Gemeinde Legden

A Angaben zur Kommune

Name der Stadt, der Gemeinde, des Landkreises
Gemeinde Legden
Typ
kreisangehörig
Bundesland
Nordrhein-Westfalen
Einreichende Dienststelle
Gemeinde Legden
Name des Ansprechpartners
Annika Lacour
Funktion des Ansprechpartners
Projektkoordinatorin
Straße/Postfach
Amtshausstr. 1
Postleitzahl
48739
Ort
Legden
Telefon des Ansprechpartners
+49 2566 910-246
Telefax des Ansprechpartners
+49 2566 910-222
E-Mail des Ansprechpartners
Internetadresse der Kommune

B Beschreibung des Wettbewerbsbeitrags

Titel des Wettbewerbsbeitrags

ZukunfsDORF Legden mit den Projektbausteinen "Gesund älter werden" und "Teilhabe am Leben"

Kurzfassung des Wettbewerbsbeitrags

In Legden wurde erkannt, dass die Bewältigung des demographischen Wandels eine Herausforderung ist, welche zur erfolgreichen Bewältigung frühzeitig angepackt werden muss und zum Wohle aller Generationen gemeistert werden kann.

Für viele Themen über die verschiedenen Lebensbereiche hinweg müssen im Zuge des demographischen Wandels Lösungen gefunden werden, die die Lebensqualität auch im Alter erhalten. Alle Menschen, unabhängig von Alter oder Handicaps, sollen in Legden so lange wie möglich ein selbstbestimmtes Leben in den eigenen vier Wänden führen können. Wo das Alter oder andere Einschränkungen Tribute fordern, soll im Dorf Hilfe, Begleitung und Unterstützung bereit stehen, um diese gemeinsam zu bewältigen. Ganzheitliches Denken und Nachhaltigkeit stehen bei diesem Projekt im Fokus.

Durch den Fokus auf Prävention, Früherkennung und Förderung des Erhalts der Selbstständigkeit und Selbstbestimmheit wird nicht nur die Lebensqualität jedes Einzelnen erhöht, sondern auch die der Dorfgemeinschaft. Das gemeinsame Ziel: Als ZukunftsDORF zum Modell für das lebenswerte Altern im ländlichen Raum und das Leben und Lernen über Generationen werden.

Beschreibung des Wettbewerbsbeitrags

Die Gemeinde Legden mit rund 7.000 Einwohnern befindet sich im Westmünsterland (Kreis Borken) und besteht aus den Ortsteilen Legden und Asbeck. Unter dem Motto "ZukunftsLAND" sucht das westliche Münsterland im Rahmen der Regionale 2016 gemeinsam neue Wege in die Zukunft. Bis zum Jahr 2016 sollen strukturwirksame Projekte und modellhafte Lösungen für die kommenden Herausforderungen des ländlich geprägten Raumes entwickelt und umgesetzt werden.

In Deutschland werden die Menschen – statistisch gesehen – immer älter. Eine steigende Lebenserwartung ist für jeden einzelnen erfreulich. Für die Gesellschaft insgesamt bedeutet sie: Der Anteil älterer Menschen an der Bevölkerung wird immer größer; der Anteil der jüngeren Menschen geht zurück. Der Bedarf an altengerechten Angeboten wächst damit stark. Für Themen wie ärztliche Versorgung, Pflege, Mobilität, barrierefreies Wohnen und Einkaufen, Teilhabe am sozialen Leben müssen und vielem mehr müssen Lösungen gefunden werden, die die Lebensqualität im Alter erhalten, ein selbstbestimmtes Leben und ein gesundes älter werden in den eigenen vier Wänden, im bekannten Wohnumfeld, ermöglichen.

Die Gemeinde Legden ist im Vergleich zu anderen strukturähnlichen Landgemeinden und auch im Vergleich zum Durchschnitt in Nordrhein-Westfalen eine junge Gemeinde: die prozentualen Anteile der Bevölkerungsgruppen im Alter von unter 6 bis 25 Jahre sind alle vergleichsweise höher und die prozentualen Anteile der Bevölkerung über 50 Jahre vergleichsweise niedriger, wie den Daten der IT.NRW, Landesdatenbank, mit Stand vom 17.07.2012 zu entnehmen ist (IT.NRW 2012). Aber auch in der Gemeinde Legden werden sich die Strukturen der Gesellschaft wandeln und damit einhergehend auch die Ansprüche und Bedürfnisse der Bürgerinnen und Bürger. Die Projektidee des ZukunftsDORFes geht davon aus, dass diese Herausforderungen zum Wohle aller Generationen gemeistert werden können. Die Gemeinde Legden setzt sich jetzt schon mit diesen Veränderungen auseinander und handelt zukunftsweisend.

