Gemeinde Hiddenhausen

A Angaben zur Kommune

Name der Stadt, der Gemeinde, des Landkreises
Gemeinde Hiddenhausen
Typ
kreisangehörig
Bundesland
Nordrhein-Westfalen
Einreichende Dienststelle
Amt für Soziales
Name des Ansprechpartners
Gisela Hering-Bejaoui
Funktion des Ansprechpartners
Amtsleiterin
Straße/Postfach
Rathausstr. 1
Postleitzahl
32120
Ort
Hiddenhausen
Telefon des Ansprechpartners
+49 5221 964-324
Telefax des Ansprechpartners
+49 5221 964-480
E-Mail des Ansprechpartners
Internetadresse der Kommune

B Beschreibung des Wettbewerbsbeitrags

Titel des Wettbewerbsbeitrags

Sport im Ort – zwei Jahrzehnte Gesundheitsprävention durch Breitensport

Kurzfassung des Wettbewerbsbeitrags

Die Gemeinde Hiddenhausen engagiert sich seit über zwei Jahrzehnten mit der  aktiven Förderung des Breitensports in der Gesundheitsprävention:

  • mit der Einrichtung der Stelle eines Gemeindesportlehrers, der seit 1991 die Sportangebote  der Vereine  in einem jährlich erscheinenden Sportprogramm  koordiniert und Angebote entwickelt,
  • indem sie frühzeitig auf demografische Veränderungen, d.h. eine älter werdende Bevölkerung  mit entsprechenden Informations- und Präventionsangeboten,  Seniorenkompass  etc.,  reagiert,
  • nicht nur extern sondern auch intern für  MitarbeiterInnen des Verwaltung und der Außenstellen mit dem Arbeitskreis Gesundheitsmanagement   und entsprechenden Angeboten,

und agiert dabei in allen Bereichen vernetzt und nachhaltig, d.h. Ämter und Institutionen übergreifend, kooperiert mit Vereinen und fördert bürgerschaftliche Initiativen.

Beschreibung des Wettbewerbsbeitrags

Die Gemeinde Hiddenhausen, eine kleine kreisangehörige Gemeinde in Ostwestfalen-Lippe/NRW, im Kreis Herford, mit knapp 20.000 EinwohnerInnen, engagiert sich seit über zwei Jahrzehnten in der Gesundheitsprävention und der aktiven Förderung des Breitensports. Im Zuge eines Generationenwechsels in der Verwaltung und einer Neustrukturierung der Aufgabenfelder wurde 1990 der Gemeindesportverband gegründet und u.a. 1991 ein Gemeindesportlehrer eingestellt, zur Koordination der Angebote der örtlichen Sportvereine und um  neue   gruppenspezifische Angebote zu entwickeln und Anbieter/Träger von Bewegungs- und Sportangeboten zu vernetzten. Ziel war es den rückläufigen Mitgliederzahlen in den Sportvereinen entgegenzuwirken, neue Impulse zu setzten, damit das Breitensportangebot zu erweitern und die Nutzung durch größere Bevölkerungsgruppen zu steigern.

Ebenfalls Anfang der 1990 ziger Jahre hat die Gemeinde die Erstellung eines Sozialplanes durch ein Institut an der Universität Bielefeld in Auftrag gegeben, um Auswirkungen der Veränderungen aufgrund des demografischen Wandels, d.h. des Altersaufbaus der Bevölkerung einschätzen zu können und bessere Planungsgrundlagen für die örtliche Sozial- und Infrastrukturpolitik zu erhalten. "Die Zunahme des Anteils und die Zahl der über siebzigjährigen sind die Fakten,… Auch in Hiddenhausen wird diese Generation in den nächsten beiden Jahrzehnten dramatisch zunehmen"; diese 1992 im Sozialplan formulierte Prognose ist fast punktgenau eingetroffen.

Der 2004 von der Gemeinde erstellte und in diesem Jahr aktualisierte Altersatlas bestätigt die Daten einer schrumpfenden und älter werdenden Einwohnerschaft.

'Gesund älter werden', das Motto des vorliegenden Wettbewerbs ist für den Hiddenhauser Gemeindesport und seine Netzwerkpartner schon lange Programm. Es gab und gibt neben den Angeboten für Kinder und Jugendliche, spezifische Angebote mit Altersangabe, z.B. 'Rückenfit ab 65 Jahre', überwiegend  aber Angebote, an alle Erwachsenen, die  zu 50 - 60% von Menschen ab 50 Jahren genutzt werden.

