Landkreis Enzkreis

A Angaben zur Kommune

Name der Stadt, der Gemeinde, des Landkreises
Landkreis Enzkreis
Typ
Landkreis
Bundesland
Baden-Württemberg
Einreichende Dienststelle
Consilio- Demenzzentrum
Name des Ansprechpartners
Karin Watzal
Funktion des Ansprechpartners
Sachgebietsleiterin
Straße/Postfach
Bahnhofstr. 86
Postleitzahl
75417
Ort
Mühlacker
Telefon des Ansprechpartners
+49 7041-814690
Telefax des Ansprechpartners
+49 7041-8146912
E-Mail des Ansprechpartners
Internetadresse der Kommune

B Beschreibung des Wettbewerbsbeitrags

Titel des Wettbewerbsbeitrags

Was geht! Lust am Wandern

Kurzfassung des Wettbewerbsbeitrags

In Kooperation mit dem Schwäbischen Albverein der Region regelmäßige Wandertouren im Enzkreis mit geführten  Wanderbegleitungen für Menschen mit Handicaps, kognitiven Einschränkungen oder Gedächtnisproblemen. Die Wanderführer sind entsprechend geschult und qualifiziert. Die 6-8 Kilometer langen Wanderungen enden mit einer gemeinsamen Einkehr.

Beschreibung des Wettbewerbsbeitrags

Als Demenzzentrum beobachteten wir immer wieder, dass es in der Frühphase der Erkrankung Demenz wenig bis gar keine Angebote zur Aktivierung im Enzkreis gibt. Diese Lücke wollten wir mit unserem Wanderangebot ein wenig kleiner machen und taten uns mit dem Stuttgarter Demenzsupport zusammen, welcher ein Wanderangebot im Rahmen des Bundesprojektes "Was geht! Sport, Bewegung und Demenz" initiiert hatte.

Im Herbst 2014 startete die erste geführte Wanderung in Mühlacker, bei der trotz schlechtem Wetter auf Anhieb 21 Menschen Lust zum Wandern hatten. Zuvor wurden in Kooperation mit dem Schwäbischen Albverein mehrere Wanderbegleiter zu dem Krankheitsbild Demenz bzgl. Kommunikation, Verhaltensweisen und notfallpflegerischer Umgang geschult.

Schon bei der ersten Wanderung war auffallend, dass es gelungen war Menschen in der Frühphase der Erkrankung zu erreichen und sehr viele Ehepaare fühlten sich angesprochen. Bei den weiteren Wanderungen 1x monatlich kamen immer mehr Menschen und inzwischen sind es über 30 Wanderer im Durchschnittsalter von ca. 75 Jahren, körperlich mobil und belastbar, etwa 14 Menschen der Wandergruppe mit Defiziten zur Orientierung, sprachlicher Ausdrucksfähigkeit, räumlicher Sinneskompetenz und Gedächtnisleistungen.

Das Wanderprojekt fand bei der örtlichen Presse großen Anklang, und so entschied sich die Pforzheimer Zeitung das Projekt finanziell zu unterstützen um z.B. sozial schwächeren Personen das Essen, welches die Wanderungen abrundet, mitzufinanzieren. Das Wanderangebot selbst ist kostenfrei, ggf. müssen kleinere Beförderungstickets der Busse oder S- Bahn aus eigener Tasche bezahlt werden. Vom consilio Demenzzentrum wandert immer eine Mitarbeiterin mit und ist dabei Ansprechpartnerin für die Wanderführer und Mitwanderer. Die Kollegin erhält vorab nach den jeweiligen Presseankündigungen eine Anmeldeliste und informiert die Wanderführer über Besonderheiten und Handicaps der Mitwanderer.

Mittlerweile ist das Wanderangebot eine feste monatliche Einrichtung und weil es als Erfolgsmodell bezeichnet werden kann wollen wir an unserem 2. Standort Demenzzentrum Keltern dieses Angebot ebenfalls anbieten. Aus der Wandergruppe haben sich mittlerweile freundschaftliche Beziehungen entwickelt und mehrere Ehepaare mit einem jeweils dementen Partner treffen sich gemeinsam zu weiteren Aktivitäten.

