Landkreis Peine

A Angaben zur Kommune

Name der Stadt, der Gemeinde, des Landkreises
Landkreis Peine
Typ
Landkreis
Bundesland
Niedersachsen
Einreichende Dienststelle
Landkreis Peine
Name des Ansprechpartners
Anke Bode
Funktion des Ansprechpartners
Altenhilfeplanung
Straße/Postfach
Burgstr. 1
Postleitzahl
31224
Ort
Peine
Telefon des Ansprechpartners
+49 5171 401-9106
Telefax des Ansprechpartners
+49 5171 401-7760
E-Mail des Ansprechpartners
Internetadresse der Kommune

B Beschreibung des Wettbewerbsbeitrags

Titel des Wettbewerbsbeitrags

Für die Zukunft vorbereitet?! – Gesundheitsförderung für die Menschen 50+

Kurzfassung des Wettbewerbsbeitrags

Der Landkreis war in den Jahren 2012-14 Pilotkommune im Projekt "Länger gesund und selbständig im Alter – aber wie?" Aus diesem Projekt heraus sind zahlreiche Ideen entstanden, die nun in einer Gesamtkonzeption verstetigt wurden. Es wurden zwei Bereiche identifiziert:

  • a) die Schulung und Qualifizierung von Haupt- und Ehrenamtlichen (Alltagsbegleiter in den Heimen, DUO-Helfer, Nachbarschaftshilfen, Silberfüchse) im Seniorenbereich zu "Bewegungsexperten",
  • b) ist die Aktivierung der Bevölkerung durch verschiedene Angebote (Wandern, Sporttag usw.).

Der Wettbewerbsbeitrag stellt die Ergebnisse, die in ein Konzept gemündet sind, vor.

Beschreibung des Wettbewerbsbeitrags

Ausgangssituation

Der Landkreis Peine hat 2015 128.358 Einwohner (Stichtag 1.1.15). Für das Jahr 2031 werden 115.255 Einwohner vorausberechnet. Mit der Abnahme der Bevölkerung geht eine stetige Alterung der Bevölkerung einher. So wird der Anteil der Menschen über 65 Jahre von jetzt 28.102 auf dann 46.106 Menschen ansteigen, das ist fast eine Verdoppelung dieser Altersgruppe in den nächsten 15 Jahren. Da Alter nicht unbedingt mit Krankheit und Gebrechlichkeit gleichgesetzt werden kann, haben viele dieser Menschen noch gut 20 Jahre der Aktivität vor sich, ehe sie ggf. pflege- und/oder hilfsbedürftig werden. Dennoch wird die Zahl der Pflegebedürftigen, die in der stationären Altenhilfe versorgt werden müssen, steigen (die Kinder wohnen weit weg, die Ehepartner sind zu alt, um noch zu pflegen usw.). Und mit diesem Anstieg werden auch die Kosten im Bereich der Sozialhilfe steigen. Deshalb hat sich der Landkreis 2011 für das BAGSO – Projekt "Im Alter in Form" beworben, um hier aktiv etwas für die Gesundheitsförderung der oben beschriebenen Zielgruppe zu tun.

Anlass

Anlass für das Projekt war die Teilnahme an dem BAGSO – Projekt "Im Alter in Form – gesunde Lebensstile fördern" (2012-14). Der Landkreis war eine von vier Pilotkommunen dieses Projektes. In den zwei Jahren des Projektzeitraums sollte geschaut werden, wie die 13 Gesundheitsziele im Landkreis von allen beteiligten Akteuren umgesetzt werden können. Im Bereich Bewegung, Ernährung und soziale Teilhabe fanden verschiedene Projekte statt.

Konzeption

Die Altenhilfeplanung des Landkreises hat gleich zu Beginn des Projektes eine gute Zusammenarbeit mit dem Gesundheitsförderer des Landkreises und dem Kreissportbund gesucht und gefunden. Aus dieser Partnerschaft sind zahlreiche Ideen entstanden, die nach Ablauf des Projektes verstetigt werden konnten. Das Konzept ist als Anlage ebenfalls beigefügt.

