Mittelpunkt stehen dabei Gladbecker Kinder, Jugendliche und Erwachsene von der städtischen Musikschule und vom Tanztempel mit ihren Auftritten. Zur Einstimmung auf das bevorstehende Weihnachtsfest gehört neben den musikalischen Darbietungen das klassische Ballett. Diese gefühlvoll vorgetragenen optischen Leckerbissen gehören zu den Höhepunkten dieser kulturell anspruchsvollen Veranstaltungen.

Qualitätsmanagement wird beim Sport der Älteren groß geschrieben. Das gilt insbesondere für die Qualifizierung unserer Übungsleitungen und die Ausstattung der Gruppen mit besten Materialien. Die freundlichen und kompetenten Übungsleiter freuen sich auf jeden interessierten Gladbecker. Und die Angebotspalette ist groß: vom Tanzen bis zum Trimilin, von Yoga bis Radfahren. Gesundheitssport wird dabei groß geschrieben.  Gruppen wie "Bewegung, Spiel und Sport in der Krebsnachsorge" oder "Sport und Diabetes" werden ebenso angeboten wie Rückenschule und Hatha-Yoga.  Trendsportarten wie Walking und Ballooning gehören ebenso dazu. Im kreativen Bereich kann man Handarbeiten oder Malen. Wer aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr sportlich aktiv sein kann, geht in den Gesprächskreis. Während des gesamten Jahres bietet der Verein Schnupperkurse für jedermann an. 

Die sportlichen, kreativen und geselligen Angebote des Vereins SfbB Gladbeck und einiges mehr können auf der Internetseite des Vereins in Augenschein genommen werden.  Unter der Internetadresse www.sfbb-gladbeck.de steht alles über den sozialen Altensport für Bürger 50 plus in Gladbeck. Sie bietet neben Information zu den breitgefächerten Kursangeboten auch einen umfangreichen Einblick in das aktive Vereinsleben des größten Altensportvereins in Westfalen.

Im Jahre 2007 wurde  in Gladbeck im Projekt "Zukunft gestalten-aktiv und gesund älter werden in NRW" ein Projektbeirat gebildet. Es erfolgte eine breitgefächerte Vernetzung "Lokales Netzwerk Altern in Gladbeck" aller eingebundenen gesellschaftlichen Gruppen. Der Sport allein ist nicht in der Lage, die Antworten auf die Gestaltungsfragen des Alters zu geben. Durch den Sport und die Sportvereine können nicht alle Älteren angesprochen werden. Die Wichtigkeit des "Lokalen Netzwerkes Altern" (Projektbeirat) wird eindrucksvoll dadurch dokumentiert, dass der Erste Beigeordnete der Stadt Gladbeck Rainer Weichelt persönlich den Vorsitz des kommunalen Netzwerkes "Bewegt Älter werden in Gladbeck" übernommen hat.

Die Evaluierung der Ergebnisse der verschiedenen Projekte des Projektbeirates erfolgte durch verschiedene Veröffentlichungen und Präsentationen auf Fachtagungen, Messen, usw. So wurden u.a. folgende Broschüren herausgegeben:

  • Broschüre "Zukunft gestalten-aktiv und gesund älter werden in Gladbeck-Bestandserhebung und Perspektiven
  • Dialogtagung "Bewegung, Spiel und Sport, Gesundheit und Lebensstil-Was bietet die Wissenschaft der Praxis? Mit Prof. Dr. Klaus Völker, Uni Münster
  • Methodische Grundlagen und Bewertungen für die Errichtung von Bewegungsräumen in der Natur
  • Expertenanhörung "Bewegungsräume in der Natur"
  • Broschüre "Fitnessangebote im Bewegungsareal Braucker Alpen"
  • Sport fürs Alter beginnt in der Jugend mit dem ehem. Vize-Kanzler Franz Müntefering
  • Dialogveranstaltung "Bewegung-die beste Medizin für Jung und Alt"
  • Dialogveranstaltung "Erlebte Inklusion-Wege zur Vielfalt zwischen Paralympics und Alltag in Schule und Verein mit Sebastian Dietz, Sieger im Diskuswurf bei den Paralympics in London

