Stadt Frankfurt am Main

A Angaben zur Kommune

Name der Stadt, der Gemeinde, des Landkreises
Stadt Frankfurt am Main
Typ
kreisfrei
Bundesland
Hessen
Einreichende Dienststelle
Magistrat der Stadt Frankfurt am Main - Gesundheitsamt
Name des Ansprechpartners
Matthias Roos
Funktion des Ansprechpartners
Gesundheit im Alter
Straße/Postfach
Breite Gasse 28
Postleitzahl
60313
Ort
Frankfurt am Main
Telefon des Ansprechpartners
+49 69 212-34502
Telefax des Ansprechpartners
+49 69 212-48749
E-Mail des Ansprechpartners
Internetadresse der Kommune

B Beschreibung des Wettbewerbsbeitrags

Titel des Wettbewerbsbeitrags

Frankfurter Netzwerk "Aktiv-bis-100"

Kurzfassung des Wettbewerbsbeitrags

Im Frankfurter Netzwerk "Aktiv-bis-100" arbeiten das Gesundheitsamt, das Sportamt, das Sozialamt, das Amt für Multikulturelle Angelegenheiten der Stadt Frankfurt am Main und viele weitere Partner aus dem Vereins- und Seniorenbereich zusammen. Für hochbetagte, bisher sportferne Menschen werden wohnortnah Bewegungsangebote in professionell angeleiteten Gruppen organisiert. Bisher konnten bereits 28 Gruppen aufgebaut werden, 4 davon speziell für Demenzbetroffene.

Ziel ist es, in allen Frankfurter Stadtteilen leicht zugängliche Bewegungsangebote für Menschen über 80 anzubieten. Durch die Zusammenarbeit mit vielen lokalen Partnern gelingt die Ansprache und Motivation zur Teilnahme im direkten Wohnumfeld sehr gut. Die Stadt Frankfurt unterstützt das Projekt organisatorisch wie finanziell und ermöglicht Aus- und Weiterbildungen für die Übungsleiter/-innen der beteiligten Sportvereine sowie eine strukturierte Presse- und Informationsarbeit. Das Netzwerk ist in eine übergeordnete Strategie eingebettet, die Gesundheit der Frankfurter Bevölkerung durch Bewegungsanreize über die Lebensspanne zu fördern. Dabei kommt auch der Synergie zwischen Bewegung und sozialen Kontakten eine zentrale Bedeutung zu.

Beschreibung des Wettbewerbsbeitrags

Ausgangssituation (u.a. Altersstruktur in der Kommune) 

Frankfurt am Main ist eine wachsende Stadt. Vor allem aufgrund des Zuzugs junger Menschen und Familien sowie hoher Geburtenzahlen ist sie vom andernorts bereits merkbaren demografischen Wandel im Sinne eines steigenden Anteils alter und hochbetagter Menschen (noch) nicht betroffen.

Auch in Frankfurt ist jedoch festzustellen, dass sich Menschen - "jung und alt" - zu wenig bewegen und dies ihre Gesundheit beeinträchtigt. Da jede Altersgruppe ihre eigene Ansprache benötigt, initiiert und fördert die Stadt Frankfurt am Main unterschiedliche Projekte für unterschiedliche Zielgruppen.

Speziell für die Zielgruppe der Hochbetagten gedacht und auf deren Situation zugeschnitten ist der hier vorgestellte Wettbewerbsbeitrag.

Anlass (konkrete Auslöser/Gründe für den Ansatz/die Maßnahmen)

"Aktiv-bis-100" wurde 2010 vom Deutschen Turner-Bund (DTB) als vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördertes Projekt gestartet, als Teil des DOSB-Projekts "Bewegungsnetzwerk 50 Plus". Siehe Auszug aus dem Konzeptpapier des DTB, Anlage "Aktiv-bis-100 Konzept DTB 2010".

Der DTB brachte in Frankfurt am Main die ersten Projektpartner – darunter die Stadt Frankfurt am Main, Sportvereine und soziale Trägervereine - an einen Tisch und organisierte gemeinsam mit diesen erste "Aktiv-bis-100"-Bewegungsgruppen, die sehr positiv aufgenommen wurden. Das Netzwerk wuchs und neue lokale Kooperationen wurden angebahnt, um "Aktiv-bis-100"-Gruppen in verschiedenen Stadtteilen zu gründen.

Als die Finanzierung aus Bundesmitteln endete und der DTB sich aus dem Projekt zurückzog, haben die verbleibenden "Aktiv-bis-100"-Netzwerkpartner angesichts der positiven Projekterfahrungen und des sichtbaren Bedarfs beschlossen, das Projekt fortzuführen. Der Turngau Frankfurt e.V. als Dachverband der Frankfurter Turnvereine übernahm die Rolle des Netzwerkkoordinators vom DTB. Die Stadt Frankfurt am Main stellte die Finanzierung sicher durch Zuschüsse an den Turngau Frankfurt (Netzwerkkoordination, Öffentlichkeitsarbeit und Projektzweig "Menschen mit Demenz bewegen") und an den Hessischen Turnverband (Aufbau neuer Projektstandorte, Übungsleitungskosten sowie Organisation und Durchführung von Fortbildungen).

