Kreis Borken

A Angaben zur Kommune

Name der Stadt, der Gemeinde, des Landkreises
Kreis Borken
Typ
Landkreis
Bundesland
Nordrhein-Westfalen
Einreichende Dienststelle
Fachbereich Verkehr
Name des Ansprechpartners
Bernhard Sieverding
Funktion des Ansprechpartners
Stellv. Fachbereichsleiter
Straße/Postfach
Burloer Str. 93
Postleitzahl
46325
Ort
Borken
Telefon des Ansprechpartners
+49 2861 822030
Telefax des Ansprechpartners
+49 2861 822712030
E-Mail des Ansprechpartners
Internetadresse der Kommune

B Beschreibung des Wettbewerbsbeitrags

Titel des Wettbewerbsbeitrags

Radeln mit dem Pedelec … Bewegt Älter werden in NRW

Kurzfassung des Wettbewerbsbeitrags

"Radeln mit dem Pedelec … Bewegt Älter werden in NRW" ist eine Praxisschulung, die sich an ältere VerkehrsteilnehmerInnen wendet, die bereits ein Pedelec besitzen oder eine Anschaffung planen. Die Schulung beinhaltet einen theoretischen Teil (Recht, Technik, Verkehrssicherheit), einen Praxisteil im Schonraum (Fahren mit unterschiedlichen Antriebskonzepten, Bremsübungen, Geschicklichkeit, körperliche Fitness) sowie einen Praxisteil im Verkehrsraum.

Die etwa 20 TeilnehmerInnen werden für den abschließenden Praxisteil in 3 kleinere Gruppen aufgeteilt, von erfahrenen Moderatoren angeleitet und fahren jeweils einen mit der Polizei abgestimmten Kurs im öffentlichen Straßennetz ab. Es werden Situationen berücksichtigt, die unfallträchtig sind und die volle Aufmerksamkeit des Verkehrsteilnehmers in Anspruch nehmen.

Die Schulungen werden in Kooperation mit dem Kreissportbund, der Kreisverkehrswacht, einem Fahrradhändler, der Gemeinde-/Stadtverwaltung, der Polizei und dem Fachbereich Verkehr des Kreises Borken durchgeführt.

Beschreibung des Wettbewerbsbeitrags

Ausgangssituation

Ein junger Kreis altert schneller. Das belegt die Bevölkerungsprognose für den Kreis Borken bis 2030. Während heute 22% der Bevölkerung unter 19 Jahre alt sind, wird deren Anteil in den kommenden Jahren kontinuierlich sinken. Für die unter Dreijährigen wird ein Rückgang von 5,5% prognostiziert, die Zahl der Zehn- bis 16jährigen nimmt um 27,9% ab. Dagegen steigt der Anteil der über 65jährigen bzw. der Hochbetagten, und das sogar stärken als auf Landesebene. (siehe Anlage "Demographie-Daten Kreis Borken")

Anlass

Im Kreis Borken stellt das Radfahren eine bevorzugte Form der Mobilität dar. Mehr als 30% aller Wege werden per Fahrrad bewältigt. Auch ältere Menschen verzichten trotz ihrer Mobilitätseinschränkungen in unterschiedlicher Ausprägung nicht gerne auf das Verkehrsmittel Fahrrad. Das Radfahren mit eingebautem Rückenwind wird dann als Chance für unbeschwerte Mobilität gesehen - stellt aber für ältere und insbesondere für betagte Menschen eine besondere Herausforderung dar: Gewicht, Handhabung, Geschwindigkeit. Im Jahr 2012 wurden 3 Pedelec-Fahrer (>75 Jahre alt) im Straßenverkehr getötet. Dieses tragische Geschehen motivierte die Akteure der Verkehrssicherheitsarbeit – die im Kreis Borken seit vielen Jahren vernetzt stattfindet – dazu, ein erweitertes Informations-Angebot für diese Zielgruppe zu schaffen. In einer 3-stündigen Praxisschulung wird neben rechtlichen und technischen Aspekten das Verhalten im Straßenverkehr thematisiert. Bisher wurden 10 Praxisschulungen durchgeführt – das Feedback der TeilnehmerInnen ist durchweg sehr positiv. Das ansprechende Konzept und die Erfahrungen im Kreis Borken führten zur Weiterentwicklung des Angebotes durch das Netzwerk "Verkehrssicheres NRW" in Kooperation mit der Provinzial-Versicherung. Umsetzern aus NRW stehen mittlerweile ein Moderationskoffer und diverse Medien zur Verfügung.

