Stadt Bochum

A Angaben zur Kommune

Name der Stadt, der Gemeinde, des Landkreises
Stadt Bochum
Typ
kreisfrei
Bundesland
Nordrhein-Westfalen
Einreichende Dienststelle
Amt für Soziales und Wohnen der Stadt Bochum
Name des Ansprechpartners
Sabine Böhnke-Egbaria
Funktion des Ansprechpartners
Mitarbeiterin im Seniorenbüro -städtische Altenhilfe
Straße/Postfach
Querenburger Höhe 169
Postleitzahl
44801
Ort
Bochum
Telefon des Ansprechpartners
+49 234 7731-6551
Telefax des Ansprechpartners
+49 234 7731-6553
E-Mail des Ansprechpartners
Internetadresse der Kommune

B Beschreibung des Wettbewerbsbeitrags

Titel des Wettbewerbsbeitrags

Fit ins hohe Alter

Kurzfassung des Wettbewerbsbeitrags

Hochaltrigen Menschen im Stadtteil eine mobile Teilnahme am Leben im Quartier zu ermöglichen, ist Ziel dieses Projektes. Durch das Sportangebot "Fit ins hohe Alter" wird ein qualifiziert geführtes Mobilitätsangebot in den Stadtteil getragen. Angesprochen werden Menschen, die sich beim Laufen unsicher fühlen, sich bereits jeden Gang zum nahe gelegenen Bäcker mehrfach überlegen und zunehmend körperliche Aktivitäten vermeiden. Der dadurch entstehende Teufelskreis von Vermeidungsverhalten, erhöhter Sturzgefährdung und Rückzug soll verhindert bzw. durchbrochen werden. Mobilität-Sicherheit-Stärke und Beweglichkeit werden gezielt durch Übungen gefördert. Das Besondere an diesem Projekt: Viele Beteiligte im Stadtteil arbeiten gemeinsam, um bürgernah, qualifiziert und kostengünstig dieses Projekt zu realisieren.

Beteiligt sind die Stadt Bochum (Seniorenbüro Bochum Süd), IFAK e.V. (Verein für multikulturelle Kinder- und Jugendhilfe-Migrationsarbeit/ Seniorenbüro Bochum Süd), der Stadtsportbund Süd, der ansässige Sportverein TV Bochum- Brenschede 1911 e.V. und die Diakonie Ruhr.

Beschreibung des Wettbewerbsbeitrags

Ausgangsituation

Allgemeiner Überblick

In den letzten beiden Jahren entwickelten sich in Bochum völlig neue Rahmenbedingungen im Seniorenbereich. Dem demographischen Wandel geschuldet wurden dezentral sechs Seniorenbüros eingerichtet, die in den jeweiligen Stadtbezirken im Stadtteil (Quartier) koordinierend und verknüpfend zusammen mit anderen Akteuren vor Ort ein tragfähiges soziales Netz knüpfen, um eine wohnortnahe Versorgung und ein selbstbestimmtes, selbstgestaltetes Leben auch im hohen Alter in der vertrauten Umgebung zu ermöglichen.

Auch in Bochum wächst die Zahl der Menschen über 65 Jahren, schon jetzt ist es gut jeder vierte Bochumer Bürger - Tendenz steigend. Im Jahre 2014 lebten in der Stadt Bochum 365.406 Bürger, davon waren 102.232 älter als 60 Jahre (28%), 60448 Personen älter als 70 Jahre (16,6%)[1].

Jedes einzelne der sechs Bochumer Seniorenbüros ist jeweils mit Mitarbeitenden der Stadt (Altenhilfe/Sozialamt) und Mitarbeitenden verschiedener Bochumer Wohlfahrtsverbände besetzt, wobei die Wohlfahrtsverbände in jeweils einem Seniorenbüro vertreten sind. Die Seniorenbüros bieten so wohnortnahe Beratung zu Pflege, Versorgung und Wohnen, bieten im Rahmen der Einzelfallhilfe Unterstützung und möchten für alle Menschen im Quartier in ihrer Unterschiedlichkeit Ansprechpartner und Teil eines Unterstützernetzwerks sein.

