Stadt Dülmen

A Angaben zur Kommune

Name der Stadt, der Gemeinde, des Landkreises
Stadt Dülmen
Typ
kreisangehörig
Bundesland
Nordrhein-Westfalen
Einreichende Dienststelle
FB Arbeit, Soziales, Ehrenamt und Senioren
Name des Ansprechpartners
Hildegard Streyl
Funktion des Ansprechpartners
Ehrenamtskoordinatorin
Straße/Postfach
Coesfelder Str. 36 (Overbergpassage)
Postleitzahl
48249
Ort
Dülmen
Telefon des Ansprechpartners
+49 2594 12-563
Telefax des Ansprechpartners
+49 2594 12-569
E-Mail des Ansprechpartners
Internetadresse der Kommune

B Beschreibung des Wettbewerbsbeitrags

Titel des Wettbewerbsbeitrags

Aktivtag 50 plus

Kurzfassung des Wettbewerbsbeitrags

Der Aktivtag 50 plus ist ein Aktionstag des "Runden Tisches für eine aktivierende Seniorenarbeit in Dülmen", der jedes Jahr am internationalen "Tag der älteren Generationen" durchgeführt wird.

Folgende Themen waren bisher vertreten:

  • 2014 - Aktivtag 50 plus - Aktiv im Alter Gesundheit "aktuell"
  • 2015 - Aktivtag 50 plus - Klimaverträglich mobil

Der "Runde Tisch für eine aktivierende Seniorenarbeit in Dülmen"1 ist ein Netzwerk von Vertretern und Vertreterinnen der mit den Belangen älterer Menschen befassten Institutionen und Initiativen sowie zahlreichen Bürgerinnen und Bürgern im Freiwilligenengagement.

Die jährlich wechselnden Themen des Aktivtages dienen dazu, für gesundheitspräventives Verhalten zu sensibilisieren, entsprechende Angebote in Dülmen bekannt zu machen, den Zugang hierzu zu erleichtern und die Anbieter gesundheitspräventiver Angebote zu vernetzen.

Hierzu werden jedes Jahr themenspezifisch verschiedene Aktionspartner gefunden, z.B. Stabsstelle Klimaschutz der Stadtverwaltung, Freiwilligenbörse, Seniorenhilfsdienste im
 Freiwilligenengagement, Einzelhandel, Sport- und andere Vereine, Bildungseinrichtungen, Physiotherapiepraxen, Dülmen Marketing. Die Aktionen werden durch eine intensive Öffentlichkeitsarbeit seitens der Pressestelle der Stadt begleitet.

1Im Weiteren als "Runder Tisch Senioren" bezeichnet

Beschreibung des Wettbewerbsbeitrags

Dülmen ist eine kreisangehörige Stadt des Kreises Coesfeld mit rund 47.000 Einwohner. 30% der Einwohner sind zwischen 45-65 Jahren und 20% über 65 Jahre alt.

Der Wettbewerbsbeitrag ist eingebettet in das bestehende Konzept für eine "aktivierende" kommunale Seniorenpolitik im Bereich der Stadt Dülmen (Anlage "Konzept für eine "aktivierende" kommunale Seniorenpolitik in Dülmen").

Vor dem Hintergrund der Veränderung in der Altersstruktur unserer Gesellschaft und den damit verbundenen vielfältigen Zukunftsfragen wurde vom Sozialausschuss der Stadt Dülmen am 21.03.2001 einstimmig das "Konzept für eine aktivierende kommunale Seniorenpolitik im Bereich der Stadt Dülmen" beschlossen. Es umfasst Ziele und entsprechende Maßnahmen für die zukünftige Seniorenarbeit. Das Konzept sieht dabei von einer Seniorenarbeit ab, die sich ausschließlich auf den Ausgleich defizitärer Lebenslagen älterer Menschen beschränkt. Der Fokus liegt explizit auf der Aktivierung der älteren Bürgerinnen und Bürger. In der Praxis ist vor allem die Einbindung in die örtlichen und regionalen Entwicklungs- und Entscheidungsprozesse ein Schwerpunkt. Daneben zielt das Konzept auf die Förderung der handlungs- und Innovationspotentiale sowie die gesellschaftliche und soziale Integration der älteren Generation ab.