Ziele und Zielgruppen

Ziele

  • Umsetzung der 13 Gesundheitsziele
    1. Die gesellschaftliche Teilhabe älterer Menschen ist gestärkt.
    2. Gesundheitliche Ressourcen und die Widerstandskraft älterer Menschen sind gestärkt.
    3. Körperliche Aktivität und Mobilität älterer Menschen sind gestärkt bzw. erhalten.
    4. Ältere Menschen ernähren sich ausgewogen.
    5. Die Mundgesundheit älterer Menschen ist erhalten bzw. verbessert.
    6. Ältere Menschen sind bei Krankheit medizinisch, psychosozial und pflegerisch gut versorgt.
    7. Unterschiedliche Gesundheitsberufe arbeiten patientenorientiert und koordiniert zusammen.
    8. Die Interessen der Angehörigen und der informellen Helferinnen und Helfer von älteren Menschen sind berücksichtigt.
    9. Die Gesundheit, Lebensqualität und Teilhabe von älteren Menschen mit Behinderungen sind erhalten und gestärkt.
    10. Die psychische Gesundheit älterer Menschen ist gestärkt bzw. wiederhergestellt.
    11. Demenzerkrankungen sind erkannt und Demenzerkrankte sind angemessen versorgt.
    12. Die Versorgung multimorbider älterer Menschen ist verbessert und Folgen von Multimorbidität sind gemindert.
    13. Pflegebedürftigkeit ist vorgebeugt und Pflegebedürftige sind gut versorgt.
  • Niederschwellige, kostengünstige oder gar kostenlose Angebote vor Ort schaffen/ausweiten/bekannter machen
  • Verbesserung der Lebensqualität durch Bewegung, Ernährung und soziale Teilhabe vor allem älterer Menschen (selbständig und selbstbestimmt Leben bis ins hohe Alter)
  • Seniorenkreise zu mehr Bewegung anleiten
  • Heime zu mehr Bewegung anleiten
  • Erhaltung der Leistungsfähigkeit und Vermeidung von körperlichen, geistigen oder sozialen Defiziten, so dass ein Betreuungs- und/oder Pflegebedarf möglichst spät oder gar nicht eintritt
  • Die Zielgruppen zu sensibilisieren für die Bedeutung von Bewegung und für tägliche Bewegungsmöglichkeiten (Treppe steigen, statt Fahrstuhl nutzen, tägl. Spaziergang usw.)

Zielgruppen

  • Seniorenkreisleiter/-innen
  • Alltagsbegleiter/-innen in den Heimen
  • Helfer/innen in den Nachbarschaftshilfen
  • DUO-Helfer (ausgebildete Ehrenamtliche über den Senioren- und Pflegestützpunkt Niedersachsen im Landkreis Peine)
  • Übungsleiter/-innen in den Sportvereinen
  • Ältere Menschen zur Gewinnung für ein Ehrenamt im Bereich Bewegung/soz. Teilhabe (Silberfüchse)

Vorgehen und Umsetzung

Im Rahmen des Projektes wurden viele interessante Ideen gesammelt, gebündelt und gewichtet, die dann von den einzelnen Akteuren umgesetzt werden konnten, auch und vor allem nach Beendigung des Projektes.

