Seestadt Bremerhaven

A Angaben zur Kommune

Name der Stadt, der Gemeinde, des Landkreises
Seestadt Bremerhaven
Typ
kreisfrei
Bundesland
Bremen
Einreichende Dienststelle
Gartenbauamt Bremerhaven
Name des Ansprechpartners
Thomas Reinicke
Funktion des Ansprechpartners
Technischer Amtsleiter
Straße/Postfach
Eckernfeldstr. 5
Postleitzahl
27580
Ort
Bremerhaven
Telefon des Ansprechpartners
+49 471 590-2522
Telefax des Ansprechpartners
+49 471 590-2660
E-Mail des Ansprechpartners
Internetadresse der Kommune

B Beschreibung des Wettbewerbsbeitrags

Titel des Wettbewerbsbeitrags

Gesundheitspark Speckenbüttel Bremerhaven

Kurzfassung des Wettbewerbsbeitrags

Rund 80 Hektar Parklandschaft präsentieren sich heute nach 15 Jahren der Umgestaltung und Weiterentwicklung einzigartig, zeitgemäß und attraktiv,  insbesondere für gesundheitsbewusste Bürger und Bürgerinnen der Stadt, des Umlandes und der Region.

Als einer der beiden großen Parks der Stadt wird diese etwa 160 Jahre alte Parklandschaft seit der letzten Jahrtausendwende programmatisch-funktional sowie baulich reformiert.

Die inhaltliche Ausrichtung orientiert sich an dem Megatrend Wellness/Fitness mit all seinen Begleiterscheinungen und gesellschaftlichen Ausprägungen. So sind die Begriffe wie „individualisierte gesundheitliche Vorsorge, alternative Heilmethoden, Work-Life-Balance, Wellness, Bewegung, langes Leben, Vitalität im Alter, Inklusion, Resilienz, Gender, Slow Food, (Vegan leben……….), Nachhaltigkeit, junge Alte, Fitness für Jeden und jedes Alter“ die Schlagworte der vergangenen Jahre und Themengeber für die Parkgestaltung.

Mit neuen Funktionsbereichen und Elementen und einer in weiten Bereichen einzigartigen Gestaltung, den vielfältigen neuartigen Angeboten verbunden mit intensiven Kooperationen und einem hohen Pflegestandard zieht der Park heute insbesondere ältere und alte Menschen aus der Stadt und Umgebung an.

Alle Angebote können jederzeit kostenlos genutzt werden und bieten somit unabhängig von der jeweiligen finanziellen Situation Möglichkeiten zur Bewegung und Kontemplation.

Nur mit Hilfe von Bürgerbeteiligung und privatem Engagement konnten die eingesetzten öffentlichen Finanzmittel eine solche Kraft und nachhaltige Wirkung entfalten.

Beschreibung des Wettbewerbsbeitrags

Ausgangssituation

Aufgrund der Krise der Werftindustrie Mitte der 1990er Jahre und des Abzugs der amerikanischen Streitkräfte 1993, d.h. des Weggangs von rund 5000 US-Militärangehörigen mit ihren Familien, verzeichnet Bremerhaven erhebliche Einwohnerverluste sowie einen Strukturwandel. Von 2000 zu 2013 gab es eine Bevölkerungsabnahme um etwa 10 %. Hierbei blieb der prozentuale Anteil der 55 - 65-jährigen gleich, der Anteil der 66 - 80-jährigen und auch der über 80-jährigen stieg sowohl prozentual als auch in absoluten Zahlen an. Seit 2012 ist das Wanderungssaldo leicht positiv. Dabei ist festzustellen, dass ältere Menschen aus dem Umland wegen der Grundversorgung und des kulturellen Angebotes (wieder) nach Bremerhaven ziehen.

Anlass

Ausgehend von der schlechten strukturellen und wirtschaftlichen Lage der Stadt, gab es einen erheblichen Sanierungsstau bei der baulichen Infrastruktur und dem Baumbestand des Parks. Er befand sich nicht mehr in einem zeitgemäßen, attraktiven Zustand.