Konzeption, Ziele und Zielgruppen

Grundannahme

Hochbetagte, auch wenn sie zuvor nie oder lange nicht mehr sportlich aktiv waren, können für Bewegung im Verein gewonnen werden, wenn Sportvereine mit Kooperationspartnern aus der Seniorenarbeit, z.B. Senioren-, Sozial- und Gesundheitsverbänden, zusammenarbeiten und ihre Aktivitäten in einem kommunalen Netzwerk gezielt koordinieren.

Bedarfsanalyse

Das Sportamt Frankfurt am Main hat eine wissenschaftlich begleitete Sportentwicklungsplanung durchgeführt und dabei Ist-Versorgung mit sowie Wünsche und Bedarf nach Bewegungsangeboten analysiert. Der Abschlussbericht enthält zahlreiche Handlungsempfehlungen, s. www.frankfurt.de/sixcms/detail.php?id=3575&_ffmpar[_id_inhalt]=8369593, rechte Spalte unter Sportentwicklungsplanung. Die Seite 104 widmet sich der Zielgruppe der älteren Menschen und liefert eine Grundlage für das städtische Engagement bei "Aktiv-bis-100".

Ziele

Das Netzwerkprojekt "Aktiv-bis-100" möchte:

  • in Frankfurt eine bedarfsgerechte Zahl von "Aktiv-bis-100"-Gruppen aufbauen  (zunächst pro Stadtteil mindestens eine), um die Zielgruppe der sportfernen Hochbetagten wohnortnah mit qualifizierten, regelmäßigen Bewegungsangeboten zu versorgen. Damit soll der Gebrechlichkeit und Sturzgefahr im hohen Alter entgegengewirkt, Mobilität und Selbstständigkeit erhalten und Lebensqualität erhöht werden. Auch für dementiell Erkrankte.
  • die Zielgruppe über die Bedeutung von Bewegung sowie über die Angebote informieren, sie dafür gewinnen, langfristig mitzumachen und sich auch im hohen Alter noch einem Sportverein anzuschließen – für ein bewegteres Leben mit mehr Freude.
  • innovative Lösungen entwickeln, um die Teilhabe der Zielgruppe am Sportvereinsleben nachhaltig zu ermöglichen, zum Beispiel durch geeignete Mitgliedschaftsmodelle.
  • Hemmschwellen und Informationsdefizite, vor allem beim Thema Demenz, abbauen, sowohl bei Betroffenen und Angehörigen als auch bei Sportvereinen.
  • das Netzwerk pflegen und bedarfsgerecht ausweiten, Ressourcen akquirieren.

Zielgruppen

Die "Aktiv-bis-100"-Bewegungsangebote richten sich an hochbetagte sportferne Menschen um und über 80. Es gibt keine strenge Altersgrenze, kein Auswahlverfahren. Zum Mitmachen eingeladen werden vor allem Menschen mit wenig oder ohne Bewegungserfahrung, die vielleicht nur unsicher stehen und gehen können und einen Sportverein für unerreichbar halten. Vorhandene Bewegungseinschränkungen (Rollator, Rollstuhl) sind kein Hindernis. Wer sich angesprochen fühlt, ist willkommen, auch wenn unter 80 oder über 100.
Zur Zielgruppe gehören Menschen mit Demenz, für die es Gruppen mit eigenem, besonderem Konzept gibt (s. Projektzweig "Menschen mit Demenz bewegen").

Auf der Netzwerkebene hat "Aktiv-bis-100" weitere Zielgruppen: So wendet es sich zum Zweck der Projekterweiterung an neue potentielle Kooperationspartner - Sportvereine, Senioreneinrichtungen/-organisationen, Kirchengemeinden etc.; Ärzte werden als Multiplikatoren einbezogen.

Einbindung des Projektes in eine kommunale Strategie:

Die Stadt Frankfurt am Main engagiert sich in vielen Bereichen für das Thema Prävention und Gesundheitsförderung für ältere Menschen.

Das Grünflächenamt errichtet Seniorenfitnessanlagen in städtischen Parks, siehe www.frankfurt.de/sixcms/detail.php?id=91516&_ffmpar[_id_inhalt]=10920029.

Das Gesundheitsamt bietet Information und Beratung sowie eine Vielzahl von Veranstaltungen für die Zielgruppe der Älteren, u.a. auch zum Thema Gesundheit und Bewegung, siehe www.frankfurt.de/gesundheit-im-alter.

Die Stadt Frankfurt am Main hat einen eigenen Internetauftritt "Älterwerden in Frankfurt" eingerichtet, betreut von der Leitstelle Älterwerden (Sozialamt). Hier bildet "Sport und Bewegung" ein eigenes Kapitel, in dem auch auf das Projekt "Aktiv-bis-100" hingewiesen wird. Siehe www.aelterwerden-in-frankfurt.de/sport-und-bewegung. Das Netzwerk "Aktiv-bis-100" kooperiert mit der Leitstelle Älterwerden auch durch Teilnahme an den jährlichen "Aktionswochen Älterwerden in Frankfurt".

Auf der Website der Stadt Frankfurt am Main gibt es unter dem Navigationspunkt "Sport" die Seite "Sport: Älter-werden mit Bewegung", auf der für die Zielgruppe der Älteren u.a. ein Überblick gegeben wird über Bewegungsangebote und –anbieter; siehe www.frankfurt.de/sixcms/detail.php?id=24037662&_ffmpar[_id_inhalt]=54616.

