Gemeinde Klein Nordende

A Angaben zur Kommune

Name der Stadt, der Gemeinde, des Landkreises
Gemeinde Klein Nordende
Typ
kreisangehörig
Bundesland
Schleswig-Holstein
Einreichende Dienststelle
Amt Elmshorn-Land
Name des Ansprechpartners
Uwe Sievers
Funktion des Ansprechpartners
Sachbearbeiter Bauverwaltung
Straße/Postfach
Lornsenstr. 52
Postleitzahl
25335
Ort
Elmshorn
Telefon des Ansprechpartners
+49 4121 2409-21
Telefax des Ansprechpartners
+49 4121 2409-44
E-Mail des Ansprechpartners
Internetadresse der Kommune

B Beschreibung des Wettbewerbsbeitrags

Titel des Wettbewerbsbeitrags

Erstellen einer Boule-Bahn

Kurzfassung des Wettbewerbsbeitrags

Die Gemeinde Klein Nordende plant, auf dem Flurstück 584 der Flur 8 eine Boule- Bahn zu errichten (siehe anliegenden Lageplan). Die reine Spielfläche der Boule- Bahn hat eine Länge von 15 m und eine Breite von 4 m. An der Seite zum REWE Markt und zur Dorfstraße hin soll ein ca. 2 m breiter Grünstreifen für Zuschauer und zum Verweilen eingeplant werden. Die Anlage hat damit eine Gesamtfläche von 6 m x 17 m, insgesamt 102 m2.

Ziel ist es, für die Senioren aber auch jüngeren Menschen einen Treffpunkt zu schaffen an dem Jung und Alt gemeinsam spielen und sich austauschen können. Die Senioren sollen so angeregt werden, zu einem Platz zu gehen und sich dort durch das Boule Spiel zu bewegen.

Beschreibung des Wettbewerbsbeitrags

Angeregt durch die Teilnahme an einer Veranstaltung der BAGSO (Bundesarbeitsgemeinschaft für Seniorenorganisationen) im Jahre 2014 zum Thema: "Im Alter IN FORM - Gesunde Lebensstile fördern" wurden in Klein Nordende Überlegungen angestellt, mit welchen Maßnahmen die Kommune ihre älteren Mitbürgerinnen und Mitbürgern zu aktiver Bewegung anregen kann. Klein Nordende hat bei einer Einwohnerzahl von 3.361 sind 912 Einwohner über 60 Jahre. In den nächsten Jahren ist der Anteil der über 60-Jährigen mit 50 - 60 Personen jährlich stark steigend (siehe anliegenden Lebensbaum).

Die Gemeinde ist ländlich geprägt. Es gibt überwiegend Ein- und Zweifamilienhäuser. Das Boule-Spiel ist besonders bei älteren Menschen sehr beliebt, wie wir aus zahlreichen Gesprächen, u.a. mit Boule- Spielern aus der Umgebung und Presseinformationen zusammengetragen haben. Hier führen wir besonders einen Vortrag vom Juni 2014 an: "Rolando Jecies für das Boulespiel bis ins hohe Alter". Im Rahmen der Veranstaltung "Ich bin dabei ... ", der Ehrenamtsinitiative des Landes Rheinland-
Pfalz war Roland Jecke im Juni 2014 in der Staatskanzlei in Mainz eingeladen. Vor Ministerpräsidentin Malu Dreyer und 150 geladenen Gästen aus Politik und Wirtschaft stellte er die Vorzüge des Boulespieles für ältere Menschen vor:

Die Bürger unserer Gesellschaft werden immer älter und sie brauchen u.a. auch geeignete Freizeitbeschäftigungen um mobil und gesund bis ins hohe Alter zu bleiben.

