Stadt Gengenbach (Ortenaukreis)

A Angaben zur Kommune

Name der Stadt, der Gemeinde, des Landkreises
Stadt Gengenbach (Ortenaukreis)
Typ
kreisangehörig
Bundesland
Baden-Württemberg
Einreichende Dienststelle
BürgerService; Familien und Seniorenbüro
Name des Ansprechpartners
Christine Weygoldt-Barth
Funktion des Ansprechpartners
Leitung
Straße/Postfach
Leuthkirchstr. 32
Postleitzahl
77732
Ort
Gengenbach
Telefon des Ansprechpartners
+ 49 7803 9792-805
E-Mail des Ansprechpartners
Internetadresse der Kommune

B Beschreibung des Wettbewerbsbeitrags

Titel des Wettbewerbsbeitrags

Gesund älter werden in Gengenbach

Kurzfassung des Wettbewerbsbeitrags

Einrichtung und Pflege eines geistigen und körperlichen Bewegungsprogramms auf verschiedenen Ebenen mit besonderem Augenmerk auf Randgruppen und Bewegungsungeübte

Beschreibung des Wettbewerbsbeitrags

Seniorenstrategie für Gengenbach

Alterstruktur: siehe Anlage "Alterstruktur Gengenbach"

Gengenbach hat ca. 11.200 Einwohner, davon sind ca. 2.700 – und damit rund ein Viertel – alter als 65 Jahre (inklusive der Bewohner der vier regionalen Pflege-/Altersheime). Dieser Prozentsatz wird sich in den nächsten Jahren voraussichtlich noch erhöhen.

Die Liste der Gengenbacher Vereine, die Sport, Gymnastik und andere Bewegungsaktivitäten auch für Ältere anbieten, ist lang. Dennoch gibt es viele ältere, die diese Angebote nicht wahrnehmen.

Ziel ist es, auch diese Gruppen in die allgemeinen Programme zur Förderung der geriatrischen, körperlichen und geistigen Prävention einzubeziehen. Im Fokus unseres seniorenpolitischen Konzepts soll die Erhaltung von Lebensqualität und Lebensfreude durch den Erhalt der körperlichen und geistigen Beweglichkeit stehen.

Ziel ist die Verlängerung des betreuungsunabhängigen Lebens in den eigenen vier Wänden.

Auch die Erfahrungen in der Kooperation mit dem Gesunden Kinzigtal untermauern die Sinnhaftigkeit der Motivierung von SeniorInnen zu präventiven sportlichen und geistigen Bewegungsangeboten.

Erreicht werden soll das mit einem niederschwelligen primär- und sekundärpräventiven Ansatz, mit besonderem Augenmerk auf die sozial Schwächeren. Niederschwellig bedeutet in diesem Zusammenhang: finanziell und in der Erreichbarkeit günstig, ohne Vertrags- oder Vereinsverpflichtung, kostengünstig durch weitestmögliche Verwendung vorhandener Ressourcen, in der Regel unterhalb des Einsatzes von ambulanten sozialen Diensten und Krankengymnastik-Instituten, u.a. durch ein Präventionsprogramm, angelehnt an die 5 Esslinger.

Auch der generationenübergreifende Ansatz des Familien- und Seniorenbüros mit den verschiedensten Angeboten, Gruppen und Kreisen leistet einen Beitrag.

Maßnahmen: Ausbildung von Ehrenamtlichen zu Trainern (nach dem 5 Esslinger Programm) → Umsetzung im städtischen Raum und in den Seniorenheimen.

Ergebnisse und Erreichtes

Sport, Gesundheit: verschiedene, kostenlose, niederschwellige Bewegungsangebote

Geistige Fitness: verschiedene Angebote im Familien- und Seniorenbüro wie Literaturkreis, Fremdsprachen, Singkreis, Gedächtnistraining, Vorträge zu Gesundheitsthemen mit kleinen Übungssequenzen

Begleitende Unterstützungsangebote: Beratung und Information, Taschengeldbörse, Senioren für Senioren, Seniorenwerkstatt  im Familien- und Seniorenbüro