Um die Jahrtausendwende konstatierten Verwaltung und Politik einen "Dornröschenschlaf" des Parks, verbunden mit der Identifizierung großer brachliegender Potentiale. Parallel zeigten sich im Gesundheitswesen und im gesellschaftlichen Bewusstsein gravierende Entwicklungen hin zu mehr gesundheitlicher Eigenverantwortung, Prävention und Wellness als Megatrend.   An diesem historischen Punkt beschloss im Jahre 2000 die Stadtverordnetenversammlung der Stadt Bremerhaven, den Park im Norden der Stadt zum "Gesundheits- und Wellnesspark" zu entwickeln.

Die Grundlage der Parkentwicklung ist seitdem der vom Gartenbauamt entwickelte und 2001 von der Stadtverordnetenversammlung ebenfalls beschlossene Masterplan.

Konzeption, Ziele und Zielgruppen

Sämtliche Maßnahmen, die in den vergangenen 15 Jahren umgesetzt wurden, mussten die oben genannten Aspekte "Gesundheit und Wellness" abbilden, sollten privates Engagement auslösen und fördern, Impulse im Bereich Beschäftigung und Qualifizierung setzen und nachhaltig wirksam sein.

Neben der Stadtgesellschaft sollten auch Touristen und Besucher aus dem Umland angesprochen werden. Der Park ist mit dem ÖPNV zu erreichen.

Angesprochen werden sollten insbesondere gesundheitsbewusste oder –interessierte Menschen jeden Alters, Geschlechts und Herkunft. Das Konzept beinhaltet, dass Menschen unterschiedlichen Alters und unterschiedlicher Fitness aktiv ihre Freizeit im Park verbringen können - alleine oder im kommunikativen Miteinander. Wir gehen davon aus, dass Menschen, die bereits von Kindheit an Freude an gesunder Bewegung im Freien haben, diese Aktivitäten und Fähigkeiten ihrem jeweiligen Alter entsprechend für ihr Leben beibehalten. Auch deswegen sind unserer Meinung nach Angebote für Kinder und Jugendliche – die Alten der kommenden Jahrzehnte – wichtig. Darüber hinaus fördert ein Miteinander von Alt und Jung auch das geistige Jung-Bleiben und ermöglicht so eine längere Mobilität im Alter.

Die neugeschaffenen Bereiche sollten in Gestaltung, Funktion und Ästhetik weitestgehend Alleinstellungsmerkmale beinhalten, um die größtmögliche Attraktivität zu gewährleisten. Die Nutzung der Angebote ist selbst erklärend bzw. leicht verständlich - auch als Piktogramm - dargestellt.

Ergänzend dazu stellt der Bauernhausverein mit der Bockwindmühle, der Geesthofanlage und dem Marschenhaus mit seinen überwiegend älteren Mitgliedern und Aktiven historisches bäuerliches Leben und altes Handwerk dar. Die Vereinsmitglieder halten mit ihren handwerklichen Kenntnissen und Fähigkeiten die Gebäude instand und zeigen bei Veranstaltungen u.a. alte handwerkliche Tätigkeiten.

Vorgehen, Umsetzung

Das Amt musste sich als Projektentwickler verstehen und querschnittsorientiert agieren, Bürgerinnen und Bürger, private Investoren und die politischen Entscheidungsträger mit den Ideen und Plänen begeistern.

Dies beinhaltete nicht nur, neuartige, zeitgemäße Trends zu erkennen, aufzunehmen und daraus Impulse zu entwickeln, sondern auch die Vielzahl der von anderen Ämtern und Privaten geplanten und durchgeführten Maßnahmen aufeinander abzustimmen und die programmatischen Inhalte weiter zu entwickeln:

Beispiele:

  • Gewässersanierung des Bootsteiches (Umweltschutzamt, Wasserbehörde)
  • Sanierung des Altbaumbestands und Rodung von Monobeständen (BUND, NABU, Umweltschutzamt)
  • Ausgleichsmaßnahmen in den Park holen (Umweltschutzamt)
  • Freibadabriss und Geländeplanierung (Liegenschaftsverwalter Seestadt Immobilien)
  • Trendsportanlagen (BMX – Sportamt)
  • Gastronomiestandort entwickeln (Privater Investor und Bauordnungsamt)
  • Neuansiedlung einer Fitnesseinrichtung (Privater Investor – Bauordnungsamt)
  • Weidenschloss (Bau als Workshop mit Ehrenamtlichen, Schulklassen)
  • "Interaktive Schmetterlingswiese" als weitestgehend barrierefreies Baumhaus des Hospizvereins HOMBRE