Ergebnisse und Erreichtes

Um diese Initiative zu sichern, wurde ein Konzept geschrieben "für die Zukunft vorbereitet?! – Überlegungen zu einem Versorgungskonzept für ältere Menschen im Landkreis Peine"

Im Bereich Bewegung haben sich zwei Standbeine herausgebildet:

a) Schulung von Haupt- und Ehrenamtlichen, die im Seniorenbereich tätig sind

  • Ausbildung der Silberfüchse
  • Ausbildungsmodul für Menschen, die mit Personen arbeiten, die in ihrer Bewegung schon stark eingeschränkt sind
  • Schulung der MitMachBox für die oben beschriebenen Zielgruppen
  • In Kooperation mit der AOK eine Fortbildung zur Sturzprophylaxe
  • Mehr Bewegung in den einzelnen Seniorenkreisen und -angeboten, weil die gemütlichen Nachmittage immer mit einer Bewegungseinheit beginnen.

b) Bewegungstage für alle Perwsonen im Landkreis mit dem Schwerpunkt auf Personen über 50 Jahre

  • Wandern mit anderen und Parksportabzeichen
  • Sporttag (Teilnehmende können an einem Tag bis zu 27 (Trend-)Sportarten ausprobieren und bekommen Informationen, wo diese im Landkreis angeboten werden.

Darüber hinaus sind durch die Pressearbeit während des Projekt-Zeitraums auch bei anderen Anbietern, die nicht am Projekt beteiligt waren, Bewegungsangebote entstanden. So bietet z.B. eine Tanzschule in Kooperation mit einem Anbieter der ambulanten, teilstationären und stationären Pflege ein Tanzcafé für ältere und hochbetagte Menschen an. In einer Gemeinde des Landkreises treffen sich zahlreiche Menschen zum "Rollatoren-Lauf", d.h. Menschen mit Rollator haben die Möglichkeit, gemeinsam mit anderen spazieren zu gehen. Sie werden dabei von Ehrenamtlichen einer Nachbarschaftshilfe begleitet.

Alle guten Beispiele hier aufzuführen, würde den Rahmen sprengen.

C Fragen zum Wettbewerbsbeitrag

C 1 Fragen zur gesamtkommunalen Einbindung des Wettbewerbsbeitrags

C 10 Gibt es zur Gesundheitsförderung und Prävention bei älteren Menschen in Ihrer Kommune eine schriftliche Gesamtkonzeption?: 
ja
nein
C 11 Ist Ihr Wettbewerbsbeitrag in diese Gesamtkonzeption eingebunden?: 
ja
nein
C 12 Hat sich der (Ober-)Bürgermeister bzw. Landrat öffentlich für Ihren Wettbewerbsbeitrag eingesetzt?: 
ja
nein