C Fragen zum Wettbewerbsbeitrag

C 1 Fragen zur gesamtkommunalen Einbindung des Wettbewerbsbeitrags

C 10 Gibt es zur Gesundheitsförderung und Prävention bei älteren Menschen in Ihrer Kommune eine schriftliche Gesamtkonzeption?: 
ja
nein
C 11 Ist Ihr Wettbewerbsbeitrag in diese Gesamtkonzeption eingebunden?: 
ja
nein
C 12 Hat sich der (Ober-)Bürgermeister bzw. Landrat öffentlich für Ihren Wettbewerbsbeitrag eingesetzt?: 
ja
nein

C 2 Fragen zur Konzeption und Ausrichtung des Wettbewerbsbeitrags

C 20 Gibt es zu Ihrem Wettbewerbsbeitrag ein schriftliches Konzept? : 
ja (bitte als Anlage beifügen)
nein
C 21 Sind die Präventionsziele Ihres Wettbewerbsbeitrags detailliert festgelegt?: 
ja
nein
C 22 Wurde vor der Zielfestlegung eine Ausgangs- und Bedarfsanalyse erstellt?: 
ja
nein
C 23 An welche Gruppen richtet sich Ihr Wettbewerbsbeitrag?: 
junge Alte (55-Jährige bis 65-Jährige)
ältere Menschen (über 65-Jährige bis 80-Jährige)
hochbetagte Menschen (über 80-Jährige)
gesundheitlich/mobilitäts-eingeschränkte ältere Menschen
pflegebedürftige ältere Menschen
aktive und mobilitätsstarke ältere Menschen
ältere Migranten/Migrantinnen
sozial benachteiligte ältere Menschen
Pflegende (Angehörige)
Multiplikatoren
Weitere
C 24 Welche Maßnahmen zur Bewegungs- und Mobilitätsförderung von älteren Menschen stehen in Ihrem Beitrag im Mittelpunkt?: 
kommunale Konzepte zur Bewegung- und Mobilitätsförderung bei älteren Menschen
Maßnahmen und Angebote zur Erreichung alltagsbezogener Bewegungs- und Mobilitätsförderung bei älteren Menschen
Bewegungsräume/Bewegungsparcours im Quartier, in Parks und Grünanlagen
barrierefreie und bewegungsförderliche Gestaltung des öffentlichen Raums
wohnortnahe Infrastrukturen
(Weiter)Entwicklung und Ausbau des öffentlichen Personennahverkehrs
(Weiter)Entwicklung und Ausbau von Mobilitätshilfediensten
Stärkung der Gesundheits- und Bewegungskompetenz sowie des Wissens um die gesundheitliche Bedeutung körperlicher Aktivität bei älteren Menschen
Unterstützung von Akteuren in der Kommune bei der Planung und Durchführung von Maßnahmen zur Bewegungs- und Mobilitätsförderung bei älteren Menschen
Weitere
C 25 Verfolgt Ihr Wettbewerbsbeitrag einen generationenübergreifenden Ansatz?: 
ja
nein
C 26 Ist Ihr Wettbewerbsbeitrag geschlechtsspezifisch/geschlechtersensibel ausgerichtet?: 
ja
nein
C 27 Ist Ihr Wettbewerbsbeitrag auf Beteiligung, Engagement und Selbsthilfe älterer Menschen ausgerichtet?: 
ja
nein
C 28 Welche Strategie der Bewegungs- und Mobilitätsförderung bei älteren Menschen verfolgt Ihr Wettbewerbsbeitrag?: 
Verhaltensprävention
Verhältnisprävention
Verhaltens- und Verhältnisprävention
C 29 An welche Settings und Einrichtungen knüpft Ihr Wettbewerbsbeitrag an?: 
Senioreneinrichtungen/-freizeitstätten
Altenheime
Reha-Einrichtungen
Ambulante Pflegedienste
Sportvereine
Bildungseinrichtungen (Schule, VHS u.a.)
Nachbarschaftshäuser/Stadtteilzentren
Quartiere
Weitere

