Stadt Frankenthal (Pfalz)

A Angaben zur Kommune

Name der Stadt, der Gemeinde, des Landkreises
Stadt Frankenthal (Pfalz)
Typ
kreisfrei
Bundesland
Rheinland-Pfalz
Einreichende Dienststelle
Stadtverwaltung Frankenthal - Seniorenbüro
Name des Ansprechpartners
Herr Peter Sanner/ Frau Verena Kretner
Funktion des Ansprechpartners
Abteilungsleiter/ Sachgebietsleiterin Seniorenbüro
Straße/Postfach
Rathausplatz 2-7
Postleitzahl
67227
Ort
Frankenthal
Telefon des Ansprechpartners
+49 6233 89-291 oder +49 6233 89-484
Telefax des Ansprechpartners
+49 6233 89-509
E-Mail des Ansprechpartners
Internetadresse der Kommune

B Beschreibung des Wettbewerbsbeitrags

Titel des Wettbewerbsbeitrags

Senioren bewegen (was)...!

Kurzfassung des Wettbewerbsbeitrags

Wir stellen mit unseren Wettbewerbsbeiträgen exemplarisch zwei Projekte vor, die sich im Laufe der Jahre entwickelt haben. Diese sind auf Nachhaltigkeit und Ehrenamtlichkeit ausgerichtet.

Im Fokus stehen Gesundheitsförderung, Prävention, gemeinschaftliches Erleben, das Knüpfen von sozialen Kontakten.

Daraus entwickelten sich weitere Projekte, wie z.B. eine eigene Kegelgruppe der Boulespieler, gemeinsame Frühstücke oder nähere private Bekanntschaften.

Das Konzept des Seniorenbüros Frankenthal sieht vor allem die Befähigung zum Selbsthandeln und  Selbstgestaltung durch professionelle Unterstützung und Aufbau von Netzwerkstrukturen vor. Dabei möchten wir vor allem Projekte unterstützen, die Anregung zu weiteren geben, selbstorganisiert und selbstbestimmt. Beide Projekte können hierfür, jeder auf seine Art, als Beispiel dienen.

Beschreibung des Wettbewerbsbeitrags

Ausgangssituation

Die Stadt Frankenthal (Pfalz) gehört zur Metropolregion Rhein-Neckar. Am 28. April 2015 jährte sich zum zehnten Mal die Ernennung des Rhein-Neckar-Raums zur "Europäischen Metropolregion".  Seither hat sich die Region wirtschaftlich sehr gut entwickelt.

Damit gehört die Metropolregion Rhein-Neckar seit 10 Jahren zu den insgesamt elf Metropolregionen in Deutschland und wird als wirtschaftlich starker Raum in der Spitzenliga der Regionen geführt.

Ziel der Metropolregion ist es, einer der attraktivsten und wettbewerbsfähigsten Regionen in Europa zu werden. Im Schnittpunkt dreier Bundesländer gelegen, ist sie mit drei Oberzentren und einem engmaschigen Netz aus selbstbewussten Mittelzentren der "Exot" unter den deutschen Metropolregionen.

Die besondere geografische Situation ist Herausforderung und Glücksfall zugleich. In vielen Bereichen wurden seither Akteure zusammengebracht, die sich zuvor bestenfalls namentlich kannten. So entstehen Synergien, die enorme Potenziale nutzbar machen.

Die Kreisfreie Stadt Frankenthal besaß zum  31.12.2014 insgesamt 47.175 Einwohner, davon männliche 23.052 und weibliche 24.123 Einwohner. Zu diesem Stichtag waren insgesamt 13.783 über 60 Jahre alt, davon männlich 5.977 und weiblich 7.806. 3.026 waren über 80 Jahre alt, davon männlich 1.106 und weiblich 1.920.

In der Stadt Frankenthal befinden sich fünf Altenheime/Pflegeheime mit angeschlossenen Kurzzeitpflegeplätzen, 2 Tagespflegeeinrichtungen und diverse weitere Angebote über Betreuungsgruppen für Menschen mit Demenz, Senioren- bzw.- Alltagsbegleiter, Nachbarschaftshilfe usw. (s. Broschüre Frankenthaler Senioren 2015).