C Fragen zum Wettbewerbsbeitrag

C 1 Fragen zur gesamtkommunalen Einbindung des Wettbewerbsbeitrags

C 10 Gibt es zur Gesundheitsförderung und Prävention bei älteren Menschen in Ihrer Kommune eine schriftliche Gesamtkonzeption?: 
ja
nein
C 11 Ist Ihr Wettbewerbsbeitrag in diese Gesamtkonzeption eingebunden?: 
ja
nein
C 12 Hat sich der (Ober-)Bürgermeister bzw. Landrat öffentlich für Ihren Wettbewerbsbeitrag eingesetzt?: 
ja
nein

C 2 Fragen zur Konzeption und Ausrichtung des Wettbewerbsbeitrags

C 20 Gibt es zu Ihrem Wettbewerbsbeitrag ein schriftliches Konzept? : 
ja (bitte als Anlage beifügen)
nein
C 21 Sind die Präventionsziele Ihres Wettbewerbsbeitrags detailliert festgelegt?: 
ja
nein
C 22 Wurde vor der Zielfestlegung eine Ausgangs- und Bedarfsanalyse erstellt?: 
ja
nein
C 23 An welche Gruppen richtet sich Ihr Wettbewerbsbeitrag?: 
junge Alte (55-Jährige bis 65-Jährige)
ältere Menschen (über 65-Jährige bis 80-Jährige)
hochbetagte Menschen (über 80-Jährige)
gesundheitlich/mobilitäts-eingeschränkte ältere Menschen
pflegebedürftige ältere Menschen
aktive und mobilitätsstarke ältere Menschen
ältere Migranten/Migrantinnen
sozial benachteiligte ältere Menschen
Pflegende (Angehörige)
Multiplikatoren
Weitere
C 24 Welche Maßnahmen zur Bewegungs- und Mobilitätsförderung von älteren Menschen stehen in Ihrem Beitrag im Mittelpunkt?: 
kommunale Konzepte zur Bewegung- und Mobilitätsförderung bei älteren Menschen
Maßnahmen und Angebote zur Erreichung alltagsbezogener Bewegungs- und Mobilitätsförderung bei älteren Menschen
Bewegungsräume/Bewegungsparcours im Quartier, in Parks und Grünanlagen
barrierefreie und bewegungsförderliche Gestaltung des öffentlichen Raums
wohnortnahe Infrastrukturen
(Weiter)Entwicklung und Ausbau des öffentlichen Personennahverkehrs
(Weiter)Entwicklung und Ausbau von Mobilitätshilfediensten
Stärkung der Gesundheits- und Bewegungskompetenz sowie des Wissens um die gesundheitliche Bedeutung körperlicher Aktivität bei älteren Menschen
Unterstützung von Akteuren in der Kommune bei der Planung und Durchführung von Maßnahmen zur Bewegungs- und Mobilitätsförderung bei älteren Menschen
Weitere
C 25 Verfolgt Ihr Wettbewerbsbeitrag einen generationenübergreifenden Ansatz?: 
ja
nein
C 26 Ist Ihr Wettbewerbsbeitrag geschlechtsspezifisch/geschlechtersensibel ausgerichtet?: 
ja
nein
C 27 Ist Ihr Wettbewerbsbeitrag auf Beteiligung, Engagement und Selbsthilfe älterer Menschen ausgerichtet?: 
ja
nein
C 28 Welche Strategie der Bewegungs- und Mobilitätsförderung bei älteren Menschen verfolgt Ihr Wettbewerbsbeitrag?: 
Verhaltensprävention
Verhältnisprävention
Verhaltens- und Verhältnisprävention
C 29 An welche Settings und Einrichtungen knüpft Ihr Wettbewerbsbeitrag an?: 
Senioreneinrichtungen/-freizeitstätten
Altenheime
Reha-Einrichtungen
Ambulante Pflegedienste
Sportvereine
Bildungseinrichtungen (Schule, VHS u.a.)
Nachbarschaftshäuser/Stadtteilzentren
Quartiere
Weitere