Das Projekt ist in eine übergeordnete Strategie eingebettet, die Gesundheit der Frankfurter Bevölkerung durch  Bewegungsanreize über die Lebensspanne zu fördern. Diese folgt dem Grundsatz der WHO: Keine Gesundheit ohne seelische Gesundheit und sieht Gesundheit als altersunabhängige Ressource, um selbstbestimmt auf soziale, physische und emotionale Herausforderungen reagieren und persönliche Ziele erreichen zu können. Gerade im Bereich der seelischen Gesundheit kommt auch der Synergie zwischen Bewegung und sozialen Kontakten eine zentrale Bedeutung zu. Diese wird u.a. auch bei vom Gesundheitsamt regelmäßig organisierten Gesundheitsspaziergängen umgesetzt.

Zur Konzeption des Wettbewerbsbeitrags

Die persönliche Ansprache der alten Menschen mit Hilfe der Netzwerkpartner aus der Seniorenarbeit ist der entscheidende Erfolgsfaktor. Ängste und Unsicherheit – auch angesichts bestehender körperlicher Einschränkungen - hindern viele hochaltrige Menschen daran, sich ausreichend zu bewegen oder gar an Sportvereinsaktivitäten teilzunehmen. Hinzu kommt häufig ein Mangel an Informationen über bestehende Angebote.

Im Netzwerkprojekt "Aktiv-bis-100" fungieren deshalb persönliche Ansprechpartner/innen in den Senioren(tages-)einrichtungen bzw. ambulanten Diensten im Netzwerk als "Türöffner" bei ihren Kunden: Sie informieren, machen neugierig, ermutigen und motivieren zur Teilnahme zunächst an einem unverbindlichen Schnuppertermin. Ist die erste Hemmschwelle überwunden, können in einer halbjährigen kostenfreien Schnupperphase die wohltuenden Effekte regelmäßiger Bewegung und der Spaß daran erlebt und erste Trainingsfortschritte gemacht werden. Auch das so gewonnene (Selbst-)Vertrauen motiviert, langfristig weiter teilzunehmen. Dies und die Gemeinschaft in der Gruppe lassen eine Sportvereins-Mitgliedschaft zur realistischen Option sogar für sehr alte Menschen werden, die nie zuvor sportlich aktiv waren.

Vorgehen und Umsetzung

Im zentralen Frankfurter Netzwerk "Aktiv-bis-100" lädt der Turngau Frankfurt zu Netzwerksitzungen ein, um gemeinsam Ziele und Aufgabenverteilung festzulegen, neue Projektstandorte, Fortbildungen, Veranstaltungen etc. zu planen, Erfahrungen auszutauschen, neue Ressourcen zu erschließen etc.

Das zentrale Netzwerk akquiriert neue Partner zum Aufbau von Bewegungsgruppen in weiteren Stadtteilen und unterstützt den Aufbau von lokalen Netzwerken und Kooperationen, in denen vor Ort vor allem einzelne Sportvereine mit Senioren-Einrichtungen zusammenarbeiten: So werden die Senioren z.B. in Seniorentagesstätten von vertrauten Ansprechpartner/innen über die lokale "Aktiv-bis-100"-Gruppe informiert und zur Teilnahme motiviert. Die Bewegungsangebote finden in Räumen des Sportvereins oder auch in einer Senioreneinrichtung, Kirchengemeinde oder einem Nachbarschaftszentrum statt.

Gemeinsame Initialzündung neuer Gruppen: Gestartet wird am neuen Standort mit einer Info-Veranstaltung der lokalen Netzwerkpartner und Multiplikatoren in Verbindung mit einer unverbindlichen "Schnupperstunde", zu der öffentlichkeitswirksam eingeladen wird. Zu manchen Schnupperterminen kommen so viele Interessierte, dass danach gleich 2 Gruppen in die Phase der wöchentlichen Bewegungsstunden gehen.

In den ersten sechs "Schnupper"-Monaten können Interessierte beitragsfrei teilnehmen. Dieser unkomplizierte Einstieg ist wichtig, denn nicht vereins- bzw. sportaffine Menschen im hohen Alter sind oft reserviert gegenüber Vereinsangeboten und meiden Mitgliedschaften. Die Schnupperphase hilft Vorbehalte zu überwinden: Die positiven Erfahrungen mit Bewegung zu altersgerechter Musik, mit Übungsleitung und Gruppe fördern die Bereitschaft nach der Schnupperphase Sportvereinsmitglied zu werden.

Innovative Mitgliedschaftsmodelle, die Bedürfnisse/Vorbehalte der hochbetagten Zielgruppe berücksichtigend durch kurze Laufzeiten/Kündigungsfristen, Punktekarten oder Kurssysteme u.ä., wurden im Netzwerk entwickelt, um dies zu begünstigen.

Die Qualifikation der Übungsleiter/innen ist entscheidend für die Überzeugungskraft der "Aktiv-bis-100"-Angebote. Gezielte Fortbildungen und Supervisionen für Übungsleiter/innen sind deshalb ein wichtiger Baustein des Projekts. Ganz besonders gilt dies für die Angebote im Projektzweig "Menschen mit Demenz bewegen".