C 3 Fragen zur Umsetzung des Wettbewerbsbeitrags

C 30 Welche Akteure aus Kommunalpolitik und Kommunalverwaltung beteiligen sich wesentlich an der Umsetzung Ihres Beitrags?: 
Gemeinde-, Stadt- bzw. Kreisrat
Bürgermeister bzw. Landrat
Gesundheitsamt
Sozialamt
Sportamt
Stadtplanungsamt
Grünflächenamt
Seniorenbeauftragte
Gleichstellungsbeauftragte
Weitere
C 30a Wenn "Weitere"... Welche?: 
cosilio, Schwäbischer Albverein
C 31 Welche verwaltungsexternen Akteure beteiligen sich wesentlich an der Umsetzung Ihres Wettbewerbsbeitrags?: 
Ärzte
Apotheken
Krankenversicherungen
Krankenhäuser
Altenheime/Pflegeheime
Reha-Einrichtungen
ambulante Pflegedienste
Seniorenberatungsstellen
Seniorenfreizeitstätten
Sportvereine
Bildungseinrichtungen (Schule, VHS u.a.)
Stadtteilzentren/Nachbarschaftshäuser
Quartiersmanagement
Wohlfahrtsverbände
Kirchen
Migrantenorganisationen
Selbsthilfeeinrichtungen
Lokale Medien
Sponsoren
Stiftungen
Weitere
C 32 Gibt es schriftliche und verbindliche Vereinbarungen zur Vernetzung und Kooperation der Akteure?: 
ja
nein
C 33 Welche Laufzeit hat Ihr Wettbewerbsbeitrag?: 
bis zu zwei Jahre
mehr als zwei Jahre (aber befristet)
Dauerangebot
C 34 Wie lange ist die Finanzierung des Wettbewerbsbeitrags gesichert?: 
offen
bis zu zwei Jahre
dauerhaft
C 35 Wird der Wettbewerbsbeitrag in seiner Qualität und Zielerreichung überprüft und bewertet bzw. evaluiert?: 
ja
geplant
nein
C 35a Wenn ja: 
Selbstevaluation
Fremdevaluation
C 36 Werden im Rahmen der Umsetzung Ihres Beitrags von anderen entwickelte Projekte und Maßnahmen übernommen und eingesetzt?: 
ja
nein
C 36a Wenn ja, welche?: 
Demenz Support Stuttgart gGmbH
C 37 Sind umgekehrt im Rahmen Ihres Beitrags entwickelte Projekte und Maßnahmen andernorts übernommen und eingesetzt worden?: 
ja
nein
C 37a Wenn ja, welche?: 
Demenzzentrum Keltern

D Einzelprojekte

Einzelprojekts Nr. 1

D 11 Welche Laufzeit hat das Projekt?: 
bis zu zwei Jahre
mehr als zwei Jahre (aber befristet)
Dauerangebot
D 12 Wie lange ist die Finanzierung des Projektes gesichert?: 
offen
bis zu zwei Jahre
dauerhaft
D 13 Wie wird das Projekt finanziert?: 
kommunale Mittel
Landesmittel
Bundesmittel
europäische Mittel
Mittel von Krankenversicherungen
Stiftungsmittel
Sponsorengelder
Spenden
Weitere
D 14 Wird das Projekt in seiner Qualität und Zielerreichung überprüft und bewertet bzw. evaluiert?: 
ja
geplant
nein
D 14a Wenn ja: 
Selbstevaluation
Fremdevaluation

Einzelprojekts Nr. 2

D 21 Welche Laufzeit hat das Projekt?: 
bis zu zwei Jahre
mehr als zwei Jahre (aber befristet)
Dauerangebot
D 22 Wie lange ist die Finanzierung des Projektes gesichert?: 
offen
bis zu zwei Jahre
dauerhaft
D 23 Wie wird das Projekt finanziert?: 
kommunale Mittel
Landesmittel
Bundesmittel
europäische Mittel
Mittel von Krankenversicherungen
Stiftungsmittel
Sponsorengelder
Spenden
Weitere
D 24 Wird das Projekt in seiner Qualität und Zielerreichung überprüft und bewertet bzw. evaluiert?: 
ja
geplant
nein
D 24a Wenn ja: 
Selbstevaluation
Fremdevaluation

Einzelprojekts Nr. 3

D 31 Welche Laufzeit hat das Projekt?: 
bis zu zwei Jahre
mehr als zwei Jahre (aber befristet)
Dauerangebot
D 32 Wie lange ist die Finanzierung des Projektes gesichert?: 
offen
bis zu zwei Jahre
dauerhaft
D 33 Wie wird das Projekt finanziert?: 
kommunale Mittel
Landesmittel
Bundesmittel
europäische Mittel
Mittel von Krankenversicherungen
Stiftungsmittel
Sponsorengelder
Spenden
Weitere
D 34 Wird das Projekt in seiner Qualität und Zielerreichung überprüft und bewertet bzw. evaluiert?: 
ja
geplant
nein
D 34a Wenn ja: 
Selbstevaluation
Fremdevaluation

E Anlagen