C 3 Fragen zur Umsetzung des Wettbewerbsbeitrags

C 30 Welche Akteure aus Kommunalpolitik und Kommunalverwaltung beteiligen sich wesentlich an der Umsetzung Ihres Beitrags?: 
Gemeinde-, Stadt- bzw. Kreisrat
Bürgermeister bzw. Landrat
Gesundheitsamt
Sozialamt
Sportamt
Stadtplanungsamt
Grünflächenamt
Seniorenbeauftragte
Gleichstellungsbeauftragte
Weitere
C 31 Welche verwaltungsexternen Akteure beteiligen sich wesentlich an der Umsetzung Ihres Wettbewerbsbeitrags?: 
Ärzte
Apotheken
Krankenversicherungen
Krankenhäuser
Altenheime/Pflegeheime
Reha-Einrichtungen
ambulante Pflegedienste
Seniorenberatungsstellen
Seniorenfreizeitstätten
Sportvereine
Bildungseinrichtungen (Schule, VHS u.a.)
Stadtteilzentren/Nachbarschaftshäuser
Quartiersmanagement
Wohlfahrtsverbände
Kirchen
Migrantenorganisationen
Selbsthilfeeinrichtungen
Lokale Medien
Sponsoren
Stiftungen
Weitere
C 31a Wenn "Weitere"... Welche?: 
Gesundes Kinzigtal GmbH
C 32 Gibt es schriftliche und verbindliche Vereinbarungen zur Vernetzung und Kooperation der Akteure?: 
ja
nein
C 32a Wenn ja, welche?: 
Die Gesundes Kinzigtal GmbH hat mit allen Partnern Leistungspartnern und Kooperationsverträge. Auf diese greifen wir zurück.
C 33 Welche Laufzeit hat Ihr Wettbewerbsbeitrag?: 
bis zu zwei Jahre
mehr als zwei Jahre (aber befristet)
Dauerangebot
C 34 Wie lange ist die Finanzierung des Wettbewerbsbeitrags gesichert?: 
offen
bis zu zwei Jahre
dauerhaft
C 35 Wird der Wettbewerbsbeitrag in seiner Qualität und Zielerreichung überprüft und bewertet bzw. evaluiert?: 
ja
geplant
nein
C 35a Wenn ja: 
Selbstevaluation
Fremdevaluation
C 36 Werden im Rahmen der Umsetzung Ihres Beitrags von anderen entwickelte Projekte und Maßnahmen übernommen und eingesetzt?: 
ja
nein
C 36a Wenn ja, welche?: 
5 Esslinger
C 37 Sind umgekehrt im Rahmen Ihres Beitrags entwickelte Projekte und Maßnahmen andernorts übernommen und eingesetzt worden?: 
ja
nein
C 37a Wenn ja, welche?: 
Taschengeldbörse; Babysitterkurs

D Einzelprojekte

Einzelprojekts Nr. 1

D 10 Titel des Einzelprojekts Nr. 1: 
Mentales Training
D 11 Welche Laufzeit hat das Projekt?: 
bis zu zwei Jahre
mehr als zwei Jahre (aber befristet)
Dauerangebot
D 12 Wie lange ist die Finanzierung des Projektes gesichert?: 
offen
bis zu zwei Jahre
dauerhaft
D 13 Wie wird das Projekt finanziert?: 
kommunale Mittel
Landesmittel
Bundesmittel
europäische Mittel
Mittel von Krankenversicherungen
Stiftungsmittel
Sponsorengelder
Spenden
Weitere
D 14 Wird das Projekt in seiner Qualität und Zielerreichung überprüft und bewertet bzw. evaluiert?: 
ja
geplant
nein
D 14a Wenn ja: 
Selbstevaluation
Fremdevaluation
D 15 Kurzbeschreibung des Projektes auf maximal einer DIN A 4 – Seite : 

Zielgruppe

generationsübergreifend

Angebot

Gedächtnistraining, Vorträge zu verschiedenen Gesundheitsthemen mit kleinen Übungssequenzen

Ziel

  • Erhaltung der geistigen Fitness
  • Information über Möglichkeiten der Erhaltung der Gesundheit
  • Austausch mit Fachleuten

Ausführende

Referenten aus den verschiedenen Bereichen (Ärzte, Therapeuten, Trainer etc.), Gesundes Kintigtal

Aktuell

Vorträge, Workshops (1 bis 2 im Monat)