Besonderheiten im Seniorenbüro Süd und im Bezirk Süd

Der Stadtbezirk Bochum-Süd ist mit 13,6% Prozent der zweitkleinste Bezirk in Bochum, ist relativ jung und hat einen recht hohen Anteil von Menschen mit Migrationshintergrund (absolut: 10.930 Migranten[2]). Aus diesem Grund ist hier IFAK e.V. (Verein für multikulturelle Kinder- und Jugendhilfe-Migrationsarbeit) Kooperationspartner der Stadt. Seit 40 Jahren ist dieser Verein auf Bochumer Stadtebene im Migrationsbereich tätig (vor allem im Kinder und Jugendbereich) und erweitert sein Unterstützungsangebot zunehmend auch auf den Bereich der Seniorinnen und Senioren. Auch der Anteil der über 60 jährigen Migranten und Migrantinnen, die in Deutschland bleiben, wächst stetig an.

Der Stadtbezirk Süd umfasst drei Stadtteile: Wiemelhausen/Brenschede, Querenburg/Steinkuhl und Stiepel. In den Stadtteilen sind die Vernetzungsstrukturen und Angebote für Senioren und Seniorinnen unterschiedlich ausgeprägt. Einen deutlichen Bedarf an Angeboten für die Zielgruppe der über 70 bzw. über 80 jährigen äußerten Akteure im Bereich Querenburg - und dort in zwei kleineren Quartieren, im Uni-Center und in Steinkuhl.

Fast gleichzeitig mit der Eröffnung des Seniorenbüros Süd im Uni-Center entstanden in unmittelbarer Nachbarschaft 48 barrierefreie Seniorenwohnungen in der Seniorenwohnanlage Campus-Laerholzblick in Trägerschaft der Diakonie-Ruhr. Von Beginn an entwickelte sich eine positive Kooperation.

DER TV Bochum-Brenschede 1911 e. V.

Der TV Bochum-Brenschede 1911 e.V. ist seit über 100 Jahren mit seinen Sportangeboten fester Bestandteil im Stadtteil Brenschede Seit vielen Jahren bietet der Verein auch Veranstaltungen im Bereich Seniorensport an, die sich aber alle auf den Brenscheder/Wiemelhauser Bezirk konzentrieren. Die Nachfrage nach ortsnahen Angeboten in den Bezirken Steinkuhl und Uni-Center, vor allem mit Vormittasbereich, hat inzwischen so zugenommen, dass die Idee aufkam, auch dort einen Kurs anzubieten.

Die Rolle des Stadtsportbundes

Der Stadtsportbund Bochum e.V. beteiligt sich seit 2013 an dem Landesprogram "Bewegt ÄLTER werden in NRW" des Landessportbundes NRW. In diesem Rahmen werden jährlich verschiedene Angebote für die Zielgruppe der über 35-jährigen zur Verfügung gestellt.[3] Der Stadtsportbund sieht die Sportvereine (und damit sich selbst) in der gesellschaftlichen Verantwortung Senioren Bewegung, Mobilität und Geselligkeit in ausreichendem Umfang zu ermöglichen und somit einen Beitrag zum sozialen Miteinander zu leisten.[4]

Der Stadtsportbund initiierte eine "Kooperationsbörse Senioreneinrichtung & Sportverein", welches zum Ausgangspunkt dieses Projektes wurde.

Anlass

Der Stadtsportbund lud im April zur Kooperationsbörse Senioreneinrichtung & Sportverein" ein. Fester Ansprechpartner sind bei der Thematik "Sport und Senioren" alle sechs Seniorenbüros in der Stadt. Die Kooperationsbörse schuf die Plattform, um erste Kontakte zu knüpfen bzw. konkrete Kooperationspartner zu finden. Dort fanden auch erste Kontakte und erste Absprachen zwischen dem TV Bochum-Brenschede 1911 e.V. und dem Seniorenbüro Süd statt. Sowohl die Mitarbeiterin des Seniorenbüros als auch die Vertreterin des Sportvereins waren der Ansicht, dass für die Gruppe der in ihrer Mobilität eingeschränkten älteren Senioren im Stadtteil Querenburg ein adäquates Sportangebot fehlt. Schnell waren sich die beiden Akteurinnen darin einig, ein solches gemeinsam zu entwickeln. Senioren und Seniorinnen sollten in Querenburg/Uni-Center die Möglichkeit erhalten, zur Stärkung ihrer Beweglichkeit, ihrer Stärke und ihrer Mobilität selbst aktiv beitragen zu können. Mit der Zielsetzung, ein Gefühl der Sicherheit in ihrer Mobilität zu erlangen und ihre Selbständigkeit so lange wie möglich zu bewahren. Der Verein TV Bochum-Brenschede 1911 e.V. verfügt über eine qualifizierte Übungsleiterin mit Weiterbildung im Bereich "Hochaltrigensport", die gerne bereit ist, ein solches Sportangebot zu realisieren.