Das Gemeindesportprogramm, www.gemeindesportverband-hiddenhausen.de,  gibt es im nächsten Jahr 25 Jahre.

Eine Analyse des Breitensports in der Gemeinde Hiddenhausen vom Gemeindesportverband aus dem Jahr 1995 zeigte u.a. die quantitative und qualitative Entwicklung im Bereich 'Sport für ältere BürgerInnen' und 'Sport zur Gesundheitsprävention' seit 1991 auf. Danach ist das Angebot von 0 (1991) auf 3 Kurse (1994) für für ältere BürgerInnen gestiegen; und viele Präventionskurse werden von älteren TeilnehmerInnen besucht. Im Bereich Gesundheitsprävention hat sich das Angebot schon in den Anfangsjahren von 4 auf 14 Kurse von 1991-1994 erhöht. Es gibt die Kurse bis heute in allen Ortsteilen, also gut erreichbar auch für Menschen mit eingeschränkter Mobilität, siehe auch webside www.gemeindesportverband-hiddenhausen.de.

Von Beginn an haben der Gemeindesportverband und der Gemeindesportlehrer vernetzt gearbeitet, mit KooperationspartnerInnen aus der Verwaltung (z. B. Gleichstellungsstelle, Sportamt, Amt für Soziales etc.) und extern (Sportvereinen, Wohlfahrtsverbänden, Senioreneinrichtungen usw.): Wassergymnastik im Schwimmbad der Förderschule des Kirchenkreises, Rückenfit im Gymnastikraum des Jugendzentrums,  Golfkurs mit einem Golfclub in der Nachbarkommune.

Gemeinsam wurden und werden u.a. Jugend-, SeniorInnen- und Frauensporttage durchgeführt, als niederschwellige 'Schnuppersportangebote' in der Gemeinde und zur Vorstellung neuer Angebote. Im November 2014 hat der Gemeindesportverband zusammen mit dem Kreissportbund am Projekt des Landessportbundes 'Bewegt älter werden' teilgenommen.

Über die letzten zwanzig Jahre konnte die TeilnehmerInnenzahl bei den Angeboten von 140 in 1994 auf ca. 700 in 2014 gesteigert werden; im Bereich 50 plus von 80 TeilnehmerInnen auf über 400.

In Absprache mit Sportvereinen werden ÜbungsleiterInnenfortbildungen  angeboten, die Sportstätten in der Gemeinde in Stand gehalten bzw. entsprechend neuer Bedürfnisse und Erfordernisse ausbaut.

Parallel hat die Gleichstellungstelle und das Amt für Soziales seit  1993 den Kompass für SeniorInnen herausgegeben, eine Broschüre in der u.a. auf die  SeniorInnensportangebote der unterschiedlichen Träger hingewiesen wird und die seit einigen Jahren auf der webside der Gemeinde eingesehen und heruntergeladen werden kann. Die Broschüre ist im Mai 2015 in 4. Auflage und unter neuem Titel '60 plus' aktualisiert erschienen.

Ganz aktuell gibt es den Beschluss aller Kommunen im Kreis Herford zur Einführung eines Sozialtickets 2016, d.h. eines bezahlbaren öffentlichen Personennahverkehrs u.a. damit auch für den steigenden Anteil SeniorInnen, die über keinen eigenen PKW verfügen oder nicht mehr verfügen können. Besonders im ländlichen Raum  ist der Ausbau des ÖPNV und die Möglichkeit seiner Nutzung ein entscheidender Faktor für die direkte und indirekte Mobilität und soziale Teilhabe seiner EinwohnerInnen.  Eine langjährige Initiative der Gleichstellungsstelle und des Amtes für Soziales der Gemeinde Hiddenhausen im Verbund mit einer kreisweiten Arbeitsgruppe hat in der Kreispolitik  endlich Wirkung gezeigt.

Das örtliche Senioren- und Pflegeheim Haus Stephanus mit der angeschlossenen Wohnanlage für betreutes Wohnen bietet Reha- und Bewegungsangebote für BewohnerInnen und Interessierte aus der Gemeinde an.

Gemeinsam mit Projektpartnern aus der Nachbarkommune gibt es zudem spezielle Angebote für Demenzkranke und ihre Angehörigen.