Konzeption, Ziele, Zielgruppen

Das Ursprungskonzept aus dem Jahr 2012:

....bewegt älter werden in NRW.

Baustein: Radeln mit dem Pedelec

ein Seminarangebot des Kreissportbundes Borken e.V. in Kooperation mit: Kreisverkehrswacht Borken e.V.;Kreispolizeibehörde Borken – Direktion Verkehr; Fachbereich Verkehr des Kreises Borken; Zweirad Busch, Borken

Künftig muss mit mehr Radfahrern gerechnet werden, die ein Pedelec nutzen (siehe Marktentwicklung). Längst haben diese Fahrräder mit Elektromotor ihr Image als "Oma-Fahrrad" abgelegt und begeistern auch jüngere Menschen als interessante Alternative für den Verkehrsalltag. Freizeitradler können dank des eingebauten Rückenwinds längere Touren zurücklegen, und gerade für ältere Verkehrsteilnehmer bieten Pedelecs eine gute Möglichkeit, auf längeren Strecken mobil zu sein. Damit stellen sie eine komfortable Alternative zum herkömmlichen Fahrrad und, vor allem im innerstädtischen Berufsverkehr, zum PKW dar. So kann man mit ihnen neue Zielgruppen und neue Regionen erschließen, längere Distanzen zurücklegen, aber auch Lasten transportieren.

So erfreulich diese Entwicklung sein mag: Unter den Pedelecfahrern werden auch vermehrt solche sein, die nur über eine geringe oder gar keine Erfahrung im Umgang mit Pedelecs verfügen. Durch die mit Pedelecs erreichbaren höheren Geschwindigkeiten und stärkeren Beschleunigungen können sie zu einem Sicherheitsrisiko für sich und andere werden.

Dazu gehören, dass

  • Alltagsfahrer mit Pedelecs nicht nur eine höhere Durchschnitts-, sondern oft auch eine höhere Höchstgeschwindigkeit, insbesondere an Steigungen, erreichen.
  • Durch die höheren Geschwindigkeiten kommt es zu häufigeren und riskanteren Überholmanövern.
  • Unterschätzung der Geschwindigkeiten von Pedelecs im Straßenverkehr durch andere Verkehrsteilnehmer. Das gelernte und intuitiv abgerufene Wissen um die Geschwindigkeiten von Radfahrern ist nicht mehr anwendbar. Denn Pedelecs sind auf dem ersten Blick von herkömmlichen Fahrrädern kaum zu unterscheiden und werden mit "langsames Fahrzeug" assoziiert. Besonders an Ausfahrten und Kreuzungen können so brenzlige Situationen entstehen.

Info Marktentwicklung

Im Jahr 2011 wurden rd. 310.000 E-Bikes in Deutschland verkauft. Damit legten die Verkaufszahlen im Vergleich zum Vorjahr um rd. 55 Prozent zu. Derzeit gibt es rd. 1,1 Mio Pedelecs in Deutschland. 95 Prozent dieser Pedelecs sind sogenannte Pedelec 25, das heißt, sie sind ausgestattet mit einer max. Nenndauerleistung von 250 W und einer Höchstgeschwindigkeit von 25 km/h.