Boulespielen ist der ideale Sport für Seniorinnen und Senioren. Gerade im fortgeschrittenen Alter ist eine aktive Lebensgestaltung sinnvoll. Bewegung an der frischen Luft, Freude am Leben, Spiel und Spaß fördern das allgemeine Wohlbefinden. Auch bei eingeschränkter Gesundheit muss man auf Boule spielen nicht verzichten. Boule spielt man mit - und gegeneinander. Dabei werden soziale Unterschiede und Sprachbarrieren spielend überwunden. Boule spielen wird besonders von älteren Menschen bevorzugt, weil es so einfach zu spielen ist. Wer kann mit 70 oder 80 noch hinter dem Ball her rennen, rudern, turnen, laufen oder Tennis spielen - von Ausnahmen einmal abgesehen??? Natürlich gibt es noch einige Sportarten, die sich im Alter noch betreiben lassen - aber die meisten haben mehr Nachteile als Vorteile.

Lassen Sie mich die Vorteile des Boule spielen zusammenfassen:

  • Es ist sehr einfach zu verstehen und zu erlernen.
  • Es kann überall gespielt werden.
  • Es fördert das gesellige Beisammensein und die Lebensfreude.
  • Es wird keine besondere Kraft gebraucht sondern Schwung und Präzision.
  • Es hält Körper und Geist fit.
  • Es überwindet Sprach- und Statusbarrieren.
  • Es kann problemlos von 8 bis 88 miteinander und gegeneinander gespielt werden.
  • Es kann auch von behinderten Menschen - selbst mit Rollator oder Rollstuhl gespielt werden.
  • Es ist ohne spezielle Kleidung spielbar und äußerst kostengünstig zu betreiben.

In diesem Vortrag sind die positiven Aspekte für Boulespiel anschaulich zusammengefasst. Auf Anregung des Sozialausschusses der Gemeinde Klein Nordende wurde der Beschluss gefasst, eine Boulebahn zu bauen, um für die älteren Mitbürgerinnen und Mitbürger ein Angebot für aktive Freizeitgestaltung zu schaffen. Als Standort für die Boule-Bahn haben wir eine Fläche mitten im Ortskern gewählt. Sie liegt neben einem Einkaufsmarkt und einer Grünfläche. Bewusst haben wir diesen Treffpunkt in
das Dorfzentrum gelegt und nicht in einer Randlage des Ortes "versteckt". Dieser Platz ist von allen gut zu erreichen. Der Parkplatz des Einkaufsmarktes bietet Parkmöglichkeiten besonders am Wochenende sowie wochentags die Möglichkeit, sich mit Getränken und Essbaren zu versorgen oder das WC zu nutzen. Ebenso ist der Platz leicht mit dem Fahrrad oder zu Fuß zu erreichen.Auch für die benachbarte Tagespflegeeinrichtung besteht die Möglichkeit, diese Anlage zu nutzen.

"Das Leben" auf der Boule Bahn wird von vielen Menschen wahrgenommen und regt an, selbst einmal vorbeizukommen und das Boulespiel auszuprobieren. Neben einer festen Seniorengruppe bestehen bereits Kontakte zu anderen Boulegruppen, mit denen ein reger Austausch erfolgt bzw. gemeinsam gespielt wird. Über die reinen sportlichen Aktivitäten hinaus, bildet sich hier ein beliebter Treffpunkt,der auch soziale Kontakte untereinander, besonders genenationsübergreifend, fördert. Aktuell ist geplant, die in Klein Nordende lebenden Asylsuchenden und Flüchtlinge in diese Aktivitäten einzubinden und gerade mit den älteren Menschen in Kontakt zu bringen. Durch das gegenseitige zwanglose Kennenlernen besteht die Chance, Vorurteile und Berührungsängste abzubauen und Verständnis und Hilfsbereitschaft zu fördern.

C Fragen zum Wettbewerbsbeitrag

C 1 Fragen zur gesamtkommunalen Einbindung des Wettbewerbsbeitrags

C 10 Gibt es zur Gesundheitsförderung und Prävention bei älteren Menschen in Ihrer Kommune eine schriftliche Gesamtkonzeption?: 
ja
nein
C 11 Ist Ihr Wettbewerbsbeitrag in diese Gesamtkonzeption eingebunden?: 
ja
nein
C 12 Hat sich der (Ober-)Bürgermeister bzw. Landrat öffentlich für Ihren Wettbewerbsbeitrag eingesetzt?: 
ja
nein