Anlass

Projekt 1

Urlaub ohne Kofferpacken für Seniorinnen und Senioren im Schullandheim der Stadt Frankenthal in Hertlingshausen

Das städtische Seniorenbüro bietet Seniorinnen und Senioren alljährlich eine mehrtägige Freizeit, von montags bis freitags, an. Die Freizeit wird im Schullandheim der Stadt Frankenthal durchgeführt. Sie richtet sich an ältere, betagte und hochbetagte Personen, aber auch an Paare und Seniorinnen und Senioren, die in ihrer Mobilität eingeschränkt sind und an einer "normalen" Urlaubsreise nicht mehr teilnehmen können.

Wie aus den o.g. Zahlen ersichtlich wird, sind ca. 29% der Einwohner 60 Jahre und von diesen 29%  noch einmal ca. 22% die zum Kreis der hochbetagten zu zählen sind, mit 80 Jahren und älter.

Für Senioren kann ein "normaler" Urlaub mit vorrückendem Alter, durch diverse Zusammenhänge/Ereignisse, nicht mehr durchführbar werden. Diese können z.B. sein:

  • Eigene Pflegebedürftigkeit
  • Pflegebedürftigkeit vom Partner
  • Verlust des Partners
  • Usw.

Ziele und Zielgruppen

Ziele:

  • Entgegenwirken von Vereinsamung
  • Naturerfahrungen machen
  • Gemeinschaftserfahrungen machen
  • Erholung
  • Selbst aktiv werden
  • Für andere aktiv sein können
  • Zusammenbringen von "Jung und Alt" (z.B. durch Vorführungen einer Jugendkarategruppe während der Freizeit)

Zielgruppen:

Ältere, betagte und hochbetagte Personen, aber auch Paare und Seniorinnen und Senioren, die in ihrer Mobilität eingeschränkt sind und an einer "normalen" Urlaubsreise nicht mehr teilnehmen können.

Vorgehen und Umsetzung

Vor dem Jahr 2005 haben verschiedenste Einrichtungen ein ähnliches Angebot im Naturfreundehaus Hertlingshausen angeboten.

Das Seniorenbüro Frankenthal hat das Angebot "Urlaub ohne Kofferpacken", mit Unterstützung des damaligen Seniorenbeirates,  ab dem Jahr 2005 initiiert, nachdem die vorangegangene Maßnahme aufgrund personeller und finanzieller Probleme eingestellt wurde.

"Urlaub ohne Kofferpacken" findet seitdem im Schullandheim der Stadt Frankenthal (Pfalz) in Hertlingshausen statt.

Das Seniorenbüro übernimmt die Organisation der Maßnahme, das Generieren von Stiftungsgeldern und die Absprache mit den Seniorenbegleitern, die dieses Angebot vor Ort begleiten.

Mitglieder des Seniorenbeirates gestalten den Tagesablauf vor Ort.

Ergebnisse und Erreichtes

Jedes Jahr fahren pro Maßnahme 30 Personen  mit, die älteste Person ist 98 Jahre alt. Es konnten sich Bekanntschaften, Freundschaften und sogar Partnerschaften entwickeln. Viele Beteiligte nehmen jährlich an dieser Veranstaltung teil.

Daneben haben wir die Erfahrung gemacht, dass im Anschluss an diesem Urlaub an weiteren Veranstaltungen, wie "Bewegung im Metznerpark", teilgenommen wird.

Senioren erfahren Selbstbestätigung und erhalten durch das geschaffene Setting ein positives Selbstbild von sich. Die Bereitschaft nach diesem Urlaub auch an anderen Aktivitäten und Veranstaltungen für Senioren teilzunehmen wächst. Daneben erfahren die Teilnehmer während dieses Urlaubes, wie sie selbst durch bestimmte Aktivitäten "in Bewegung" bleiben können, auch wenn sie oder ihr Partner körperlich eingeschränkt sind.