(Quelle: mobil und sicher 6/2012 – Das Verkehrswachtmagazin)

Radfahren bedeutet – insbesondere für ältere Menschen – Nahmobilität, Lebensqualität, Bewegung und Gesundheitsförderung. Umso erschreckender ist die Entwicklung der Verkehrsunfallzahlen innerhalb des Kreises. Im Jahr 2012 sind bereits 7 Zweiradfahrer über 75 Jahre zu Tode gekommen, darunter 3 Pedelecfahrer. Mit dem Seminarangebot wird der Versuch unternommen, dieser Entwicklung gegenzusteuern. Einerseits werden potentiell gefährdete Nutzer geschult und darüber hinaus werden durch Öffentlichkeitsarbeit und Multiplikatoren weitere Bevölkerungsgruppen (z.B. Radfahrer, Autofahrer) sensibilisiert und mit dem Thema vertraut gemacht. Wer das Risiko der Verkehrsteilnahme mit dem Pedelec besser einschätzen kann, wird eher zur defensiven Fahrweise veranlasst. Das Pilotseminar wird in der Kreisstadt Borken angeboten. Die Ausweitung des Angebotes auf weitere Städte und Gemeinden im Kreis Borken ist geplant.

Pedelecfahren soll selbstverständlich Spaß machen und die körperliche Fitness erhalten bzw. verbessern. Der Kreissportbund unterstützt diesen Gedanken. Als erfahrener Anbieter von Kursen – auch im Segment Seniorensport – ist es dem Kreissportbund Borken möglich, das "sensible" Thema zu platzieren, ohne gleich dem Vorwurf der Bevormundung älterer Verkehrsteilnehmer ausgesetzt zu sein. Die Kooperationspartner sind für die Unterstützung dankbar. Außerdem ist es im Interesse aller Verkehrsteilnehmer wichtig, an die Öffentlichkeit zu transportieren, dass zum Erhalt der Selbständigkeit und der Mobilität im Alter, körperliche Aktivität eine enorme Bedeutung hat und hier wiederum Fahrrad fahren einen wichtigen Baustein darstellt, um z.B. Muskelschwäche und Inaktivität bei älteren Menschen positiv zu beeinflussen.

Pedelecs - gefährlich schnell?

Auch Pedelecs, die nur eine Motorunterstützung bis zu einer Geschwindigkeit von 25 Stundenkilometer liefern, bergen eine höhere Unfallgefahr als herkömmliche Fahrräder, so die Unfallforschung der Versicherer (UDV). Das sind die häufigsten Gefahrenquellen bei Pedelecs:

  • Bremsen: Hydraulische Scheibenbremsen hatten im Test der Unfallforschung der Versicherer bessere Bremswerte als Felgenbremsen. Jedoch müssen sehr gute Bremsen auch besonders vorsichtig bedient werden. Bei zu festem Zupacken blockiert das Vorderrad und man stürzt unter Umständen.
  • Motor: Ein sicheres Fahrgefühl vermitteln Motoren, die ihre Kraft linear zum Treteinsatz abgeben. Die Unfallforscher raten von Nabenmotoren im Vorderrad ab. Wenn der Motor nicht analog zur Tretkraft arbeitet, kann das Vorderrad insbesondere bei Nässe wegrutschen. Daher raten die Unfallforscher zu einem Motor, der in Mittellage zwischen den Pedalen sitzt oder am Hinterrad.
  • Rahmen: Die Konstruktion des Rahmens muss mehr aushalten, als bei einem Fahrrad ohne Motorenunterstützung. Die Testergebnisse zu einzelnen Modellen geben Aufschluss über ihre Stabilität. Sicherheitsausstattung: Eine solide Beleuchtung und ein Helm für den Fahrer sollten selbstverständlich sein.
  • Fahrgefühl: Eine ausgiebige Probefahrt mit verschiedenen Fahrzeugen vor dem Kauf hilft das Pedelec besser kennenzulernen und Fehleinkäufen vorzubeugen. Vor der ersten Tour sollten weitere Runden in einer sicheren Umgebung gedreht werden (Schonraum), um sich mit dem Fahrgefühl vertraut zu machen.
  • Reifendruck: Da Pedelecs besonders schwere Räder (+- 25 kg) sind, muss der Reifendruck regelmäßig überprüft werden.