Die Netzwerkpartner akquirieren Multiplikatoren, leisten Überzeugungs- und Öffentlichkeitsarbeit sowohl bei den Hochbetagten und ihren Angehörigen als auch bei den Sportvereinen, z.B. durch Info-Veranstaltungen, Besuche bei Seniorennachmittagen etc., Internet-Präsenz im städtischen Auftritt unter www.frankfurt.de/aktiv-bis-100 , Veröffentlichungen, Pressearbeit etc.

Das Netzwerk wächst mit jedem Standort um weitere Partner, die Kenntnisse, Kontakte und Kompetenzen einbringen. Vom lokal erarbeiteten Wissen und dem Erfahrungsaustausch profitiert das Gesamtprojekt.

Ergebnisse und Erreichtes

28 Gruppen wurden aufgebaut und laufen erfolgreich. Auf www.frankfurt.de/aktiv-bis-100  werden alle Gruppenstandorte mit Vereinen und Uhrzeiten gezeigt sowie die Netzwerk- und Ansprechpartner etc.. Dort kann auch ein Kurzfilm über das "Aktiv-bis-100" abgerufen werden, produziert vom Sportkreis Frankfurt e.V. in Kooperation mit dem Netzwerk.

"Aktiv-bis-100" hat gezeigt, dass über 80-jährige sportferne Menschen, teils erheblich bewegungseingeschränkt, dazu motiviert werden können, ein regelmäßiges Bewegungsangebot im Sportverein wahrzunehmen.

Manchmal haben Teilnehmer/innen zunächst im Sitzen mitgemacht, konnten aber nach einigen Wochen erstmals wieder selbstständig stehen – hatten Kraft und Selbstvertrauen gewonnen. Manchen Teilnehmer/innen macht die "Aktiv-bis-100"-Gruppe so viel Spaß, dass sie betagte Bekannte oder Nachbarn zur Teilnahme motivieren.

Die meisten Teilnehmer/innen werden nach 6 Monaten gern Vereinsmitglied und bleiben in der Gruppe. Angepasste Mitgliedschaftsmodelle machen den Entschluss leichter, sind aber nicht immer notwendig: Von Vereinen wurde berichtet, dass die hochbetagten neuen Mitglieder gleich begeistert das Vereins-T-Shirt erworben haben!

Projektbegleitende Bedarfsanalyse

Das Fachpersonal in Senioreneinrichtungen, z.B. Seniorentreffs und ambulanten Besuchsdiensten, kennt die Zielgruppe sehr gut und kann die Auswirkungen von Bewegungsmangel in der täglichen Arbeit mit den Hochbetagten beobachten. So wird kontinuierlich Bedarf vor Ort erkannt. Häufig regen Träger oder Führungspersonal der Einrichtungen die Gründung einer "Aktiv-bis-100"-Gruppe in einem Stadtteil im Netzwerk an. Vorteil der Netzwerkarbeit ist es, dass oft gleich dort der Kontakt zu Sportvereinen geknüpft und gemeinsam der Aufbau einer Gruppe vorbereitet werden kann.

Evaluation

Eine formale Evaluation des Gesamtprojekts ist geplant, sobald die Ressourcenlage dies erlaubt (dies wäre z.B. eine Einsatzmöglichkeit für ein Preisgeld). Erfolgsbeweise aus der Praxis sind bisher das Wachstum des Projekts, die Stabilität der Gruppen, positive Rückmeldungen der "Aktiv-bis-100"-Teilnehmer/innen, die meist gern Vereinsmitglied werden. Die projektinternen Fortbildungen und Supervisionen werden gut besucht und beurteilt. Eine Feedback-Umfrage unter den "Aktiv-bis-100"-Übungsleiter/innen ergab ebenfalls viele positive Rückmeldungen bzgl. der Mitarbeit im Projekt.

Prävention/Flächendeckung

Indem die Zielgruppe zu Bewegung in der Gruppe motiviert wird, wirkt das Projekt verhaltenspräventiv. Da die Gruppen in verschiedenen Stadtteilen das Bewegungsangebot vor Ort verbessern, wirkt das Projekt verhältnispräventiv. Flächendeckung/Wohnortnähe ist explizit angestrebt – ein hohes Ziel angesichts der organisatorischen und finanziellen Anforderungen an Ämter und Netzwerkpartner.

Partizipation

Über das Konzept, die Gruppenteilnehmer/innen nach einem halben Jahr in einen Sportverein zu integrieren, fördert "Aktiv-bis-100" die soziale Einbindung der Zielgruppe.

In den Sportvereinen wiederum sind in Vorständen und gerade auch in der Seniorenarbeit zahlreiche ältere Menschen aktiv. Diese werden zu intensiverer Mitwirkung animiert, wenn "Aktiv-bis-100" teils deutlich Ältere an körperliche Aktivität heranführen soll.