Im Seniorenbüro Bochum Süd hatten BewohnerInnen des Stadtteils bereits gezielt nach einem solchen Bewegungsangebot gefragt bzw. wurden von der Mitarbeiterin der städtischen Altenhilfe daraufhin konkret angesprochen. Dabei äußerten die Senioren und Seniorinnen den Wunsch, dass dieser Kurs im direkten Wohnumfeld angeboten werden solle. Da die Räumlichkeiten im Seniorenbüro Süd selbst dafür nicht geeignet sind, wurde ein weiterer Kooperationspartner gesucht und auch gefunden. Der in der Nachbarschaft befindliche Wohncampus der Diakonie-Ruhr mit seinem großzügigen Tagesraum, darf als Veranstaltungsort genutzt werden.

Konzeption, Ziele und Zielgruppen

Der Deutsche Turnerbund (DTB) hat mit "Fit bis ins hohe Alter" eine Übungskonzeption zur Erhaltung von Selbständigkeit und Verhütung von Stürzen im Alter entwickelt. Zielgruppe für dieses Kursangebot sind Männer und Frauen ab 70 Jahren, da Menschen in dieser Altersklasse erfahrungsgemäß noch gut motiviert werden können, aktiv etwas für ihre Beweglichkeit zu tun.

Die Grundidee zu dieser Kurskonzeption ist das sogenannte "Haus der Selbständigkeit", das auf den vier Säulen Mobilität, Sicherheit, Stärke und Beweglichkeit aufbaut. Kommt es in einem dieser vier Bereiche zu Defiziten, ist die Selbständigkeit eines Menschen meist noch immer gewährleistet. Ab Einschränkungen in gleichzeitig zwei Bereichen, ist diese aber bereits akut gefährdet. Das Konzept sieht daher vor, in einer Übungseinheit nacheinander immer alle vier Bereiche anzuregen und zu trainieren. Daneben erhalten die Teilnehmer aber auch immer einen "Wissensbaustein", in dem einzelne Übungen, wie z.B. der "stabile Stand" noch einmal detailliert beschrieben und abgebildet sind. Als Kopiervorlagen verfügbar, können die Teilnehmer diese schriftliche Erinnerungshilfe auf Wunsch mit nach Hause nehmen.

Jede Kursstunde ist in sechs verschiedene Module aufgeteilt, deren Reihenfolge - als Wiedererkennungshilfe für die Teilnehmer - stets gleich bleibt.

  • Modul 1: Einstieg und Vermittlung des Wissensbaustein
  • Modul 2: Mobilität
  • Modul 3: Sicherheit (inkl. warm-up)
  • Modul 4: Stärke (Muskeltraining)
  • Modul 5: Beweglichkeit (Dehn- und Mobilisationsübungen)
  • Modul 6: Abschluss, Erfahrungsaustausch, Gespräch und Hausaufgabenstellung

Um nachhaltige und entscheidende Effekte in allen vier oben genannten Bereichen zu erzielen, ist ein kontinuierliches Training im häuslichen Bereich neben de wöchentlichen Kursstunden wesentlich. Die Kursleitung sollte also zusätzlich unbedingt die Teilnehmenden zu motivieren versuchen, ihre "Hausaufgaben" möglichst regelmäßig (d.h. ca. 3mal die Woche) zu Hause zu erledigen.

