Gemeinde Morsbach (Oberbergischer Kreis)

A Angaben zur Kommune

Name der Stadt, der Gemeinde, des Landkreises
Gemeinde Morsbach (Oberbergischer Kreis)
Typ
kreisangehörig
Bundesland
Nordrhein-Westfalen
Einreichende Dienststelle
Gemeinde Morsbach
Name des Ansprechpartners
Christiane Schuh
Funktion des Ansprechpartners
Sozialamt
Straße/Postfach
Bahnhofstr. 2 oder Postfach 1153
Postleitzahl
51597
Ort
Morsbach
Telefon des Ansprechpartners
+49 2294 699-352
Telefax des Ansprechpartners
+49 2294 699-187
E-Mail des Ansprechpartners
Internetadresse der Kommune

B Beschreibung des Wettbewerbsbeitrags

Titel des Wettbewerbsbeitrags

Morsbach in Bewegung

Kurzfassung des Wettbewerbsbeitrags

Da der demografische Wandel auch in Morsbach spürbar ist, hat die Gemeinde Morsbach zusammen mit anderen Partnern und Akteuren beschlossen etwas für diese wachsende Altersgruppe zu tun. Gerade im Alter fällt es immer schwerer, sich mit anderen zu treffen und aktives Mitglied der Gesellschaft zu sein. Durch spezielle Treffpunkte für ältere Menschen, soll es diesen erleichtert werden wieder einen Weg ins aktive Leben zu finden. Sei es durch die tatsächliche Ebnung der Wege auf Kopfsteinpflaster, die bewegungsfördernden Sportgeräte im Kurpark oder den Treffpunkt Sonnenschein. Da der Treffpunkt besonders ältere Menschen anspricht, werden die Hemmungen sich in größeren Gesellschaften aufzuhalten reduziert. Man bekommt so die Gelegenheit sich über Gesprächsthemen und Sorgen die evtl. besonders ab einer gewissen Altersgrenze aktuell sind, austauschen. Ältere Menschen bekommen so einen Anstoß wieder vor die Tür zu gehen, sich zu bewegen und fit zu halten, sowohl körperlich, als auch geistig. Denn immerhin handelt es sich gerade aufgrund ihrer Lebenserfahrung um unverzichtbare Mitglieder unserer Gesellschaft.

Beschreibung des Wettbewerbsbeitrags

Die Altersstruktur der Gemeinde Morsbach war und ist, wie in den beiliegenden Anlagen über die Altersstruktur zu sehen ist, ebenfalls stark durch den demografischen Wandel geprägt. Die Zahl der über 50-jährigen ist in den letzten Jahren immer stärker angestiegen, während die Zahl der unter 50-jährigen stark abgenommen hat.

Da sich zudem im Ortskern von Morsbach, in unmittelbarere Nähe des Kurparks, auch Residenzen des Betreuten Wohnens niedergelassen haben, wurde das Thema für die Gemeinde immer bedeutender. Auch durch Gruppen und Vereine wie „Aktiv 50+“ und die Volksbank Oberberg, die werben mit dem Slogan „Jung bleiben beim Älter werden“, sowie die ehrenamtlichen Weitblick-Mitglieder die den Treffpunkt Sonnenschein anbieten, wurde das Thema des aktiven älter Werdens aufgegriffen. Durch die starke Beteiligung mehrerer Akteure war es so möglich, einige Projekte in der Gemeinde ins Leben zu rufen. Gefördert werden sollte die Erhaltung und Sicherung der Selbstständigkeit im Alter, sowie die Einbindung in eine Gemeinschaft. Da Selbstständigkeit vor allem selbstständige Einkäufe beinhaltet, wurden die Gehwege im Ortskern für gehbehinderte Menschen mit oder ohne Rollatoren ausgebaut. Durch glattes Pflaster wird so die Überquerung erleichtert, sodass auch kleinere Einkäufe zu Fuß oder Spaziergänge für körperlich eingeschränkte Menschen ermöglicht werden.

Der Kurpark der Gemeinde ist ein beliebtes Ziel für ältere Menschen. Hier kann man ebenfalls spazieren gehen, sich in einem Kräutergarten bedienen, auf Bänken ausruhen und die schöne Anlage auf sich einwirken lassen, Boule spielen, Minigolfen und nicht zuletzt die Sportgeräte benutzen, die sich auch hervorragend für Senioren eignen. Aktiv sein und bleiben wird einem hier einfach gemacht, da spielerisch die Bewegungsfähigkeit sowie der Muskelaufbau trainiert wird. Die passenden Geräte wurden nach ausführlichen Beratungen und langem Abwägen ausgesucht und angeschafft. Die Volksbank, sowie der Heimatverein ließen es sich nicht nehmen, auch in finanzieller Hinsicht die Gemeinde bei der Umsetzung zu unterstützen.