Trügerische Leichtigkeit bei 25 Stundenkilometern

  • Überholen: Das mühelose Erreichen von höheren Geschwindigkeiten verleitet Pedelec-Fahrer zu vermehrten Überholmanövern. Durch die Geschwindigkeitsunterschiede und die geringe Fahrbahnbreite auf Radwegen, drohen schwere Unfallfolgen. "Pedelecfahrer sollten sich nicht durch die neuen Geschwindigkeitsmöglichkeiten verleiten lassen. Es ist eine Binsenweisheit, dass hohe Geschwindigkeiten auch ernste Unfallfolgen bedeuten können", warnt Siegfried Brockmann, Leiter der Unfallforschung der Versicherer. Auf Youtube zeigt das Video Pedelec gegen Fahrrad den Fall.
  • Unerwartete Geschwindigkeiten: Plötzlich sind Senioren viel schneller unterwegs als erwartet. Autofahrer können Fahrradfahrer mit und ohne Motor nur schwer voneinander unterscheiden, daher schätzen sie die Geschwindigkeit besonders an Ausfahrten und Kreuzungen falsch ein. Die Unfallforschung der Versicherer hat die Situation im Video Pedelec gegen Auto simuliert.
  • Über 25 Stundenkilometer: Unterstützt der Motor auch Geschwindigkeiten über 25 Stundenkilometer, ist es ein Leichtmofa – mit allen rechtlichen Folgen für die Sicherheit.

(Quelle: Deutsche-Handwerks-Zeitung 2012)

Seminarziele

  • Die Teilnehmerinnen/ Teilnehmer sind informiert über die unterschiedlichen Fahrzeugmodelle und Antriebsarten
  • Sie kennen die Rechtslage rund um das Thema "Pedelec fahren"
  • Sie sind über spezifische, unfallträchtige Verkehrssituationen in Theorie und Praxis informiert

Zielgruppe

  • ältere Verkehrsteilnehmer (55+)
  • die sich ein Pedelec kaufen möchten
  • die bereits ein Pedelec nutzen
  • die ihre Verkehrskenntnisse auffrischen möchten
  • und/ oder im Straßenverkehr sich einfach sicherer fühlen möchten
  • und natürlich auch alle "normalen Radfahrer"

Geplanter Seminarablauf

  • etwa 20 Teilnehmer/innen
  • Beginn 10:00 Uhr

Theorie (Sitzungsraum des Kreishauses Borken):

  • Fahrradtechnik: Kennenlernen der unterschiedlichen Antriebskonzepte, Fahreigenschaften, Schiebehilfe, Anfahrhilfe, Nutzung von Fahrradkörben, Lichtanlage, Bremsen – ca. 30 min.
  • rechtliche Informationen: Versicherungspflicht, Helmpflicht, Radwegebenutzung – ca. 15 min.
  • typische Konfliktsituationen im Straßenverkehr – ca. 30 min.

Praxis im Schonraum (Parkplatz des Kreishauses Borken), ggfls. im Verkehrsraum (ca. 1:45 h)

  • Fahrübungen – Beispiele: Anfahren, Abbiegen, Wenden, starkes Abbremsen, Zielbremsen und Absteigen, konzentriertes Langsamfahren, Gleichgewicht halten, Balancefahren, Abstand halten
  • im Verkehrsraum (die TN sind mit ihren Pedelecs bereits vertraut)
    • Durchfahren einer Kreisverkehrsanlage
    • Verhalten am Zebrastreifen
    • direktes/indirektes Linksabbiegen
    • Vermeiden von Konflikten mit Fußgängern

Vorgehen und Umsetzung

Auf der Grundlage dieses Konzeptes fanden mittlerweile  Praxisschulungen in Borken, Reken, Gronau-Epe, Gescher, Vreden, Ahaus-Ottenstein, Heek, Heiden  und Bocholt statt.

