Regionalverband Saarbrücken

A Angaben zur Kommune

Name der Stadt, der Gemeinde, des Landkreises
Regionalverband Saarbrücken
Typ
Landkreis
Bundesland
Saarland
Einreichende Dienststelle
FD 53 - Gesundheitsamt
Name des Ansprechpartners
Martina Stapelfeldt-Fogel
Funktion des Ansprechpartners
Koordinierungsstelle Demografischer Wandel und Gesundheitsförderung
Straße/Postfach
Stengelstr. 10-12
Postleitzahl
66117
Ort
Saarbrücken
Telefon des Ansprechpartners
+49 681 506-5325
Telefax des Ansprechpartners
+49 681 506-5390
E-Mail des Ansprechpartners
Internetadresse der Kommune

B Beschreibung des Wettbewerbsbeitrags

Titel des Wettbewerbsbeitrags

Fit & vital älter werden im Regionalverband Saarbrücken - Präventive Bewegungsangebote für ältere Menschen

Kurzfassung des Wettbewerbsbeitrags

Gesund bleiben bis ins hohe Alter. Das wünscht sich jeder von uns. Gesundheitsförderung sollte deshalb in jedem Alter und in jeder Lebenslage möglich sein. Aus diesem Grund unterstützt der Regionalverband Saarbrücken - in Kooperation mit dem Saarländischen Turnerbund - bereits seit 1998 diese präventiven Bewegungsangebote für Menschen ab 50 Jahre. Das Projekt "Fit & vital älter werden" soll dazu beitragen, ein flächendeckendes, qualitativ hochwertiges Bewegungsprogramm - insbesondere für die ältere Generation - zu schaffen. Dabei werden sowohl Angebote für Neueinsteiger, Wiedereinsteiger als auch für Langzeitsportler entwickelt und umgesetzt.

Beschreibung des Wettbewerbsbeitrags

Mit 325.447 Einwohnern ist der Regionalverband Saarbrücken der größte Landkreis im Saarland. 

Präventive Bewegungsangebote für die älteren Generationen fördern nicht nur das allgemeine Wohlbefinden, sondern tragen auch zur Gesundheit bei. Je intensiver ältere Menschen ihre geistige und körperliche Aktivität durch Bewegungsangebote erhalten, desto länger können sie sich auch selbst versorgen und am gesellschaftlichen Leben teilnehmen.

Im Rahmen des Projektes "Fit & vital älter werden" bieten insgesamt 14 Turnvereine die unterschiedlichsten Programme für Menschen ab 50 Jahren an. Von Nordic Walking über Balance Pads und Tanz bis hin zu Rückenschule und Entspannungsangeboten wie Yoga und Qi Gong.

Außerdem im Angebot sind allgemeiner Präventionssport, Herz-Kreislauf-Training, Wirbelsäulengymnastik, Körperwahrnehmung und Entspannung, Gymnastik, Aerobic und Fitness, Wassergymnastik, Aquatraining, Walking, Freizeitsport (Radfahren, Wandern, Lauftraining), Turnspiele, Bodystiling, Tai Chi, Boule, Aerostep, Osteoporosetraining, Sturzprophylaxe, Beckenbodentraining.

Ziele

  • Lebenslange Fitness für möglichst viele Seniorinnen und Senioren
  • Lebensfreude und Wohlbefinden
  • Verbesserung der Lebensqualität
  • Steigerung der geistigen und körperlichen Leistungsfähigkeit durch Bewegung und Geselligkeit
  • Gemeinsames Erleben
  • Bedürfnisgerechte Angebote
  • Weitere Vernetzung innerhalb der verschiedenen Organisationen

Zielgruppen

  • Neueinsteiger
  • Wiedereinsteiger
  • Alle, die aktiv und fit werden oder bleiben möchten
  • Alle sportlich Interessierten

Projektvereine – im urbanen und ländlichen Raum

  • ATV Dudweiler
  • DJK Glockenwald
  • Kneipp-Verein Saarbrücken
  • Kneipp-Verein Riegelsberg
  • TB St. Johann
  • TV Auersmacher
  • TV Burbach
  • TV Heusweiler
  • TV Klarenthal-Krughütte
  • TV Köllerbach
  • TV Niedersalbach
  • TV Ritterstraße
  • TV Rußhütte
  • TV Völklingen

Neben der präventiven Projektarbeit vor Ort in der Kommune, Stadtteil und Quartier, bietet jeder Projektverein einen Mitmachtag im Jahr zur Akquirierung neuer Teilnehmer_innen vor Ort und einer weiteren Vernetzung im Verbund der Projektvereine.