Bürgerschaftliches Engagement

Das Übungsleitungspersonal der Sportvereine, das die "Aktiv-bis-100"-Gruppen anleitet, ist meist ehrenamtlich tätig (der Verein erhält pro geleistete Übungsstunde eine Aufwandsentschädigung von 10 bis 15 Euro aus den städtischen Zuschüssen). Die Koordinationsarbeit im Netzwerk wird teils ehrenamtlich geleistet, von Sportvereinen und -verbänden, Kirchengemeinden und Trägern wie dem Roten Kreuz oder der Caritas mit ihren großen ehrenamtlichen Zweigen. Das Projekt lebt auch von diesen ehrenamtlichen Beiträgen und motiviert insofern auch zu bürgerschaftlichem Engagement. Wichtiger Netzwerkpartner ist u.a. auch das Bürgerinstitut Frankfurt, in dem die erste Frankfurter "Aktiv-bis-100"-Gruppe für Menschen mit Demenz gegründet wurde (und noch immer besteht). "Aktiv-bis-100" stellt sich jedes Jahr auf der Frankfurter "Ehrenamtsmesse" vor.

Geschlechtersensibilität

"Aktiv-bis-100"-Bewegungsangebote sind bedürfnis- und fähigkeitsangepasst aufgebaut. Männer und Frauen sind willkommen, "sportlichen" Leistungsdruck gibt es nicht. Frauen sind in den Gruppen in der Überzahl, sicher auch aufgrund der demografischen Verteilung in der Zielgruppe der Hochbetagten. Da Männer sich zuweilen mit "Gymnastik" i.w.S. nicht recht anfreunden können und mehr Freude an Wettbewerbssituationen haben, erwägt das Netzwerk spezielle Angebote mit Kegeln, Tischtennis o.ä.. Aufgrund der hohen Nachfrage nach "normalen" Gruppen konnte dies jedoch noch nicht realisiert werden.

Soziale Ausrichtung

Damit die Teilnahme an einer "Aktiv-bis-100"-Gruppe nicht am Geld scheitert, wird der Vereinsbeitrag nach dem Schnupperhalbjahr im Fall finanziell schwacher Teilnehmer/innen nötigenfalls vom Sozialamt der Stadt Frankfurt übernommen.

Fachübergreifende Kooperation

Gesundheitsamt, Sportamt, Sozialamt sowie Amt für multikulturelle Angelegenheiten arbeiten im Netzwerk "Aktiv-bis-100" eng zusammen, bringen die jeweiligen Kenntnisse und Kontakte ein und leisten finanzielle Unterstützung. Konzeptionelle Überlegungen zu Aufbau, Verstetigung und Weiterentwicklung des Projekts erfolgen gemeinsam sowie mit den anderen Netzwerkpartnern, die aus unterschiedlichen gesellschaftlichen Bereichen kommen.

Verwaltungsexterne Akteure: Sportvereine und -verbände, Seniorenverbände, Soziale Träger und Wohlfahrtsverbände, Kirchengemeinden, Selbsthilfegruppen, Ärzte. Da sich das Netzwerk noch im Aufbau befindet, ist die Ansprache weiterer zielgruppennaher Akteure geplant.

Verbindlichkeit und langfristige Ausrichtung

Mit den Trägern Turngau Frankfurt e.V. und Hess. Turnverband wurden von Gesundheitsamt und Sportamt die Projektkomponenten (Koordination des Netzwerks, Anbahnung und Betreuung von Gruppen, Fortbildungen, Supervisionen, Öffentlichkeitsarbeit und Info-Veranstaltungen) verbindlich festgelegt. Zwischen dem Hess. Turnverband und den Sportvereinen, die "Aktiv-bis-100"-Gruppen betreuen, werden Verträge über die Übungs- bzw. Fortbildungsleitungen abgeschlossen. Ein Teil der Aufgaben wird jedoch von Vereinen, Verbänden etc. ehrenamtlich und insofern auch außerhalb von Verträgen geleistet.

Das Netzwerk-Projekt "Aktiv-bis-100" soll stabile Kooperationsstrukturen und dauerhafte Angebote schaffen, seine organisatorischen und koordinierenden Funktionen sowie Erfolgskontrolle und bedarfsgerechte Weiterentwicklung kontinuierlich leisten. Die lokalen Netzwerke sollen langfristig bestehen und, ggfs. mit Unterstützung aus dem zentralen Netzwerk, die "Aktiv-bis-100"-Gruppen dauerhaft bedarfsorientiert betreiben.

Das Projekt ist eingebettet in weitere Aktivitäten im Sport-, Gesundheits- und Grünflächenbereich, die von der Stadt Frankfurt am Main im Sinne der Gesundheitsförderung unternommen oder gefördert werden (s.o.).

Anerkennung

Die beteiligten städtischen Ämter engagieren sich personell und finanziell für das Netzwerkprojekt "Aktiv-bis-100". Es genießt die Anerkennung des Sportdezernenten, der sich an der Öffentlichkeitsarbeit, z.B. Pressekonferenzen, beteiligt. Anlässlich des Deutschen Seniorentags in Frankfurt am Main im Juli 2015 hat Oberbürgermeister Peter Feldmann gemeinsam mit der Bundesministerin für Jugend, Senioren, Frauen und Familie Manuela Schwesig öffentlichkeitswirksam eine "Aktiv-bis-100"-Gruppe besucht.

