Kreis Euskirchen

A Angaben zur Kommune

Name der Stadt, der Gemeinde, des Landkreises
Kreis Euskirchen
Typ
Landkreis
Bundesland
Nordrhein-Westfalen
Einreichende Dienststelle
GB IV Bauen, Umwelt, ÖPNV und Abfall
Name des Ansprechpartners
Frau Simone Handwerk
Funktion des Ansprechpartners
Mitarbeiterin im GB IV
Straße/Postfach
Jülicher Ring 32
Postleitzahl
53879
Ort
Euskirchen
Telefon des Ansprechpartners
+49 2251 15-537
Telefax des Ansprechpartners
+49 2251 15-391
E-Mail des Ansprechpartners
Internetadresse der Kommune

B Beschreibung des Wettbewerbsbeitrags

Titel des Wettbewerbsbeitrags

Sicherung der Mobilität älterer Bürger/innen und Förderung der Kommunikation zwischen den Generationen im Kreis Euskirchen

Kurzfassung des Wettbewerbsbeitrags

Im Kreis Euskirchen werden im Rahmen der "DemografieInitiative" und im Fachbereich Mobilität eine Vielzahl an Projekten zur Förderung älterer Bürger/innen und deren Sicherung der Daseinsvorsorge und Teilhabe am gesellschaftlichen Leben umgesetzt. Beispielhaft werden in diesem Wettbewerb drei einzelne Projekte dargestellt.

  1. Im Projekt "thürneMobil" wurde eine bürgerschaftliche Initiative zur Erprobung und Verstetigung eines Dorfautos mit ehrenamtlichem Fahrdienst speziell für ältere Menschen unterstützt.
  2. Das Projekt "Pedelec-Schulungen" ermöglichte es Senioren das Pedelec auf sechs angebotenen Schulungen und Ausflügen als Mobilitätsmöglichkeit für sich zu entdecken und kennen zu lernen.
  3. Das Projekt "Aktionswoche der Generationen" zielt darauf ab anhand zahlreicher zielgerichteter Veranstaltungen das Verständnis zwischen den Generationen zu fördern.

Beschreibung des Wettbewerbsbeitrags

Der Kreis Euskirchen im Süden Nordrhein Westfalens ist in der ländlich strukturierten Eifel und in unmittelbarer Grenzlage zu Rheinland-Pfalz und zu Belgien gelegen. Mit über 1.249 Quadratkilometern Fläche und ca. 192 600 Einwohnern ist der Kreis Euskirchen von der Fläche her gesehen der sechstgrößte, von der Einwohnerzahl her allerdings der drittkleinste Kreis Nordrhein-Westfalens.

Die Bevölkerungsentwicklung ist rückläufig und für den Zeitraum 2012 – 2030 auf Minus 2,8% prognostiziert. Ebenfalls ist eine starke Alterung der Bevölkerung zu erwarten. Bis 2030 ist eine Zunahme der über 65-Jährigen von rund 50% gegenüber 2012 prognostiziert. Die Bevölkerungsentwicklung und –Alterung ist für die einzelnen Kommunen im Kreisgebiet teils sehr unterschiedlich. Vor allem die sehr ländlich strukturierten Kommunen im Südkreis sind von stärkeren Veränderungen betroffen. In Bad Münstereifel z.B. ist für die nächsten Jahre (2012 bis 2013) eine Abnahme der Bevölkerung um 12% und eine überdurchschnittlich hohe Alterung der Wohnbevölkerung vorher gesagt.

Um den mit diesen Entwicklungen einhergehenden Herausforderungen zu begegnen, hat der Kreis Euskirchen 2007 seine "DemografieInitiative" gestartet. Diese beinhaltet einen Arbeitsgruppen- und Workshopprozess, der die Basis für die Formulierung eines Handlungskonzeptes mit sechs Handlungsfeldern darstellt. Seither dient dieses als Grundlage für die Gestaltung des demografischen Wandels und zur Umsetzung zahlreicher Projekte im Kreis Euskirchen.

Im Folgenden sollen drei abgeschlossene Projekte, die z.T. aus der DemografieInitiative entsprungen sind, dargestellt werden. Diese fördern im Besonderen die Mobilität, Daseinsvorsorge und soziale Integration älteren Bürger im Kreisgebiet.