Auf Grundlage des "Konzeptes für eine aktivierende kommunale Seniorenpolitik im Bereich der Stadt Dülmen" hat sich der "Runde Tisch für eine aktivierende Seniorenarbeit in Dülmen" am 15.02.2001 konstituiert. Hier tagen seither Vertreter und Vertreterinnen der mit den Belangen älterer Menschen befassten Institutionen und Initiativen sowie Bürger und Bürgerinnen im Freiwilligenengagement. Vertreten sind u.a. Mitglieder der Stadtverwaltung, des Sozialausschusses der Stadt Dülmen, der (freiwilligen) Seniorenhilfsdienste, der Volkshochschule und der Familienbildungsstätte, von Selbsthilfegruppen, des Stadtsportrings, sowie Vertreter von Wohlfahrtsverbänden, Einrichtungen der Behindertenhilfe und stationären Altenhilfe, Mitglieder der Projektgruppen "Barrierefreiheit" und "Mobilität im Alter" sowie "Informationssteuerung Gesundheitspräventive Angebote". Den Vorsitz des Runden Tisches hat die Sozialdezernentin der Stadt Dülmen.

Aufgabe des Runden Tisches Senioren ist es, bestehende Infrastrukturen für ältere Menschen weiter zu entwickeln, auszubauen und neue Projektideen anzustoßen. Einen Überblick über die Aktivitäten des Runden Tisches Senioren ist dem Antrag beigefügt (Anlage "Aktivitäten des "Runden Tisches für eine aktivierende Seniorenarbeit in Dülmen").

Damit dient der Runde Tisch nicht nur der Vernetzung der mit den Anliegen und Interessen älterer Menschen befassten Organisationen, sondern im Besonderen

  • der Partizipation älterer Menschen und engagierter Gruppierungen,
  • der Förderung des Bürgerschaftlichen Engagements,
  • der Schaffung förderlicher Rahmenbedingungen für ein selbstständiges, eigenverantwortliches Handeln und Leben älterer Menschen.

Die engagierte Teilnahme interessierter Bürgerinnen und Bürger unterstützt die Erfassung der Bedarfslagen älterer Menschen in Dülmen. Zudem werden hierfür - wie auch für die Entwicklung zielgerichteter Aktivitäten - partizipatorische Prozesse gestaltet, die alle gesellschaftlichen und politischen Akteure einbeziehen, z.B. Befragungen, Workshops, Gremienarbeit.

Im Jahr 2009 erfolgte die letzte umfangreichen Bedarfsanalyse in Dülmen im Rahmen der Teilnahme am Bundesprogramm "Aktiv im Alter" (01.06.2009 bis 31.12.2010), gefördert vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ). Diese wurde mittels einer Fragebogenaktion an verschiedenen Orten durchgeführt. Die Kategorien des Fragebogens wurden aus den Handlungsfeldern des Memorandums "Mitgestalten und Mitentscheiden – ältere Menschen in Kommunen" übernommen. Die Ergebnisse der Bedarfsanalyse dienten als Diskussionsgrundlage beim ersten Bürgerforum, der " 1. Dülmener Zukunftskonferenz" am 19. September 2009.

Für die weitere Seniorenarbeit in Dülmen entwickelten sich 3 Projektgruppen (siehe Anlage "Aktivitäten des "Runden Tisches für eine aktivierende Seniorenarbeit in Dülmen"):
Projektgruppe 1: Freiwilligenbörse
Projektgruppe 2: Informationssteuerung - Gesundheitspräventive Angebote
Projektgruppe 3: Barrierefreiheit
sowie zahlreiche weitere Ansatzpunkte für die Arbeit des Runden Tisches Senioren

Anlass (konkrete Auslöser/Gründe für den Ansatz/die Maßnahmen)

Seit 2008 beteiligt sich der Runde TischSenioren mit einer Aktion an dem internationalen Aktionstag "Tag der älteren Generation". Die jährlich wechselnden Themen werden beim Runden Tisch Senioren von den Mitgliedern eingebracht, diskutiert und abgestimmt. 2014 wurde diese Aktionstag neu konzeptioniert, der Name Aktivtag 50 plus festgelegt und die Themen Mobilität und Gesundheitsprävention hierfür in den Fokus genommen.