Im  Arbeitskreis Seniorenarbeit (Kreis Borken) wurde am 26.02.2014 durch den Fachbereich Verkehr ein Erfahrungsbericht vorgetragen, der von den VertreterInnen der Institutionen (DRK, Caritas etc.) mit großem Interesse entgegengenommen wurde.

Anlässlich der Fahrradmesse "Radtrends" am 11./12.04.2015 in Bocholt wurde für das Angebot geworben.

Die Kreisverkehrswacht Borken informierte auf Veranstaltungen am 29.10.2014 in Essen (Seniorentagung), am 12.10.2014 in Rhede (Klumpensonntag), am 18.04.2015 in Dülmen (aktivTag 50+)  über das Angebot.

Präventionsziel ist die Reduzierung der Unfälle unter Beteiligung älterer Pedelec-NutzerInnen. Eine konkrete Kennzahl wurde jedoch nicht festgelegt – jeder schwere Unfall, der durch das Angebot vermieden werden kann, rechtfertigt den Aufwand.

Ergebnisse und Erreichtes

Das "Netzwerk Verkehrssicheres NRW" (ab 2015 "Zukunftsnetz Mobilität NRW)  wurde auf diese  Aktivitäten aufmerksam und verfolgte sodann das Ziel, die landesweite Umsetzung zu fördern. Die Akteure aus dem Kreis Borken wurden eingebunden und die erste Schulung nach dem überarbeiteten Konzept wurde am 29.09.2014 in Mettingen (Kreis Steinfurt) durchgeführt.

Nach dem Netzwerk-Konzept wurden im Jahr 2015 in Heiden,  Dülmen und Rhede Schulungen durchgeführt. Eine weitere Schulung ist in Bocholt am 14. Okt. 2015 und in Rhede (aufgrund der großen Nachfrage) am 7.11.2015 vorgesehen.

Die Rückmeldungen aus dem Kreise der Teilnehmer sind durchweg positiv. Äußerungen wie "es hat sich gelohnt", "ich habe viel Neues gelernt" oder "jetzt fühle ich mich doch sicherer" sind immer wieder zu hören.

Im Jahr 2014 verunglückten 2 Pedelec-FahrerInnen (71 und 75 Jahre alt) tödlich – im Jahr 2015 bisher kein tödlicher Pedelec-Unfall. Diese Entwicklung allein dem Projekt zuzuschreiben, wäre anmaßend. Die Projektpartner haben aber einen kleinen Beitrag für sichere Mobilität im Alter geleistet.

C Fragen zum Wettbewerbsbeitrag

C 1 Fragen zur gesamtkommunalen Einbindung des Wettbewerbsbeitrags

C 10 Gibt es zur Gesundheitsförderung und Prävention bei älteren Menschen in Ihrer Kommune eine schriftliche Gesamtkonzeption?: 
ja
nein
C 11 Ist Ihr Wettbewerbsbeitrag in diese Gesamtkonzeption eingebunden?: 
ja
nein
C 12 Hat sich der (Ober-)Bürgermeister bzw. Landrat öffentlich für Ihren Wettbewerbsbeitrag eingesetzt?: 
ja
nein