Nach der Zieldefinition (Masterplan) erfolgte die schrittweise Umsetzung der Maßnahmen aus einem Patchwork an Finanzierungsquellen (Stiftung Wohnliche Stadt des Landes Bremen, Impulse für den sozialen Zusammenhalt, Naturersatz- und Ausgleichsmittel, Sanierungsmittel des städtischen Haushaltes, private Finanzmittel, Mittel der Beschäftigung und Arbeitsförderung (ABM und ä.), WIN (Wohnen in Nachbarschaften)), die immer wieder einer politischen Beschlussfassung bedurften. Auch wurde über die Jahre fortlaufend die Planung überprüft und an sich verändernde Anforderungen angepasst.

Bislang getätigte Investitionen sind:

  • Abriss Freibad (2004)     
  • Herstellung Freifläche nach Freibadabriss (2008,2009)
  • Sanierung Pulverschuppen (seit 2009)
  • Weidenschloss (2003), Beleuchtung (2006) und Wetterschutz (2009)
  • Errichtung Hochseilgarten (2003)
  • Allee der Heilenden Bäume (2007)
  • Boule-Platz (2007)
  • Schmetterlingshügel (2007) in Zusammenarbeit mit BUND
  • Yin- und-Yang-Platz (2008) Ergänzung Bänke (2009)
  • Fontänensteuerung (2008)
  • Kunststoffliegen (2008)
  • Fitness-Parcours (2008)
  • Sanierung der Laufbahn mit Beleuchtung (2007-2008)
  • Anlage eines neuen Spielplatzes, Grillplatz, Beschilderung der Allee (2009)
  • Streetballanlage (2009)
  • Fällung der Fichtenflächen gemäß Parkpflegewerk, Initialpflanzung (2009)
  • Ergänzung Waldlehrpfad (2010)
  • BMX-Parcours (1.BA 2011)
  • Überarbeitung Hochseilgarten (2011)
  • Kneipp-Wassertretbecken in Bootsteich integriert (2011)
  • Wanderweg Neue Aue
  • Beleuchtung südl. Bezirkssportanlage
  • Spielplatz am Hochseilgarten
  • Spielplatz am Parkhaus
  • Endpunkt Achse am Nordufer Bootsteich (2013)
  • Integrative Spiellandschaft mit Erschließungsweg mit HOMBRE (2014)
  • Motorikpark (1. BA 2014, 2. BA 2015)

Ergebnisse und Erreichtes

Der Gesundheitspark Speckenbüttel ist heute der städtische Freiraum mit der höchsten Attraktivität für ältere Menschen. Der gesamte Park ist barrierefrei zugänglich und bietet einen Mix aus Anforderung und Entspannung, Bewegung und Sinnesreizen.

Die Zahl der Nutzer_innen hat sich im Laufe der vergangenen 10 Jahre vervielfacht. Das seit vielen Jahren etablierte Lichterspektakel erfreut sich mit 5.000 Besuchern im Jahr 2014 steigender Beliebtheit und zieht Alt und Jung jeweils am letzten Freitag im September in den Park. Der Weidenschlossverein führt regelmäßig Veranstaltungen wie z. B. die Tangonacht durch.

Weitere politische Beschlüsse folgten aufgrund des enormen Zuspruchs im Jahre 2013, die auch ein seit 25 Jahren politisch nicht gewagtes Unterfangen beinhalteten, nämlich die Schließung einer Durchgangsstraße im Park.

Die Zahl und die Bandbreite der Kooperationen ist so hoch wie nie und einzigartig was einen öffentlichen Park anbetrifft.

Rund 3 Millionen Euro wurden bislang an öffentlichen Finanzmitteln eingesetzt.