Einmal im Jahr findet ganztags bei einem Projektverein ein Qualitätszirkel zu einem bestimmten Thema statt.

Zu den vier Quartalssitzungen treffen sich die

  • Vertreter_innen aller Projektvereine
  • die Vertreterin des Saarländischen Turnerbundes (1998-2014 Frau Rech; ab 2015 Frau Karle)
  • die Vertreterin des Regionalverbandes Saarbrücken (1998-2012 Frau Hewener; ab 2013 Frau Stapelfeldt-Fogel)

zum Austausch und terminlichen Absprachen im Rahmen der gemeinsam erstellten Jahresplanung.

Ergebnis

Das Projekt "Fit und vital älter werden" leistet mit seinen Angeboten an (seniorengerechten) Bewegungsprogrammen einen wichtigen Beitrag im Hinblick auf das allgemeine Wohlbefinden, insbesondere im sozialen und psychischen Bereich.

Die Sportvereine bieten beste Voraussetzungen für ein gesundheitsförderndes Miteinander mehrerer Generationen. Sie fungieren als gesunde Lebensräume, in dem zielgruppenspezifische Maßnahmen und Bewegungsprogramme angeboten werden. Ziel ist es, Menschen der älteren Generationen (wieder) für das Sporttreiben zu begeistern bzw. diese Begeisterung beizubehalten. Die gemeinsamen sportlichen Aktivitäten tragen zu einem möglichst langen, gesunden, selbständigen und selbstbestimmten Leben bei und die soziale Unterstützung älterer Menschen wird gefördert.

Auch im Hinblick auf eine stets älter werdende Gesellschaft und die dadurch zu tragenden Gesundheitskosten sind Projekte, die die "Präventions-Versorgung" einer breiten Bevölkerungsschicht sicherstellen, zu begrüßen.

C Fragen zum Wettbewerbsbeitrag

C 1 Fragen zur gesamtkommunalen Einbindung des Wettbewerbsbeitrags

C 10 Gibt es zur Gesundheitsförderung und Prävention bei älteren Menschen in Ihrer Kommune eine schriftliche Gesamtkonzeption?: 
ja
nein
C 11 Ist Ihr Wettbewerbsbeitrag in diese Gesamtkonzeption eingebunden?: 
ja
nein
C 12 Hat sich der (Ober-)Bürgermeister bzw. Landrat öffentlich für Ihren Wettbewerbsbeitrag eingesetzt?: 
ja
nein