Projekt "thürneMobil" - Dorfauto mit ehrenamtlichen Fahrern

In den sieben Dörfern "am Thürne" im Bad Münstereifeler Höhengebiet wurde auf Bürgerinitiative hin das Projekt "thürneMobil" – Dorfauto mit ehrenamtlichen Fahrrer/innen - entwickelt und umgesetzt.

Hintergrund ist, dass die (medizinischen) Versorgungseinrichtungen in den Hauptorten Bad Münstereifel, Rheinbach und Bad Neuenahr/Ahrweiler ca. 10 bis 30 Kilometer entfernt und z.T. im benachbarten Rheinland-Pfalz und Rhein-Sieg Kreis liegen. Für Menschen ohne Fahrerlaubnis sind diese schwer erreichbar zumal der ÖPNV nur nach Bad Münstereifel und eingeschränkt nach Rheinbach ausgebaut ist. Vor allem für ältere Menschen stellt dies ein ernsthaftes Problem der Daseinsvorsorge dar.

Im Zuge einer Dorfwerkstatt ist die Idee eines "Dorfhüpfers" als ehrenamtlicher Fahrdienst für ältere Menschen entstanden. Im Rahmen des LEADER - Projektes "E-ifel mobil" bot sich dann die Möglichkeit der Umsetzung. In einer einjährigen Testphase wurde das "thürneMobil" bestehend aus "thürneDorfauto" und "thürne-Dorfhüpfer" (Dorfauto mit ehrenamtlichem Fahrer) zum Erfolgsmodell. Der örtliche Bürgerverein "Dörfergemeinschaft am Thürne e.V." bekam von den Projektpartnern für diesen Zeitraum kostenfrei ein Elektroauto zur Verfügung gestellt und wurde von der LEADER Geschäftsstelle sowie dem Kreis Euskirchen als Projektpartner beratend unterstützt. Den Fahrdienst organisierten die Bürger/innen mit ca. 12 ehrenamtlichen Fahrer/innen auf Anfragen. Auf der Internetseite www.thuerne.de liefen alle Informationen zusammen und die Fahrten sowie Buchungstermine waren für alle einsehbar. Der enorme Zuspruch und die anhaltend steigenden Fahrgastzahlen in den Dörfern bestätigten den anfangs vermuteten Bedarf. Eine Auswertung mit Befragung aller Fahrgäste hat ergeben, dass der thürneDorfhüpfer vor allem für ältere Bürger/innen eine enorme Steigerung ihrer Mobilität und Teilhabe am gesellschaftlichen Leben bedeutet. Auch die (medizinische) Versorgung wurde verbessert, sowie der Zusammenhalt und das soziale Engagement in den Dörfern. Es konnte auch beobachtet werden, dass die Kommunikation und das Miteinander zwischen den Generationen gesteigert wurde. Die meist älteren Fahrgäste wurden von jungen Ehrenamtlichen gefahren und kamen so meist erstmals ins Gespräch. Auch das Dorfauto wurde rege von allen Altersgruppen genutzt und stellt ein bedarfsgerechtes Angebot in Ergänzung zum Dorfhüpfer und ÖPNV dar.

Nach Beendung der Testphase sucht die Dörfergemeinschaft derzeit nach Möglichkeiten der Verstetigung für das "thürneMobil". Ein eigenes Auto soll angeschafft und eine geeignete Struktur für den Betrieb gefunden werden. Bei diesen Bemühungen werden die Bürger/innen "am Thürne" vom Kreis Euskirchen unterstützt.

Das thürneMobil ist eines von fünf Modellprojekten, die im Rahmen des LEADERProjektes "E-ifel mobil" umgesetzt wurden. Dieses wurde regional und deutschlandweit als innovativ und vorbildhaft anerkannt. Das Interesse aus der Fachöffentlichkeit aber auch anderen Dörfern mit ähnlichen Projektideen ist seither ungebrochen.

Stimmen der Nutzer:

"Durch den Dorfhüpfer haben die Älteren an Selbstständigkeit gewonnen und sind unabhängiger geworden. Für den sozialen Zusammenhalt und das Verantwortungsbewusstsein hat es viel bewirkt.  Außerdem ist es als Fahrer sehr unterhaltsam in einem Auto voller älterer Leute, ich liebe das."