C 2 Fragen zur Konzeption und Ausrichtung des Wettbewerbsbeitrags

C 20 Gibt es zu Ihrem Wettbewerbsbeitrag ein schriftliches Konzept? : 
ja (bitte als Anlage beifügen)
nein
C 21 Sind die Präventionsziele Ihres Wettbewerbsbeitrags detailliert festgelegt?: 
ja
nein
C 22 Wurde vor der Zielfestlegung eine Ausgangs- und Bedarfsanalyse erstellt?: 
ja
nein
C 23 An welche Gruppen richtet sich Ihr Wettbewerbsbeitrag?: 
junge Alte (55-Jährige bis 65-Jährige)
ältere Menschen (über 65-Jährige bis 80-Jährige)
hochbetagte Menschen (über 80-Jährige)
gesundheitlich/mobilitäts-eingeschränkte ältere Menschen
pflegebedürftige ältere Menschen
aktive und mobilitätsstarke ältere Menschen
ältere Migranten/Migrantinnen
sozial benachteiligte ältere Menschen
Pflegende (Angehörige)
Multiplikatoren
Weitere
C 24 Welche Maßnahmen zur Bewegungs- und Mobilitätsförderung von älteren Menschen stehen in Ihrem Beitrag im Mittelpunkt?: 
kommunale Konzepte zur Bewegung- und Mobilitätsförderung bei älteren Menschen
Maßnahmen und Angebote zur Erreichung alltagsbezogener Bewegungs- und Mobilitätsförderung bei älteren Menschen
Bewegungsräume/Bewegungsparcours im Quartier, in Parks und Grünanlagen
barrierefreie und bewegungsförderliche Gestaltung des öffentlichen Raums
wohnortnahe Infrastrukturen
(Weiter)Entwicklung und Ausbau des öffentlichen Personennahverkehrs
(Weiter)Entwicklung und Ausbau von Mobilitätshilfediensten
Stärkung der Gesundheits- und Bewegungskompetenz sowie des Wissens um die gesundheitliche Bedeutung körperlicher Aktivität bei älteren Menschen
Unterstützung von Akteuren in der Kommune bei der Planung und Durchführung von Maßnahmen zur Bewegungs- und Mobilitätsförderung bei älteren Menschen
Weitere
C 25 Verfolgt Ihr Wettbewerbsbeitrag einen generationenübergreifenden Ansatz?: 
ja
nein
C 26 Ist Ihr Wettbewerbsbeitrag geschlechtsspezifisch/geschlechtersensibel ausgerichtet?: 
ja
nein
C 27 Ist Ihr Wettbewerbsbeitrag auf Beteiligung, Engagement und Selbsthilfe älterer Menschen ausgerichtet?: 
ja
nein
C 28 Welche Strategie der Bewegungs- und Mobilitätsförderung bei älteren Menschen verfolgt Ihr Wettbewerbsbeitrag?: 
Verhaltensprävention
Verhältnisprävention
Verhaltens- und Verhältnisprävention
C 29 An welche Settings und Einrichtungen knüpft Ihr Wettbewerbsbeitrag an?: 
Senioreneinrichtungen/-freizeitstätten
Altenheime
Reha-Einrichtungen
Ambulante Pflegedienste
Sportvereine
Bildungseinrichtungen (Schule, VHS u.a.)
Nachbarschaftshäuser/Stadtteilzentren
Quartiere
Weitere