C 2 Fragen zur Konzeption und Ausrichtung des Wettbewerbsbeitrags

C 20 Gibt es zu Ihrem Wettbewerbsbeitrag ein schriftliches Konzept? : 
ja (bitte als Anlage beifügen)
nein
C 21 Sind die Präventionsziele Ihres Wettbewerbsbeitrags detailliert festgelegt?: 
ja
nein
C 22 Wurde vor der Zielfestlegung eine Ausgangs- und Bedarfsanalyse erstellt?: 
ja
nein
C 23 An welche Gruppen richtet sich Ihr Wettbewerbsbeitrag?: 
junge Alte (55-Jährige bis 65-Jährige)
ältere Menschen (über 65-Jährige bis 80-Jährige)
hochbetagte Menschen (über 80-Jährige)
gesundheitlich/mobilitäts-eingeschränkte ältere Menschen
pflegebedürftige ältere Menschen
aktive und mobilitätsstarke ältere Menschen
ältere Migranten/Migrantinnen
sozial benachteiligte ältere Menschen
Pflegende (Angehörige)
Multiplikatoren
Weitere
C 23a Wenn "Weitere"... Welche?: 
Alle Bürger_innen ab 50 Jahre
C 24 Welche Maßnahmen zur Bewegungs- und Mobilitätsförderung von älteren Menschen stehen in Ihrem Beitrag im Mittelpunkt?: 
kommunale Konzepte zur Bewegung- und Mobilitätsförderung bei älteren Menschen
Maßnahmen und Angebote zur Erreichung alltagsbezogener Bewegungs- und Mobilitätsförderung bei älteren Menschen
Bewegungsräume/Bewegungsparcours im Quartier, in Parks und Grünanlagen
barrierefreie und bewegungsförderliche Gestaltung des öffentlichen Raums
wohnortnahe Infrastrukturen
(Weiter)Entwicklung und Ausbau des öffentlichen Personennahverkehrs
(Weiter)Entwicklung und Ausbau von Mobilitätshilfediensten
Stärkung der Gesundheits- und Bewegungskompetenz sowie des Wissens um die gesundheitliche Bedeutung körperlicher Aktivität bei älteren Menschen
Unterstützung von Akteuren in der Kommune bei der Planung und Durchführung von Maßnahmen zur Bewegungs- und Mobilitätsförderung bei älteren Menschen
Weitere
C 24a Wenn "Weitere"... Welche?: 
Mitmachtage für alle Bürger_innen in den Kommunen, Stadtteilen und Quartieren
C 25 Verfolgt Ihr Wettbewerbsbeitrag einen generationenübergreifenden Ansatz?: 
ja
nein
C 26 Ist Ihr Wettbewerbsbeitrag geschlechtsspezifisch/geschlechtersensibel ausgerichtet?: 
ja
nein
C 27 Ist Ihr Wettbewerbsbeitrag auf Beteiligung, Engagement und Selbsthilfe älterer Menschen ausgerichtet?: 
ja
nein
C 28 Welche Strategie der Bewegungs- und Mobilitätsförderung bei älteren Menschen verfolgt Ihr Wettbewerbsbeitrag?: 
Verhaltensprävention
Verhältnisprävention
Verhaltens- und Verhältnisprävention
C 29 An welche Settings und Einrichtungen knüpft Ihr Wettbewerbsbeitrag an?: 
Senioreneinrichtungen/-freizeitstätten
Altenheime
Reha-Einrichtungen
Ambulante Pflegedienste
Sportvereine
Bildungseinrichtungen (Schule, VHS u.a.)
Nachbarschaftshäuser/Stadtteilzentren
Quartiere
Weitere
C 29a Wenn "Weitere"... Welche?: 
Kommunen und Stadtteile