Für die MitarbeiterInnen der Gemeindeverwaltung auch der Außenstellen, Schulen, Bauhof etc. entwickelt eine Arbeitsgruppe Gesundheitsmanagement in Kooperation mit den Krankenkassen seit 2006 Gesundheitspräventionsangebote, die während des Arbeitstages (in den Pausen) oder vor- und nach der Arbeit genutzt werden können; dazu spezielle Gesundheitstage im Rathaus zur Information der  MitarbeiterInnen vor Ort.

Die Gesundheitsförderung soll zu einer aktiven und nachhaltigen Lebensführung anregen und befähigen. Bei stetig steigenden Belastungen sollen die MitarbeiterInnen gesund, leistungsfähig und motiviert bleiben.

Die Gemeinde hat dafür schon mehrfach Auszeichnungen und Preise für neue Präventionsangebote erhalten.

C Fragen zum Wettbewerbsbeitrag

C 1 Fragen zur gesamtkommunalen Einbindung des Wettbewerbsbeitrags

C 10 Gibt es zur Gesundheitsförderung und Prävention bei älteren Menschen in Ihrer Kommune eine schriftliche Gesamtkonzeption?: 
ja
nein
C 11 Ist Ihr Wettbewerbsbeitrag in diese Gesamtkonzeption eingebunden?: 
ja
nein
C 12 Hat sich der (Ober-)Bürgermeister bzw. Landrat öffentlich für Ihren Wettbewerbsbeitrag eingesetzt?: 
ja
nein

C 2 Fragen zur Konzeption und Ausrichtung des Wettbewerbsbeitrags

C 20 Gibt es zu Ihrem Wettbewerbsbeitrag ein schriftliches Konzept? : 
ja (bitte als Anlage beifügen)
nein
C 21 Sind die Präventionsziele Ihres Wettbewerbsbeitrags detailliert festgelegt?: 
ja
nein
C 22 Wurde vor der Zielfestlegung eine Ausgangs- und Bedarfsanalyse erstellt?: 
ja
nein
C 23 An welche Gruppen richtet sich Ihr Wettbewerbsbeitrag?: 
junge Alte (55-Jährige bis 65-Jährige)
ältere Menschen (über 65-Jährige bis 80-Jährige)
hochbetagte Menschen (über 80-Jährige)
gesundheitlich/mobilitäts-eingeschränkte ältere Menschen
pflegebedürftige ältere Menschen
aktive und mobilitätsstarke ältere Menschen
ältere Migranten/Migrantinnen
sozial benachteiligte ältere Menschen
Pflegende (Angehörige)
Multiplikatoren
Weitere
C 24 Welche Maßnahmen zur Bewegungs- und Mobilitätsförderung von älteren Menschen stehen in Ihrem Beitrag im Mittelpunkt?: 
kommunale Konzepte zur Bewegung- und Mobilitätsförderung bei älteren Menschen
Maßnahmen und Angebote zur Erreichung alltagsbezogener Bewegungs- und Mobilitätsförderung bei älteren Menschen
Bewegungsräume/Bewegungsparcours im Quartier, in Parks und Grünanlagen
barrierefreie und bewegungsförderliche Gestaltung des öffentlichen Raums
wohnortnahe Infrastrukturen
(Weiter)Entwicklung und Ausbau des öffentlichen Personennahverkehrs
(Weiter)Entwicklung und Ausbau von Mobilitätshilfediensten
Stärkung der Gesundheits- und Bewegungskompetenz sowie des Wissens um die gesundheitliche Bedeutung körperlicher Aktivität bei älteren Menschen
Unterstützung von Akteuren in der Kommune bei der Planung und Durchführung von Maßnahmen zur Bewegungs- und Mobilitätsförderung bei älteren Menschen
Weitere
C 25 Verfolgt Ihr Wettbewerbsbeitrag einen generationenübergreifenden Ansatz?: 
ja
nein
C 26 Ist Ihr Wettbewerbsbeitrag geschlechtsspezifisch/geschlechtersensibel ausgerichtet?: 
ja
nein
C 27 Ist Ihr Wettbewerbsbeitrag auf Beteiligung, Engagement und Selbsthilfe älterer Menschen ausgerichtet?: 
ja
nein
C 28 Welche Strategie der Bewegungs- und Mobilitätsförderung bei älteren Menschen verfolgt Ihr Wettbewerbsbeitrag?: 
Verhaltensprävention
Verhältnisprävention
Verhaltens- und Verhältnisprävention
C 29 An welche Settings und Einrichtungen knüpft Ihr Wettbewerbsbeitrag an?: 
Senioreneinrichtungen/-freizeitstätten
Altenheime
Reha-Einrichtungen
Ambulante Pflegedienste
Sportvereine
Bildungseinrichtungen (Schule, VHS u.a.)
Nachbarschaftshäuser/Stadtteilzentren
Quartiere
Weitere
C 29a Wenn "Weitere"... Welche?: 
Gemeindesportverband