C 2 Fragen zur Konzeption und Ausrichtung des Wettbewerbsbeitrags

C 20 Gibt es zu Ihrem Wettbewerbsbeitrag ein schriftliches Konzept? : 
ja (bitte als Anlage beifügen)
nein
C 21 Sind die Präventionsziele Ihres Wettbewerbsbeitrags detailliert festgelegt?: 
ja
nein
C 22 Wurde vor der Zielfestlegung eine Ausgangs- und Bedarfsanalyse erstellt?: 
ja
nein
C 23 An welche Gruppen richtet sich Ihr Wettbewerbsbeitrag?: 
junge Alte (55-Jährige bis 65-Jährige)
ältere Menschen (über 65-Jährige bis 80-Jährige)
hochbetagte Menschen (über 80-Jährige)
gesundheitlich/mobilitäts-eingeschränkte ältere Menschen
pflegebedürftige ältere Menschen
aktive und mobilitätsstarke ältere Menschen
ältere Migranten/Migrantinnen
sozial benachteiligte ältere Menschen
Pflegende (Angehörige)
Multiplikatoren
Weitere
C 24 Welche Maßnahmen zur Bewegungs- und Mobilitätsförderung von älteren Menschen stehen in Ihrem Beitrag im Mittelpunkt?: 
kommunale Konzepte zur Bewegung- und Mobilitätsförderung bei älteren Menschen
Maßnahmen und Angebote zur Erreichung alltagsbezogener Bewegungs- und Mobilitätsförderung bei älteren Menschen
Bewegungsräume/Bewegungsparcours im Quartier, in Parks und Grünanlagen
barrierefreie und bewegungsförderliche Gestaltung des öffentlichen Raums
wohnortnahe Infrastrukturen
(Weiter)Entwicklung und Ausbau des öffentlichen Personennahverkehrs
(Weiter)Entwicklung und Ausbau von Mobilitätshilfediensten
Stärkung der Gesundheits- und Bewegungskompetenz sowie des Wissens um die gesundheitliche Bedeutung körperlicher Aktivität bei älteren Menschen
Unterstützung von Akteuren in der Kommune bei der Planung und Durchführung von Maßnahmen zur Bewegungs- und Mobilitätsförderung bei älteren Menschen
Weitere
C 25 Verfolgt Ihr Wettbewerbsbeitrag einen generationenübergreifenden Ansatz?: 
ja
nein
C 26 Ist Ihr Wettbewerbsbeitrag geschlechtsspezifisch/geschlechtersensibel ausgerichtet?: 
ja
nein
C 27 Ist Ihr Wettbewerbsbeitrag auf Beteiligung, Engagement und Selbsthilfe älterer Menschen ausgerichtet?: 
ja
nein
C 28 Welche Strategie der Bewegungs- und Mobilitätsförderung bei älteren Menschen verfolgt Ihr Wettbewerbsbeitrag?: 
Verhaltensprävention
Verhältnisprävention
Verhaltens- und Verhältnisprävention
C 29 An welche Settings und Einrichtungen knüpft Ihr Wettbewerbsbeitrag an?: 
Senioreneinrichtungen/-freizeitstätten
Altenheime
Reha-Einrichtungen
Ambulante Pflegedienste
Sportvereine
Bildungseinrichtungen (Schule, VHS u.a.)
Nachbarschaftshäuser/Stadtteilzentren
Quartiere
Weitere
C 29a Wenn "Weitere"... Welche?: 
Nachbarschaftshilfe; DUO-Helfer

C 3 Fragen zur Umsetzung des Wettbewerbsbeitrags

C 30 Welche Akteure aus Kommunalpolitik und Kommunalverwaltung beteiligen sich wesentlich an der Umsetzung Ihres Beitrags?: 
Gemeinde-, Stadt- bzw. Kreisrat
Bürgermeister bzw. Landrat
Gesundheitsamt
Sozialamt
Sportamt
Stadtplanungsamt
Grünflächenamt
Seniorenbeauftragte
Gleichstellungsbeauftragte
Weitere
C 31 Welche verwaltungsexternen Akteure beteiligen sich wesentlich an der Umsetzung Ihres Wettbewerbsbeitrags?: 
Ärzte
Apotheken
Krankenversicherungen
Krankenhäuser
Altenheime/Pflegeheime
Reha-Einrichtungen
ambulante Pflegedienste
Seniorenberatungsstellen
Seniorenfreizeitstätten
Sportvereine
Bildungseinrichtungen (Schule, VHS u.a.)
Stadtteilzentren/Nachbarschaftshäuser
Quartiersmanagement
Wohlfahrtsverbände
Kirchen
Migrantenorganisationen
Selbsthilfeeinrichtungen
Lokale Medien
Sponsoren
Stiftungen
Weitere
C 31a Wenn "Weitere"... Welche?: 
Kreissportbund
C 32 Gibt es schriftliche und verbindliche Vereinbarungen zur Vernetzung und Kooperation der Akteure?: 
ja
nein
C 33 Welche Laufzeit hat Ihr Wettbewerbsbeitrag?: 
bis zu zwei Jahre
mehr als zwei Jahre (aber befristet)
Dauerangebot
C 34 Wie lange ist die Finanzierung des Wettbewerbsbeitrags gesichert?: 
offen
bis zu zwei Jahre
dauerhaft
C 35 Wird der Wettbewerbsbeitrag in seiner Qualität und Zielerreichung überprüft und bewertet bzw. evaluiert?: 
ja
geplant
nein
C 35a Wenn ja: 
Selbstevaluation
Fremdevaluation
C 36 Werden im Rahmen der Umsetzung Ihres Beitrags von anderen entwickelte Projekte und Maßnahmen übernommen und eingesetzt?: 
ja
nein
C 36a Wenn ja, welche?: 
BAGSO-Konzept „Im Alter in Form“ - gesunde Lebensstile fördern
C 37 Sind umgekehrt im Rahmen Ihres Beitrags entwickelte Projekte und Maßnahmen andernorts übernommen und eingesetzt worden?: 
ja
nein
C 37a Wenn ja, welche?: 
nichts bekannt