Das Äquivalent zur körperlichen Betätigung, bildet die Förderung der geistigen Fitness in Treffpunkt Sonnenschein. Auch hier versucht man mit kleinen Rätseln und Quizspielen, sowie dem üblichen Gesprächsaustausch Senioren auch im Kopf nicht einrosten zu lassen. Ein passendes Motto des Treffpunkts lautet dazu: Wer rastet, der rostet.

Zielgruppen für diese Projekte und Maßnahmen sind generell Senioren, wobei auch jüngere Menschen und Kinder im Rahmen eines Generationenaustauschs immer herzlich willkommen sind.

Das Bewegungsangebot im Kurpark wird von älteren Mitbürgern, aber auch von Angehörigen aller Altersgruppen rege genutzt. Auch die baulichen Veränderungen im Ortskern zur Herstellung der Barrierefreiheit erfüllen ihren Zweck. So gab es doch einige persönliche, positive Rückmeldungen, gerade von älteren Menschen oder Menschen mit Behinderung. Das Café Sonnenschein erfreut sich großer Beliebtheit und wird jetzt schon seit einigen Jahren mit wachsendem Erfolg angeboten.

Als Fazit kann man festhalten, dass man den durchgeführten Projekt das Ziel erreicht hat, den älteren Mitbürgern das aktive Älterwerden zu erleichtern. Die Teilhabe, die Gemeinschaft und Spaß am und im Alter konnten damit verbessert werden.

C Fragen zum Wettbewerbsbeitrag

C 1 Fragen zur gesamtkommunalen Einbindung des Wettbewerbsbeitrags

C 10 Gibt es zur Gesundheitsförderung und Prävention bei älteren Menschen in Ihrer Kommune eine schriftliche Gesamtkonzeption?: 
ja
nein
C 11 Ist Ihr Wettbewerbsbeitrag in diese Gesamtkonzeption eingebunden?: 
ja
nein
C 12 Hat sich der (Ober-)Bürgermeister bzw. Landrat öffentlich für Ihren Wettbewerbsbeitrag eingesetzt?: 
ja
nein

C 2 Fragen zur Konzeption und Ausrichtung des Wettbewerbsbeitrags

C 20 Gibt es zu Ihrem Wettbewerbsbeitrag ein schriftliches Konzept? : 
ja (bitte als Anlage beifügen)
nein
C 21 Sind die Präventionsziele Ihres Wettbewerbsbeitrags detailliert festgelegt?: 
ja
nein
C 22 Wurde vor der Zielfestlegung eine Ausgangs- und Bedarfsanalyse erstellt?: 
ja
nein
C 23 An welche Gruppen richtet sich Ihr Wettbewerbsbeitrag?: 
junge Alte (55-Jährige bis 65-Jährige)
ältere Menschen (über 65-Jährige bis 80-Jährige)
hochbetagte Menschen (über 80-Jährige)
gesundheitlich/mobilitäts-eingeschränkte ältere Menschen
pflegebedürftige ältere Menschen
aktive und mobilitätsstarke ältere Menschen
ältere Migranten/Migrantinnen
sozial benachteiligte ältere Menschen
Pflegende (Angehörige)
Multiplikatoren
Weitere
C 24 Welche Maßnahmen zur Bewegungs- und Mobilitätsförderung von älteren Menschen stehen in Ihrem Beitrag im Mittelpunkt?: 
kommunale Konzepte zur Bewegung- und Mobilitätsförderung bei älteren Menschen
Maßnahmen und Angebote zur Erreichung alltagsbezogener Bewegungs- und Mobilitätsförderung bei älteren Menschen
Bewegungsräume/Bewegungsparcours im Quartier, in Parks und Grünanlagen
barrierefreie und bewegungsförderliche Gestaltung des öffentlichen Raums
wohnortnahe Infrastrukturen
(Weiter)Entwicklung und Ausbau des öffentlichen Personennahverkehrs
(Weiter)Entwicklung und Ausbau von Mobilitätshilfediensten
Stärkung der Gesundheits- und Bewegungskompetenz sowie des Wissens um die gesundheitliche Bedeutung körperlicher Aktivität bei älteren Menschen
Unterstützung von Akteuren in der Kommune bei der Planung und Durchführung von Maßnahmen zur Bewegungs- und Mobilitätsförderung bei älteren Menschen
Weitere
C 25 Verfolgt Ihr Wettbewerbsbeitrag einen generationenübergreifenden Ansatz?: 
ja
nein
C 26 Ist Ihr Wettbewerbsbeitrag geschlechtsspezifisch/geschlechtersensibel ausgerichtet?: 
ja
nein
C 27 Ist Ihr Wettbewerbsbeitrag auf Beteiligung, Engagement und Selbsthilfe älterer Menschen ausgerichtet?: 
ja
nein
C 28 Welche Strategie der Bewegungs- und Mobilitätsförderung bei älteren Menschen verfolgt Ihr Wettbewerbsbeitrag?: 
Verhaltensprävention
Verhältnisprävention
Verhaltens- und Verhältnisprävention
C 29 An welche Settings und Einrichtungen knüpft Ihr Wettbewerbsbeitrag an?: 
Senioreneinrichtungen/-freizeitstätten
Altenheime
Reha-Einrichtungen
Ambulante Pflegedienste
Sportvereine
Bildungseinrichtungen (Schule, VHS u.a.)
Nachbarschaftshäuser/Stadtteilzentren
Quartiere
Weitere