Darüber hinaus werden die Erkenntnisse und Ergebnisse der Arbeit des Projektbeirates "Bewegt ÄLTER werden in Gladbeck" in vielfältigen Beratungsgesprächen den Vertretern aus Vereinen und Verbänden näher gebracht. Gladbeck unterstützt aktuell auch den Kreis Recklinghausen im Projekt "Bewegt GESUND ÄLTER  werden im Kreis Recklinghausen".

Im Rahmen der Erstellung der Sportverhaltensanalyse der Universität Wuppertal -Professor Hübner- wurde eine Teilstudie zum Sportverhalten der Älteren erstellt, um sich auch in der Zukunft auf die demographischen Veränderungsprozesse  adäquat einstellen zu können.

Grundlegend führt die Universität Wuppertal folgende  wesentliche Ergebnisse aus der der Teilstudie zusammen

  • die Aktivenquote nimmt ab 60 Jahren ab, bleibt aber im Vergleich zu früher noch auf einem hohen Niveau
  • das Sportartenspektrum verändert sich! Es kristallisieren sich wenige, aber intensiv betriebene Sportarten heraus!
  • neben Radfahren und Spazieren gehen werden insbesondere Gymnastik/ Gesundheitsgymnastik, Schwimmen und Wassergymnastik nachgefragt.
  • die Sportvereine können ihren Stellenwert bei den "Älteren" wieder deutlich steigern. Die Organisationsquote liegt auf einem Niveau wie bei den 10 bis 19-jährigen!
  • Das Image der Sportvereine ist insbesondere bei den 70 bis 75-jährigen extrem positiv geprägt!

Die Ergebnisse sind wichtige Hinweise und Impulse zur Stärkung unseres ganzheitlichen  Gedankens einer bewegten und gesunden Stadtgesellschaft. Bewegung Spiel und Sport sind die Schlüssel für das künftige stadtgesellschaftliche Zusammenleben, für das Funktionieren der Sozialsysteme pp.. Die Universität Wuppertal hat der Stadt Gladbeck und ihren Partnern eine Vielzahl guter Ansatzpunkte für die zukünftige Entwicklung attestiert.

Dies ist für uns der Anspruch diese Ziele konsequent und nachhaltig weiterzuführen und prozesshaft auszubauen.

C Fragen zum Wettbewerbsbeitrag

C 1 Fragen zur gesamtkommunalen Einbindung des Wettbewerbsbeitrags

C 10 Gibt es zur Gesundheitsförderung und Prävention bei älteren Menschen in Ihrer Kommune eine schriftliche Gesamtkonzeption?: 
ja
nein
C 11 Ist Ihr Wettbewerbsbeitrag in diese Gesamtkonzeption eingebunden?: 
ja
nein
C 12 Hat sich der (Ober-)Bürgermeister bzw. Landrat öffentlich für Ihren Wettbewerbsbeitrag eingesetzt?: 
ja
nein