D Einzelprojekte

Einzelprojekts Nr. 1

D 10 Titel des Einzelprojekts Nr. 1: 
Schulung von Haupt – und Ehrenamtlichen zu "Bewegungsexperten"
D 11 Welche Laufzeit hat das Projekt?: 
bis zu zwei Jahre
mehr als zwei Jahre (aber befristet)
Dauerangebot
D 12 Wie lange ist die Finanzierung des Projektes gesichert?: 
offen
bis zu zwei Jahre
dauerhaft
D 13 Wie wird das Projekt finanziert?: 
kommunale Mittel
Landesmittel
Bundesmittel
europäische Mittel
Mittel von Krankenversicherungen
Stiftungsmittel
Sponsorengelder
Spenden
Weitere
D 13a Wenn "Weitere"... Welche?: 
Teilnehmerbetrag; Zuschuss Landessportbund
D 14 Wird das Projekt in seiner Qualität und Zielerreichung überprüft und bewertet bzw. evaluiert?: 
ja
geplant
nein
D 14a Wenn ja: 
Selbstevaluation
Fremdevaluation
D 15 Kurzbeschreibung des Projektes auf maximal einer DIN A 4 – Seite : 

Um die Bewegung von alten und hochbetagten Menschen zu fördern, haben wir Alltagsbegleiter aus den ambulanten, teilstationären und stationären Einrichtungen sowie Menschen, die in Nachbarschaftshilfen oder Seniorenkreisen für Bewegungsangebote zuständig sind, eingeladen zu einer Fortbildungseinheit mit 4 UE zum Thema "Steigerung der Lebensqualität durch Bewegung". Nach einer kurzen Einführung in neurologische Abläufe im Alter und bei bestimmten Krankheitsbildern (Parkinson, Schlaganfall, Demenz usw.) wurden in einem Praxisteil zahlreiche Übungen mit einfachen Mitteln(Gegenständen aus dem alltäglichen Leben) geübt wie z.B. die Weitergabe eines Bierdeckels bzw. einer Papprolle mit Wäscheklammern, was die Feinmotorik fördert/erhält. In einer abschließenden Runde konnten die Teilnehmenden Rückfragen stellen und Wünsche äußern für eine Aufbaufortbildung.

Ziele:

  • Förderung und Erhaltung der Feinmotorik
  • Verbesserung der Lebensqualität durch den Erhalt einer größtmöglichen Selbständigkeit
  • Erhaltung und Förderung der körperlichen, geistigen und sozialen (WHO) Leistungsfähigkeit zur Vermeidung von frühzeitigem Betreuungs- und Pflegebedarfs
  • Einbindung von gesundheitsfördernden Aktivitäten in vorhandene Angebote der sozialen Teilhabe (wie z.B. Seniorennachmittage, Kaffee- und Klönrunden, geselliges Beisammensein usw.)
  • Sensibilisierung: erkennen, wie wichtig die möglichst tägliche Bewegung für die eigene Gesundheit und das Wohlbefinden ist.