C 3 Fragen zur Umsetzung des Wettbewerbsbeitrags

C 30 Welche Akteure aus Kommunalpolitik und Kommunalverwaltung beteiligen sich wesentlich an der Umsetzung Ihres Beitrags?: 
Gemeinde-, Stadt- bzw. Kreisrat
Bürgermeister bzw. Landrat
Gesundheitsamt
Sozialamt
Sportamt
Stadtplanungsamt
Grünflächenamt
Seniorenbeauftragte
Gleichstellungsbeauftragte
Weitere
C 31 Welche verwaltungsexternen Akteure beteiligen sich wesentlich an der Umsetzung Ihres Wettbewerbsbeitrags?: 
Ärzte
Apotheken
Krankenversicherungen
Krankenhäuser
Altenheime/Pflegeheime
Reha-Einrichtungen
ambulante Pflegedienste
Seniorenberatungsstellen
Seniorenfreizeitstätten
Sportvereine
Bildungseinrichtungen (Schule, VHS u.a.)
Stadtteilzentren/Nachbarschaftshäuser
Quartiersmanagement
Wohlfahrtsverbände
Kirchen
Migrantenorganisationen
Selbsthilfeeinrichtungen
Lokale Medien
Sponsoren
Stiftungen
Weitere
C 31a Wenn "Weitere"... Welche?: 
Ehrenamtlich Aktive in den Vereinen
C 32 Gibt es schriftliche und verbindliche Vereinbarungen zur Vernetzung und Kooperation der Akteure?: 
ja
nein
C 33 Welche Laufzeit hat Ihr Wettbewerbsbeitrag?: 
bis zu zwei Jahre
mehr als zwei Jahre (aber befristet)
Dauerangebot
C 34 Wie lange ist die Finanzierung des Wettbewerbsbeitrags gesichert?: 
offen
bis zu zwei Jahre
dauerhaft
C 35 Wird der Wettbewerbsbeitrag in seiner Qualität und Zielerreichung überprüft und bewertet bzw. evaluiert?: 
ja
geplant
nein
C 35a Wenn ja: 
Selbstevaluation
Fremdevaluation
C 36 Werden im Rahmen der Umsetzung Ihres Beitrags von anderen entwickelte Projekte und Maßnahmen übernommen und eingesetzt?: 
ja
nein
C 36a Wenn ja, welche?: 
Austausch in regelmäßig stattfindenden Sitzungen aller Projektvereine: Wer macht Was, Wann und Wo.
C 37 Sind umgekehrt im Rahmen Ihres Beitrags entwickelte Projekte und Maßnahmen andernorts übernommen und eingesetzt worden?: 
ja
nein
C 37a Wenn ja, welche?: 
Ideenaustausch in den saarlandweit statt-findenden Lenkungsgruppenleiter-Sitzungen der Präventionskampagne „Das Saarland lebt gesund“. Der Regionalverband Saarbrücken wird in diesem Gremium von Frau Stapelfeldt-Fogel vertreten.

D Einzelprojekte

Einzelprojekts Nr. 1

D 11 Welche Laufzeit hat das Projekt?: 
bis zu zwei Jahre
mehr als zwei Jahre (aber befristet)
Dauerangebot
D 12 Wie lange ist die Finanzierung des Projektes gesichert?: 
offen
bis zu zwei Jahre
dauerhaft
D 13 Wie wird das Projekt finanziert?: 
kommunale Mittel
Landesmittel
Bundesmittel
europäische Mittel
Mittel von Krankenversicherungen
Stiftungsmittel
Sponsorengelder
Spenden
Weitere
D 14 Wird das Projekt in seiner Qualität und Zielerreichung überprüft und bewertet bzw. evaluiert?: 
ja
geplant
nein
D 14a Wenn ja: 
Selbstevaluation
Fremdevaluation

Einzelprojekts Nr. 2

D 21 Welche Laufzeit hat das Projekt?: 
bis zu zwei Jahre
mehr als zwei Jahre (aber befristet)
Dauerangebot
D 22 Wie lange ist die Finanzierung des Projektes gesichert?: 
offen
bis zu zwei Jahre
dauerhaft
D 23 Wie wird das Projekt finanziert?: 
kommunale Mittel
Landesmittel
Bundesmittel
europäische Mittel
Mittel von Krankenversicherungen
Stiftungsmittel
Sponsorengelder
Spenden
Weitere
D 24 Wird das Projekt in seiner Qualität und Zielerreichung überprüft und bewertet bzw. evaluiert?: 
ja
geplant
nein
D 24a Wenn ja: 
Selbstevaluation
Fremdevaluation

Einzelprojekts Nr. 3

D 31 Welche Laufzeit hat das Projekt?: 
bis zu zwei Jahre
mehr als zwei Jahre (aber befristet)
Dauerangebot
D 32 Wie lange ist die Finanzierung des Projektes gesichert?: 
offen
bis zu zwei Jahre
dauerhaft
D 33 Wie wird das Projekt finanziert?: 
kommunale Mittel
Landesmittel
Bundesmittel
europäische Mittel
Mittel von Krankenversicherungen
Stiftungsmittel
Sponsorengelder
Spenden
Weitere
D 34 Wird das Projekt in seiner Qualität und Zielerreichung überprüft und bewertet bzw. evaluiert?: 
ja
geplant
nein
D 34a Wenn ja: 
Selbstevaluation
Fremdevaluation

E Anlagen