C 2 Fragen zur Konzeption und Ausrichtung des Wettbewerbsbeitrags

C 20 Gibt es zu Ihrem Wettbewerbsbeitrag ein schriftliches Konzept? : 
ja (bitte als Anlage beifügen)
nein
C 21 Sind die Präventionsziele Ihres Wettbewerbsbeitrags detailliert festgelegt?: 
ja
nein
C 22 Wurde vor der Zielfestlegung eine Ausgangs- und Bedarfsanalyse erstellt?: 
ja
nein
C 23 An welche Gruppen richtet sich Ihr Wettbewerbsbeitrag?: 
junge Alte (55-Jährige bis 65-Jährige)
ältere Menschen (über 65-Jährige bis 80-Jährige)
hochbetagte Menschen (über 80-Jährige)
gesundheitlich/mobilitäts-eingeschränkte ältere Menschen
pflegebedürftige ältere Menschen
aktive und mobilitätsstarke ältere Menschen
ältere Migranten/Migrantinnen
sozial benachteiligte ältere Menschen
Pflegende (Angehörige)
Multiplikatoren
Weitere
C 23a Wenn "Weitere"... Welche?: 
siehe Projektbeschreibung
C 24 Welche Maßnahmen zur Bewegungs- und Mobilitätsförderung von älteren Menschen stehen in Ihrem Beitrag im Mittelpunkt?: 
kommunale Konzepte zur Bewegung- und Mobilitätsförderung bei älteren Menschen
Maßnahmen und Angebote zur Erreichung alltagsbezogener Bewegungs- und Mobilitätsförderung bei älteren Menschen
Bewegungsräume/Bewegungsparcours im Quartier, in Parks und Grünanlagen
barrierefreie und bewegungsförderliche Gestaltung des öffentlichen Raums
wohnortnahe Infrastrukturen
(Weiter)Entwicklung und Ausbau des öffentlichen Personennahverkehrs
(Weiter)Entwicklung und Ausbau von Mobilitätshilfediensten
Stärkung der Gesundheits- und Bewegungskompetenz sowie des Wissens um die gesundheitliche Bedeutung körperlicher Aktivität bei älteren Menschen
Unterstützung von Akteuren in der Kommune bei der Planung und Durchführung von Maßnahmen zur Bewegungs- und Mobilitätsförderung bei älteren Menschen
Weitere
C 25 Verfolgt Ihr Wettbewerbsbeitrag einen generationenübergreifenden Ansatz?: 
ja
nein
C 26 Ist Ihr Wettbewerbsbeitrag geschlechtsspezifisch/geschlechtersensibel ausgerichtet?: 
ja
nein
C 27 Ist Ihr Wettbewerbsbeitrag auf Beteiligung, Engagement und Selbsthilfe älterer Menschen ausgerichtet?: 
ja
nein
C 28 Welche Strategie der Bewegungs- und Mobilitätsförderung bei älteren Menschen verfolgt Ihr Wettbewerbsbeitrag?: 
Verhaltensprävention
Verhältnisprävention
Verhaltens- und Verhältnisprävention
C 29 An welche Settings und Einrichtungen knüpft Ihr Wettbewerbsbeitrag an?: 
Senioreneinrichtungen/-freizeitstätten
Altenheime
Reha-Einrichtungen
Ambulante Pflegedienste
Sportvereine
Bildungseinrichtungen (Schule, VHS u.a.)
Nachbarschaftshäuser/Stadtteilzentren
Quartiere
Weitere