"Das macht doch die Lebensqualität aus, wenn man dort alt werden kann, wo man immer gelebt hat. Durch den Dorfhüpfer sind die Älteren wieder mobil und ihre Grundversorgung ist  gesichert."

Projekt "Pedelec-Schulungen mit betreuten und geführten Touren"

Im Rahmen des Projektes "Kommunales Mobilitätsmanagement für Senioren im Kreis Euskirchen" veranstaltete der KreisSportBund Euskirchen in Kooperation mit dem Kreis Euskirchen zusammen mit den Firmen Movelo (Pedelec-Verleih) und EifelOnBike (Tourenguides) in 2012 und 2013 insgesamt 6 Pedelec-Schulungen für Senioren.

Anlass dieser Schulungen war im Rahmen eines Mobilitätsprojektes des Kreises Euskirchen Senioren im Bereich bewegt mobil zu schulen und Möglichkeiten in Sachen Mobilität im Kreis Euskirchen aufzuzeigen. Unsere Konzeption sah vor, den Teilnehmern die Mobilität mittels Pedelecs in Kombination mit einer Radtour zum Ausprobieren der Geräte in der freien Natur auch mit Familienangehörigen anzubieten.

Ziel dieser Schulungen war es, die Zielgruppe an die Pedelecs heranzuführen, mit einer Sicherheitseinweisung vertraut zu machen und mit einer geführten Tour durch den landschaftlich reizvollen Kreis Euskirchen auf verkehrsarmen Straßen und Wegen für die Bewegungsform Radfahren zu begeistern. Gerade für die Zielgruppe der Senioren ist ein Pedelec ein ideales Fortbewegungsmittel, besonders in der hügeligen Landschaft der Region. Auch Familienangehörige und Freunde waren herzlich eingeladen und konnten auch mit dem eigenen Fahrrad teilnehmen. Dadurch ermöglichten wir den Senioren mit Unterstützung des Pedelec-Motors auch mit jüngeren und fitten Familienangehörigen oder Freunden einer sinnvollen Freizeitbeschäftigung gemeinsam nachzugehen.

Durch unsere Kooperationspartner wurden pro Tour 20 Pedelecs für die Teilnehmer sowie zwei Guides pro Tour zur Verfügung gestellt. Weiterhin wurden die Touren jeweils von Mitarbeitern des KreisSportBundes oder des Kreises Euskirchen begleitet. Im Hintergrund wurde ein Pedelec-Service sowie ein Fahr- und Transportdienst vorgehalten. Über den Kreis Euskirchen konnten für die Touren in 2012 den Teilnehmern Helme zur Verfügung gestellt werden. Alle Teilnehmer der Touren erhielten eine Tasche mit Verpflegung und weiteren Informationen.

Unsere 6 Touren:

  • Euskirchen (10.06.2012 – 7 Teilnehmer – Länge ca. 26,4 km)
  • Blankenheim (23.06.2012 – 18 Teilnehmer – Länge ca. 34,4 km)
  • Bad Münstereifel (08.07.2012 – 12 Teilnehmer – Länge ca. 32,4 km)
  • Nettersheim (18.08.2013 – 19 Teilnehmer – Länge ca.31,8 km)
  • Schmidtheim (26.09.2013 – 8 Teilnehmer – Länge ca. 30 km)
  • Mahlberg (29.09.2013 – 17 Teilnehmer – Länge ca. 21,9 km)

Unsere Strecken richteten sich aufgrund der Länge und des unterschiedlichen Profils teilweise an Anfänger oder Wiedereinsteiger in den Fahrradsport, an Fortgeschrittene oder an fitte Fortgeschrittene und Profis. Insgesamt nahmen 81 Teilnehmer an den Schulungen und Touren teil, davon waren 59 über 60 Jahre alt. Der älteste Teilnehmer war 78 Jahre, der Jüngste 16 Jahre alt. Intensive Gespräche unterwegs oder in den Pausen ergänzten unser Programm. So erreichten wir neben unserem Primärziel der Pedelec-Schulung auch die vier Dimensionen des Sports und der Bewegung. Sowohl motorische, als auch emotionale, kognitive und psychische Aspekte wurden während der Touren angesprochen.

Unser Fazit für diese Angebotsreihe war durchweg positiv. Und dies gilt für die Veranstalter, die Kooperationspartner aber besonders für die Teilnehmer dieser Pedelec-Schulungen.