Konzeption, Ziele und Zielgruppen

Zum Grundkonzept (siehe Anlage "Konzept Aktivtag 50 plus") des Aktivtages 50 plus gehört die:

  • Thematische Bündelung und Koordination der Kompetenzen des Runden Tisches,
  • Partizipation älterer Bürger und Bürgerinnen und engagierter Gruppierungen,
  • Gewinnung weiterer Kooperationspartner sowie Vernetzung und die
  • Weiterentwicklung der Thematik.

Die Zielgruppe des Aktivtages 50 plus sind Menschen über 50 Jahre bis zu hochaltrigen Menschen. Die Ziele dieses Aktivtages lassen sich folgendermaßen darstellen:

2014 Aktivtag 50 plus – Aktiv im Alter, Gesundheit "aktuell"

  • für die gesundheitspräventives Verhalten sensibilisieren
  • gesundheitsfördernde Angebote in Dülmen bekannt machen
  • den Zugang gesundheitsfördernde Angebote erleichtern

2015 Aktivtag 50 plus – Aktiv im Alter, klimaverträglich mobil

  • für den Klimaschutz sensibilisieren
  • für Sicherheit in der Mobilität sensibilisieren
  • Möglichkeiten klimaverträglicher Mobilität bekannt machen
  • den Zugang klimaverträglichen Angeboten erleichtern

Vorgehen und Umsetzung

Nachdem die Mitglieder das Thema des Aktivtages, die Ziele und erste Angebote, den Veranstaltungsort, Mitwirkende und mögliche Kooperationspartner festgelegt haben, bildet sich eine Vorbereitungsgruppe, bestehend aus Vertretern des Runden Tisches Senioren, der Stadtverwaltung (Bereich Seniorenarbeit), interessierten Freiwilligen und sonstige externe Akteure.

Die Vorbereitungsgruppe entwickelt die Ideen zum Aktivtag konzeptionell und organisatorisch weiter findet weitere Kooperationspartner innerhalb und außerhalb der Stadtverwaltung und informiert regelmäßig den Runden Tisch Senioren über den Stand. In enger Kooperation mit der Pressestelle der Stadt fördert sie die Öffentlichkeitsarbeit. Hierfür werden im Vorfeld Plakate und Flyer erstellt (siehe Anlagen "Flyer zum Aktivtag 50 plus 2014"; "Flyer zum Aktivtag 50 plus 2015" und "Poster zum Aktivtag 50 plus 2015").

Durch das sehr gute Zusammenspiel von Freiwilligen, Akteuren der Stadtverwaltung und weiteren Gruppierungen verlaufen in der Regel nicht nur die Vorbereitungen, sondern auch die Abläufe am Aktivtag selbst rund.

Die Mitglieder des Runden Tisches tragen tatkräftig zum Gelingen dieses Tages bei.
Durch die sehr gute Pressearbeit wurde nicht nur die Veranstaltung intensiv beworben, sondern der Runde Tisch Senioren gewann in der Stadt an Bekanntheit.

Weiteres zu den Einzelprojekten unter "Einzelprojekte"

Ergebnisse und Erreichtes

Beide Aktivtage 50 plus – Aktiv im Alter, Gesundheit "aktuell" (2014) wie auch Aktivtag 50 plus – Aktiv im Alter, klimaverträglich mobil"(2015) waren sehr erfolgreich. Die Evaluation des Aktionstages erfolgt über eine schriftliche Meinungsabfrage bei den Teilnehmern, durch eine Reflexion innerhalb der Vorbereitungsgruppe und beim Runden Tisch Senioren.