Vorgehen und Umsetzung

Die verantwortlichen Projektträgerinnen waren die städtische Mitarbeiterin des Seniorenbüros Süd und die Übungsleiterin des TV Bochum-Brenschede 1911 e.V. Diese Beiden setzten nach der ersten Kontaktherstellung bei der Kooperationsbörse (Initiator Stadtsportbund) die nächsten Gesprächstermine und die Gesprächsteilnehmer fest. So beteiligte sich beim ersten Treffen im Seniorenbüro Süd auch die Mitarbeiterin der IfaK e.V. am Gespräch, um die Zielgruppe der Senioren und Seniorinnen mit Migrationshintergrund einzubeziehen. Verabredet wurde beim 1. Treffen die Gestaltung von Flyern in deutscher und in russischer Sprache (wegen des großen Anteils russischer Migranten im Stadtteil). Festgelegt wurden die Höchstzahl der Teilnehmenden, Art und Umfang der Kurseinheit, die Uhrzeit, die Dauer des Kurses und die Höhe der Kursgebühr; auch Versicherungsfragen wurden geklärt.

Eine große Rolle spielen der Zeitpunkt und der Ort der Veranstaltung. Da Senioren und Seniorinnen häufig verschiedene Erkrankungen haben, die die regelmäßige Einnahme ihrer Mahlzeiten notwendig machen, ist der Zeitpunkt so zu wählen, dass das Kursangebot dazwischen liegt. Auch sollten die Abendstunden vermieden werden, da in der Dämmerung die Unsicherheiten in der Mobilität und damit die Sturzgefährdungen zunehmen. So wurde der Zeitpunkt auf 10.30 Uhr bis 11.30 Uhr gesetzt, einmal pro Woche, immer donnerstags.

Es wurde festgelegt, dass die Versicherung über den Verein (Nichtmitgliedervertrag) getragen wird. Die Suche nach einem bezahlbaren (oder unentgeltlichen) Übungsraum wurde besprochen und mehrere Möglichkeiten in Erwägung gezogen. Beschlossen worden ist die Kontaktaufnahme zur Diakonie-Ruhr durch die städtische Mitarbeiterin, um die Raumfrage zu klären. Die Diakonie-Ruhr zeigte gegenüber dem Seniorenbüro Süd sofort Bereitschaft, dieses Projekt zu unterstützen. Man einigte sich auf eine unentgeltliche Nutzung, wobei die Bewohner des Wohncampus eine deutlich geringere Kursgebühr zu entrichten haben.

Eine russisch sprechende Ehrenamtliche des Seniorenbüros Süd fertigte einen Flyer auf russischer Sprache an, die städtische Mitarbeiterin des Seniorenbüros auf Deutsch. Beide Flyer wurden im Schaukasten veröffentlicht, Kontakt zur Presse wurde ebenfalls aufgenommen. Interessenten konnten sich vorher telefonisch oder persönlich im Seniorenbüro anmelden. Ein Informationstreffen wurde für eine Woche vorher terminiert, um die Fragen der Interessierten und auch gesundheitliche Aspekte zu besprechen.

Ergegnisse und Erreichtes

Vor Veröffentlichung in der Presse war der Kurs zwei Wochen vor Beginn fast vollständig ausgebucht. Dabei meldeten sich vor allem BewohnerInnen des direkten Wohnumfeldes (Uni-Center/Wohncampus) und Klienten der städtischen Altenhilfe an. Nach der Veröffentlichung einer Pressenotiz in der lokalen Tageszeitung meldeten sich so viele Interessierte, dass eine "Reserveliste" erstellt werden musste (20 Interessierte auf der Liste). Die Möglichkeit, einen zweiten Kurs zu diesem Zeitpunkt einzurichten, gab es jedoch nicht.

Über den gesamten Zeitraum hielten die Verantwortlichen telefonischen Kontakt, um jeweils auf dem aktuellsten Stand der Entwicklung zu sein. Die Teilnehmerliste wurde von der städtischen Mitarbeiterin des Seniorenbüros geführt und aktualisiert.

Das große Interesse an diesem Angebot zeigte den Akteuren, dass sie mit ihrer Bedarfsanalyse richtig gelegen haben. Schnell äußerten die TeilnehmerInnen konkret ihre eigenen Wünsche und Vorlieben, fragten nach Hilfsmitteln (Einsatz des Tetrabandes) und gestalteten von Beginn an den Ablauf des Kurses aktiv mit. Auch das "gemeinsame Sport betreiben" trug zur fröhlichen Atmosphäre bei. Der Sportvormittag sprach sich in der Nachbarschaft schnell herum und die Nachfrage an der Kursteilnahme wuchs stetig.