C 3 Fragen zur Umsetzung des Wettbewerbsbeitrags

C 30 Welche Akteure aus Kommunalpolitik und Kommunalverwaltung beteiligen sich wesentlich an der Umsetzung Ihres Beitrags?: 
Gemeinde-, Stadt- bzw. Kreisrat
Bürgermeister bzw. Landrat
Gesundheitsamt
Sozialamt
Sportamt
Stadtplanungsamt
Grünflächenamt
Seniorenbeauftragte
Gleichstellungsbeauftragte
Weitere
C 31 Welche verwaltungsexternen Akteure beteiligen sich wesentlich an der Umsetzung Ihres Wettbewerbsbeitrags?: 
Ärzte
Apotheken
Krankenversicherungen
Krankenhäuser
Altenheime/Pflegeheime
Reha-Einrichtungen
ambulante Pflegedienste
Seniorenberatungsstellen
Seniorenfreizeitstätten
Sportvereine
Bildungseinrichtungen (Schule, VHS u.a.)
Stadtteilzentren/Nachbarschaftshäuser
Quartiersmanagement
Wohlfahrtsverbände
Kirchen
Migrantenorganisationen
Selbsthilfeeinrichtungen
Lokale Medien
Sponsoren
Stiftungen
Weitere
C 31a Wenn "Weitere"... Welche?: 
Weitblick
C 32 Gibt es schriftliche und verbindliche Vereinbarungen zur Vernetzung und Kooperation der Akteure?: 
ja
nein
C 33 Welche Laufzeit hat Ihr Wettbewerbsbeitrag?: 
bis zu zwei Jahre
mehr als zwei Jahre (aber befristet)
Dauerangebot
C 34 Wie lange ist die Finanzierung des Wettbewerbsbeitrags gesichert?: 
offen
bis zu zwei Jahre
dauerhaft
C 35 Wird der Wettbewerbsbeitrag in seiner Qualität und Zielerreichung überprüft und bewertet bzw. evaluiert?: 
ja
geplant
nein
C 35a Wenn ja: 
Selbstevaluation
Fremdevaluation
C 36 Werden im Rahmen der Umsetzung Ihres Beitrags von anderen entwickelte Projekte und Maßnahmen übernommen und eingesetzt?: 
ja
nein
C 37 Sind umgekehrt im Rahmen Ihres Beitrags entwickelte Projekte und Maßnahmen andernorts übernommen und eingesetzt worden?: 
ja
nein
C 37a Wenn ja, welche?: 
nicht bekannt

D Einzelprojekte

Einzelprojekts Nr. 1

D 10 Titel des Einzelprojekts Nr. 1: 
Treffpunkt "Sonnenschein"
D 11 Welche Laufzeit hat das Projekt?: 
bis zu zwei Jahre
mehr als zwei Jahre (aber befristet)
Dauerangebot
D 12 Wie lange ist die Finanzierung des Projektes gesichert?: 
offen
bis zu zwei Jahre
dauerhaft
D 13 Wie wird das Projekt finanziert?: 
kommunale Mittel
Landesmittel
Bundesmittel
europäische Mittel
Mittel von Krankenversicherungen
Stiftungsmittel
Sponsorengelder
Spenden
Weitere
D 14 Wird das Projekt in seiner Qualität und Zielerreichung überprüft und bewertet bzw. evaluiert?: 
ja
geplant
nein
D 14a Wenn ja: 
Selbstevaluation
Fremdevaluation
D 15 Kurzbeschreibung des Projektes auf maximal einer DIN A 4 – Seite : 

Der beliebte Treffpunkt Sonnenschein besteht seit 5 Jahren.

Alter schützt vor Vergnügen nicht… so oder so ähnlich könnte ein Motto des Café-Sonnenschein lauten.