Aktivtage 50 plus – Aktiv im Alter, Gesundheit "aktuell"

fand am 2. April 2014 von 9:30 – 21:00 Uhr statt.
Insgesamt wurden 317 Mal die Angebote des Aktivtages 50 plus genutzt. Dass die Ziele erreicht wurden, bestätigt die Meinungsabfrage, die Reflexion in der Vorbereitungsgruppe und beim Runden Tisch Senioren.

Aktivtag 50 plus – Aktiv im Alter, klimaverträglich mobil"

fand am 18. April 2015 von 9:30 – 14:00 Uhr statt.
Die genaue Teilnehmerzahl wurde nicht erhoben; zu einem Zeitpunkt wurden 90 Personen gezählt. Es erfolgte eine schriftliche Meinungsabfrage. Die Stimmung war bei den Gästen wie auch bei den Akteuren sehr gut und alle waren am Ende des Tages sehr zufrieden. Dass die Ziele erreicht wurden, bestätigen die Gespräche mit den Teilnehmern, die Reflexion in der Vorbereitungsgruppe und beim Runden Tisch für aktivierende Seniorenarbeit. Zudem bildete sich zur weiteren Bearbeitung des Themas eine neue Projektgruppe "Mobilität im Alter und Barrierefreiheit".

Die Stadt Dülmen fördert mit ihrer Begleitung, unterstützenden Organisation und Finanzierung des Aktivtages 50 plus die Eigeninitiative und Kooperation der mit den Belangen älterer Menschen in Dülmen befassten Institutionen und der zahlreichen freiwillig engagierten Bürgerinnen und Bürger des Runden Tisches Senioren.

Die Arbeit des Runden Tisches Senioren und damit der Aktivtag 50 plus ist in das Konzept für eine "aktivierende" kommunale Seniorenpolitik im Bereich der Stadt Dülmen eingebettet.

Eine großflächig angelegte Bedarfsanalyse erfolgte 2009; eine weitere Ausgangsanalyse erfolgt im konstruktiven Austausch hauptamtlich Aktiver und freiwillig Engagierten beim Runden Tisch. Durch deren Mitglieder ist sichergestellt, dass der Aktivtag 50 plus auch die Anliegen sozial schwacher, behinderter oder pflegebedürftiger Menschen berücksichtigt. Die Ziele des Aktivtages sind jeweils festgelegt; eine umfassende Evaluation erfolgt.

Der Aktivtag 50 plus will bestehende unterstützende Strukturen in der Gesundheitsprävention und Mobilität bekanntmachen und den Zugang zur Inanspruchnahme von Angeboten erleichtern. Themenbezogen werden verschiedene Akteure zum Austausch und zur gemeinsamen Arbeit zum Aktivtag 50 plus zusammengebracht, woraus sich im Weiteren eine, über diesen Aktionstag hinausgehende, gewinnbringende Vernetzung ergibt.

Durch die intensive Auseinandersetzung mit der Thematik am Runden Tisch Senioren und das Zusammenspiel verschiedener Akteure (Vereine, Freiwillige, Einzelhandel, Behörden, Kirche u.a.) bei der erfolgreichen Durchführung des Aktivtags 50 plus entwickeln sich in der weiteren Arbeit des Runden Tisches direkt oder in Kooperationen mit den Partnern oder anderen Gremien auch verhältnispräventive Maßnahmen, z.B.

  • Etablierung eines Bürgerbusses (in Planung)
  • Ortsbegehungen im Hinblick auf Barrierefreiheit und bei Bedarf Initiierung förderlicher Maßnahmen (z.B. Beschriftungen)
  • neue gesundheitspräventive Angebote (der Bildungseinrichtungen), z.B. für Menschen mit und ohne Demenz

Damit erfüllt der Aktivtag 50 plus zahlreiche Bewertungskriterien dieses Wettbewerbes.