C 2 Fragen zur Konzeption und Ausrichtung des Wettbewerbsbeitrags

C 20 Gibt es zu Ihrem Wettbewerbsbeitrag ein schriftliches Konzept? : 
ja (bitte als Anlage beifügen)
nein
C 21 Sind die Präventionsziele Ihres Wettbewerbsbeitrags detailliert festgelegt?: 
ja
nein
C 22 Wurde vor der Zielfestlegung eine Ausgangs- und Bedarfsanalyse erstellt?: 
ja
nein
C 23 An welche Gruppen richtet sich Ihr Wettbewerbsbeitrag?: 
junge Alte (55-Jährige bis 65-Jährige)
ältere Menschen (über 65-Jährige bis 80-Jährige)
hochbetagte Menschen (über 80-Jährige)
gesundheitlich/mobilitäts-eingeschränkte ältere Menschen
pflegebedürftige ältere Menschen
aktive und mobilitätsstarke ältere Menschen
ältere Migranten/Migrantinnen
sozial benachteiligte ältere Menschen
Pflegende (Angehörige)
Multiplikatoren
Weitere
C 24 Welche Maßnahmen zur Bewegungs- und Mobilitätsförderung von älteren Menschen stehen in Ihrem Beitrag im Mittelpunkt?: 
kommunale Konzepte zur Bewegung- und Mobilitätsförderung bei älteren Menschen
Maßnahmen und Angebote zur Erreichung alltagsbezogener Bewegungs- und Mobilitätsförderung bei älteren Menschen
Bewegungsräume/Bewegungsparcours im Quartier, in Parks und Grünanlagen
barrierefreie und bewegungsförderliche Gestaltung des öffentlichen Raums
wohnortnahe Infrastrukturen
(Weiter)Entwicklung und Ausbau des öffentlichen Personennahverkehrs
(Weiter)Entwicklung und Ausbau von Mobilitätshilfediensten
Stärkung der Gesundheits- und Bewegungskompetenz sowie des Wissens um die gesundheitliche Bedeutung körperlicher Aktivität bei älteren Menschen
Unterstützung von Akteuren in der Kommune bei der Planung und Durchführung von Maßnahmen zur Bewegungs- und Mobilitätsförderung bei älteren Menschen
Weitere
C 25 Verfolgt Ihr Wettbewerbsbeitrag einen generationenübergreifenden Ansatz?: 
ja
nein
C 26 Ist Ihr Wettbewerbsbeitrag geschlechtsspezifisch/geschlechtersensibel ausgerichtet?: 
ja
nein
C 27 Ist Ihr Wettbewerbsbeitrag auf Beteiligung, Engagement und Selbsthilfe älterer Menschen ausgerichtet?: 
ja
nein
C 28 Welche Strategie der Bewegungs- und Mobilitätsförderung bei älteren Menschen verfolgt Ihr Wettbewerbsbeitrag?: 
Verhaltensprävention
Verhältnisprävention
Verhaltens- und Verhältnisprävention
C 29 An welche Settings und Einrichtungen knüpft Ihr Wettbewerbsbeitrag an?: 
Senioreneinrichtungen/-freizeitstätten
Altenheime
Reha-Einrichtungen
Ambulante Pflegedienste
Sportvereine
Bildungseinrichtungen (Schule, VHS u.a.)
Nachbarschaftshäuser/Stadtteilzentren
Quartiere
Weitere
C 29a Wenn "Weitere"... Welche?: 
Seniorengemeinschaften (z.B. Kolping)