Die Liste der mindestens in der Region einzigartigen Orte umfasst aktuell:

  • den Motorikpark
  • die Kneipp-Anlage im Gewässer
  • die Allee der heilenden Bäume
  • den Yin- und Yang-Platz
  • den Rosengarten
  • das Weidenschloss als großer Lebendkuppelbau
  • die "Interaktive Schmetterlingswiese" als Baumhaus des Hospizvereins HOMBRE
  • die wettkampftaugliche BMX-Anlage

Anlässlich dieser Entwicklung plant der private Betreiber der Fitnesseinrichtung "Parkhaus Vitalclub" eine erhebliche räumliche und angebotsbezogene Erweiterung und es besteht seitens eines privaten Investors das konkrete Interesse, die vorhandene Gastronomie "Bootshaus" im Herzen des Parks am Bootsteich mit einem zeitgemäßen Neubau und einem attraktiven Programm neu auszurichten.

Darüber hinaus zählt der Park heute zu den 111 Freizeittipps in der Region und wurde 2013 vom Bund Deutscher Landschaftsarchitekten zu den "100 besonderen Orten der Landschaftsarchitektur" erkoren (s. Anlagen).

C Fragen zum Wettbewerbsbeitrag

C 1 Fragen zur gesamtkommunalen Einbindung des Wettbewerbsbeitrags

C 10 Gibt es zur Gesundheitsförderung und Prävention bei älteren Menschen in Ihrer Kommune eine schriftliche Gesamtkonzeption?: 
ja
nein
C 11 Ist Ihr Wettbewerbsbeitrag in diese Gesamtkonzeption eingebunden?: 
ja
nein
C 12 Hat sich der (Ober-)Bürgermeister bzw. Landrat öffentlich für Ihren Wettbewerbsbeitrag eingesetzt?: 
ja
nein

C 2 Fragen zur Konzeption und Ausrichtung des Wettbewerbsbeitrags

C 20 Gibt es zu Ihrem Wettbewerbsbeitrag ein schriftliches Konzept? : 
ja (bitte als Anlage beifügen)
nein
C 21 Sind die Präventionsziele Ihres Wettbewerbsbeitrags detailliert festgelegt?: 
ja
nein
C 22 Wurde vor der Zielfestlegung eine Ausgangs- und Bedarfsanalyse erstellt?: 
ja
nein
C 23 An welche Gruppen richtet sich Ihr Wettbewerbsbeitrag?: 
junge Alte (55-Jährige bis 65-Jährige)
ältere Menschen (über 65-Jährige bis 80-Jährige)
hochbetagte Menschen (über 80-Jährige)
gesundheitlich/mobilitäts-eingeschränkte ältere Menschen
pflegebedürftige ältere Menschen
aktive und mobilitätsstarke ältere Menschen
ältere Migranten/Migrantinnen
sozial benachteiligte ältere Menschen
Pflegende (Angehörige)
Multiplikatoren
Weitere
C 23a Wenn "Weitere"... Welche?: 
Alle Bevölkerungs- und Altersgruppen werden angesprochen
C 24 Welche Maßnahmen zur Bewegungs- und Mobilitätsförderung von älteren Menschen stehen in Ihrem Beitrag im Mittelpunkt?: 
kommunale Konzepte zur Bewegung- und Mobilitätsförderung bei älteren Menschen
Maßnahmen und Angebote zur Erreichung alltagsbezogener Bewegungs- und Mobilitätsförderung bei älteren Menschen
Bewegungsräume/Bewegungsparcours im Quartier, in Parks und Grünanlagen
barrierefreie und bewegungsförderliche Gestaltung des öffentlichen Raums
wohnortnahe Infrastrukturen
(Weiter)Entwicklung und Ausbau des öffentlichen Personennahverkehrs
(Weiter)Entwicklung und Ausbau von Mobilitätshilfediensten
Stärkung der Gesundheits- und Bewegungskompetenz sowie des Wissens um die gesundheitliche Bedeutung körperlicher Aktivität bei älteren Menschen
Unterstützung von Akteuren in der Kommune bei der Planung und Durchführung von Maßnahmen zur Bewegungs- und Mobilitätsförderung bei älteren Menschen
Weitere
C 25 Verfolgt Ihr Wettbewerbsbeitrag einen generationenübergreifenden Ansatz?: 
ja
nein
C 26 Ist Ihr Wettbewerbsbeitrag geschlechtsspezifisch/geschlechtersensibel ausgerichtet?: 
ja
nein
C 27 Ist Ihr Wettbewerbsbeitrag auf Beteiligung, Engagement und Selbsthilfe älterer Menschen ausgerichtet?: 
ja
nein
C 28 Welche Strategie der Bewegungs- und Mobilitätsförderung bei älteren Menschen verfolgt Ihr Wettbewerbsbeitrag?: 
Verhaltensprävention
Verhältnisprävention
Verhaltens- und Verhältnisprävention
C 29 An welche Settings und Einrichtungen knüpft Ihr Wettbewerbsbeitrag an?: 
Senioreneinrichtungen/-freizeitstätten
Altenheime
Reha-Einrichtungen
Ambulante Pflegedienste
Sportvereine
Bildungseinrichtungen (Schule, VHS u.a.)
Nachbarschaftshäuser/Stadtteilzentren
Quartiere
Weitere
C 29a Wenn "Weitere"... Welche?: 
Lebenshilfe und Elbe-Weser-Werkstätten mit ihren Einrichtungen