C Fragen zum Wettbewerbsbeitrag

C 1 Fragen zur gesamtkommunalen Einbindung des Wettbewerbsbeitrags

C 10 Gibt es zur Gesundheitsförderung und Prävention bei älteren Menschen in Ihrer Kommune eine schriftliche Gesamtkonzeption?: 
ja
nein
C 11 Ist Ihr Wettbewerbsbeitrag in diese Gesamtkonzeption eingebunden?: 
ja
nein
C 12 Hat sich der (Ober-)Bürgermeister bzw. Landrat öffentlich für Ihren Wettbewerbsbeitrag eingesetzt?: 
ja
nein

C 2 Fragen zur Konzeption und Ausrichtung des Wettbewerbsbeitrags

C 20 Gibt es zu Ihrem Wettbewerbsbeitrag ein schriftliches Konzept? : 
ja (bitte als Anlage beifügen)
nein
C 21 Sind die Präventionsziele Ihres Wettbewerbsbeitrags detailliert festgelegt?: 
ja
nein
C 22 Wurde vor der Zielfestlegung eine Ausgangs- und Bedarfsanalyse erstellt?: 
ja
nein
C 23 An welche Gruppen richtet sich Ihr Wettbewerbsbeitrag?: 
junge Alte (55-Jährige bis 65-Jährige)
ältere Menschen (über 65-Jährige bis 80-Jährige)
hochbetagte Menschen (über 80-Jährige)
gesundheitlich/mobilitäts-eingeschränkte ältere Menschen
pflegebedürftige ältere Menschen
aktive und mobilitätsstarke ältere Menschen
ältere Migranten/Migrantinnen
sozial benachteiligte ältere Menschen
Pflegende (Angehörige)
Multiplikatoren
Weitere
C 24 Welche Maßnahmen zur Bewegungs- und Mobilitätsförderung von älteren Menschen stehen in Ihrem Beitrag im Mittelpunkt?: 
kommunale Konzepte zur Bewegung- und Mobilitätsförderung bei älteren Menschen
Maßnahmen und Angebote zur Erreichung alltagsbezogener Bewegungs- und Mobilitätsförderung bei älteren Menschen
Bewegungsräume/Bewegungsparcours im Quartier, in Parks und Grünanlagen
barrierefreie und bewegungsförderliche Gestaltung des öffentlichen Raums
wohnortnahe Infrastrukturen
(Weiter)Entwicklung und Ausbau des öffentlichen Personennahverkehrs
(Weiter)Entwicklung und Ausbau von Mobilitätshilfediensten
Stärkung der Gesundheits- und Bewegungskompetenz sowie des Wissens um die gesundheitliche Bedeutung körperlicher Aktivität bei älteren Menschen
Unterstützung von Akteuren in der Kommune bei der Planung und Durchführung von Maßnahmen zur Bewegungs- und Mobilitätsförderung bei älteren Menschen
Weitere
C 24a Wenn "Weitere"... Welche?: 
Den Zugang zu gesundheits- und mobilitätsfördernden Angebote erleichtern
C 25 Verfolgt Ihr Wettbewerbsbeitrag einen generationenübergreifenden Ansatz?: 
ja
nein
C 26 Ist Ihr Wettbewerbsbeitrag geschlechtsspezifisch/geschlechtersensibel ausgerichtet?: 
ja
nein
C 27 Ist Ihr Wettbewerbsbeitrag auf Beteiligung, Engagement und Selbsthilfe älterer Menschen ausgerichtet?: 
ja
nein
C 28 Welche Strategie der Bewegungs- und Mobilitätsförderung bei älteren Menschen verfolgt Ihr Wettbewerbsbeitrag?: 
Verhaltensprävention
Verhältnisprävention
Verhaltens- und Verhältnisprävention
C 29 An welche Settings und Einrichtungen knüpft Ihr Wettbewerbsbeitrag an?: 
Senioreneinrichtungen/-freizeitstätten
Altenheime
Reha-Einrichtungen
Ambulante Pflegedienste
Sportvereine
Bildungseinrichtungen (Schule, VHS u.a.)
Nachbarschaftshäuser/Stadtteilzentren
Quartiere
Weitere
C 29a Wenn "Weitere"... Welche?: 
Einzelhandel, Mehrgenerationenhaus