Nähere Projektbeschreibung s. Abschnitt D

Projekt 2

Bewegung im Metzner-Park

Das Seniorenbüro und der Seniorenbeirat der Stadt Frankenthal, der sich aus Vertretern der ortsansässigen Wohlfahrtsverbände, Institutionen, Organisationen, politischen Parteien, Kirchen, etc. zusammensetzt (alle Personen sind 60 +), haben sich u. a. zum Ziel gesetzt, die Bewegung in den öffentlichen Raum zu tragen. Mit Unterstützung des Seniorenbüros konnten so verschiedenste Aktivitäten im Metznerpark installiert werden.

Ziele und Zielgruppen

Ziele:

  • Gesundheitsförderung
  • Prävention
  • Gemeinschaftserfahrungen machen
  • Erfolgserlebnisse
  • Spaß an Bewegung
  • Knüpfen von sozialen Kontakten
  • Zusammenbringen von "Jung und Alt" (ein Kinderspielplatz liegt in unmittelbarer Nähe, es können auch interessierte U60 Bürger teilnehmen)

Zielgruppen:

  • Alle Senioren/Innen in Frankenthal (Pfalz)

Vorgehen und Umsetzung

  • Idee der Schaffung eines Seniorentreffpunktes innerhalb von Frankenthal. Voraussetzung: Der damalige Sozialdezernent unterbreitete die Idee dem Seniorenbeirat. Der Bedarf daraufhin festgestellt.
  • 25.02.2009 Beschluss im Seniorenbeirat über Schaffung einer Freiluftbegegnungsstätte im Metzner-Park
  • 12.05.2009  Stadtrat nimmt Antrag wohlwollend zur Kenntnis
  • 12.05.2009 - 27.07.2010: Planung der Anlage/Aktivitäten

Der Seniorenbeirat, der die Idee einen Seniorentreff unter freiem Himmel und für jedermann zugänglich geboren hat und das Sprachrohr für Seniorinnen und Senioren ist, war in die Planung einbezogen. In der Freizeitanlage können Freilandschach und Freilanddame, Boule oder aber an der neuen Sitzgruppe Domino, Mensch ärgere dich nicht gespielt oder gewürfelt werden.

Die Gesellschaftsspiele sind seniorengerecht, gut erkenn- und greifbar.

  • 27.07.2010: Eröffnung der Freizeitanlage
  • Im Sommer 2011 wurde vom Seniorenbüro und –beirat erstmals ein Aufruf zum Boule spielen im Metzner-Park gestartet. Teilnehmer mittlerweile bis zu 50 Personen.
  • Begeisterung so groß, dass über Winter in einer Sporthalle geboult wird
  • 25. April 2013 kleine Einweihungsfeier für Bewegungsgerät (Bilder sind vorhanden), gestiftet von Metzner-Stiftung
  • 08. Juli 2013 erstmals Qigong im Metzner-Park, derzeit bis zu 40 Teilnehmer. Angebot läuft von Frühjahr bis Herbst
  • 04.09.2014 und 03.09.2015 Boulespieler tragen internes Turnier aus
  • 13.07.2015 Seniorenbeirat stellt Antrag an den Stadtrat auf Errichtung eines Bewegungsparcours im Metznerpark
  • 30.09.2015 Behandlung des Antrags im Stadtrat

Ergebnisse und Erreichtes

  • Das Angebot konnte sukzessive ausgebaut werden
  • Es nehmen teilweise weit über 40 Personen teil
  • Es ist konnte ein Angebot von Senioren für Senioren etabliert werden, die sich völlig autonom organisieren
  • Ein weiterer Ausbau ist geplant
  • Die ersten Schulungen für ehrenamtliche Bewegungsbegleiter haben begonnen.
  • Ein nachhaltiges Angebot konnte geschaffen werden

Nähere Projektbeschreibung s. Abschnitt D

Bewertung der Wettbewerbsbeiträge:

Unsere Projekte stehen unter dem Fokus einer ganzheitlichen Sichtweise. Wir fördern damit bürgerschaftliches Engagement.