C 3 Fragen zur Umsetzung des Wettbewerbsbeitrags

C 30 Welche Akteure aus Kommunalpolitik und Kommunalverwaltung beteiligen sich wesentlich an der Umsetzung Ihres Beitrags?: 
Gemeinde-, Stadt- bzw. Kreisrat
Bürgermeister bzw. Landrat
Gesundheitsamt
Sozialamt
Sportamt
Stadtplanungsamt
Grünflächenamt
Seniorenbeauftragte
Gleichstellungsbeauftragte
Weitere
C 30a Wenn "Weitere"... Welche?: 
Amt für Menschen mit Behinderungen; Quartiersmeisterei Goethequartier; Quartiersmeisterei „Alte Bürger“; Arbeitsförderungszentrum
C 31 Welche verwaltungsexternen Akteure beteiligen sich wesentlich an der Umsetzung Ihres Wettbewerbsbeitrags?: 
Ärzte
Apotheken
Krankenversicherungen
Krankenhäuser
Altenheime/Pflegeheime
Reha-Einrichtungen
ambulante Pflegedienste
Seniorenberatungsstellen
Seniorenfreizeitstätten
Sportvereine
Bildungseinrichtungen (Schule, VHS u.a.)
Stadtteilzentren/Nachbarschaftshäuser
Quartiersmanagement
Wohlfahrtsverbände
Kirchen
Migrantenorganisationen
Selbsthilfeeinrichtungen
Lokale Medien
Sponsoren
Stiftungen
Weitere
C 31a Wenn "Weitere"... Welche?: 
Weitere: Lebenshilfe; Bauernhausverein; Parkhaus Vitalclub; Kneipp-Verein; Kreis- und Landessportbund; HOMBRE Hospizmodell; Diakonie
C 32 Gibt es schriftliche und verbindliche Vereinbarungen zur Vernetzung und Kooperation der Akteure?: 
ja
nein
C 32a Wenn ja, welche?: 
Kneipp-Verein; Weidenschloss-Verein (Satzung); Hombre
C 33 Welche Laufzeit hat Ihr Wettbewerbsbeitrag?: 
bis zu zwei Jahre
mehr als zwei Jahre (aber befristet)
Dauerangebot
C 34 Wie lange ist die Finanzierung des Wettbewerbsbeitrags gesichert?: 
offen
bis zu zwei Jahre
dauerhaft
C 35 Wird der Wettbewerbsbeitrag in seiner Qualität und Zielerreichung überprüft und bewertet bzw. evaluiert?: 
ja
geplant
nein
C 35a Wenn ja: 
Selbstevaluation
Fremdevaluation
C 36 Werden im Rahmen der Umsetzung Ihres Beitrags von anderen entwickelte Projekte und Maßnahmen übernommen und eingesetzt?: 
ja
nein
C 36a Wenn ja, welche?: 
Motorikpark; Kneipp-Anlage; BMX-Anlage
C 37 Sind umgekehrt im Rahmen Ihres Beitrags entwickelte Projekte und Maßnahmen andernorts übernommen und eingesetzt worden?: 
ja
nein