Die Gruppenstunden selbst werden von den Teilnehmenden als unterstützend und motivierend beschrieben. Sie kommen regelmäßig, pünktlich und es entstanden Gruppen, die sich gemeinsam auf den Hin- und auch den Rückweg machen. Dabei werden einzelne Teilnehmer von Angehörigen begleitet (bei Demenzerkrankten) und man gibt gegenseitig auf sich Acht. So ist den Gruppenmitgliedern untereinander bekannt, warum z.B. jemand fehlt oder besondere Unterstützung benötigt. Auffällig in den Gruppenstunden ist der Spaß, den die Kursteilnehmer (einschließlich Übungsleitung) miteinander haben. Auch die regelmäßigen "Hausaufgaben" (erlernte Übungen, die zu Hause täglich wiederholt werden sollen) werden gemacht, die Eigenverantwortlichkeit der einzelnen Teilnehmenden erweist sich als ausgeprägt.

Die große Nachfrage an diesem Angebot bestärkte die Akteure des Seniorenbüro Bochum Süd und des TV Bochum Brenschede 1911 e.V., weitere Kurse in anderen Stadtteilen zu entwickeln. Orientierungshilfe gab dabei auch die Adressenliste der interessierten BürgerInnen, die sich nach der Pressenotiz im Seniorenbüro Bochum Süd gemeldet hatten. Relevant war vor allem der Wohnort der Anrufer, denn in örtlicher Nähe der meisten Interessierten wurde nun erneut gezielt nach Kooperationspartnern gesucht, um passende Räumlichkeiten zu finden.

Das nächste Projekt ist bereits über das Planungsstadium hinaus: Im Stadtteil Steinkuhl (bisher ohne dieses Angebot) wird konkret mit der evangelischen Kirche (Thomas-Zentrum) über die Nutzung von Räumlichkeiten gesprochen. Die Übungsleiterin des TV Bochum-Brenschede 1911 e.V. und die städtische Mitarbeiterin des Seniorenbüro Bochum Süd legen bereits die Modalitäten fest, Termine vor Ort mit den Verantwortlichen des Thomas-Zentrum und der dort ebenfalls ansässigen Migrationsagentur wurden vereinbart.

Es wird im Jahre 2016 neben dem Angebot im Uni-Center ein weiteres in Bochum-Steinkuhl geben.


[1] Stadt Bochum, Büro für Angelegenheiten des Rates und der Oberbürgermeisterin, Fachbereich Statistik und Stadtforschung, Einwohnerstatistikdatei der Stadt Bochum, Stand: 31.12.2014
[2] Einwohnerstatistikdatei der Stadt Bochum. Stand: 31.12.2014
[3] Stadtsportbund Bochum, Sport- und Vereinsverzeichnis 2014/2015
[4] Anschreiben des Stadtsportbundes Bochum an alle Seniorenbüros, Seniorenbeirat, Mehrgenerationenhäuser, betreutes Wohnen, Bochumer Sportvereint, Christiane Bramsiepen/Hermann Wenzel, April 2015

C Fragen zum Wettbewerbsbeitrag

C 1 Fragen zur gesamtkommunalen Einbindung des Wettbewerbsbeitrags

C 10 Gibt es zur Gesundheitsförderung und Prävention bei älteren Menschen in Ihrer Kommune eine schriftliche Gesamtkonzeption?: 
ja
nein
C 11 Ist Ihr Wettbewerbsbeitrag in diese Gesamtkonzeption eingebunden?: 
ja
nein
C 12 Hat sich der (Ober-)Bürgermeister bzw. Landrat öffentlich für Ihren Wettbewerbsbeitrag eingesetzt?: 
ja
nein