Projekt "Aktionswoche der Generationen"

Anlass

Im Rahmen der DemografieInitiative des Kreises Euskirchen wurde im Jahr 2010 die Handlungsfeld-Arbeitsgruppe "Verständnis zwischen den Generationen" gegründet. Die Arbeitsgruppe, die sich aus Vertreterinnen und Vertretern von Kindergärten, Schulen, Vereinen, Selbsthilfegruppen, Wohlfahrtsverbänden, Politik und Pflegeeinrichtungen zusammensetzt, hat sich intensiv mit dem Thema "Verständnis zwischen den Generationen" auseinandergesetzt und eine Stärken-Schwächen-Analyse sowie im eigenen Umfeld eine Befragung durchgeführt. Im Ergebnis wurde festgestellt, dass die Kommunikation zwischen den Generationen wichtig und gewünscht ist, weil damit die Lebensqualität erhalten, Vereinsamung verhindert und die Gesundheit und Gemeinschaft gefördert werden können. Zur Umsetzung dieser Ziele und Erreichung eines nachhaltigen Generationendialogs, hat die Arbeitsgruppe "Verständnis zwischen den Generationen" das Projekt "Aktionswoche der Generationen" entwickelt.

Konzeption, Ziele und Zielgruppen

Unter Koordination des Zentralen Informationsbüros Pflege (Z.I.P.) und Pflegestützpunktes der Abteilung Soziales des Kreises Euskirchen findet einmal jährlich im Herbst an verschiedenen Veranstaltungsorten im Kreisgebiet die Aktionswoche der Generationen statt. Zahlreiche Kooperationspartner wie Kindergärten, Vereine, Schulen, Kirchengemeinden und Pflegeeinrichtungen entwickeln generationenübergreifende Veranstaltungen und beteiligen sich damit an der Aktionswoche der Generationen. Alle angemeldeten Aktionen werden kostenlos in einem Veranstaltungskalender veröffentlicht, dessen Umsetzung vom Kreis Euskirchen koordiniert wird. Zusätzlich wird die Aktionswoche mit Plakaten beworben (Rahmenplakat mit DIN A-4-Freifläche zur Präsentation der einzelnen Veranstaltungen). Zur Unterstützung ihrer Aktionen können die Kooperationspartner am Ende der Aktionswoche eine Kostenerstattung beim Kreis Euskirchen beantragen. Auch wird jährlich eine Evaluation der Aktionswoche durch den Kreis Euskirchen durchgeführt.

Ziel der Aktionswoche der Generationen ist es, durch gemeinsame Aktivitäten miteinander ins Gespräch zu kommen, Erfahrungen auszutauschen, neue Kontakte zu knüpfen, die Mobilität und das bürgerschaftliche Engagement zu fördern, Vereinsamung vorzubeugen und insgesamt das Verständnis zwischen den Generationen zu verbessern.

Zielgruppen sind alle Bürgerinnen und Bürger im Kreis Euskirchen, insbesondere Kinder, Jugendliche, Vertreter/innen der mittleren Generation, jüngere und ältere Seniorinnen und Senioren.

Vorgehen und Umsetzung

Seit 2011 findet regelmäßig im Herbst die Aktionswoche der Generationen statt. Im Frühjahr informieren Z.I.P. und Pflegestützpunkt des Kreises Euskirchen die Schulen, Kindergärten, Städte und Gemeinden, Pflegeeinrichtungen, Tagespflegestätten und ambulanten Pflegedienste im Kreisgebiet über den Termin der Aktionswoche und rufen zur Teilnahme auf. Die Kooperationspartner entwickeln eigene generationenübergreifende Projekte und melden diese für den Veranstaltungskalender an. Die Aktionen reichen von gemeinsamem Basteln, Gedächtnis-, Tisch- und Bewegungsspielen, der Zubereitung gemeinsamer gesunder Mahlzeiten über gemeinsame Spaziergänge und Ausflüge bis hin zum sportlichen Generationentag.

Der Veranstaltungskalender und die Plakate werden vom Kreis Euskirchen und den teilnehmenden Akteuren kreisweit verteilt. Zusätzlich wird die Aktionswoche im Internet (www.demografie-initiative.de und den Homepages der teilnehmenden Akteure) veröffentlicht. Weiter erfolgt eine allgemeine Pressemitteilung des Kreises Euskirchen über die Aktionswoche und die Bewerbung der einzelnen Aktionen durch die Kooperationspartner.