Einzelprojekts Nr. 2

D 20 Titel des Einzelprojekts Nr. 2: 

Muskuläres Aufbau- und Gleichgewichtstraining

D 21 Welche Laufzeit hat das Projekt?: 
bis zu zwei Jahre
mehr als zwei Jahre (aber befristet)
Dauerangebot
D 22 Wie lange ist die Finanzierung des Projektes gesichert?: 
offen
bis zu zwei Jahre
dauerhaft
D 23 Wie wird das Projekt finanziert?: 
kommunale Mittel
Landesmittel
Bundesmittel
europäische Mittel
Mittel von Krankenversicherungen
Stiftungsmittel
Sponsorengelder
Spenden
Weitere
D 24 Wird das Projekt in seiner Qualität und Zielerreichung überprüft und bewertet bzw. evaluiert?: 
ja
geplant
nein
D 24a Wenn ja: 
Selbstevaluation
Fremdevaluation
D 25 Kurzbeschreibung des Projektes auf maximal einer DIN A 4 – Seite : 

Zielgruppe

junge und ältere Alte (60+)

Fokus auf die eher unsportlichen sozial schwachen Randgruppen mit erhöhtem Krankheitsrisiko, Migranten

Prozess

  • 1 bis 2-mal wöchentlich kostenloser und unverbindlicher Treff im Freien oder Sporteinrichtungen; kein Vereins- oder Kleidungszwang
  • Fitnesstest nach Rikli/Jones zu Beginn und im Verlauf des Trainings
  • Gymnastik (5 Esslinger), entweder nach Esslingerprogramm oder eingebunden in andere bestehende Aktivitäten (z. Bsp. Walkinggruppe)
  • Minderung des Stuzrisikos
  • Erhaltung der und Verbesserung der Gesundheit
  • Kontaktpflege im Alter

Ausführende

Ehremamtlich aktive Mitbürger mit Esslingerausbildung

Stand der Entwicklung

3 Gruppen: Walkinggruppe, Gymnastikgruppe, modifizierte Gruppe in der Tagespflege

Planung

gemischte Migrantengruppe

Einzelprojekts Nr. 3

D 30 Titel des Einzelprojekts Nr. 3: 
Begleitendes Unterstützungsangebot (Senioren, sozial Bedürftigte, Migranten)
D 31 Welche Laufzeit hat das Projekt?: 
bis zu zwei Jahre
mehr als zwei Jahre (aber befristet)
Dauerangebot
D 32 Wie lange ist die Finanzierung des Projektes gesichert?: 
offen
bis zu zwei Jahre
dauerhaft
D 33 Wie wird das Projekt finanziert?: 
kommunale Mittel
Landesmittel
Bundesmittel
europäische Mittel
Mittel von Krankenversicherungen
Stiftungsmittel
Sponsorengelder
Spenden
Weitere
D 34 Wird das Projekt in seiner Qualität und Zielerreichung überprüft und bewertet bzw. evaluiert?: 
ja
geplant
nein
D 34a Wenn ja: 
Selbstevaluation
Fremdevaluation
D 35 Kurzbeschreibung des Projektes auf maximal einer DIN A 4 – Seite : 

Zielgruppe

alle BürgerInnen Gengenbachs und Umgebung

Angebot

  • Beratung und Information
  • Unterstützung bei Anträgen (Rente, Sozialhilfe etc.)
  • Hilfs- und Unterstützungsangebote, wie häuslicher Besuchsdienst, Taschengeldbörse, Senioren für Senioren, Seniorenwerkstatt
  • Vermittlung von Unterstützungsangeboten der Kooperationspartner (Pflegeheime, Sozialstation, AWO etc.)

Gruppen und Kreise

Musik, Literatur, Fremdsprachen, Selbsthilfegruppen, "Gemeinsam statt einsam", Kreativangebote etc.

Ziele

  • Erhaltung der Selbstständigkeit
  • langer Verbleib in der eigenen Wohnung
  • Kontakt- und Austauschmöglichkeiten
  • Unterstützung im Alltag

Ausführende

Haupt-, neben- und ehrenamtliche MitarbeiterInnen des Familien- und Seniorenbüros und der Kooperationspartner

E Anlagen

Fotos

Dokumente