Gemeinde Ampfing

A Angaben zur Kommune

Name der Stadt, der Gemeinde, des Landkreises
Gemeinde Ampfing
Typ
kreisangehörig
Bundesland
Bayern
Einreichende Dienststelle
Gemeinde Ampfing
Name des Ansprechpartners
Hans Wimmer
Funktion des Ansprechpartners
Kämmerer
Straße/Postfach
Schweppermannstr. 1
Postleitzahl
84539
Ort
Ampfing
Telefon des Ansprechpartners
+49 8636 5009-34
Telefax des Ansprechpartners
+49 8636 5009-30
E-Mail des Ansprechpartners
Internetadresse der Kommune

B Beschreibung des Wettbewerbsbeitrags

Titel des Wettbewerbsbeitrags

Bewegungspark für Alt und Jung

Kurzfassung des Wettbewerbsbeitrags

Mit der Einrichtung eines "Bewegungsparks für Jung und Alt" möchte die Gemeinde Ampfing einen gezielten Beitrag zur Entwicklung eines "familienfreundlichen Landkreises" leisten. Der Bewegungspark zielt durch ein Konzept von aufeinander abgestimmten Stationen und Bewegungsgeräten auf die körperliche Vitalität, Bewegungsanimation, Koordination und Geschicklichkeit der Nutzer ab. Das Angebot ist altersübergreifend nutzbar und eignet sich in besonderer Weise für Senioren. ln Ergänzung dazu sind spezielle Bewegungsmöglichkeiten für Kinder vorgesehen. Der Bewegungspark wird sowohl örtlichen Gruppen und Interessierten als auch Gruppen und Interessierten des Landkreises zur Verfügung gestellt.

Beschreibung des Wettbewerbsbeitrags

Ausgangssituation und Anlass

Ziel des Landkreises Mühldorf am lnn ist es, unter besonderer Einbeziehung der Gemeinden, einen familienfreundlichen Landkreis zu entwickeln. Um diese Strategie mit Leben zu erfüllen, war eine zielgruppenorientierte Herangehensweise von besonderer Bedeutung. Mit der Einrichtung eines "Bewegungsparks für Jung und Alt" wollte die Gemeinde Ampfing einen Beitrag dazu leisten. Mit einer älter werdenden Bevölkerung verändern sich auch die Anforderungen an Angebote zur körperlichen Fitness. Anstelle der klassischen Sportangebote gewinnen "niederschwelligere Fitnessangebote" zunehmend an Bedeutung, bei denen die Förderung körperlicher Vitalität, Bewegungsanimation und Körperbeherrschung im Vordergrund stehen. Bislang gab es wenige Angebote, die dieser Entwicklung Rechnung tragen. Dies betrifft insbesondere Angebote, die außerhalb von Sportvereinen im öffentlichen Raum nutzbar sind.

Konzeption, Ziele, Zielgruppen

Mit dem "Bewegungspark für Jung und Alt" in Ampfing wurde ein beispielhaftes Angebot geschaffen, das diese neueren Anforderungen in gezielter Weise aufgreift.

Das Projekt wurde nicht allein auf die ältere Generation ausgerichtet, sondern berücksichtigt generationsübergreifend auch Bewegungsmöglichkeiten für Kinder. Kern des Projekts ist ein aufeinander abgestimmter Fitnessparcours für Jung und Alt.

Innerhalb des Landkreises Mühldorf gab es bislang noch kein vergleichbares Angebot.

Der gewählte Standort gewährleistet eine unmittelbare Anbindung an kommunale und regionale Naherholungs- und Freizeiteinrichtungen: u. a. Wander-/Radweg entlang der lsen, Sportzentrum und das örtliche Naturbad "Grüne Lagune". Vorhandene Grundinfrastruktureinrichtungen wie Parkplätze, Wegezuführung, WC-Anlage, Gastronomie/Vereinsheim sind fußläufig im Umkreis von max. 100 bis 200 Metern erreichbar.

Der Bewegungspark besteht aus 7 Fitnessgeräten der Fa. PlayFit für Jugendliche und Erwachsene ab 12 Jahren (besondere Eignung für Senioren). Dieses Gerätekonzept bietet eine aufeinander abgestimmte, optimale Gerätezusammensetzung, was auch in einem Exkursionstermin mit Schlüsselpersonen erprobt wurde. Der Fitnessparcours soll eine Bewegungsmöglichkeiten für Jung und Alt, insbesondere für Senioren, schaffen. Er ist zur Stärkung von Kreislauf, körperlicher Vitalität und Koordination und Lockerung der Muskeln gedacht.

Drei ausgewählte Fitnessgeräte für Kinder (Drehscheibe, Kletterobjekt, Trampolin) sind in Korrespondenz zum Fitnessparcours auf Bewegungsanimation, Koordination und Geschicklichkeit (Körperbeherrschung) ausgerichtet. Hierbei besteht der Anspruch einer funktionalen Ergänzung für die Zielgruppe von Kindern vorrangig zwischen 5 bis 11 Jahren, jedoch nicht für die Errichtung eines vergleichbaren kompletten Parcours.