Die Gemeinde Legden hat ihre Projektidee in Form einer Projektskizze als einer der ersten Projektträger in die Regionale 2016 eingebracht. Im Herbst 2010 hat der Lenkungsausschuss der Regionale 2016 die Projektidee in das mehrstufige Qualifizierungsverfahren aufgenommen. Im Jahr 2012 wurde die Projektidee in den B-Status aufgenommen. Die Gemeinde hat seitdem weiter mit Unterstützung der Regionale Agentur an der Projektidee gearbeitet und sie zur Entscheidung für den A-Stempel, der höchsten Qualifizierungsstufe der Regionale 2016, eingebracht. Mit der positiven Entscheidung des Lenkungsausschuss am 19. November 2014 ist die Projektidee "ZukunftsDORF Legden" inzwischen offiziell ein Regionale 2016-Projekt. Das Projekt wird seit der Entstehung der Projektidee von der Regionale Agentur und einer eigenen Lenkungsgruppe begleitet. In der Lenkungsgruppe wird die strategische Planung des Gesamtprojektes erarbeitet, Meilensteine und Ziele vereinbart und die Geschehnisse im Rahmen des Projektes reflektiert und evaluiert.

Der Grundgedanke ist dabei: Was für Ältere notwendig ist, kommt allen zugute. Wenn der öffentliche Raum barrierefrei zugänglich ist, wenn ärztliche, pharmazeutische und pflegerische Versorgung auf Dauer gesichert sind und wenn Waren des täglichen Bedarfes im Ort erhältlich bleiben, sind das Pluspunkte für alle Altersstufen. Medizin, Pharmazie und Pflege sind außerdem wichtige Wirtschaftsfaktoren, die für einen Standort wie Legden große Bedeutung entwickeln können.

Der Projektansatz ist ganzheitlich und inklusiv. Es werden alle Themenbereiche des Lebens berücksichtigt und alle Menschen in den Blick genommen. Eine Vielzahl an Maßnahmen soll in Legden verwirklicht werden und es so zum ZukunftsDORF machen. Dies ist kein einmaliger Akt, sondern der Anstoß zu einem Prozess, der sich stetig fortsetzen wird. Bürgerinnen und Bürger von Legden, private Unternehmen, Vereine und kommunale Verantwortliche tragen ihn und erfüllen ihn von Beginn an mit Leben. Die Vision des "ZukunftsDORF Legden" wird als Querschnittsaufgabe nicht nur von der Gemeindeverwaltung, sondern auch von den beteiligten haupt- und ehrenamtlichen Akteuren, gelebt.

Für vieles, was in Legden Wirklichkeit werden soll, gibt es noch keine Vorbilder. Deshalb versteht sich Legden als "Zukunftslabor". Mit vielen Projektbausteinen in vier unterschiedlichsten Themenbereichen - Versorgung, Service & Betreuung, Mobilität, Leben& Lernen - wird der Versuch unternommen den Veränderungen der Gesellschaft im Zuge des demographischen Wandels zu begegnen und eine gute nachhaltige Entwicklung zu erzielen, welche auch Modell für andere Regionen sein kann. Welche Methoden, Strategien oder Arbeitsweisen sich dafür am besten eignen wird hier getestet - der Prozess ist offen und mit Blick auf Inhalte und Strategien flexibel. Es ist ein wichtiges Anliegen die Erfahrungen und Ergebnisse über Legden hinaus weiterzugeben. Bereits jetzt waren zahlreiche Besuchergruppen aus Vereinen, Politik und Gemeindeverwaltung und aus der Region und darüber hinaus in Legden zu Gast, um sich das Projekt vorstellen zu lassen.

Auftakt zum Projekt waren zahlreiche Workshops mit unterschiedlichen haupt- und ehrenamtlichen Akteuren sowie eine schriftliche Befragung aller Bürgerinnen und Bürger der Gemeinde Legden, die 41 Jahre und älter waren. Diese Befragung wurde im Rahmen einer Diplomarbeit entwickelt und durchgeführt und behandelte Themen wie die aktuelle Wohnsituation der Befragten, die Wünsche und Vorstellungen der zukünftigen Wohnsituation im Alter, Einschätzung und Wünsche zum Wohnumfeld sowie persönliche Daten. Der Rücklauf war mit 32,2% erstaunlich hoch. Das zentrale Ergebnis der Befragung war vor allem der Wunsch der Legdener Bürgerinnen und Bürger  zuhause, in den eigenen vier Wänden und im gewohnten Wohnumfeld, selbstständig leben und dort alt werden. So entstand das Projekt, welches mit den unterschiedlichsten Maßnahmen eben die Voraussetzungen hierfür schaffen möchte.