Die Arbeit des Seniorenbüros findet unter der Maßgabe statt, ehrenamtliches Engagement zu fördern und Angebote von Senioren für Senioren zu schaffen. Die vorgestellten Projekte sind dabei weitest möglich kostenfrei, um jeden Senior daran teilhaben lassen zu können. "Urlaub ohne Kofferpacken" kann zu vergünstigten Konditionen, für finanzschwächere Bürgerinnen, in Anspruch genommen werden. Alle Angebote sind Barrierefrei und gerade auch für Senioren/innen, die schon eingeschränkt mobil sind, geeignet.

Das Projekt "Bewegung im Metznerpark" ist dabei ein Angebot, welches sich immer weiter, durch die Eigeninitiative von Senioren/innen, entwickelt.

C Fragen zum Wettbewerbsbeitrag

C 1 Fragen zur gesamtkommunalen Einbindung des Wettbewerbsbeitrags

C 10 Gibt es zur Gesundheitsförderung und Prävention bei älteren Menschen in Ihrer Kommune eine schriftliche Gesamtkonzeption?: 
ja
nein
C 11 Ist Ihr Wettbewerbsbeitrag in diese Gesamtkonzeption eingebunden?: 
ja
nein
C 12 Hat sich der (Ober-)Bürgermeister bzw. Landrat öffentlich für Ihren Wettbewerbsbeitrag eingesetzt?: 
ja
nein

C 2 Fragen zur Konzeption und Ausrichtung des Wettbewerbsbeitrags

C 20 Gibt es zu Ihrem Wettbewerbsbeitrag ein schriftliches Konzept? : 
ja (bitte als Anlage beifügen)
nein
C 21 Sind die Präventionsziele Ihres Wettbewerbsbeitrags detailliert festgelegt?: 
ja
nein
C 22 Wurde vor der Zielfestlegung eine Ausgangs- und Bedarfsanalyse erstellt?: 
ja
nein
C 23 An welche Gruppen richtet sich Ihr Wettbewerbsbeitrag?: 
junge Alte (55-Jährige bis 65-Jährige)
ältere Menschen (über 65-Jährige bis 80-Jährige)
hochbetagte Menschen (über 80-Jährige)
gesundheitlich/mobilitäts-eingeschränkte ältere Menschen
pflegebedürftige ältere Menschen
aktive und mobilitätsstarke ältere Menschen
ältere Migranten/Migrantinnen
sozial benachteiligte ältere Menschen
Pflegende (Angehörige)
Multiplikatoren
Weitere
C 24 Welche Maßnahmen zur Bewegungs- und Mobilitätsförderung von älteren Menschen stehen in Ihrem Beitrag im Mittelpunkt?: 
kommunale Konzepte zur Bewegung- und Mobilitätsförderung bei älteren Menschen
Maßnahmen und Angebote zur Erreichung alltagsbezogener Bewegungs- und Mobilitätsförderung bei älteren Menschen
Bewegungsräume/Bewegungsparcours im Quartier, in Parks und Grünanlagen
barrierefreie und bewegungsförderliche Gestaltung des öffentlichen Raums
wohnortnahe Infrastrukturen
(Weiter)Entwicklung und Ausbau des öffentlichen Personennahverkehrs
(Weiter)Entwicklung und Ausbau von Mobilitätshilfediensten
Stärkung der Gesundheits- und Bewegungskompetenz sowie des Wissens um die gesundheitliche Bedeutung körperlicher Aktivität bei älteren Menschen
Unterstützung von Akteuren in der Kommune bei der Planung und Durchführung von Maßnahmen zur Bewegungs- und Mobilitätsförderung bei älteren Menschen
Weitere
C 25 Verfolgt Ihr Wettbewerbsbeitrag einen generationenübergreifenden Ansatz?: 
ja
nein
C 26 Ist Ihr Wettbewerbsbeitrag geschlechtsspezifisch/geschlechtersensibel ausgerichtet?: 
ja
nein
C 27 Ist Ihr Wettbewerbsbeitrag auf Beteiligung, Engagement und Selbsthilfe älterer Menschen ausgerichtet?: 
ja
nein
C 28 Welche Strategie der Bewegungs- und Mobilitätsförderung bei älteren Menschen verfolgt Ihr Wettbewerbsbeitrag?: 
Verhaltensprävention
Verhältnisprävention
Verhaltens- und Verhältnisprävention
C 29 An welche Settings und Einrichtungen knüpft Ihr Wettbewerbsbeitrag an?: 
Senioreneinrichtungen/-freizeitstätten
Altenheime
Reha-Einrichtungen
Ambulante Pflegedienste
Sportvereine
Bildungseinrichtungen (Schule, VHS u.a.)
Nachbarschaftshäuser/Stadtteilzentren
Quartiere
Weitere