C 3 Fragen zur Umsetzung des Wettbewerbsbeitrags

C 30 Welche Akteure aus Kommunalpolitik und Kommunalverwaltung beteiligen sich wesentlich an der Umsetzung Ihres Beitrags?: 
Gemeinde-, Stadt- bzw. Kreisrat
Bürgermeister bzw. Landrat
Gesundheitsamt
Sozialamt
Sportamt
Stadtplanungsamt
Grünflächenamt
Seniorenbeauftragte
Gleichstellungsbeauftragte
Weitere
C 30a Wenn "Weitere"... Welche?: 
Pressestelle, Klimaschutzbeauftragte
C 31 Welche verwaltungsexternen Akteure beteiligen sich wesentlich an der Umsetzung Ihres Wettbewerbsbeitrags?: 
Ärzte
Apotheken
Krankenversicherungen
Krankenhäuser
Altenheime/Pflegeheime
Reha-Einrichtungen
ambulante Pflegedienste
Seniorenberatungsstellen
Seniorenfreizeitstätten
Sportvereine
Bildungseinrichtungen (Schule, VHS u.a.)
Stadtteilzentren/Nachbarschaftshäuser
Quartiersmanagement
Wohlfahrtsverbände
Kirchen
Migrantenorganisationen
Selbsthilfeeinrichtungen
Lokale Medien
Sponsoren
Stiftungen
Weitere
C 31a Wenn "Weitere"... Welche?: 
Einzelhandel, Sport- u.a. Vereine Projektgruppe Gesundheitsfördernde Angebote, im Freiwilligenengagement aktive Gruppen
C 32 Gibt es schriftliche und verbindliche Vereinbarungen zur Vernetzung und Kooperation der Akteure?: 
ja
nein
C 32a Wenn ja, welche?: 
Protokolle der Vorbereitungstreffen des Organisationsteams (nicht beigefügt)
C 33 Welche Laufzeit hat Ihr Wettbewerbsbeitrag?: 
bis zu zwei Jahre
mehr als zwei Jahre (aber befristet)
Dauerangebot
C 34 Wie lange ist die Finanzierung des Wettbewerbsbeitrags gesichert?: 
offen
bis zu zwei Jahre
dauerhaft
C 35 Wird der Wettbewerbsbeitrag in seiner Qualität und Zielerreichung überprüft und bewertet bzw. evaluiert?: 
ja
geplant
nein
C 35a Wenn ja: 
Selbstevaluation
Fremdevaluation
C 36 Werden im Rahmen der Umsetzung Ihres Beitrags von anderen entwickelte Projekte und Maßnahmen übernommen und eingesetzt?: 
ja
nein
C 36a Wenn ja, welche?: 
Ergebnisse der Projektgruppe Gesundheitsfördernde Angebote, Stabsstelle Klimaschutz
C 37 Sind umgekehrt im Rahmen Ihres Beitrags entwickelte Projekte und Maßnahmen andernorts übernommen und eingesetzt worden?: 
ja
nein
C 37a Wenn ja, welche?: 
Weiterentwicklung der in den Einzelprojekten entstandenen Kooperationen in der Netzwerkarbeit des Rundes Tisches Senioren im Hinblick auf neue Projektideen.