Im bisherigen Projektverlauf wurden vielfältige Vereine, Initiativen, Partner und Unterstützer sowie Experten unterschiedlicher Fachrichtungen einbezogen und beteiligt. Auch zum jetzigen Zeitpunkt sind zahlreiche Vereine und ehrenamtliche Akteure aus Legden involviert und setzen die Projektbausteine tatkräftig mit um. Die Umsetzung der einzelnen Projektbausteine erfolgt jeweils durch unterschiedliche haupt- und ehrenamtliche Akteure und mit unterschiedlichen Partnern. Die Koordination und Steuerung des Gesamtprojektes "ZukunftsDORF Legden" liegt nach wie vor bei der Gemeindeverwaltung. Seit Oktober 2013 ist eine Projektkoordinatorin in Vollzeit bei der Gemeinde Legden angestellt, um die Durchführung des Projektes zu begleiten und zu koordinieren. Die Projektkoordination ist Ansprechpartnerin für das Projekt und die beteiligten Akteure. Durch sie werden insbesondere auch die beteiligten Ehrenamtlichen unterstützt und begleitet.

Das Handlungsfeld Versorgung besteht aus den Kernbausteinen "Gesund älter werden" und "Teilhabe am Leben" sowie dem Baustein "Telemedizin". Die handelnden Akteure dieser Projektbausteine haben es sich zur Aufgabe gemacht, qualitativ hochwertige medizinische Versorgung im Ort zu sichern und eine Teilhabe am gesellschaftlichen Leben trotz Einschränkungen zu ermöglichen. Dabei wird ein besonderes Augenmerk auf die Prävention und Führerkennung von altersabhängigen Erkrankungen wie Demenz gelegt. Die professionsübergreifende Bündelung und Vernetzung von Haus- und Fachärzten sowie Therapeuten und ambulanten Pflegediensten und eine Kooperation auf Augenhöhe spielt dabei eine große und sehr wichtige Rolle. In diesem Schwerpunktthema einer zukunftsfähigen Gesundheitsversorgung ist schon  vieles entwickelt und erreicht worden. Daher sind die Projektbausteine "Gesund älter werden" und "Teilhabe am Leben" auch unter Abschnitt D näher beschrieben.

Zur Sicherung der ersten Ergebnisse aus diesem Handlungsfeld wurde auch eine Ausgaben der transfaer - Zeitschrift für Arbeit, Bildung, Gesundheit und Lebensqualität unter dem Titel "Teilhabe am Leben im Quartier - Zukunftskonzept Demenzfreundliche Kommune" sowie eine Ausgabe unter dem Titel "Patientenorientierte Versorgung durch professionsübergreifende Zusammenarbeit" erstellt. Im April 2015 hat zudem eine Fachtagung zum Thema "Zukunftsmodell professionsübergreifende Zusammenarbeit" in Legden stattgefunden. Ziel war es die Ergebnisse aus den Projekten vorzustellen, aber auch deutlich zu machen, dass professionsübergreifende Zusammenarbeit auf Augenhöhe unabdingbar ist und einen Mehrwert für die verschiedenen Professionen und die Patienten bedeutet. Die Fachtagung wurde vom Ministerium für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter des Landes NRW unterstützt und Gesundheitsministerin Barbara Steffens nahm selbst an der Veranstaltung teil. Im Rahmen der Podiumsdiskussion sagte sie, dass "Legden (..) als positives Beispiel durchs Land getragen." wird. Inzwischen besteht nicht nur eine enge und gute Zusammenarbeit mit dem MGEPA, sondern auch eine NRW-weite Vernetzung mit vielen Partnern, mit denen stetiger Austausch und ein enger Dialog geführt wird. Unter diesen Partner sind zum Beispiel die Kassenärztliche Vereinigung Westf.-Lippe, die Ärztekammer Westf.-Lippe, der Klinikverbund Westmünsterland, die Caritas Pflege und Gesundheit Gronau – Ahaus, das Gesundheitszentrum Westmünsterland, die Hausarzt-Praxis Münsterland, der Kreis Unna, der Runde Tisch Demenz des Kreises Borken, die Landesinitiative Demenz-Service NRW, das Demenz-Service-Zentrum Region Münster, das Landeszentrum Gesundheit NRW und die Roessingh Research and Development, Enschede.

Das Handlungsfeld "Service & Betreuung" befasst sich vor allem mit dem Thema der Innentwicklung. Mit den Projektbausteinen "Innen leben – neue Qualitäten entwickeln" und "Neue Wohnformen – Bauen im Bestand" sollen Impulse zur Stärkung der Dorfmitte gesetzt werden. Vor dem Hintergrund des demographischen Wandels gilt es die Dorfmitte durch neuen barrierefreien Wohnraum im Ortskern zu stärken und die Bestandsquartiere zu qualifizieren. In der Dorfmitte sollen sich die Funktionen bündeln, um so ein attraktiver Einzelhandels-, Nahversorgungs- und Wohnstandort mit kurzen Wegen zu sein. Eine erste Maßnahme als Auftakt war die Schaffung einer "Musterwohnung" im Ortskern Legden. Die rund 50 Quadratmeter große Wohnung im Erdgeschoss wurde durch die Initiative lokaler Unternehmen ausgestattet und möbliert. Dem Bau voraus ging eine lange Vorbereitungszeit, in der sich die beteiligten Akteure mit Experten ausgetauscht haben und sich so viel Wissen zum Thema angeeignet haben. Den Besuchern der Musterwohnung wurden dieses gesammelte Wissen zum Thema Barrierefreiheit und den Möglichkeiten der Wohnraumanpassung von geschulten ehrenamtlichen Gästeführern anschaulich zugänglich gemacht: an einem ganz konkreten Objekt wurde demonstriert wie barrierefreies Wohnen aussehen könnte. Inzwischen sind weitere Neubauprojekte durch private Investoren im Ortskern entstanden und weitere sind in der Planung.