C 3 Fragen zur Umsetzung des Wettbewerbsbeitrags

C 30 Welche Akteure aus Kommunalpolitik und Kommunalverwaltung beteiligen sich wesentlich an der Umsetzung Ihres Beitrags?: 
Gemeinde-, Stadt- bzw. Kreisrat
Bürgermeister bzw. Landrat
Gesundheitsamt
Sozialamt
Sportamt
Stadtplanungsamt
Grünflächenamt
Seniorenbeauftragte
Gleichstellungsbeauftragte
Weitere
C 31 Welche verwaltungsexternen Akteure beteiligen sich wesentlich an der Umsetzung Ihres Wettbewerbsbeitrags?: 
Ärzte
Apotheken
Krankenversicherungen
Krankenhäuser
Altenheime/Pflegeheime
Reha-Einrichtungen
ambulante Pflegedienste
Seniorenberatungsstellen
Seniorenfreizeitstätten
Sportvereine
Bildungseinrichtungen (Schule, VHS u.a.)
Stadtteilzentren/Nachbarschaftshäuser
Quartiersmanagement
Wohlfahrtsverbände
Kirchen
Migrantenorganisationen
Selbsthilfeeinrichtungen
Lokale Medien
Sponsoren
Stiftungen
Weitere
C 32 Gibt es schriftliche und verbindliche Vereinbarungen zur Vernetzung und Kooperation der Akteure?: 
ja
nein
C 33 Welche Laufzeit hat Ihr Wettbewerbsbeitrag?: 
bis zu zwei Jahre
mehr als zwei Jahre (aber befristet)
Dauerangebot
C 34 Wie lange ist die Finanzierung des Wettbewerbsbeitrags gesichert?: 
offen
bis zu zwei Jahre
dauerhaft
C 35 Wird der Wettbewerbsbeitrag in seiner Qualität und Zielerreichung überprüft und bewertet bzw. evaluiert?: 
ja
geplant
nein
C 35a Wenn ja: 
Selbstevaluation
Fremdevaluation
C 36 Werden im Rahmen der Umsetzung Ihres Beitrags von anderen entwickelte Projekte und Maßnahmen übernommen und eingesetzt?: 
ja
nein
C 36a Wenn ja, welche?: 
Angebote der Kooperationspartner (Sportvereine, Kreissportbund, Senioreneinrichtungen)
C 37 Sind umgekehrt im Rahmen Ihres Beitrags entwickelte Projekte und Maßnahmen andernorts übernommen und eingesetzt worden?: 
ja
nein

D Einzelprojekte

Einzelprojekts Nr. 1

D 10 Titel des Einzelprojekts Nr. 1: 
'Sport in der Gemeinde' Sportprogramm der Gemeinde Hiddenhausen
D 11 Welche Laufzeit hat das Projekt?: 
bis zu zwei Jahre
mehr als zwei Jahre (aber befristet)
Dauerangebot
D 12 Wie lange ist die Finanzierung des Projektes gesichert?: 
offen
bis zu zwei Jahre
dauerhaft
D 13 Wie wird das Projekt finanziert?: 
kommunale Mittel
Landesmittel
Bundesmittel
europäische Mittel
Mittel von Krankenversicherungen
Stiftungsmittel
Sponsorengelder
Spenden
Weitere
D 13a Wenn "Weitere"... Welche?: 
Werbeanzeigen
D 14 Wird das Projekt in seiner Qualität und Zielerreichung überprüft und bewertet bzw. evaluiert?: 
ja
geplant
nein
D 14a Wenn ja: 
Selbstevaluation
Fremdevaluation
D 15 Kurzbeschreibung des Projektes auf maximal einer DIN A 4 – Seite : 

Das Programm Sport in  der Gemeinde gibt es seit 1991. Es ist ein Jahresprogramm und umfasst alle Angebote der Sportvereine und -initiativen und  des  Gemeindesportlehrers. Im Sportprogramm gibt es  Angebote für Kinder  und Erwachsene, Männer und Frauen. Ein Schwerpunkt liegt auf dem Reha-, Fitness- und Gesundheitssport. Alle Gesundheits- und Präventionsangebote sind zertifiziert, d.h., werden von qualifizierten ÜbungsleiterInnen durchgeführt und können den TeilnehmerInnen von den Krankenkassen über die Teilnahmegebühr erstattet werden.