C 2 Fragen zur Konzeption und Ausrichtung des Wettbewerbsbeitrags

C 20 Gibt es zu Ihrem Wettbewerbsbeitrag ein schriftliches Konzept? : 
ja (bitte als Anlage beifügen)
nein
C 21 Sind die Präventionsziele Ihres Wettbewerbsbeitrags detailliert festgelegt?: 
ja
nein
C 22 Wurde vor der Zielfestlegung eine Ausgangs- und Bedarfsanalyse erstellt?: 
ja
nein
C 23 An welche Gruppen richtet sich Ihr Wettbewerbsbeitrag?: 
junge Alte (55-Jährige bis 65-Jährige)
ältere Menschen (über 65-Jährige bis 80-Jährige)
hochbetagte Menschen (über 80-Jährige)
gesundheitlich/mobilitäts-eingeschränkte ältere Menschen
pflegebedürftige ältere Menschen
aktive und mobilitätsstarke ältere Menschen
ältere Migranten/Migrantinnen
sozial benachteiligte ältere Menschen
Pflegende (Angehörige)
Multiplikatoren
Weitere
C 24 Welche Maßnahmen zur Bewegungs- und Mobilitätsförderung von älteren Menschen stehen in Ihrem Beitrag im Mittelpunkt?: 
kommunale Konzepte zur Bewegung- und Mobilitätsförderung bei älteren Menschen
Maßnahmen und Angebote zur Erreichung alltagsbezogener Bewegungs- und Mobilitätsförderung bei älteren Menschen
Bewegungsräume/Bewegungsparcours im Quartier, in Parks und Grünanlagen
barrierefreie und bewegungsförderliche Gestaltung des öffentlichen Raums
wohnortnahe Infrastrukturen
(Weiter)Entwicklung und Ausbau des öffentlichen Personennahverkehrs
(Weiter)Entwicklung und Ausbau von Mobilitätshilfediensten
Stärkung der Gesundheits- und Bewegungskompetenz sowie des Wissens um die gesundheitliche Bedeutung körperlicher Aktivität bei älteren Menschen
Unterstützung von Akteuren in der Kommune bei der Planung und Durchführung von Maßnahmen zur Bewegungs- und Mobilitätsförderung bei älteren Menschen
Weitere
C 25 Verfolgt Ihr Wettbewerbsbeitrag einen generationenübergreifenden Ansatz?: 
ja
nein
C 26 Ist Ihr Wettbewerbsbeitrag geschlechtsspezifisch/geschlechtersensibel ausgerichtet?: 
ja
nein
C 27 Ist Ihr Wettbewerbsbeitrag auf Beteiligung, Engagement und Selbsthilfe älterer Menschen ausgerichtet?: 
ja
nein
C 28 Welche Strategie der Bewegungs- und Mobilitätsförderung bei älteren Menschen verfolgt Ihr Wettbewerbsbeitrag?: 
Verhaltensprävention
Verhältnisprävention
Verhaltens- und Verhältnisprävention
C 29 An welche Settings und Einrichtungen knüpft Ihr Wettbewerbsbeitrag an?: 
Senioreneinrichtungen/-freizeitstätten
Altenheime
Reha-Einrichtungen
Ambulante Pflegedienste
Sportvereine
Bildungseinrichtungen (Schule, VHS u.a.)
Nachbarschaftshäuser/Stadtteilzentren
Quartiere
Weitere
C 29a Wenn "Weitere"... Welche?: 
Kooperationsbörse des Stadtsportbundes