Mit Hilfe der Maßnahmen im Handlungsfelds "Mobilität" möchte die Gemeinde Legden den Menschen ermöglichen, sich frei in der Gemeinde bewegen zu können, um so am Dorfleben teilzuhaben. Vor allem mit der Umgestaltung des öffentlichen Raums im Ortskern von Legden soll mit dem Projektbaustein "Barrierefreier Ortskern" soll das Erreichen der Versorgungseinrichtungen dort erleichtert werden. Im Rahmen einer Planungswerkstatt wurden die ersten Entwürfe erarbeitet und werden nun zur Umsetzung vorbereitet.  Darüber hinaus sollen mit dem Projektbaustein "Nahmobilität" zukunftsfähige Mobilitätsformen in Legden entwickelt werden, um insbesondere auch den Menschen, die den Ortskern nicht fußläufig erreichen können entsprechende Angebote zu bieten. Hier wird zurzeit intensiv mit dem örtlichen Bürgerbusverein und dem Regionalverkehr Münsterland GmbH an einem modellhaften Angebot gearbeitet, welches im kommenden Jahr n die Erprobung gehen soll.

Durch das Handlungsfeld "Leben & Lernen" soll in der Gemeinde ein generationenübergreifendes Gemeinschaftsgefühl entstehen. Dabei sollen sich dann nicht nur ältere Bürgerinnen und Bürger einbringen, sondern auch die jüngeren Generationen sollen einbezogen werden. Durch die Maßnahmen in diesem Handlungsfeld soll ein entspanntes, aufmerksames und nachhaltiges Miteinander der Bürgerinnen und Bürger in Legden entstehen. Mit dem "Dahliengarten" ist im Zentrum Legdens auf rund 4.500 Quadratmetern ein neuer Kristallationspunkt und Treffpunkt für Jung und Alt entstanden. Mitten im Ortskern von Legden wurde ein bisher brachliegendes Grundstück in einen integrativen Begegnungsgarten für alle Generationen umgewandelt und ist seit Frühjahr dieses Jahres öffentlich nutzbar. In einer Vielzahl von Workshops mit unterschiedlichsten Akteuren aus Gemeindeverwaltung, Politik und mit vielen hauptamtlichen und ehrenamtlichen Vertretern aus den Bereichen Kirche, Bildung, Kultur, Gesundheit und Soziales sowie mit Studierenden und Experten wurde das Konzept gemeinsam erarbeitet. Der Dahliengarten ist bereits nach den ersten Monaten ein lebendiges Zentrum in Legden mit einer Vielzahl von Aktivitäten: von privatem Picknick über von Vereinen organisierte Spiele- und Bewegungsnachmittage bis hin zu gemeinsamer Pflege der Dahlienbeete findet hier bereits eine Vielzahl von generationsübergreifenden Aktivitäten statt. Auch die Reha-Sportgruppen es naheliegenden Gesundheitszentrums haben die Rasenflächen im Dahliengarten bei guten Wetter bereits genutzt und es wurden gezielt Balanciergeräte für Jung und Alt installiert. Die weiteren Projektbausteine in diesem Handlungsfeld "Wissen weitergeben", "Integration älterer Menschen mit Handicap" und "Der Friedhof, Ort der Erinnerung und Begegnung" tragen ebenfalls mit unterschiedlichen Maßnahmen und Aktionen, auch mit Unterstützung der örtlichen Volkshochschule, zur Gemeinschaftsbildung und Integration aller Bürger und Bürgerinnen bei.

Die Darstellung der verschiedenen Initiativen und Ansätze zeigt bereits deutlich, wie sich die verschiedenen Projektbausteine und deren Maßnahmen mosaikartig zu einem Gesamtkonzept zusammenfügen: zu der Version eines Dorfes, das seinen Bürgern ein Leben und ein Älter werden im Quartier, in der gewohnten Nachbarschaft, ermöglicht und die Gemeinschaft des dörflichen Sozialraums stärkt. Das dieser ganzheitliche Projektansatz innovativ für eine Gemeinde im ländlichen Raum ist zeigen auch die Bewertung unabhängiger Expertenjurys: Im Februar 2014 wurde das Projekt von NRW Innenminister Ralf Jäger als Preisträger im vierten Ideenwettbewerb der NRW.BANK ausgezeichnet und im September 2014 folgte die Auszeichnung als "Ausgezeichneter Ort" im bundesweiten Innovationswettbewerb "Ausgezeichnete Orte im Land der Ideen" 2014.