D Einzelprojekte

Einzelprojekts Nr. 1

D 10 Titel des Einzelprojekts Nr. 1: 
Motorikpark
D 11 Welche Laufzeit hat das Projekt?: 
bis zu zwei Jahre
mehr als zwei Jahre (aber befristet)
Dauerangebot
D 12 Wie lange ist die Finanzierung des Projektes gesichert?: 
offen
bis zu zwei Jahre
dauerhaft
D 13 Wie wird das Projekt finanziert?: 
kommunale Mittel
Landesmittel
Bundesmittel
europäische Mittel
Mittel von Krankenversicherungen
Stiftungsmittel
Sponsorengelder
Spenden
Weitere
D 13a Wenn "Weitere"... Welche?: 
Unterstützung der AOK Gesundheitskasse durch Bereitsstellung eines Therapeuten
D 14 Wird das Projekt in seiner Qualität und Zielerreichung überprüft und bewertet bzw. evaluiert?: 
ja
geplant
nein
D 14a Wenn ja: 
Selbstevaluation
Fremdevaluation
D 15 Kurzbeschreibung des Projektes auf maximal einer DIN A 4 – Seite : 

Im Oktober 2014 ist mit der Eröffnung des 1. Bauabschnitts des Motorikparks am Siebenbergensweg im Nordwesten des Gesundheitsparks Speckenbüttel ein weiterer Baustein der programmatischen Ausrichtung "Gesundheit und Wellness" entstanden.

Ein einzigartiges Konzept soll die Beweglichkeit und Koordinationsfähigkeit aller Altersgruppen fördern. Der Bremerhavener Motorikpark ist der einzige jederzeit zugängliche und kostenfreie im Nordwesten Deutschlands.

Rund 100.000,- Euro wurden bereits für den 1. Bauabschnitt investiert. Die zeitgleiche Schließung des Siebenbergensweges für den motorisierten Verkehr bietet neue, vielfältige Möglichkeiten, den nordwestlichen Bereich des Gesundheitsparks zu entwickeln und zu nutzen. Im Herbst 2015 wird der Motorikpark bereits erweitert.

Ein Trainer der Gesundheitskasse AOK Bremen / Bremerhaven gibt in den Sommermonaten von Mai - September 1 x pro Woche für 1,5 Std. sachkundige Anleitungen zur Benutzung der Geräte. Gerade ältere Menschen werden animiert, Übungen zur Sturzprophylaxe unter fachlicher Betreuung durchzuführen.

Der Motorikpark mit Geräten wie dem ABC-Stangenwald, Kippbrettern, Chaosweg, 100 Fußstapfen, Bausteinweg, Adduktorengalerie und vielem mehr, steht allen Parkbesuchern kostenfrei zur Verfügung!

Einzelprojekts Nr. 2

D 20 Titel des Einzelprojekts Nr. 2: 

Kneipp-Anlage

D 21 Welche Laufzeit hat das Projekt?: 
bis zu zwei Jahre
mehr als zwei Jahre (aber befristet)
Dauerangebot
D 22 Wie lange ist die Finanzierung des Projektes gesichert?: 
offen
bis zu zwei Jahre
dauerhaft
D 23 Wie wird das Projekt finanziert?: 
kommunale Mittel
Landesmittel
Bundesmittel
europäische Mittel
Mittel von Krankenversicherungen
Stiftungsmittel
Sponsorengelder
Spenden
Weitere
D 23a Wenn "Weitere"... Welche?: 
Kneippverein: Kontrolle, Pflege und Therapeut
D 24 Wird das Projekt in seiner Qualität und Zielerreichung überprüft und bewertet bzw. evaluiert?: 
ja
geplant
nein
D 24a Wenn ja: 
Selbstevaluation
Fremdevaluation
D 25 Kurzbeschreibung des Projektes auf maximal einer DIN A 4 – Seite : 

Bereits der Masterplan zur Entwicklung des Gesundheits- und Wellnessparks beinhaltete eine Kneipp-Tretanlage am Nordufer des Bootsteiches.