Innovative Elemente

Innovativ ist das umfangreiche, speziell auf die Zielgruppe ausgerichtete stadtweite Netzwerk von Ämtern, Sportverbänden, Turn- und Sportvereinen und sozialen Verbänden, Kirchen und Alteneinrichtungen, die gemeinsam auf ihr Ziel hinarbeiten.

Durch die innovative Verknüpfung zwischen den der Zielgruppe vertrauten Ansprechpartnern in Senioreneinrichtungen und dem Akteur "Sportverein" wird für die hochbetagte Zielgruppe ein neuer Zugang zum gesellschaftlichen Leben bewirkt.

Im Projektzweig "Menschen mit Demenz bewegen" ist innovatives Element, dass parallel zum Bewegungsangebot für die Betroffenen auch eines für die begleitenden Angehörigen stattfindet (s.u.).

Wirkung über die Kommune hinaus

Der Netzwerkpartner Hessischer Turnverband stellt das Projekt "Aktiv-bis-100" hessenweit vor, auf Veranstaltungen sowie in seinen Veröffentlichungen. Er bietet Fortbildungen an, in denen sich Vereine aus ganz Hessen über das Projekt informieren können.

Interessierte Kommunen werden von den Netzwerkpartnern gern beraten und das Netzwerk als "best practice"-Modell vorgestellt. So konnten u.a. bereits Gäste aus der Schweiz und aus den Niederlanden begrüßt werden.

Personalkapazität für ausführliche Präsentationsreisen durch andere Kommunen ist jedoch nicht vorhanden.

C Fragen zum Wettbewerbsbeitrag

C 1 Fragen zur gesamtkommunalen Einbindung des Wettbewerbsbeitrags

C 10 Gibt es zur Gesundheitsförderung und Prävention bei älteren Menschen in Ihrer Kommune eine schriftliche Gesamtkonzeption?: 
ja
nein
C 11 Ist Ihr Wettbewerbsbeitrag in diese Gesamtkonzeption eingebunden?: 
ja
nein
C 12 Hat sich der (Ober-)Bürgermeister bzw. Landrat öffentlich für Ihren Wettbewerbsbeitrag eingesetzt?: 
ja
nein

C 2 Fragen zur Konzeption und Ausrichtung des Wettbewerbsbeitrags

C 20 Gibt es zu Ihrem Wettbewerbsbeitrag ein schriftliches Konzept? : 
ja (bitte als Anlage beifügen)
nein
C 21 Sind die Präventionsziele Ihres Wettbewerbsbeitrags detailliert festgelegt?: 
ja
nein
C 22 Wurde vor der Zielfestlegung eine Ausgangs- und Bedarfsanalyse erstellt?: 
ja
nein
C 23 An welche Gruppen richtet sich Ihr Wettbewerbsbeitrag?: 
junge Alte (55-Jährige bis 65-Jährige)
ältere Menschen (über 65-Jährige bis 80-Jährige)
hochbetagte Menschen (über 80-Jährige)
gesundheitlich/mobilitäts-eingeschränkte ältere Menschen
pflegebedürftige ältere Menschen
aktive und mobilitätsstarke ältere Menschen
ältere Migranten/Migrantinnen
sozial benachteiligte ältere Menschen
Pflegende (Angehörige)
Multiplikatoren
Weitere
C 23a Wenn "Weitere"... Welche?: 
Sportvereine
C 24 Welche Maßnahmen zur Bewegungs- und Mobilitätsförderung von älteren Menschen stehen in Ihrem Beitrag im Mittelpunkt?: 
kommunale Konzepte zur Bewegung- und Mobilitätsförderung bei älteren Menschen
Maßnahmen und Angebote zur Erreichung alltagsbezogener Bewegungs- und Mobilitätsförderung bei älteren Menschen
Bewegungsräume/Bewegungsparcours im Quartier, in Parks und Grünanlagen
barrierefreie und bewegungsförderliche Gestaltung des öffentlichen Raums
wohnortnahe Infrastrukturen
(Weiter)Entwicklung und Ausbau des öffentlichen Personennahverkehrs
(Weiter)Entwicklung und Ausbau von Mobilitätshilfediensten
Stärkung der Gesundheits- und Bewegungskompetenz sowie des Wissens um die gesundheitliche Bedeutung körperlicher Aktivität bei älteren Menschen
Unterstützung von Akteuren in der Kommune bei der Planung und Durchführung von Maßnahmen zur Bewegungs- und Mobilitätsförderung bei älteren Menschen
Weitere
C 24a Wenn "Weitere"... Welche?: 
Qualifizierung von Anleitungspersonal in den Sportvereinen für die Zielgruppe
C 25 Verfolgt Ihr Wettbewerbsbeitrag einen generationenübergreifenden Ansatz?: 
ja
nein
C 26 Ist Ihr Wettbewerbsbeitrag geschlechtsspezifisch/geschlechtersensibel ausgerichtet?: 
ja
nein
C 27 Ist Ihr Wettbewerbsbeitrag auf Beteiligung, Engagement und Selbsthilfe älterer Menschen ausgerichtet?: 
ja
nein
C 28 Welche Strategie der Bewegungs- und Mobilitätsförderung bei älteren Menschen verfolgt Ihr Wettbewerbsbeitrag?: 
Verhaltensprävention
Verhältnisprävention
Verhaltens- und Verhältnisprävention
C 29 An welche Settings und Einrichtungen knüpft Ihr Wettbewerbsbeitrag an?: 
Senioreneinrichtungen/-freizeitstätten
Altenheime
Reha-Einrichtungen
Ambulante Pflegedienste
Sportvereine
Bildungseinrichtungen (Schule, VHS u.a.)
Nachbarschaftshäuser/Stadtteilzentren
Quartiere
Weitere
C 29a Wenn "Weitere"... Welche?: 
soziale Trägervereine; Kirchengemeinden