Auch wenn schon viele Maßnahmen angestoßen und umgesetzt wurde, so ist der Prozess zum "ZukunftsDORF Legden" noch lange nicht abgeschlossen. Um diese Vision zu verwirklichen, muss ein Bewusstseinswandel bei den Bürgerinnen und Bürgern erfolgen, ein aktives bewegtes und gesundes Leben bis ins hohe Alter zu führen. Präventive Maßnahmen altersbedingter und chronischer Erkrankungen sollen vor Ort implementiert werden. Dieser Prozess benötigt viel Zeit und fortwährende Maßnahmen zur Sensibilisierung, Aufklärung und vor allem auch Aktivierung der Menschen. Erste Schritte sind auch hier bereits getan, doch es besteht weiterer Handlungsbedarf. Dazu sollen die Bewegungs- und Trainingsangebote im öffentlichen Raum ausgeweitet werden. Ein erster Kristallisationsort wurde mit dem Dahliengarten bereits geschaffen, nun sollen weitere Aktivitäts-Routen folgen. Angestrebt ist begleitend die Umsetzung eines "Schaufensters" mit multimedialen Angeboten, die nicht nur informieren und sensibilisieren, sondern vor allem auch zu gemeinsamer Aktivität und Bewegung anregen. Dazu soll ein Lern-, Trainings- und Coaching Angebot vor allem für ältere Menschen und deren Familienangehörige entwickelt werden. Mit Hilfe des Preisgeldes könnte dieses umfangreiche "Schaufenster" noch um weitere Bausteine ergänzt werden, die die Inhalte einer noch größeren Zielgruppe zugänglich machen würden, wie zum Beispiel durch regionsübergreifende Kampagnen und Angebote.

C Fragen zum Wettbewerbsbeitrag

C 1 Fragen zur gesamtkommunalen Einbindung des Wettbewerbsbeitrags

C 10 Gibt es zur Gesundheitsförderung und Prävention bei älteren Menschen in Ihrer Kommune eine schriftliche Gesamtkonzeption?: 
ja
nein
C 11 Ist Ihr Wettbewerbsbeitrag in diese Gesamtkonzeption eingebunden?: 
ja
nein
C 12 Hat sich der (Ober-)Bürgermeister bzw. Landrat öffentlich für Ihren Wettbewerbsbeitrag eingesetzt?: 
ja
nein

C 2 Fragen zur Konzeption und Ausrichtung des Wettbewerbsbeitrags

C 20 Gibt es zu Ihrem Wettbewerbsbeitrag ein schriftliches Konzept? : 
ja (bitte als Anlage beifügen)
nein
C 21 Sind die Präventionsziele Ihres Wettbewerbsbeitrags detailliert festgelegt?: 
ja
nein
C 22 Wurde vor der Zielfestlegung eine Ausgangs- und Bedarfsanalyse erstellt?: 
ja
nein
C 23 An welche Gruppen richtet sich Ihr Wettbewerbsbeitrag?: 
junge Alte (55-Jährige bis 65-Jährige)
ältere Menschen (über 65-Jährige bis 80-Jährige)
hochbetagte Menschen (über 80-Jährige)
gesundheitlich/mobilitäts-eingeschränkte ältere Menschen
pflegebedürftige ältere Menschen
aktive und mobilitätsstarke ältere Menschen
ältere Migranten/Migrantinnen
sozial benachteiligte ältere Menschen
Pflegende (Angehörige)
Multiplikatoren
Weitere
C 23a Wenn "Weitere"... Welche?: 
Alle Bürgerinnen und Bürger der Gemeinde Legden
C 24 Welche Maßnahmen zur Bewegungs- und Mobilitätsförderung von älteren Menschen stehen in Ihrem Beitrag im Mittelpunkt?: 
kommunale Konzepte zur Bewegung- und Mobilitätsförderung bei älteren Menschen
Maßnahmen und Angebote zur Erreichung alltagsbezogener Bewegungs- und Mobilitätsförderung bei älteren Menschen
Bewegungsräume/Bewegungsparcours im Quartier, in Parks und Grünanlagen
barrierefreie und bewegungsförderliche Gestaltung des öffentlichen Raums
wohnortnahe Infrastrukturen
(Weiter)Entwicklung und Ausbau des öffentlichen Personennahverkehrs
(Weiter)Entwicklung und Ausbau von Mobilitätshilfediensten
Stärkung der Gesundheits- und Bewegungskompetenz sowie des Wissens um die gesundheitliche Bedeutung körperlicher Aktivität bei älteren Menschen
Unterstützung von Akteuren in der Kommune bei der Planung und Durchführung von Maßnahmen zur Bewegungs- und Mobilitätsförderung bei älteren Menschen
Weitere
C 25 Verfolgt Ihr Wettbewerbsbeitrag einen generationenübergreifenden Ansatz?: 
ja
nein
C 26 Ist Ihr Wettbewerbsbeitrag geschlechtsspezifisch/geschlechtersensibel ausgerichtet?: 
ja
nein
C 27 Ist Ihr Wettbewerbsbeitrag auf Beteiligung, Engagement und Selbsthilfe älterer Menschen ausgerichtet?: 
ja
nein
C 28 Welche Strategie der Bewegungs- und Mobilitätsförderung bei älteren Menschen verfolgt Ihr Wettbewerbsbeitrag?: 
Verhaltensprävention
Verhältnisprävention
Verhaltens- und Verhältnisprävention
C 29 An welche Settings und Einrichtungen knüpft Ihr Wettbewerbsbeitrag an?: 
Senioreneinrichtungen/-freizeitstätten
Altenheime
Reha-Einrichtungen
Ambulante Pflegedienste
Sportvereine
Bildungseinrichtungen (Schule, VHS u.a.)
Nachbarschaftshäuser/Stadtteilzentren
Quartiere
Weitere
C 29a Wenn "Weitere"... Welche?: 
Es werden auch Anbieter von Versorgung/Pflege und Therapie eingebunden, aber auch eine Vielzahl von Vereinen (nicht nur der Sportverein, sondern auch die Heimatvereine, soziale Vereine usw.) sowie Kirche und deren Einrichtungen (wie z.B. Büchereien) und auch Kinder- und Jugendeinrichtungen (Kindergärten, Schule, Jugendhaus).