Der hiesige Kneipp-Verein warb viele Jahre für eine Anlage im Stadtgebiet und stellte 5000,- Euro für die Realisierung zur Verfügung.

Im Jahre 2011 wurde ein 6,0 m x 2,2 m großes in den Bootsteich eingelassenes Tretbecken mit Handlauf in Betrieb genommen. Die Anlage liegt in dem vorhandenen stehenden Gewässer und ist daher äußerst wartungsarm. Sie steht der breiten Öffentlichkeit kostenfrei und jederzeit zur Verfügung. Der Kneippverein unterstützt diesen Betrieb mit seinem Engagement, indem er die Kontrolle und Reinigung an den Wochenenden und Feiertagen organisiert. Das Becken ist über eine Betontreppe mit Handläufen sicher zu erreichen. Am Ufer stehen Sitz- und Ablagemöglichkeiten zur Verfügung.

Vorrangig ältere, alte und hochbetagte Besucher_innen des Parks nutzen die Anlage regelmäßig.

Die Investitionssumme betrug inkl. des Vereinsanteils rund 32.000,- Euro.

Einzelprojekts Nr. 3

D 30 Titel des Einzelprojekts Nr. 3: 
Gesundheitstag
D 31 Welche Laufzeit hat das Projekt?: 
bis zu zwei Jahre
mehr als zwei Jahre (aber befristet)
Dauerangebot
D 32 Wie lange ist die Finanzierung des Projektes gesichert?: 
offen
bis zu zwei Jahre
dauerhaft
D 33 Wie wird das Projekt finanziert?: 
kommunale Mittel
Landesmittel
Bundesmittel
europäische Mittel
Mittel von Krankenversicherungen
Stiftungsmittel
Sponsorengelder
Spenden
Weitere
D 33a Wenn "Weitere"... Welche?: 
Private Mittel der Akteure
D 34 Wird das Projekt in seiner Qualität und Zielerreichung überprüft und bewertet bzw. evaluiert?: 
ja
geplant
nein
D 34a Wenn ja: 
Selbstevaluation
Fremdevaluation
D 35 Kurzbeschreibung des Projektes auf maximal einer DIN A 4 – Seite : 

Seit 2013 findet im Park jährlich ein Gesundheitstag statt. An einem Tag im Jahr bieten verschiedene Akteure unterschiedliche Veranstaltungen mit gesundheitlichem Ansatz an. Die Angebote richten sich an die gesamte Bevölkerung aller Altersgruppen und sind kostenfrei.
Folgende Veranstaltungen aus verschiedenen Bereichen sind in den vergangenen 3 Jahren angeboten worden:

Naturheilkunde: Gesundheitstipps nach Kneipp, Führung Heimische Kräuter (Heilwirkung und Nutzung), Führung Heilpflanzen der Allee der heilenden Bäume

Bewegung: Rollator-Rallye, Bewegungsangebot im Motorikpark für Jung und Alt mit Anleitung, barrierefreies Bewegungsangebot für Jedermann, Venenwalking um den Bootsteich, Nordic Walking, Funktionelles Outdoortraining, Boule spielen, Übungen zum Sportabzeichen, Piraten-Schnitzeljagd für Kinder auf dem Fitness-Parcours, Bewegungsbaustelle, Fußball auf dem Kleinfeld und Torwandschießen, offenes Beachfeld für Volleyball, Trampolin springen, Laufrad-Rennen für Kindergartenkinder, BMX-Fahren

Entspannung: Einführung in Meditation und Entspannung

Naturerleben: Naturerlebnismobil Keschern und Basteln, Naturmandala und Flöten aus Naturmaterialien bauen.

Akteure: Leher Turnerschaft v. 1898, Turnverein Lehe von 1869, Parkhaus Vitalclub, Kulturbüro Bremerhaven, AFZ Umweltbildungsprojekt "Naturerleben", Förderwerk Bremerhaven, Kneipp-Verein, Diakonie Bremerhaven, AOK Gesundheitskasse Bremen/Bremerhaven, Bremerhavener Kräuterfrau Hanna Habenicht, Lebenshilfe, Herr Dr. Joachim Sandmann (Alte privilegierte Apotheke), Verkehrswacht, Deutsches Rotes Kreuz

E Anlagen