Am Ende der Aktionswoche erhalten die teilnehmenden Kooperationspartner einen Antrag auf Erstattung der Auslagen, die ihnen im Zusammenhang mit der Aktionswoche entstanden sind. Die Kostenerstattung erfolgt zurzeit aus Mitteln des Kreises Euskirchen und einem Zuschuss der Kreissparkassen-Bürgerstiftung, der auf Antrag gewährt wird. Die Finanzierung muss jedes Jahr neu sichergestellt werden. Des Weiteren erhalten die Teilnehmer einen Evaluationsbogen zugesandt, der vom Kreis Euskirchen ausgewertet wird.

Ergebnisse und Erreichtes

Während der seit 2011 jährlich durchgeführten Aktionswochen der Generationen finden regelmäßig über 40 generationenübergreifende Veranstaltungen statt. Im Rahmen der jährlichen Evaluation wurde festgestellt, dass während der bisherigen Aktionswochen viele generationenübergreifende und nachhaltige Kooperationen und Kontakte entstanden sind. So bestehen feste Kooperationen zwischen verschiedenen Kindergärten, Schulen und Pflegeeinrichtungen. Die gemeinsamen Aktivitäten tragen erfolgreich zur Partizipation von Seniorinnen und Senioren am gesellschaftlichen Leben, sowie zur Förderung der Eigeninitiative und des bürgerschaftlichen Engagements von Seniorinnen, Senioren und Jugendlichen bei. Neben einem festen Teilnehmerstamm beteiligen sich jedes Jahr neue Akteure mit interessanten Ideen und Projekten an der Generationenwoche. Durch die positive Presseberichterstattung wird auch die Öffentlichkeit für das Miteinander der Generationen sensibilisiert, und es entwickelt sich ein nachhaltiger Dialog zwischen den Generationen.

Im Rahmen des von der RWTH Aachen ausgerichteten Ideenwettbewerbs "Land der demografischen Chancen" wurde die Aktionswoche der Generationen als ein innovatives Projekt zur Lösung der demografischen Herausforderungen ausgezeichnet und im Demografie-Atlas veröffentlicht.

C Fragen zum Wettbewerbsbeitrag

C 1 Fragen zur gesamtkommunalen Einbindung des Wettbewerbsbeitrags

C 10 Gibt es zur Gesundheitsförderung und Prävention bei älteren Menschen in Ihrer Kommune eine schriftliche Gesamtkonzeption?: 
ja
nein
C 11 Ist Ihr Wettbewerbsbeitrag in diese Gesamtkonzeption eingebunden?: 
ja
nein
C 12 Hat sich der (Ober-)Bürgermeister bzw. Landrat öffentlich für Ihren Wettbewerbsbeitrag eingesetzt?: 
ja
nein