Das ehrenamtliche Projekt hat sich zum Ziel gemacht, sowohl älteren als auch jüngeren Mitbürgern in Morsbach sowie den Bewohnerinnen und Bewohnern der Wohnanlage Reinery einen schönen Tag zu bereiten. Immer donnerstags, gibt es nicht nur Kaffee und selbstgebackene Kuchen, sondern auch Spaß und Unterhaltung. Abwechslungsreich und interessant für Jedermann finden hier jeweils von 15 bis 17 Uhr unterschiedliche Angebote statt.

13 ehrenamtliche MitarbeiterInnen mit viel Engagement und Spaß an der Sache, sorgen für eine bunte Programmmischung, um den Gästen ein wenig Kurzweil zu bieten. Neben Spielen, Singen, Bingo und Musik gibt es auch literarische Angebote: Vorträge aller Art, Lesungen, Fahrten mit dem Bürgerbus durch schöne Ziele in der Gemeinde , Ausflüge in ein Wald-Café, Gedächtnistraining und vieles mehr runden das Programm ab. Dieser Zeitvertreib soll alle interessierten Morsbacher und Morsbacherinnen ansprechen, nicht nur einen kleinen Kreis.

Damit dieses Angebot weiter ausgebaut werden kann, ist die Unterstützung von ehrenamtlichen Helfern und Helferinnen natürlich unumgänglich. In unserer Schnelllebigen Zeit ist gerade die unentgeltliche Hilfe so wichtig geworden. Es werden Zeit und eigene Fähigkeiten investiert um andere Menschen aus Ihrem grauen Alltag herauszuholen und eine sonnige Auszeit zu ermöglichen. Aktiv werden und bleiben, das schafft Lebensfreude und Kontakte, verstärkt Beziehungen und schweißt Freunde zusammen. Ganz getreu dem Motto: Wer rastet, der rostet und lässt sich damit eine Menge im Leben entgehen.

Einzelprojekts Nr. 2

D 20 Titel des Einzelprojekts Nr. 2: 

Sportgeräte im Kurpark Morsbach

D 21 Welche Laufzeit hat das Projekt?: 
bis zu zwei Jahre
mehr als zwei Jahre (aber befristet)
Dauerangebot
D 22 Wie lange ist die Finanzierung des Projektes gesichert?: 
offen
bis zu zwei Jahre
dauerhaft
D 23 Wie wird das Projekt finanziert?: 
kommunale Mittel
Landesmittel
Bundesmittel
europäische Mittel
Mittel von Krankenversicherungen
Stiftungsmittel
Sponsorengelder
Spenden
Weitere
D 24 Wird das Projekt in seiner Qualität und Zielerreichung überprüft und bewertet bzw. evaluiert?: 
ja
geplant
nein
D 24a Wenn ja: 
Selbstevaluation
Fremdevaluation
D 25 Kurzbeschreibung des Projektes auf maximal einer DIN A 4 – Seite : 

Körperliche Fitness ist genau wie die geistige Fitness, die im Treffpunkt Sonnenschein trainiert wird ein wichtiges Thema. Im Kurpark der Gemeinde Morsbach kann man aus diesem Grund seit dem Frühjahr 2014 auch Bewegungsparcours für SeniorInnen finden. Dort stehen 3 Trimm-Dich-Geräte der Firma Saysu, welche zu einfachen Übungen einladen, die die Beweglichkeit erhalten sollen, beim Aufbau der Muskulatur helfen und zudem die Kondition und Koordination fördern.

Die Geräte werden aktiv genutzt und sind ein beliebtes Ziel im Kurpark der Gemeinde Morsbach.

Einzelprojekts Nr. 3

D 30 Titel des Einzelprojekts Nr. 3: 
Barrierefreier Ortskern
D 31 Welche Laufzeit hat das Projekt?: 
bis zu zwei Jahre
mehr als zwei Jahre (aber befristet)
Dauerangebot
D 32 Wie lange ist die Finanzierung des Projektes gesichert?: 
offen
bis zu zwei Jahre
dauerhaft
D 33 Wie wird das Projekt finanziert?: 
kommunale Mittel
Landesmittel
Bundesmittel
europäische Mittel
Mittel von Krankenversicherungen
Stiftungsmittel
Sponsorengelder
Spenden
Weitere
D 34 Wird das Projekt in seiner Qualität und Zielerreichung überprüft und bewertet bzw. evaluiert?: 
ja
geplant
nein
D 34a Wenn ja: 
Selbstevaluation
Fremdevaluation
D 35 Kurzbeschreibung des Projektes auf maximal einer DIN A 4 – Seite : 

Das vorhandene unebene Natursteinpflaster wurde auf Straßen begleitenden Gehwegen als auch auf Plätzen gegen glattes Kunststeinpflaster ausgetauscht. (Gehwegbreite ca. 1,50 m)

E Anlagen