C 3 Fragen zur Umsetzung des Wettbewerbsbeitrags

C 30 Welche Akteure aus Kommunalpolitik und Kommunalverwaltung beteiligen sich wesentlich an der Umsetzung Ihres Beitrags?: 
Gemeinde-, Stadt- bzw. Kreisrat
Bürgermeister bzw. Landrat
Gesundheitsamt
Sozialamt
Sportamt
Stadtplanungsamt
Grünflächenamt
Seniorenbeauftragte
Gleichstellungsbeauftragte
Weitere
C 31 Welche verwaltungsexternen Akteure beteiligen sich wesentlich an der Umsetzung Ihres Wettbewerbsbeitrags?: 
Ärzte
Apotheken
Krankenversicherungen
Krankenhäuser
Altenheime/Pflegeheime
Reha-Einrichtungen
ambulante Pflegedienste
Seniorenberatungsstellen
Seniorenfreizeitstätten
Sportvereine
Bildungseinrichtungen (Schule, VHS u.a.)
Stadtteilzentren/Nachbarschaftshäuser
Quartiersmanagement
Wohlfahrtsverbände
Kirchen
Migrantenorganisationen
Selbsthilfeeinrichtungen
Lokale Medien
Sponsoren
Stiftungen
Weitere
C 31a Wenn "Weitere"... Welche?: 
Stadtsportbund
C 32 Gibt es schriftliche und verbindliche Vereinbarungen zur Vernetzung und Kooperation der Akteure?: 
ja
nein
C 32a Wenn ja, welche?: 
Vereinbarung zwischen Stadt Bochum und IFAK e.V.; Leitfaden für eine erfolgreiche Kooperation von Verein und Seniorenbüro vom Stadtsportbund
C 33 Welche Laufzeit hat Ihr Wettbewerbsbeitrag?: 
bis zu zwei Jahre
mehr als zwei Jahre (aber befristet)
Dauerangebot
C 34 Wie lange ist die Finanzierung des Wettbewerbsbeitrags gesichert?: 
offen
bis zu zwei Jahre
dauerhaft
C 35 Wird der Wettbewerbsbeitrag in seiner Qualität und Zielerreichung überprüft und bewertet bzw. evaluiert?: 
ja
geplant
nein
C 35a Wenn ja: 
Selbstevaluation
Fremdevaluation
C 36 Werden im Rahmen der Umsetzung Ihres Beitrags von anderen entwickelte Projekte und Maßnahmen übernommen und eingesetzt?: 
ja
nein
C 36a Wenn ja, welche?: 
Deutscher Turnerbund, Landessportbund
C 37 Sind umgekehrt im Rahmen Ihres Beitrags entwickelte Projekte und Maßnahmen andernorts übernommen und eingesetzt worden?: 
ja
nein

D Einzelprojekte

Einzelprojekts Nr. 1

D 11 Welche Laufzeit hat das Projekt?: 
bis zu zwei Jahre
mehr als zwei Jahre (aber befristet)
Dauerangebot
D 12 Wie lange ist die Finanzierung des Projektes gesichert?: 
offen
bis zu zwei Jahre
dauerhaft
D 13 Wie wird das Projekt finanziert?: 
kommunale Mittel
Landesmittel
Bundesmittel
europäische Mittel
Mittel von Krankenversicherungen
Stiftungsmittel
Sponsorengelder
Spenden
Weitere
D 14 Wird das Projekt in seiner Qualität und Zielerreichung überprüft und bewertet bzw. evaluiert?: 
ja
geplant
nein
D 14a Wenn ja: 
Selbstevaluation
Fremdevaluation

Einzelprojekts Nr. 2

D 21 Welche Laufzeit hat das Projekt?: 
bis zu zwei Jahre
mehr als zwei Jahre (aber befristet)
Dauerangebot
D 22 Wie lange ist die Finanzierung des Projektes gesichert?: 
offen
bis zu zwei Jahre
dauerhaft
D 23 Wie wird das Projekt finanziert?: 
kommunale Mittel
Landesmittel
Bundesmittel
europäische Mittel
Mittel von Krankenversicherungen
Stiftungsmittel
Sponsorengelder
Spenden
Weitere
D 24 Wird das Projekt in seiner Qualität und Zielerreichung überprüft und bewertet bzw. evaluiert?: 
ja
geplant
nein
D 24a Wenn ja: 
Selbstevaluation
Fremdevaluation

Einzelprojekts Nr. 3

D 31 Welche Laufzeit hat das Projekt?: 
bis zu zwei Jahre
mehr als zwei Jahre (aber befristet)
Dauerangebot
D 32 Wie lange ist die Finanzierung des Projektes gesichert?: 
offen
bis zu zwei Jahre
dauerhaft
D 33 Wie wird das Projekt finanziert?: 
kommunale Mittel
Landesmittel
Bundesmittel
europäische Mittel
Mittel von Krankenversicherungen
Stiftungsmittel
Sponsorengelder
Spenden
Weitere
D 34 Wird das Projekt in seiner Qualität und Zielerreichung überprüft und bewertet bzw. evaluiert?: 
ja
geplant
nein
D 34a Wenn ja: 
Selbstevaluation
Fremdevaluation

E Anlagen