C 3 Fragen zur Umsetzung des Wettbewerbsbeitrags

C 30 Welche Akteure aus Kommunalpolitik und Kommunalverwaltung beteiligen sich wesentlich an der Umsetzung Ihres Beitrags?: 
Gemeinde-, Stadt- bzw. Kreisrat
Bürgermeister bzw. Landrat
Gesundheitsamt
Sozialamt
Sportamt
Stadtplanungsamt
Grünflächenamt
Seniorenbeauftragte
Gleichstellungsbeauftragte
Weitere
C 31 Welche verwaltungsexternen Akteure beteiligen sich wesentlich an der Umsetzung Ihres Wettbewerbsbeitrags?: 
Ärzte
Apotheken
Krankenversicherungen
Krankenhäuser
Altenheime/Pflegeheime
Reha-Einrichtungen
ambulante Pflegedienste
Seniorenberatungsstellen
Seniorenfreizeitstätten
Sportvereine
Bildungseinrichtungen (Schule, VHS u.a.)
Stadtteilzentren/Nachbarschaftshäuser
Quartiersmanagement
Wohlfahrtsverbände
Kirchen
Migrantenorganisationen
Selbsthilfeeinrichtungen
Lokale Medien
Sponsoren
Stiftungen
Weitere
C 31a Wenn "Weitere"... Welche?: 
keine Angabe
C 32 Gibt es schriftliche und verbindliche Vereinbarungen zur Vernetzung und Kooperation der Akteure?: 
ja
nein
C 33 Welche Laufzeit hat Ihr Wettbewerbsbeitrag?: 
bis zu zwei Jahre
mehr als zwei Jahre (aber befristet)
Dauerangebot
C 34 Wie lange ist die Finanzierung des Wettbewerbsbeitrags gesichert?: 
offen
bis zu zwei Jahre
dauerhaft
C 35 Wird der Wettbewerbsbeitrag in seiner Qualität und Zielerreichung überprüft und bewertet bzw. evaluiert?: 
ja
geplant
nein
C 35a Wenn ja: 
Selbstevaluation
Fremdevaluation
C 36 Werden im Rahmen der Umsetzung Ihres Beitrags von anderen entwickelte Projekte und Maßnahmen übernommen und eingesetzt?: 
ja
nein
C 37 Sind umgekehrt im Rahmen Ihres Beitrags entwickelte Projekte und Maßnahmen andernorts übernommen und eingesetzt worden?: 
ja
nein

D Einzelprojekte

Einzelprojekts Nr. 1

D 11 Welche Laufzeit hat das Projekt?: 
bis zu zwei Jahre
mehr als zwei Jahre (aber befristet)
Dauerangebot
D 12 Wie lange ist die Finanzierung des Projektes gesichert?: 
offen
bis zu zwei Jahre
dauerhaft
D 13 Wie wird das Projekt finanziert?: 
kommunale Mittel
Landesmittel
Bundesmittel
europäische Mittel
Mittel von Krankenversicherungen
Stiftungsmittel
Sponsorengelder
Spenden
Weitere
D 14 Wird das Projekt in seiner Qualität und Zielerreichung überprüft und bewertet bzw. evaluiert?: 
ja
geplant
nein
D 14a Wenn ja: 
Selbstevaluation
Fremdevaluation

Einzelprojekts Nr. 2

D 21 Welche Laufzeit hat das Projekt?: 
bis zu zwei Jahre
mehr als zwei Jahre (aber befristet)
Dauerangebot
D 22 Wie lange ist die Finanzierung des Projektes gesichert?: 
offen
bis zu zwei Jahre
dauerhaft
D 23 Wie wird das Projekt finanziert?: 
kommunale Mittel
Landesmittel
Bundesmittel
europäische Mittel
Mittel von Krankenversicherungen
Stiftungsmittel
Sponsorengelder
Spenden
Weitere
D 24 Wird das Projekt in seiner Qualität und Zielerreichung überprüft und bewertet bzw. evaluiert?: 
ja
geplant
nein
D 24a Wenn ja: 
Selbstevaluation
Fremdevaluation

Einzelprojekts Nr. 3

D 31 Welche Laufzeit hat das Projekt?: 
bis zu zwei Jahre
mehr als zwei Jahre (aber befristet)
Dauerangebot
D 32 Wie lange ist die Finanzierung des Projektes gesichert?: 
offen
bis zu zwei Jahre
dauerhaft
D 33 Wie wird das Projekt finanziert?: 
kommunale Mittel
Landesmittel
Bundesmittel
europäische Mittel
Mittel von Krankenversicherungen
Stiftungsmittel
Sponsorengelder
Spenden
Weitere
D 34 Wird das Projekt in seiner Qualität und Zielerreichung überprüft und bewertet bzw. evaluiert?: 
ja
geplant
nein
D 34a Wenn ja: 
Selbstevaluation
Fremdevaluation

E Anlagen

Dokumente