C 2 Fragen zur Konzeption und Ausrichtung des Wettbewerbsbeitrags

C 20 Gibt es zu Ihrem Wettbewerbsbeitrag ein schriftliches Konzept? : 
ja (bitte als Anlage beifügen)
nein
C 21 Sind die Präventionsziele Ihres Wettbewerbsbeitrags detailliert festgelegt?: 
ja
nein
C 22 Wurde vor der Zielfestlegung eine Ausgangs- und Bedarfsanalyse erstellt?: 
ja
nein
C 23 An welche Gruppen richtet sich Ihr Wettbewerbsbeitrag?: 
junge Alte (55-Jährige bis 65-Jährige)
ältere Menschen (über 65-Jährige bis 80-Jährige)
hochbetagte Menschen (über 80-Jährige)
gesundheitlich/mobilitäts-eingeschränkte ältere Menschen
pflegebedürftige ältere Menschen
aktive und mobilitätsstarke ältere Menschen
ältere Migranten/Migrantinnen
sozial benachteiligte ältere Menschen
Pflegende (Angehörige)
Multiplikatoren
Weitere
C 23a Wenn "Weitere"... Welche?: 
Menschen aller Altersklassen, Menschen ohne Fahrerlaubnis oder PKW
C 24 Welche Maßnahmen zur Bewegungs- und Mobilitätsförderung von älteren Menschen stehen in Ihrem Beitrag im Mittelpunkt?: 
kommunale Konzepte zur Bewegung- und Mobilitätsförderung bei älteren Menschen
Maßnahmen und Angebote zur Erreichung alltagsbezogener Bewegungs- und Mobilitätsförderung bei älteren Menschen
Bewegungsräume/Bewegungsparcours im Quartier, in Parks und Grünanlagen
barrierefreie und bewegungsförderliche Gestaltung des öffentlichen Raums
wohnortnahe Infrastrukturen
(Weiter)Entwicklung und Ausbau des öffentlichen Personennahverkehrs
(Weiter)Entwicklung und Ausbau von Mobilitätshilfediensten
Stärkung der Gesundheits- und Bewegungskompetenz sowie des Wissens um die gesundheitliche Bedeutung körperlicher Aktivität bei älteren Menschen
Unterstützung von Akteuren in der Kommune bei der Planung und Durchführung von Maßnahmen zur Bewegungs- und Mobilitätsförderung bei älteren Menschen
Weitere
C 25 Verfolgt Ihr Wettbewerbsbeitrag einen generationenübergreifenden Ansatz?: 
ja
nein
C 26 Ist Ihr Wettbewerbsbeitrag geschlechtsspezifisch/geschlechtersensibel ausgerichtet?: 
ja
nein
C 27 Ist Ihr Wettbewerbsbeitrag auf Beteiligung, Engagement und Selbsthilfe älterer Menschen ausgerichtet?: 
ja
nein
C 28 Welche Strategie der Bewegungs- und Mobilitätsförderung bei älteren Menschen verfolgt Ihr Wettbewerbsbeitrag?: 
Verhaltensprävention
Verhältnisprävention
Verhaltens- und Verhältnisprävention
C 29 An welche Settings und Einrichtungen knüpft Ihr Wettbewerbsbeitrag an?: 
Senioreneinrichtungen/-freizeitstätten
Altenheime
Reha-Einrichtungen
Ambulante Pflegedienste
Sportvereine
Bildungseinrichtungen (Schule, VHS u.a.)
Nachbarschaftshäuser/Stadtteilzentren
Quartiere
Weitere
C 29a Wenn "Weitere"... Welche?: 
auf kommunaler und Kreisebene; Kreissportbund

C 3 Fragen zur Umsetzung des Wettbewerbsbeitrags

C 30 Welche Akteure aus Kommunalpolitik und Kommunalverwaltung beteiligen sich wesentlich an der Umsetzung Ihres Beitrags?: 
Gemeinde-, Stadt- bzw. Kreisrat
Bürgermeister bzw. Landrat
Gesundheitsamt
Sozialamt
Sportamt
Stadtplanungsamt
Grünflächenamt
Seniorenbeauftragte
Gleichstellungsbeauftragte
Weitere
C 30a Wenn "Weitere"... Welche?: 
Bürgerverein
C 31 Welche verwaltungsexternen Akteure beteiligen sich wesentlich an der Umsetzung Ihres Wettbewerbsbeitrags?: 
Ärzte
Apotheken
Krankenversicherungen
Krankenhäuser
Altenheime/Pflegeheime
Reha-Einrichtungen
ambulante Pflegedienste
Seniorenberatungsstellen
Seniorenfreizeitstätten
Sportvereine
Bildungseinrichtungen (Schule, VHS u.a.)
Stadtteilzentren/Nachbarschaftshäuser
Quartiersmanagement
Wohlfahrtsverbände
Kirchen
Migrantenorganisationen
Selbsthilfeeinrichtungen
Lokale Medien
Sponsoren
Stiftungen
Weitere
C 32 Gibt es schriftliche und verbindliche Vereinbarungen zur Vernetzung und Kooperation der Akteure?: 
ja
nein
C 33 Welche Laufzeit hat Ihr Wettbewerbsbeitrag?: 
bis zu zwei Jahre
mehr als zwei Jahre (aber befristet)
Dauerangebot
C 34 Wie lange ist die Finanzierung des Wettbewerbsbeitrags gesichert?: 
offen
bis zu zwei Jahre
dauerhaft
C 35 Wird der Wettbewerbsbeitrag in seiner Qualität und Zielerreichung überprüft und bewertet bzw. evaluiert?: 
ja
geplant
nein
C 35a Wenn ja: 
Selbstevaluation
Fremdevaluation
C 36 Werden im Rahmen der Umsetzung Ihres Beitrags von anderen entwickelte Projekte und Maßnahmen übernommen und eingesetzt?: 
ja
nein
C 37 Sind umgekehrt im Rahmen Ihres Beitrags entwickelte Projekte und Maßnahmen andernorts übernommen und eingesetzt worden?: 
ja
nein
C 37a Wenn ja, welche?: 
Projekt thürneMobil: es sind deutschlandweit Anfragen und Erkundigungen zum thürneMobil eingegangen, häufig von Akteuren in Dörfern, die ähnliche Projekte planen. In wieweit diese tatsächlich umgesetzt wurden und welche Aspekte aus dem thürneMobil übernommen wurden ist nicht nachvollziehbar.