C 3 Fragen zur Umsetzung des Wettbewerbsbeitrags

C 30 Welche Akteure aus Kommunalpolitik und Kommunalverwaltung beteiligen sich wesentlich an der Umsetzung Ihres Beitrags?: 
Gemeinde-, Stadt- bzw. Kreisrat
Bürgermeister bzw. Landrat
Gesundheitsamt
Sozialamt
Sportamt
Stadtplanungsamt
Grünflächenamt
Seniorenbeauftragte
Gleichstellungsbeauftragte
Weitere
C 30a Wenn "Weitere"... Welche?: 
Für den Wettbewerbsbeitrag wurde eine Projektkoordinatorin in Vollzeit angestellt, die sich ausschließlich um die Koordination und Vernetzung innerhalb der Kommunalverwaltung (Projekt ist eine Querschnittsaufgabe der Gemeindeverwaltung) und auch außerhalb kümmert.
C 31 Welche verwaltungsexternen Akteure beteiligen sich wesentlich an der Umsetzung Ihres Wettbewerbsbeitrags?: 
Ärzte
Apotheken
Krankenversicherungen
Krankenhäuser
Altenheime/Pflegeheime
Reha-Einrichtungen
ambulante Pflegedienste
Seniorenberatungsstellen
Seniorenfreizeitstätten
Sportvereine
Bildungseinrichtungen (Schule, VHS u.a.)
Stadtteilzentren/Nachbarschaftshäuser
Quartiersmanagement
Wohlfahrtsverbände
Kirchen
Migrantenorganisationen
Selbsthilfeeinrichtungen
Lokale Medien
Sponsoren
Stiftungen
Weitere
C 31a Wenn "Weitere"... Welche?: 
Viele Vereine der Gemeinde Legden, insbesondere Blumenkorso Legden e.V., Heimatvereine, Bürgerbusverein Heek-Legden, Gemeinschaft Behinderter und ihrer Freunde Legden-Asbeck e. V., St. Franziskus Hospizbewegung e. V., Kolpingsfamilie Legden. Private Investoren, die in Zusammenarbeit mit der Gemeindeverwaltung barrierefreien Wohnraum im Ortskern schaffen.
C 32 Gibt es schriftliche und verbindliche Vereinbarungen zur Vernetzung und Kooperation der Akteure?: 
ja
nein
C 32a Wenn ja, welche?: 
LOIs zum Projekt „ZukunftsDORF Legden“, LOIs zum Kompetenznetzwerk Demenz, Kooperationsvereinbarung zum Netzwerk „Gemeinsam“
C 33 Welche Laufzeit hat Ihr Wettbewerbsbeitrag?: 
bis zu zwei Jahre
mehr als zwei Jahre (aber befristet)
Dauerangebot
C 34 Wie lange ist die Finanzierung des Wettbewerbsbeitrags gesichert?: 
offen
bis zu zwei Jahre
dauerhaft
C 35 Wird der Wettbewerbsbeitrag in seiner Qualität und Zielerreichung überprüft und bewertet bzw. evaluiert?: 
ja
geplant
nein
C 35a Wenn ja: 
Selbstevaluation
Fremdevaluation
C 36 Werden im Rahmen der Umsetzung Ihres Beitrags von anderen entwickelte Projekte und Maßnahmen übernommen und eingesetzt?: 
ja
nein
C 37 Sind umgekehrt im Rahmen Ihres Beitrags entwickelte Projekte und Maßnahmen andernorts übernommen und eingesetzt worden?: 
ja
nein