D Einzelprojekte

Einzelprojekts Nr. 1

D 10 Titel des Einzelprojekts Nr. 1: 
Aktivtag 50 plus – Aktiv im Alter Gesundheit „aktuell“
D 11 Welche Laufzeit hat das Projekt?: 
bis zu zwei Jahre
mehr als zwei Jahre (aber befristet)
Dauerangebot
D 12 Wie lange ist die Finanzierung des Projektes gesichert?: 
offen
bis zu zwei Jahre
dauerhaft
D 13 Wie wird das Projekt finanziert?: 
kommunale Mittel
Landesmittel
Bundesmittel
europäische Mittel
Mittel von Krankenversicherungen
Stiftungsmittel
Sponsorengelder
Spenden
Weitere
D 14 Wird das Projekt in seiner Qualität und Zielerreichung überprüft und bewertet bzw. evaluiert?: 
ja
geplant
nein
D 14a Wenn ja: 
Selbstevaluation
Fremdevaluation
D 15 Kurzbeschreibung des Projektes auf maximal einer DIN A 4 – Seite : 

Der Aktivtag 50 plus – Aktiv im Alter Gesundheit „aktuell“ wurde vom Runden Tisch Senioren in Abstimmung mit der Arbeitsgruppe „Aktiv im Alter – Gesundheit aktuell“ initiiert und durchgeführt. Er fand in enger Kooperation mit den externen Anbietern gesundheitsfördernder Angebote statt.
Die Vorbereitungsgruppe setzte sich aus Mitgliedern:

  • des Runden Tisches
  • der Volkshochschule
  • des Stadtsportrings
  • der Familienbildungsstätte
  • des TV Dülmen
  • und der Stadtverwaltung Dülmen zusammen,

die sich regelmäßig mit den Mitgliedern des Runden Tisches Senioren abstimmten.

Die Pressearbeit übernahm die Pressestelle der Stadt Dülmen; der offizielle Pressetermin erfolgte am 10. März 2014.

Die Kooperationspartner:

  • Sport- und Gesundheitszentrum des Stadtsportrings Dülmen
  • Grün-weiß Hausdülmen 1928 e.V.
  • Praxis für Physiotherapie Betty K. Adler
  • Turnverein 1884 Dülmen e.V.
  • Volkshochschule Dülmen – Haltern am See – Havixbeck
  • Familienbildungsstätte – mehrgenerationenhaus
  • DÜP – Freizeitbad Dülmen
  • Kochgruppe der FBS der „Pensionierten Männer“

Der Aktivtag stand im Zeichen der Gesundheit mit Themen der Bewegung, Entspannung und Ernährung. Hierzu konnten die Gäste 12 Angebote an verschiedenen Standorten kostenlos ausprobieren. Die Angebote sollten mehr Lust auf Bewegung machen und zeigen, dass über 50 jährige in Dülmen eine Vielzahl von Möglichkeiten haben, um sich fit und gesund zu halten. Auf diese Weise sollten die Gäste für die regelmäßige Teilnahme an diesen Angeboten motiviert werden.

Die Kochgruppe der „Pensionierten Männer“ bereitete den Mittagsimbiss in der Familienbildungsstätte vor. Eine Abendveranstaltung mit der Filmpräsentation „Herbstgold“ rundete den Tag ab.

Insgesamt wurden 317 Mal die Angebote des Aktivtages 50 plus genutzt. Dass die Ziele erreicht wurden, bestätigt die Meinungsabfrage, die Reflexion in der Vorbereitungsgruppe und beim Runden Tisch Senioren.

siehe auch Anlagen "Flyer zum Aktivtag 50 plus 2014" und "Fotodokumentation Aktivtag 50 plus 2014"

Einzelprojekts Nr. 2

D 20 Titel des Einzelprojekts Nr. 2: 

Aktivtag 50 plus – Aktiv im Alter: klimaverträglich mobil

D 21 Welche Laufzeit hat das Projekt?: 
bis zu zwei Jahre
mehr als zwei Jahre (aber befristet)
Dauerangebot
D 22 Wie lange ist die Finanzierung des Projektes gesichert?: 
offen
bis zu zwei Jahre
dauerhaft
D 23 Wie wird das Projekt finanziert?: 
kommunale Mittel
Landesmittel
Bundesmittel
europäische Mittel
Mittel von Krankenversicherungen
Stiftungsmittel
Sponsorengelder
Spenden
Weitere
D 24 Wird das Projekt in seiner Qualität und Zielerreichung überprüft und bewertet bzw. evaluiert?: 
ja
geplant
nein
D 24a Wenn ja: 
Selbstevaluation
Fremdevaluation
D 25 Kurzbeschreibung des Projektes auf maximal einer DIN A 4 – Seite : 