C 3 Fragen zur Umsetzung des Wettbewerbsbeitrags

C 30 Welche Akteure aus Kommunalpolitik und Kommunalverwaltung beteiligen sich wesentlich an der Umsetzung Ihres Beitrags?: 
Gemeinde-, Stadt- bzw. Kreisrat
Bürgermeister bzw. Landrat
Gesundheitsamt
Sozialamt
Sportamt
Stadtplanungsamt
Grünflächenamt
Seniorenbeauftragte
Gleichstellungsbeauftragte
Weitere
C 31 Welche verwaltungsexternen Akteure beteiligen sich wesentlich an der Umsetzung Ihres Wettbewerbsbeitrags?: 
Ärzte
Apotheken
Krankenversicherungen
Krankenhäuser
Altenheime/Pflegeheime
Reha-Einrichtungen
ambulante Pflegedienste
Seniorenberatungsstellen
Seniorenfreizeitstätten
Sportvereine
Bildungseinrichtungen (Schule, VHS u.a.)
Stadtteilzentren/Nachbarschaftshäuser
Quartiersmanagement
Wohlfahrtsverbände
Kirchen
Migrantenorganisationen
Selbsthilfeeinrichtungen
Lokale Medien
Sponsoren
Stiftungen
Weitere
C 32 Gibt es schriftliche und verbindliche Vereinbarungen zur Vernetzung und Kooperation der Akteure?: 
ja
nein
C 33 Welche Laufzeit hat Ihr Wettbewerbsbeitrag?: 
bis zu zwei Jahre
mehr als zwei Jahre (aber befristet)
Dauerangebot
C 34 Wie lange ist die Finanzierung des Wettbewerbsbeitrags gesichert?: 
offen
bis zu zwei Jahre
dauerhaft
C 35 Wird der Wettbewerbsbeitrag in seiner Qualität und Zielerreichung überprüft und bewertet bzw. evaluiert?: 
ja
geplant
nein
C 35a Wenn ja: 
Selbstevaluation
Fremdevaluation
C 36 Werden im Rahmen der Umsetzung Ihres Beitrags von anderen entwickelte Projekte und Maßnahmen übernommen und eingesetzt?: 
ja
nein
C 37 Sind umgekehrt im Rahmen Ihres Beitrags entwickelte Projekte und Maßnahmen andernorts übernommen und eingesetzt worden?: 
ja
nein

D Einzelprojekte

Einzelprojekts Nr. 1

D 10 Titel des Einzelprojekts Nr. 1: 
"Urlaub ohne Kofferpacken"
D 11 Welche Laufzeit hat das Projekt?: 
bis zu zwei Jahre
mehr als zwei Jahre (aber befristet)
Dauerangebot
D 12 Wie lange ist die Finanzierung des Projektes gesichert?: 
offen
bis zu zwei Jahre
dauerhaft
D 13 Wie wird das Projekt finanziert?: 
kommunale Mittel
Landesmittel
Bundesmittel
europäische Mittel
Mittel von Krankenversicherungen
Stiftungsmittel
Sponsorengelder
Spenden
Weitere
D 13a Wenn "Weitere"... Welche?: 
Beiträge der Teilnehmer
D 14 Wird das Projekt in seiner Qualität und Zielerreichung überprüft und bewertet bzw. evaluiert?: 
ja
geplant
nein
D 14a Wenn ja: 
Selbstevaluation
Fremdevaluation
D 15 Kurzbeschreibung des Projektes auf maximal einer DIN A 4 – Seite : 