Außerdem wurden Eingangs- und Übersichtstafeln mit kompakten Informationen zum Bewegungsgarten und dessen Nutzungsmöglichkeiten erstellt, sowie Informationstafeln zu den einzelnen Geräten mit seniorengerechter (barrierefreier) Beschriftung. Weitere Informationen liefert ein lnfoflyer.

Für Kinder bis 5 Jahre wurde eine Umnutzung eines Volleyballfeldes zu einer Sandspielfläche vorgenommen, so dass für alle relevanten Zielgruppen ein Angebot vorhanden ist.

Sitzmöglichkeiten zur Verschnaufpause und zum "Ratsch" runden den Bewegungspark ab.

Das Nutzungskonzept sieht folgende Nutzung und Zielgruppen vor:

  • Grundauslastung: regelmäßige Nutzung durch Bevölkerung und Gruppen in Andienung an die bereits vorhandene Naherholungs- und Freizeiteinrichtungen. So gewährleistet u. a. das Naturbad "Grüne Lagune" in den Sommermonaten eine gute Besucherfrequenz - insbesondere auch von überörtlichen Besuchergruppen aus dem gesamten Landkreis.
  • Organisiere, regelmäßige Nutzung durch die Einbeziehung in Kursangebote und Gruppen; u. a. über örtlichen Sportverein, kirchliche Seniorengruppen, örtliche Laufgruppen und Nordic-Walking-Gruppen sowie überörtlich über die VHS Waldkraiburg.
  • Unorganisierte, spontane Nutzungsmöglichkeiten für lokale Bevölkerung, Tagenutzer aus dem Landkreis sowie Gäste durch entsprechende Bewerbung und Öffentlichkeitsarbeit vor Ort und in der Region.

Vorgehen und Umsetzung

Eine Gruppe mit Schlüsselpersonen der Gemeinde, Seniorenbeauftragte sowie Übungsleiter von Seniorengruppen des örtlichen Sportvereins haben ausgehend von einer ersten Grundidee schrittweise ein Projektkonzept entwickelt und dieses mit örtlichen und überörtlichen Partnern rückgekoppelt. Zum Beispiel haben sie sich vorab in Burghausen einen vergleichbaren Parcours angesehen um erste Eindrücke zu schaffen.

Nach dem Gemeinderatsbeschluss konnten die Vorbereitungen beginnen. Es wurden Angebote für die Fitnessgeräte und für die Landschaftsbaumaßnahmen eingeholt. Letzten Endes wurden die Geräte der Fa. PlayFit bezogen. Um eine qualifizierte Planungsgrundlage und Kostenschätzung zu erhalten, wurde eine Landschaftsarchitektin mit guten Ortskenntnissen eingeschaltet. Ein geeigneter Standort (ca. 2.000 m3 auf dem Sportgelände) war bereits in der Nähe zum Naherholungsgebiet der Grünen Lagune gegeben. Kontakte zum Vernetzen mit externen Akteuren (VHS, Walking-Gruppe, kirchliche Seniorengruppe usw.) wurden hergestellt und bestätigt. Projektlaufzeit betrug September 2011 bis Juli 2012.

Ergebnisse und Erreichtes

Eine Einweihung fand am 10. Juli 2012 statt.

Die Bürgerakzeptanz wird von der Gemeinde Ampfing nicht überprüft. Es gibt auch an der Anlage keine Zähleinrichtungen oder Ähnliches die verlässliche Zahlen liefern. Da die Anlage jedoch in Zusammenarbeit mit unserem Sportverein, den Ortskirchen, der Volkshochschule, dem Seniorenbeauftragten und weiteren "unorganisierten" Sportlern erstellt wurde, ist allein durch diese Gruppen eine gute Auslastung der Anlage sichergestellt. Zudem wird in jedem Frühjahr für Interessenten eine Einweisung durch Übungsleiter des Sportvereins angeboten, so dass auch Neueinsteiger eine qualifizierte Schulung erhalten können.

C Fragen zum Wettbewerbsbeitrag

C 1 Fragen zur gesamtkommunalen Einbindung des Wettbewerbsbeitrags

C 10 Gibt es zur Gesundheitsförderung und Prävention bei älteren Menschen in Ihrer Kommune eine schriftliche Gesamtkonzeption?: 
ja
nein
C 11 Ist Ihr Wettbewerbsbeitrag in diese Gesamtkonzeption eingebunden?: 
ja
nein
C 12 Hat sich der (Ober-)Bürgermeister bzw. Landrat öffentlich für Ihren Wettbewerbsbeitrag eingesetzt?: 
ja
nein