Der Aktivtag 50 plus – Klimaverträglich mobil wurde vom Runden Tisch Senioren initiiert und durchgeführt. Er fand in enger Kooperation mit der Stabsstelle Klimaschutz der Stadt Dülmen und mit dem Verkehrsclub Deutschland e.V. statt. Eine intensive Pressearbeit erfolgte über die Pressestelle der Stadt Dülmen.

Die Kooperationspartner waren u.a.:

  • Verkehrsclub Deutschland e.V. (VCD)
  • Verkehrswacht
  • Allgemeiner Deutscher Fahrrad-Club e.V.
  • Regionalverkehr Münsterland GmbH (RVM)
  • Jugendzentrum Neue Spinnerei
  • Koordinierungsstelle Umwelt- und Klimaschutz der Stadt Dülmen

Der Aktivtag stand im Zeichen der Mobilität: Wie funktioniert ein Pedelec und wie bewege ich mich damit sicher im Straßenverkehr? Wie fährt sich eigentlich ein Elektroauto und wie halte ich das Gleichgewicht, wenn ich mit einem Rollator unterwegs bin. Neben interessanten Kurzvorträgen zum Thema stand das Ausprobieren im Vordergrund. Ob beim Rollatoren-Sicherheitstraining oder bei der Probefahrt im Elektro-Smart – Besucherinnen und Besucher lernten an diesem Tag viel über klimafreundliche Mobilität. Akteure der ADFC-Ortsgruppe Dülmen und der Verkehrswacht boten den Gästen einen Pedelec-Kurs in Theorie und Praxis an.

Den Gästen stand ein kostenloser Fahrdienst aus den 5 Ortsteilen zu dem Veranstaltungsort zur Verfügung.

Bei einer Verlosung winkten tolle Preise – vom Candle-Light-Dinner bis zum Fahrradhelm. Für das leibliche Wohl sorgen die Kolpingfamilie Dülmen mit frischen Reibeplätzchen und die Jugendlichen der Neuen Spinnerei mit Würstchen, Kaffee und Kaltgetränken.

Die genaue Teilnehmerzahl wurde nicht erhoben; zu einem Zeitpunkt wurden 90 Personen gezählt. Es erfolgte eine schriftliche Meinungsabfrage. Die Stimmung war bei den Gästen wie auch bei den Akteuren sehr gut und alle waren am Ende des Tages sehr zufrieden. Dass die Ziele erreicht wurden, bestätigt die Gespräche mit den Teilnehmern, die Reflexion in der Vorbereitungsgruppe und beim Runden Tisch für aktivierende Seniorenarbeit
Im Weiteren bildete sich infolge dieses Aktivtages eine neue Projektgruppe „Mobilität im Alter und Barrierefreiheit“.

siehe hierzu auch Anlagen "Flyer zum Aktivtag 50 plus 2015"; "Poster zum Aktivtag 50 plus 2015" und "Fotodokumentation Aktivtag 50 plus 2015"

Einzelprojekts Nr. 3

D 31 Welche Laufzeit hat das Projekt?: 
bis zu zwei Jahre
mehr als zwei Jahre (aber befristet)
Dauerangebot
D 32 Wie lange ist die Finanzierung des Projektes gesichert?: 
offen
bis zu zwei Jahre
dauerhaft
D 33 Wie wird das Projekt finanziert?: 
kommunale Mittel
Landesmittel
Bundesmittel
europäische Mittel
Mittel von Krankenversicherungen
Stiftungsmittel
Sponsorengelder
Spenden
Weitere
D 34 Wird das Projekt in seiner Qualität und Zielerreichung überprüft und bewertet bzw. evaluiert?: 
ja
geplant
nein
D 34a Wenn ja: 
Selbstevaluation
Fremdevaluation

E Anlagen