Das städtische Seniorenbüro bietet Seniorinnen und Senioren alljährlich eine mehrtägige Freizeit von montags bis freitags an. Die Freizeit wird im Schullandheim der Stadt Frankenthal durchgeführt und die Maßnahme richtet sich an ältere, betagte und hochbetagte Personen, aber auch an Paare und Seniorinnen und Senioren, die in ihrer Mobilität eingeschränkt sind und an einer "normalen" Urlaubsreise nicht mehr teilnehmen können.

Die Teilnehmerzahl beträgt ca. 30 Personen pro Woche, da das Schullandheim all-jährlich zu dieser Zeit von Kinder-und Jugendgruppen ebenfalls besucht wird. Über die Jahre hat sich zwischen den Gruppen eine Freundschaft entwickelt. Die Kinder und Jugendlichen zeigen ihr Können, dürfen aber auch an der Sitzgymnastik der Senioren teilnehmen.

Die Teilnehmer werden tagtäglich mit seniorengerechten Mittagessen, Kaffee und Kuchen sowie Abendessen versorgt. Essenstechnisch wird auch Vegetariern, Veganern und auch anderen religiösen Glaubensgruppen Rechnung getragen.

Wer hier Essen und Trinken möchte, muss auch selbst mitanpacken. Das Tisch decken, abräumen und abwischen übernehmen die Teilnehmer. Die Zeit zwischen den Mahlzeiten wird von zwei Betreuern gestaltet, die in der Regel aus den Reihen des Seniorenbeirates der Stadt Frankenthal kommen bzw. Ehrenamtlichen, ebenfalls im Seniorenalter, die in der Seniorenarbeit tätig sind. Für Notfälle fährt ehrenamtlich ein Erste-Hilfe-Helfer von einer Hilfsorganisation mit.

Das Schullandheim liegt eingebettet in einem Talkessel idyllisch im Pfälzer Wald und in unmittelbarer Nähe eines Naturfreundehauses, so dass Spaziergänge in der Natur, ins nahe gelegene Dorf, ins Wochenendhausgebiet, Kneippen in der Kneippanlage und Minigolf spielen zum Wochenprogramm gehören. Die Betreuer bieten aber auch  Sitztanz, Qigong und Boule spielen auf dem Wiesengelände bzw. dem Sportplatz des Schullandheimes an.

Wenn das Wetter gerade mal nicht mitspielt, werden die Aktivitäten von Draußen in die Räumlichkeiten des Heimes verlegt, u. a. auch in die Turnhalle.

Dann werden Drinnen Karten-, Brett-, Würfelspiele gespielt, gebastelt, gesungen oder aber auch Tischfußfall und Tischtennis gespielt.

Für die Freizeit wird eigens ein Reisebus mit WC angemietet, der die Teilnehmer morgens ab 9.00 Uhr an verschiedenen Bushaltestellen im Stadtgebiet und in den Vororten abholt und abends ab 19.00 Uhr dort wieder absetzt. Gut verstaut können Rollatoren und zusammenklappbare Rollstühle transportiert werden.

Einige unserer Seniorinnen und Senioren fahren alljährlich mit. Die älteste Teilnehmerin ist mittlerweile 98 Jahre alt und "sie fährt mit solange sie lebt" (ihre Aussage).

Ziel dieser Freizeit ist, die Menschen aus der Stadt in die Natur zu holen, sie  ihrer Einsamkeit zu entreißen und sie neue Kontakte knüpfen zu lassen. Manch eine Beziehung nahm hier ihren Anfang.