C 3 Fragen zur Umsetzung des Wettbewerbsbeitrags

C 30 Welche Akteure aus Kommunalpolitik und Kommunalverwaltung beteiligen sich wesentlich an der Umsetzung Ihres Beitrags?: 
Gemeinde-, Stadt- bzw. Kreisrat
Bürgermeister bzw. Landrat
Gesundheitsamt
Sozialamt
Sportamt
Stadtplanungsamt
Grünflächenamt
Seniorenbeauftragte
Gleichstellungsbeauftragte
Weitere
C 30a Wenn "Weitere"... Welche?: 
mt für multikulturelle Angelegenheiten
C 31 Welche verwaltungsexternen Akteure beteiligen sich wesentlich an der Umsetzung Ihres Wettbewerbsbeitrags?: 
Ärzte
Apotheken
Krankenversicherungen
Krankenhäuser
Altenheime/Pflegeheime
Reha-Einrichtungen
ambulante Pflegedienste
Seniorenberatungsstellen
Seniorenfreizeitstätten
Sportvereine
Bildungseinrichtungen (Schule, VHS u.a.)
Stadtteilzentren/Nachbarschaftshäuser
Quartiersmanagement
Wohlfahrtsverbände
Kirchen
Migrantenorganisationen
Selbsthilfeeinrichtungen
Lokale Medien
Sponsoren
Stiftungen
Weitere
C 31a Wenn "Weitere"... Welche?: 
Bürgerinstitut, AWO, Caritas etc.
C 32 Gibt es schriftliche und verbindliche Vereinbarungen zur Vernetzung und Kooperation der Akteure?: 
ja
nein
C 32a Wenn ja, welche?: 
Zuschussunterlagen Turngau, HTV; Verträge HTV mit den Sportvereinen
C 33 Welche Laufzeit hat Ihr Wettbewerbsbeitrag?: 
bis zu zwei Jahre
mehr als zwei Jahre (aber befristet)
Dauerangebot
C 34 Wie lange ist die Finanzierung des Wettbewerbsbeitrags gesichert?: 
offen
bis zu zwei Jahre
dauerhaft
C 35 Wird der Wettbewerbsbeitrag in seiner Qualität und Zielerreichung überprüft und bewertet bzw. evaluiert?: 
ja
geplant
nein
C 35a Wenn ja: 
Selbstevaluation
Fremdevaluation
C 36 Werden im Rahmen der Umsetzung Ihres Beitrags von anderen entwickelte Projekte und Maßnahmen übernommen und eingesetzt?: 
ja
nein
C 36a Wenn ja, welche?: 
Vom BMFSFJ gefördertes DTB-Projekt
C 37 Sind umgekehrt im Rahmen Ihres Beitrags entwickelte Projekte und Maßnahmen andernorts übernommen und eingesetzt worden?: 
ja
nein

D Einzelprojekte

Einzelprojekts Nr. 1

D 10 Titel des Einzelprojekts Nr. 1: 
Netzwerkprojekt "Aktiv-bis-100", Projektzweig "Menschen mit Demenz bewegen"
D 11 Welche Laufzeit hat das Projekt?: 
bis zu zwei Jahre
mehr als zwei Jahre (aber befristet)
Dauerangebot
D 12 Wie lange ist die Finanzierung des Projektes gesichert?: 
offen
bis zu zwei Jahre
dauerhaft
D 13 Wie wird das Projekt finanziert?: 
kommunale Mittel
Landesmittel
Bundesmittel
europäische Mittel
Mittel von Krankenversicherungen
Stiftungsmittel
Sponsorengelder
Spenden
Weitere
D 13a Wenn "Weitere"... Welche?: 
Eigenmittel, Sportverbände
D 14 Wird das Projekt in seiner Qualität und Zielerreichung überprüft und bewertet bzw. evaluiert?: 
ja
geplant
nein
D 14a Wenn ja: 
Selbstevaluation
Fremdevaluation
D 15 Kurzbeschreibung des Projektes auf maximal einer DIN A 4 – Seite : 

In seinem Projektzweig "Menschen mit Demenz bewegen" engagiert sich das Netzwerk "Aktiv-bis-100" für die Koordination und Durchführung von Bewegungsangeboten für Menschen mit dementiellen Veränderungen, denn auch für diese Zielgruppe bewirkt regelmäßige Bewegung eine entscheidende Verbesserung der Lebensqualität.

Auch für diese speziellen Bewegungsgruppen werden lokale Kooperationen von Sozial- oder Senioreneinrichtungen und Sportvereinen gebildet. Vorgeschaltet sind hier jedoch besondere Informationsveranstaltungen und Fortbildungen mit dem Ziel, die im Zusammenhang mit demenziellen Erkrankungen vielfach zu beobachtenden Informationsdefizite und Berührungsängste abzubauen, für die Bedürfnisse der Erkrankten zu sensibilisieren und Sportvereine zu motivieren, sich dieser Zielgruppe zu widmen.