D Einzelprojekte

Einzelprojekts Nr. 1

D 10 Titel des Einzelprojekts Nr. 1: 
"Gesund älter werden"
D 11 Welche Laufzeit hat das Projekt?: 
bis zu zwei Jahre
mehr als zwei Jahre (aber befristet)
Dauerangebot
D 12 Wie lange ist die Finanzierung des Projektes gesichert?: 
offen
bis zu zwei Jahre
dauerhaft
D 13 Wie wird das Projekt finanziert?: 
kommunale Mittel
Landesmittel
Bundesmittel
europäische Mittel
Mittel von Krankenversicherungen
Stiftungsmittel
Sponsorengelder
Spenden
Weitere
D 13a Wenn "Weitere"... Welche?: 
Eigenmittel des Gesundheits- und Präventionszentrum Münsterland (gbr), der Gesundheitszentrum Westmünsterland GmbH und der Hausarzt-Praxis Münsterland; Bundesmittel
D 14 Wird das Projekt in seiner Qualität und Zielerreichung überprüft und bewertet bzw. evaluiert?: 
ja
geplant
nein
D 14a Wenn ja: 
Selbstevaluation
Fremdevaluation
D 15 Kurzbeschreibung des Projektes auf maximal einer DIN A 4 – Seite : 

In einer alternden Gesellschaft betrifft das Thema Demenz immer mehr Menschen, denn mit jedem Lebensjahr steigt die Wahrscheinlichkeit einer Erkrankung. Die Diagnose bedeutet für viele Menschen eine drastisch veränderte Lebenssituation. Ein besonderes Hemmnis ist die unzureichende, teils überhaupt nicht gegebene Vernetzung und Kooperation der handelnden bzw. verantwortlichen Akteure in diesem Bereich. Vor diesem Hintergrund beschäftigt sich der Projektbaustein "Gesund älter werden" besonders mit der praktischen Umsetzung aktueller medizinischer Erkenntnisse und entwickelt darüber hinaus Vernetzungskonzepte, die weiteren Akteure als Leitideen dienen können. Durch den Zusammenschluss von medizinischen Dienstleistenden, wurde  in Legden ein interdisziplinäres, kooperatives Zentrum zur ambulanten, wohnortnahen Versorgung der Patientinnen und Patienten errichtet. Ziel der Kooperation ist die Optimierung, Weiterentwicklung sowie das Zusammenrücken der vorhandenen ambulanten und stationären Strukturen. Ein wichtiger Baustein ist die fortlaufende Vertiefung und die kurzen Wege der interdisziplinären Zusammenarbeit. Damit reagieren wir auf den steigenden Bedarf der medizinischen Betreuung älterer Menschen bei sinkender ärztlicher Präsenz im ländlichen Raum. Die Arbeit des Kompetenznetzwerkes ist erst auf einen lokalen Raum begrenzt, wird aber so konzipiert, dass ein Transfer auf andere Regionen gesichert ist. Die Kooperation mit anderen in der Versorgung von Demenzerkrankten tätigen Instanzen ist gewollt und dient der Gesamtversorgung der Patienten.

Neben der ärztlichen Versorgung Erkrankter und deren Angehörigen liegt ein besonderer Fokus auf der Früherkennung und Prävention. Diese sollen den Betroffen wohnortnah und quartiersbezogen in einem bekannten Umfeld zur Verfügung gestellt werden. Bisher gibt es kaum praktikable Ansätze in der Früherkennung und Prävention der Demenz, obwohl eine früh einsetzende koordinierte multiprofessionelle Therapie den Krankheitsverlauf entscheidend verlangsamen kann. Hier gilt es das Bewusstsein der Menschen ab dem 40. Lebensjahr zu wecken für die Tatsache, dass sie etwas für sich tun können. Die Motivation und Sensibilisierung der Menschen zur Übernahme der Verantwortung für die eigene Gesundheit ist somit ebenfalls von zentraler Bedeutung und die Stärkung dieser ein wichtiger Baustein in der Netzwerkarbeit.

Das Kompetenznetzwerk wurde entsprechend der Richtlinie der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe zur Anerkennung von Praxisnetzen nach § 87b Absatz 4 SGB V aufgebaut, um so Vertragsabschlüsse mit den Krankenkassen und zu tätigen und damit die Nachhaltigkeit der Netzwerkarbeit zu sichern. Das Kompetenznetzwerk besteht zurzeit aus zehn interdisziplinären Netzwerkpartnern. Die Partner arbeiten multiprofessionelle zusammen, auf Augenhöhe und mit Achtung der gegenseitigen Kompetenzen. Die Grundprinzipien dieser Zusammenarbeit und der Arbeit im Netzwerk wurden auch im "Münsterländer Memorandum" verschriftlicht. Dieses gilt auch für die Zusammenarbeit mit dem Projektbaustein "Teilhabe am Leben" (nachfolgend beschrieben). Eine projektübergreifende "Kontaktstelle Demenz" als neutrale, trägerübergreifende Beratungsstelle wurde zum 01.05.2014 im Gesundheits- und Präventionszentrum Münsterland im Ortskern von Legden eingerichtet.