C 3 Fragen zur Umsetzung des Wettbewerbsbeitrags

C 30 Welche Akteure aus Kommunalpolitik und Kommunalverwaltung beteiligen sich wesentlich an der Umsetzung Ihres Beitrags?: 
Gemeinde-, Stadt- bzw. Kreisrat
Bürgermeister bzw. Landrat
Gesundheitsamt
Sozialamt
Sportamt
Stadtplanungsamt
Grünflächenamt
Seniorenbeauftragte
Gleichstellungsbeauftragte
Weitere
C 31 Welche verwaltungsexternen Akteure beteiligen sich wesentlich an der Umsetzung Ihres Wettbewerbsbeitrags?: 
Ärzte
Apotheken
Krankenversicherungen
Krankenhäuser
Altenheime/Pflegeheime
Reha-Einrichtungen
ambulante Pflegedienste
Seniorenberatungsstellen
Seniorenfreizeitstätten
Sportvereine
Bildungseinrichtungen (Schule, VHS u.a.)
Stadtteilzentren/Nachbarschaftshäuser
Quartiersmanagement
Wohlfahrtsverbände
Kirchen
Migrantenorganisationen
Selbsthilfeeinrichtungen
Lokale Medien
Sponsoren
Stiftungen
Weitere
C 31a Wenn "Weitere"... Welche?: 
Polizei; Verkehrswacht; Kreissportbund
C 32 Gibt es schriftliche und verbindliche Vereinbarungen zur Vernetzung und Kooperation der Akteure?: 
ja
nein
C 33 Welche Laufzeit hat Ihr Wettbewerbsbeitrag?: 
bis zu zwei Jahre
mehr als zwei Jahre (aber befristet)
Dauerangebot
C 34 Wie lange ist die Finanzierung des Wettbewerbsbeitrags gesichert?: 
offen
bis zu zwei Jahre
dauerhaft
C 35 Wird der Wettbewerbsbeitrag in seiner Qualität und Zielerreichung überprüft und bewertet bzw. evaluiert?: 
ja
geplant
nein
C 35a Wenn ja: 
Selbstevaluation
Fremdevaluation
C 36 Werden im Rahmen der Umsetzung Ihres Beitrags von anderen entwickelte Projekte und Maßnahmen übernommen und eingesetzt?: 
ja
nein
C 37 Sind umgekehrt im Rahmen Ihres Beitrags entwickelte Projekte und Maßnahmen andernorts übernommen und eingesetzt worden?: 
ja
nein
C 37a Wenn ja, welche?: 
Netzwerk Verkehrssicheres NRW

D Einzelprojekte

Einzelprojekts Nr. 1

D 11 Welche Laufzeit hat das Projekt?: 
bis zu zwei Jahre
mehr als zwei Jahre (aber befristet)
Dauerangebot
D 12 Wie lange ist die Finanzierung des Projektes gesichert?: 
offen
bis zu zwei Jahre
dauerhaft
D 13 Wie wird das Projekt finanziert?: 
kommunale Mittel
Landesmittel
Bundesmittel
europäische Mittel
Mittel von Krankenversicherungen
Stiftungsmittel
Sponsorengelder
Spenden
Weitere
D 14 Wird das Projekt in seiner Qualität und Zielerreichung überprüft und bewertet bzw. evaluiert?: 
ja
geplant
nein
D 14a Wenn ja: 
Selbstevaluation
Fremdevaluation

Einzelprojekts Nr. 2

D 21 Welche Laufzeit hat das Projekt?: 
bis zu zwei Jahre
mehr als zwei Jahre (aber befristet)
Dauerangebot
D 22 Wie lange ist die Finanzierung des Projektes gesichert?: 
offen
bis zu zwei Jahre
dauerhaft
D 23 Wie wird das Projekt finanziert?: 
kommunale Mittel
Landesmittel
Bundesmittel
europäische Mittel
Mittel von Krankenversicherungen
Stiftungsmittel
Sponsorengelder
Spenden
Weitere
D 24 Wird das Projekt in seiner Qualität und Zielerreichung überprüft und bewertet bzw. evaluiert?: 
ja
geplant
nein
D 24a Wenn ja: 
Selbstevaluation
Fremdevaluation

Einzelprojekts Nr. 3

D 31 Welche Laufzeit hat das Projekt?: 
bis zu zwei Jahre
mehr als zwei Jahre (aber befristet)
Dauerangebot
D 32 Wie lange ist die Finanzierung des Projektes gesichert?: 
offen
bis zu zwei Jahre
dauerhaft
D 33 Wie wird das Projekt finanziert?: 
kommunale Mittel
Landesmittel
Bundesmittel
europäische Mittel
Mittel von Krankenversicherungen
Stiftungsmittel
Sponsorengelder
Spenden
Weitere
D 34 Wird das Projekt in seiner Qualität und Zielerreichung überprüft und bewertet bzw. evaluiert?: 
ja
geplant
nein
D 34a Wenn ja: 
Selbstevaluation
Fremdevaluation

E Anlagen