Worum geht es in der Gruppe für die Demenzkranken vor allem?

  • Die Betroffenen liebevoll an die Bewegung heranführen
  • Mit Bewegungsübungen dazu beitragen, Symptome und Krankheitsverlauf
    positiv zu beeinflussen
  • Durch kräftigende Übungen der Beine und Gleichgewichtstraining die
    Standfestigkeit verbessern und das Sturzrisiko reduzieren
  • Bewegungen trainieren, die helfen, Alltagsfunktionen zu erhalten und die
    Selbstständigkeit möglichst lange zu bewahren
  • Die Betroffenen Entspannung finden lassen, gegen krankheitstypische
    Unruhezustände, für besseren Schlaf
  • Und: Zu schwungvoller Musik Freude an der Bewegung vermitteln, Lebenslust
    und Gemeinschaftsgefühl fördern

Das Konzept sieht vor, dass es - eine Besonderheit in diesem Projektzweig – zeitgleich zum Bewegungsangebot für Demenzkranke, quasi im Nebenzimmer, ein eigenes Bewegungsangebot für die oft hoch belasteten und gestressten pflegenden Angehörigen gibt. So geben die Angehörigen die Verantwortung ab für eine Stunde, in der sie etwas für den eigenen Körper tun und zur Ruhe kommen können.

Worum geht es in der Angehörigengruppe?

  • Die Angehörigen können sich einmal ganz auf sich selbst konzentrieren; wohltuende Bewegungen erleben, Körperwahrnehmung und Körpergefühl verbessern
  • Gezielte Übungen für mehr Beweglichkeit und bessere Haltung
  • Lockerung des verspannten Nacken- und Schulterbereichs
  • Muskulatur kräftigen, vor allem den Rücken stärken
  • Durch die Bewegung mehr Ruhe und Entspannung finden, besseren Schlaf
  • Und: zu schwungvoller Musik Freude an der Bewegung vermitteln, Lebenslust und Gemeinschaft fördern

Die Anleitung der Gruppen erfolgt jeweils durch ein „Tandem“: ein/e Übungsleiter/in des Sportvereins arbeitet gemeinsam mit einer den Demenzbetroffenen bekannten Betreuungsperson aus der Sozial-/Senioreneinrichtung.

Im Netzwerk "Aktiv-bis-100" werden spezielle Fortbildungen zur Vorbereitung auf diese Aufgaben organisiert.

Wie im Dachprojekt "Aktiv-bis-100" ist das Bewegungsangebot im Demenzzweig in der 6-monatigen Einstiegsphase für die Teilnehmer/innen kostenlos. Danach werden die Teilnehmer/innen  zur Mitgliedschaft im Verein eingeladen – wobei die beteiligten Sportvereine an die besonderen Bedürfnisse der Zielgruppe angepasste Konditionen anbieten: Statt Mitgliedschaft wird z. B. die Möglichkeit der Buchung von zeitlich begrenzten Kursen angeboten.

Der federführende Turngau Frankfurt e.V. organisiert gemeinsam mit Gesundheitsamt, Sportamt und weiteren Netzwerkpartnern Veranstaltungen und Fortbildungen und kümmert sich um die Anbahnung neuer Gruppen. Hierfür erhält er Zuwendungen aus städtischen Mitteln. Der Projektzweig ist besonders kostenintensiv aufgrund des hohen Personal- und Fortbildungsaufwandes.

Einzelprojekts Nr. 2

D 21 Welche Laufzeit hat das Projekt?: 
bis zu zwei Jahre
mehr als zwei Jahre (aber befristet)
Dauerangebot
D 22 Wie lange ist die Finanzierung des Projektes gesichert?: 
offen
bis zu zwei Jahre
dauerhaft
D 23 Wie wird das Projekt finanziert?: 
kommunale Mittel
Landesmittel
Bundesmittel
europäische Mittel
Mittel von Krankenversicherungen
Stiftungsmittel
Sponsorengelder
Spenden
Weitere
D 24 Wird das Projekt in seiner Qualität und Zielerreichung überprüft und bewertet bzw. evaluiert?: 
ja
geplant
nein
D 24a Wenn ja: 
Selbstevaluation
Fremdevaluation

Einzelprojekts Nr. 3

D 31 Welche Laufzeit hat das Projekt?: 
bis zu zwei Jahre
mehr als zwei Jahre (aber befristet)
Dauerangebot
D 32 Wie lange ist die Finanzierung des Projektes gesichert?: 
offen
bis zu zwei Jahre
dauerhaft
D 33 Wie wird das Projekt finanziert?: 
kommunale Mittel
Landesmittel
Bundesmittel
europäische Mittel
Mittel von Krankenversicherungen
Stiftungsmittel
Sponsorengelder
Spenden
Weitere
D 34 Wird das Projekt in seiner Qualität und Zielerreichung überprüft und bewertet bzw. evaluiert?: 
ja
geplant
nein
D 34a Wenn ja: 
Selbstevaluation
Fremdevaluation

E Anlagen