Einzelprojekts Nr. 2

D 20 Titel des Einzelprojekts Nr. 2: 

Gesundheitsförderung für MitarbeiterInnen der Gemeindeverwaltung

D 21 Welche Laufzeit hat das Projekt?: 
bis zu zwei Jahre
mehr als zwei Jahre (aber befristet)
Dauerangebot
D 22 Wie lange ist die Finanzierung des Projektes gesichert?: 
offen
bis zu zwei Jahre
dauerhaft
D 23 Wie wird das Projekt finanziert?: 
kommunale Mittel
Landesmittel
Bundesmittel
europäische Mittel
Mittel von Krankenversicherungen
Stiftungsmittel
Sponsorengelder
Spenden
Weitere
D 23a Wenn "Weitere"... Welche?: 
Prämien der Unfallkasse
D 24 Wird das Projekt in seiner Qualität und Zielerreichung überprüft und bewertet bzw. evaluiert?: 
ja
geplant
nein
D 24a Wenn ja: 
Selbstevaluation
Fremdevaluation
D 25 Kurzbeschreibung des Projektes auf maximal einer DIN A 4 – Seite : 

Der Arbeitskreis Gesundheitsförderung hat nach einer Arbeitsunfähigkeitsanalyse auf der Basis von Daten der AOK und einer MitarbeiterInnenbefragung  zu Belastungen am Arbeitsplatz (89% der Beschäftigten beteiligt) eine Dienstvereinbarung zur betrieblichen Gesundheitsförderung entwickelt und 2006 mit der Gemeinde abgeschlossen. Seitdem werden regelmäßig mit verschiedenen Projektpartnern, Gemeindesportlehrer, Krankenkassen usw. Kurse- und Informationen zur Gesundheitsprävention für die Beschäftigten der Kommune  angeboten. Der Arbeitskreis setzt sich zusammen aus VertreterInnen der Verwaltungsleitung, des Personalrates, dem Gemeindesportlehrer, der Krankenkassen und  einem Arbeitsmediziner als beratendes Mitglied.

Einzelprojekts Nr. 3

D 30 Titel des Einzelprojekts Nr. 3: 
Broschüre '60 plus'
D 31 Welche Laufzeit hat das Projekt?: 
bis zu zwei Jahre
mehr als zwei Jahre (aber befristet)
Dauerangebot
D 32 Wie lange ist die Finanzierung des Projektes gesichert?: 
offen
bis zu zwei Jahre
dauerhaft
D 33 Wie wird das Projekt finanziert?: 
kommunale Mittel
Landesmittel
Bundesmittel
europäische Mittel
Mittel von Krankenversicherungen
Stiftungsmittel
Sponsorengelder
Spenden
Weitere
D 34 Wird das Projekt in seiner Qualität und Zielerreichung überprüft und bewertet bzw. evaluiert?: 
ja
geplant
nein
D 34a Wenn ja: 
Selbstevaluation
Fremdevaluation
D 35 Kurzbeschreibung des Projektes auf maximal einer DIN A 4 – Seite : 

Die Broschüre '60 plus' wurde 1993, damals unter dem Titel 'Seniorenkompass' das erste Mal aufgelegt. Auslöser war der im 1992 erstellten Sozialplan der Gemeinde prognostizierte zunehmende Anteil älterer und hochaltriger EinwohnerInnen. Ziel war und ist es bis heute (2015, 4. Auflage erschienen), Informationen und Angebote für SeniorInnen und ihre Angehörigen zu bündeln, einen Überblick über Angebote der verschiedenen Träger zu erhalten und eventuelle (neue) Bedarfe zu ermitteln. Die gestiegene Lebenserwartung, ein verändertes Freizeitverhalten, Änderung des Geschlechterrollenverhaltens z.B. höhere Frauenerwerbstätigkeit haben auch zur Veränderung der Nachfrage und Angebote für SeniorInnen geführt, nicht zuletzt einem Anstieg der Angebote zur Gesundheitsprävention und für Hochaltrige, z. B. zum Thema Demenz.

E Anlagen