Einzelprojekts Nr. 2

D 20 Titel des Einzelprojekts Nr. 2: 

"Bewegung im Metznerpark"

D 21 Welche Laufzeit hat das Projekt?: 
bis zu zwei Jahre
mehr als zwei Jahre (aber befristet)
Dauerangebot
D 22 Wie lange ist die Finanzierung des Projektes gesichert?: 
offen
bis zu zwei Jahre
dauerhaft
D 23 Wie wird das Projekt finanziert?: 
kommunale Mittel
Landesmittel
Bundesmittel
europäische Mittel
Mittel von Krankenversicherungen
Stiftungsmittel
Sponsorengelder
Spenden
Weitere
D 24 Wird das Projekt in seiner Qualität und Zielerreichung überprüft und bewertet bzw. evaluiert?: 
ja
geplant
nein
D 24a Wenn ja: 
Selbstevaluation
Fremdevaluation
D 25 Kurzbeschreibung des Projektes auf maximal einer DIN A 4 – Seite : 

Das Seniorenbüro und der Seniorenbeirat der Stadt Frankenthal, der sich aus Vertretern der ortsansässigen Wohlfahrtsverbände, Institutionen, Organisationen, politischen Parteien, Kirchen, etc. zusammensetzt, alle Personen sind 60 +, haben sich u. a. zum Ziel gesetzt, die Bewegung in den öffentlichen Raum zu tragen.

Die nach dem Arzt und Sportler Dr. Adolf Metzner benannte Anlage in Frankenthal ist eine beliebte, attraktive innerstädtische Grünanlage mit Kinderspielplatz und großen schattenspendenden Bäumen, die sich auf der Rückseite eines Altenheimes und der AWO-Tagesstätte befindet. Diese Grünanlage verfügt über Tische und Bänke sowie ein Freilandschachbrett.

Seit ca. 2 Jahren hat der Seniorenbeirat bislang hier zwei Angebote etabliert. Von Frühjahr bis Herbst treffen sich montags von 10-11 Uhr Interessierte – auch Nachwuchssenioren -  zu Qigong- Übungen und donnerstags ab 14.30 Uhr trifft man sich zum Boule spielen. Mittlerweile finden sich pro Angebot teilweise bis zu 50 Personen ein.

Aber: Alle vier Wochen müssen sich die Boule-Spieler entscheiden, ob sie heute lieber Boulen wollen oder das Tanzbein schwingen, denn der Seniorenbeirat und das Seniorenbüro bittet in einer Frankenthaler Lokalität einmal im Monat nachmittags zum Tanz.

Das Kuratorium der Metzner-Stiftung hat vor einigen Jahren ein Bewegungsgerät gestiftet, zum Trainieren der Arm-, Schulter- und Rückenmuskulatur, das hier in diesem Park aufgestellt wurde. Das Gerät steht etwas einsam und verlassen in der Landschaft, so dass der Seniorenbeirat im Juli 2015 einen Antrag an den Stadtrat gestellt hat, hier weitere Bewegungsgeräte anzuschaffen zum Aufbau eines Bewegungsparcours.

Ein Angebot dieser Art gibt es im ganzen Gemarkungsgebiet der Stadt Frankenthal noch nicht. Derzeit werden SeniorTrainer und ehrenamtliche Bewegungsbegleiter ausgebildet, die diesen Bewegungsparcours, wenn er einmal da ist, mit Leben erfüllen werden.

Einzelprojekts Nr. 3

D 31 Welche Laufzeit hat das Projekt?: 
bis zu zwei Jahre
mehr als zwei Jahre (aber befristet)
Dauerangebot
D 32 Wie lange ist die Finanzierung des Projektes gesichert?: 
offen
bis zu zwei Jahre
dauerhaft
D 33 Wie wird das Projekt finanziert?: 
kommunale Mittel
Landesmittel
Bundesmittel
europäische Mittel
Mittel von Krankenversicherungen
Stiftungsmittel
Sponsorengelder
Spenden
Weitere
D 34 Wird das Projekt in seiner Qualität und Zielerreichung überprüft und bewertet bzw. evaluiert?: 
ja
geplant
nein
D 34a Wenn ja: 
Selbstevaluation
Fremdevaluation

E Anlagen