C 3 Fragen zur Umsetzung des Wettbewerbsbeitrags

C 30 Welche Akteure aus Kommunalpolitik und Kommunalverwaltung beteiligen sich wesentlich an der Umsetzung Ihres Beitrags?: 
Gemeinde-, Stadt- bzw. Kreisrat
Bürgermeister bzw. Landrat
Gesundheitsamt
Sozialamt
Sportamt
Stadtplanungsamt
Grünflächenamt
Seniorenbeauftragte
Gleichstellungsbeauftragte
Weitere
C 31 Welche verwaltungsexternen Akteure beteiligen sich wesentlich an der Umsetzung Ihres Wettbewerbsbeitrags?: 
Ärzte
Apotheken
Krankenversicherungen
Krankenhäuser
Altenheime/Pflegeheime
Reha-Einrichtungen
ambulante Pflegedienste
Seniorenberatungsstellen
Seniorenfreizeitstätten
Sportvereine
Bildungseinrichtungen (Schule, VHS u.a.)
Stadtteilzentren/Nachbarschaftshäuser
Quartiersmanagement
Wohlfahrtsverbände
Kirchen
Migrantenorganisationen
Selbsthilfeeinrichtungen
Lokale Medien
Sponsoren
Stiftungen
Weitere
C 32 Gibt es schriftliche und verbindliche Vereinbarungen zur Vernetzung und Kooperation der Akteure?: 
ja
nein
C 32a Wenn ja, welche?: 
Kooperationsvertrag des SfbB mit dem Seniorenberiat Zielvereinbarung Projekt Zukunft gestalten aktiv und gesund älter werden in Gladbeck ...... siehe E1 und E2
C 33 Welche Laufzeit hat Ihr Wettbewerbsbeitrag?: 
bis zu zwei Jahre
mehr als zwei Jahre (aber befristet)
Dauerangebot
C 34 Wie lange ist die Finanzierung des Wettbewerbsbeitrags gesichert?: 
offen
bis zu zwei Jahre
dauerhaft
C 35 Wird der Wettbewerbsbeitrag in seiner Qualität und Zielerreichung überprüft und bewertet bzw. evaluiert?: 
ja
geplant
nein
C 35a Wenn ja: 
Selbstevaluation
Fremdevaluation
C 36 Werden im Rahmen der Umsetzung Ihres Beitrags von anderen entwickelte Projekte und Maßnahmen übernommen und eingesetzt?: 
ja
nein
C 36a Wenn ja, welche?: 
Rollatorwalking, Integration durch Sport, Bewegungsangebote gegen das Vergessen........
C 37 Sind umgekehrt im Rahmen Ihres Beitrags entwickelte Projekte und Maßnahmen andernorts übernommen und eingesetzt worden?: 
ja
nein
C 37a Wenn ja, welche?: 
s.O.

D Einzelprojekte

Einzelprojekts Nr. 1

D 10 Titel des Einzelprojekts Nr. 1: 
siehe C Einzelprojekt
D 11 Welche Laufzeit hat das Projekt?: 
bis zu zwei Jahre
mehr als zwei Jahre (aber befristet)
Dauerangebot
D 12 Wie lange ist die Finanzierung des Projektes gesichert?: 
offen
bis zu zwei Jahre
dauerhaft
D 13 Wie wird das Projekt finanziert?: 
kommunale Mittel
Landesmittel
Bundesmittel
europäische Mittel
Mittel von Krankenversicherungen
Stiftungsmittel
Sponsorengelder
Spenden
Weitere
D 14 Wird das Projekt in seiner Qualität und Zielerreichung überprüft und bewertet bzw. evaluiert?: 
ja
geplant
nein
D 14a Wenn ja: 
Selbstevaluation
Fremdevaluation

Einzelprojekts Nr. 2

D 21 Welche Laufzeit hat das Projekt?: 
bis zu zwei Jahre
mehr als zwei Jahre (aber befristet)
Dauerangebot
D 22 Wie lange ist die Finanzierung des Projektes gesichert?: 
offen
bis zu zwei Jahre
dauerhaft
D 23 Wie wird das Projekt finanziert?: 
kommunale Mittel
Landesmittel
Bundesmittel
europäische Mittel
Mittel von Krankenversicherungen
Stiftungsmittel
Sponsorengelder
Spenden
Weitere
D 24 Wird das Projekt in seiner Qualität und Zielerreichung überprüft und bewertet bzw. evaluiert?: 
ja
geplant
nein
D 24a Wenn ja: 
Selbstevaluation
Fremdevaluation

Einzelprojekts Nr. 3

D 31 Welche Laufzeit hat das Projekt?: 
bis zu zwei Jahre
mehr als zwei Jahre (aber befristet)
Dauerangebot
D 32 Wie lange ist die Finanzierung des Projektes gesichert?: 
offen
bis zu zwei Jahre
dauerhaft
D 33 Wie wird das Projekt finanziert?: 
kommunale Mittel
Landesmittel
Bundesmittel
europäische Mittel
Mittel von Krankenversicherungen
Stiftungsmittel
Sponsorengelder
Spenden
Weitere
D 34 Wird das Projekt in seiner Qualität und Zielerreichung überprüft und bewertet bzw. evaluiert?: 
ja
geplant
nein
D 34a Wenn ja: 
Selbstevaluation
Fremdevaluation

E Anlagen