Einzelprojekts Nr. 2

D 20 Titel des Einzelprojekts Nr. 2: 

"Teilhabe am Leben"

D 21 Welche Laufzeit hat das Projekt?: 
bis zu zwei Jahre
mehr als zwei Jahre (aber befristet)
Dauerangebot
D 22 Wie lange ist die Finanzierung des Projektes gesichert?: 
offen
bis zu zwei Jahre
dauerhaft
D 23 Wie wird das Projekt finanziert?: 
kommunale Mittel
Landesmittel
Bundesmittel
europäische Mittel
Mittel von Krankenversicherungen
Stiftungsmittel
Sponsorengelder
Spenden
Weitere
D 23a Wenn "Weitere"... Welche?: 
Eigenmittel der Caritas Pflege und Gesundheit und des Zentrums für gesundes Arbeiten
D 24 Wird das Projekt in seiner Qualität und Zielerreichung überprüft und bewertet bzw. evaluiert?: 
ja
geplant
nein
D 24a Wenn ja: 
Selbstevaluation
Fremdevaluation
D 25 Kurzbeschreibung des Projektes auf maximal einer DIN A 4 – Seite : 

Teilhabe am Leben bedeutet für die Betroffenen und ihre Familien sie nicht auf ihre Erkrankung zu beschränken, sondern sie gleichberechtigt in Gemeinschaft und Gesellschaft einzubeziehen und ihnen frühzeitig Unterstützung anzubieten. Um dieser Herausforderung begegnen zu können und Teilhabe für die Betroffenen zu sichern, bedarf es einer Auseinandersetzung auf gesellschaftlicher Ebene. Die Umsetzung dieses Projektbausteins erfolgte in einer Projektpartnerschaft zwischen der Caritas Pflege & Gesundheit, der Gemeinde Legden, dem Zentrum für gesundes Arbeiten Münsterland GmbH und der gaus gmbh. Ziel ist es, Voraussetzungen für ein möglichst selbstbestimmtes Leben von Menschen mit Demenz und ihren Familien in Legden und Asbeck zu schaffen. Dieses Gesamtziel wird über drei zentrale Handlungsfelder im Projekt realisiert: "Demenz zum Thema machen", "Ideen entwickeln – Angebote schaffen" und "Leben mit Demenz gemeinsam gestalten". Im Rahmen von Informationsveranstaltungen und zielgruppenspezifischen Schulungen wurden konkrete Hilfestellungen und Basiswissen vermittelt. Gemeinsam wurden bestehende Angebote gesammelt und in einem Flyer veröffentlicht und auch erste Ideen für neue Angebote entwickelt und umgesetzt, u. a. in einer groß angelegten Sensibilisierungskampagne. Beteiligt wurden dabei Vereine, Mitarbeitern aus Versorgung, Pflege und Therapie, Freizeit- und Kultureinrichtungen, Einrichtungen der Kinder- und Jugendarbeit, Gemeindeverwaltung und weiteren mehr.

In einer Gemeinschaftsaktion haben die beiden Projektbausteine "Gesund älter werden" und "Teilhabe am Leben" eine gemeinsame Öffentlichkeitsarbeit unter dem Slogan "Gemeinsam" vereinbart, mit der die breite Bevölkerung hinsichtlich des Themas Demenz sensibilisiert wurde. Als Anschluss an die Laufzeit des Förderzeitraumes von "Teilhabe am Leben" wurde ein Netzwerk gegründet, welches eben auch diesen Titel "Gemeinsam" trägt. Dieses Netzwerk besteht aus Betroffenen, also Menschen mit Demenz und deren Angehörigen, hauptamtlichen Mitarbeitern aus Versorgung, Pflege und Therapie sowie ehrenamtlichen Bürgerinnen und Bürgern aus Legden und Asbeck und hat sich zur Aufgabe gemacht, Teilhabemöglichkeiten insbesondere für Menschen mit Demenz aber auch für Menschen mit anderen Einschränkungen zu schaffen. Das Netzwerk Gemeinsam wird fachlich durch das Demenz Servicezentrum für die Region Münster begleitet und unterstützt.

Einzelprojekts Nr. 3

D 31 Welche Laufzeit hat das Projekt?: 
bis zu zwei Jahre
mehr als zwei Jahre (aber befristet)
Dauerangebot
D 32 Wie lange ist die Finanzierung des Projektes gesichert?: 
offen
bis zu zwei Jahre
dauerhaft
D 33 Wie wird das Projekt finanziert?: 
kommunale Mittel
Landesmittel
Bundesmittel
europäische Mittel
Mittel von Krankenversicherungen
Stiftungsmittel
Sponsorengelder
Spenden
Weitere
D 34 Wird das Projekt in seiner Qualität und Zielerreichung überprüft und bewertet bzw. evaluiert?: 
ja
geplant
nein
D 34a Wenn ja: 
Selbstevaluation
Fremdevaluation

E Anlagen