D Einzelprojekte

Einzelprojekts Nr. 1

D 10 Titel des Einzelprojekts Nr. 1: 
Aktionswoche der Generationen im Kreis Euskirchen
D 11 Welche Laufzeit hat das Projekt?: 
bis zu zwei Jahre
mehr als zwei Jahre (aber befristet)
Dauerangebot
D 12 Wie lange ist die Finanzierung des Projektes gesichert?: 
offen
bis zu zwei Jahre
dauerhaft
D 13 Wie wird das Projekt finanziert?: 
kommunale Mittel
Landesmittel
Bundesmittel
europäische Mittel
Mittel von Krankenversicherungen
Stiftungsmittel
Sponsorengelder
Spenden
Weitere
D 14 Wird das Projekt in seiner Qualität und Zielerreichung überprüft und bewertet bzw. evaluiert?: 
ja
geplant
nein
D 14a Wenn ja: 
Selbstevaluation
Fremdevaluation
D 15 Kurzbeschreibung des Projektes auf maximal einer DIN A 4 – Seite : 

siehe Beschreibung des Wettbewerbsbeitrages

Einzelprojekts Nr. 2

D 20 Titel des Einzelprojekts Nr. 2: 

Pedelec-Schulungen für Senioren

D 21 Welche Laufzeit hat das Projekt?: 
bis zu zwei Jahre
mehr als zwei Jahre (aber befristet)
Dauerangebot
D 22 Wie lange ist die Finanzierung des Projektes gesichert?: 
offen
bis zu zwei Jahre
dauerhaft
D 23 Wie wird das Projekt finanziert?: 
kommunale Mittel
Landesmittel
Bundesmittel
europäische Mittel
Mittel von Krankenversicherungen
Stiftungsmittel
Sponsorengelder
Spenden
Weitere
D 23a Wenn "Weitere"... Welche?: 
Eigenmittel KSB Euskirchen, Teilnehmergebühren
D 24 Wird das Projekt in seiner Qualität und Zielerreichung überprüft und bewertet bzw. evaluiert?: 
ja
geplant
nein
D 24a Wenn ja: 
Selbstevaluation
Fremdevaluation
D 25 Kurzbeschreibung des Projektes auf maximal einer DIN A 4 – Seite : 

siehe Beschreibung des Wettbewerbsbeitrages

Einzelprojekts Nr. 3

D 30 Titel des Einzelprojekts Nr. 3: 
"thürneMobil" Dorfauto mit ehrenamtlichen Fahrern
D 31 Welche Laufzeit hat das Projekt?: 
bis zu zwei Jahre
mehr als zwei Jahre (aber befristet)
Dauerangebot
D 32 Wie lange ist die Finanzierung des Projektes gesichert?: 
offen
bis zu zwei Jahre
dauerhaft
D 33 Wie wird das Projekt finanziert?: 
kommunale Mittel
Landesmittel
Bundesmittel
europäische Mittel
Mittel von Krankenversicherungen
Stiftungsmittel
Sponsorengelder
Spenden
Weitere
D 34 Wird das Projekt in seiner Qualität und Zielerreichung überprüft und bewertet bzw. evaluiert?: 
ja
geplant
nein
D 34a Wenn ja: 
Selbstevaluation
Fremdevaluation
D 35 Kurzbeschreibung des Projektes auf maximal einer DIN A 4 – Seite : 

siehe Beschreibung des Wettbewerbsbeitrages

E Anlagen