Einzelprojekts Nr. 2

D 20 Titel des Einzelprojekts Nr. 2: 

Sporttag – Wandern mit andern

D 21 Welche Laufzeit hat das Projekt?: 
bis zu zwei Jahre
mehr als zwei Jahre (aber befristet)
Dauerangebot
D 22 Wie lange ist die Finanzierung des Projektes gesichert?: 
offen
bis zu zwei Jahre
dauerhaft
D 23 Wie wird das Projekt finanziert?: 
kommunale Mittel
Landesmittel
Bundesmittel
europäische Mittel
Mittel von Krankenversicherungen
Stiftungsmittel
Sponsorengelder
Spenden
Weitere
D 23a Wenn "Weitere"... Welche?: 
Teilnehmerbeiträge; Zuschuss Landessportbund
D 24 Wird das Projekt in seiner Qualität und Zielerreichung überprüft und bewertet bzw. evaluiert?: 
ja
geplant
nein
D 24a Wenn ja: 
Selbstevaluation
Fremdevaluation
D 25 Kurzbeschreibung des Projektes auf maximal einer DIN A 4 – Seite : 

Der Sporttag und "Wandern mit anderen" sind zwei Einzelangebote im Jahreslauf, die es vor allem den älteren und hochbetagten Menschen er möglichen sollen, sich auszuprobieren. Beim Sporttag können bis zu ca. 20 unterschiedliche Sportangebote von Stuhlgymnastik über Life Kinethics ausprobiert werden. Kompetente Referenten bieten den Teilnehmenden einen ersten Einblick in die Sportart und können auf Nachfrage Vereine/Anbieter dieser Sportart nennen. Menschen, die länger nicht sportlich aktiv gewesen sind, haben so die Möglichkeit, sich unverbindlich in einem geschützten Rahmen, neue oder auch alte und bewährte Sportangebote anzuschauen.

Bei „Wandern mit anderen“ steht eindeutig die soziale Teilhabe im Vordergrund. Auf unterschiedlich langen Routen (3, 5 und 10 km) können die Teilnehmenden nach ihren Kräften gemeinsam mit anderen wandern. Dieses Angebot entstand, weil viele im Rahmen der zweijährigen Projektphase des Bagso-Projektes angedeutet haben, dass sie früher gern gewandert sind, jetzt aber der Partner fehlt. Mit „Wandern mit anderen“ kann man zwar den fehlenden Partner nicht ersetzen, aber man muss nicht allein gehen. Während der Wanderung kann in den Pausen das sog. „Parksportabzeichen“ abgelegt werden. Ein gemeinsames Mittagessen schließt die Veranstaltung ab.

Folgende weitere Ziele wurden auch noch erreicht:

  • Förderung und Erhaltung der Feinmotorik
  • Verbesserung der Lebensqualität durch den Erhalt einer größtmöglichen Selbständigkeit
  • Erhaltung und Förderung der körperlichen, geistigen und sozialen (WHO) Leistungsfähigkeit zur Vermeidung von frühzeitigem Betreuungs- und Pflegebedarfs
  • Einbindung von gesundheitsfördernden Aktivitäten in vorhandene Angebote der sozialen Teilhabe (wie z.B. Seniorennachmittage, Kaffee- und Klönrunden, geselliges Beisammensein usw.)
  • Sensibilisierung: erkennen, wie wichtig die möglichst tägliche Bewegung für die eigene Gesundheit und das Wohlbefinden ist.

Einzelprojekts Nr. 3

D 31 Welche Laufzeit hat das Projekt?: 
bis zu zwei Jahre
mehr als zwei Jahre (aber befristet)
Dauerangebot
D 32 Wie lange ist die Finanzierung des Projektes gesichert?: 
offen
bis zu zwei Jahre
dauerhaft
D 33 Wie wird das Projekt finanziert?: 
kommunale Mittel
Landesmittel
Bundesmittel
europäische Mittel
Mittel von Krankenversicherungen
Stiftungsmittel
Sponsorengelder
Spenden
Weitere
D 34 Wird das Projekt in seiner Qualität und Zielerreichung überprüft und bewertet bzw. evaluiert?: 
ja
geplant
nein
D 34a Wenn ja: 
Selbstevaluation
Fremdevaluation

E Anlagen