C 2 Fragen zur Konzeption und Ausrichtung des Wettbewerbsbeitrags

C 20 Gibt es zu Ihrem Wettbewerbsbeitrag ein schriftliches Konzept? : 
ja (bitte als Anlage beifügen)
nein
C 21 Sind die Präventionsziele Ihres Wettbewerbsbeitrags detailliert festgelegt?: 
ja
nein
C 22 Wurde vor der Zielfestlegung eine Ausgangs- und Bedarfsanalyse erstellt?: 
ja
nein
C 23 An welche Gruppen richtet sich Ihr Wettbewerbsbeitrag?: 
junge Alte (55-Jährige bis 65-Jährige)
ältere Menschen (über 65-Jährige bis 80-Jährige)
hochbetagte Menschen (über 80-Jährige)
gesundheitlich/mobilitäts-eingeschränkte ältere Menschen
pflegebedürftige ältere Menschen
aktive und mobilitätsstarke ältere Menschen
ältere Migranten/Migrantinnen
sozial benachteiligte ältere Menschen
Pflegende (Angehörige)
Multiplikatoren
Weitere
C 23a Wenn "Weitere"... Welche?: 
Kinder ab 5 Jahren
C 24 Welche Maßnahmen zur Bewegungs- und Mobilitätsförderung von älteren Menschen stehen in Ihrem Beitrag im Mittelpunkt?: 
kommunale Konzepte zur Bewegung- und Mobilitätsförderung bei älteren Menschen
Maßnahmen und Angebote zur Erreichung alltagsbezogener Bewegungs- und Mobilitätsförderung bei älteren Menschen
Bewegungsräume/Bewegungsparcours im Quartier, in Parks und Grünanlagen
barrierefreie und bewegungsförderliche Gestaltung des öffentlichen Raums
wohnortnahe Infrastrukturen
(Weiter)Entwicklung und Ausbau des öffentlichen Personennahverkehrs
(Weiter)Entwicklung und Ausbau von Mobilitätshilfediensten
Stärkung der Gesundheits- und Bewegungskompetenz sowie des Wissens um die gesundheitliche Bedeutung körperlicher Aktivität bei älteren Menschen
Unterstützung von Akteuren in der Kommune bei der Planung und Durchführung von Maßnahmen zur Bewegungs- und Mobilitätsförderung bei älteren Menschen
Weitere
C 25 Verfolgt Ihr Wettbewerbsbeitrag einen generationenübergreifenden Ansatz?: 
ja
nein
C 26 Ist Ihr Wettbewerbsbeitrag geschlechtsspezifisch/geschlechtersensibel ausgerichtet?: 
ja
nein
C 27 Ist Ihr Wettbewerbsbeitrag auf Beteiligung, Engagement und Selbsthilfe älterer Menschen ausgerichtet?: 
ja
nein
C 28 Welche Strategie der Bewegungs- und Mobilitätsförderung bei älteren Menschen verfolgt Ihr Wettbewerbsbeitrag?: 
Verhaltensprävention
Verhältnisprävention
Verhaltens- und Verhältnisprävention
C 29 An welche Settings und Einrichtungen knüpft Ihr Wettbewerbsbeitrag an?: 
Senioreneinrichtungen/-freizeitstätten
Altenheime
Reha-Einrichtungen
Ambulante Pflegedienste
Sportvereine
Bildungseinrichtungen (Schule, VHS u.a.)
Nachbarschaftshäuser/Stadtteilzentren
Quartiere
Weitere

C 3 Fragen zur Umsetzung des Wettbewerbsbeitrags

C 30 Welche Akteure aus Kommunalpolitik und Kommunalverwaltung beteiligen sich wesentlich an der Umsetzung Ihres Beitrags?: 
Gemeinde-, Stadt- bzw. Kreisrat
Bürgermeister bzw. Landrat
Gesundheitsamt
Sozialamt
Sportamt
Stadtplanungsamt
Grünflächenamt
Seniorenbeauftragte
Gleichstellungsbeauftragte
Weitere
C 31 Welche verwaltungsexternen Akteure beteiligen sich wesentlich an der Umsetzung Ihres Wettbewerbsbeitrags?: 
Ärzte
Apotheken
Krankenversicherungen
Krankenhäuser
Altenheime/Pflegeheime
Reha-Einrichtungen
ambulante Pflegedienste
Seniorenberatungsstellen
Seniorenfreizeitstätten
Sportvereine
Bildungseinrichtungen (Schule, VHS u.a.)
Stadtteilzentren/Nachbarschaftshäuser
Quartiersmanagement
Wohlfahrtsverbände
Kirchen
Migrantenorganisationen
Selbsthilfeeinrichtungen
Lokale Medien
Sponsoren
Stiftungen
Weitere
C 32 Gibt es schriftliche und verbindliche Vereinbarungen zur Vernetzung und Kooperation der Akteure?: 
ja
nein
C 33 Welche Laufzeit hat Ihr Wettbewerbsbeitrag?: 
bis zu zwei Jahre
mehr als zwei Jahre (aber befristet)
Dauerangebot
C 34 Wie lange ist die Finanzierung des Wettbewerbsbeitrags gesichert?: 
offen
bis zu zwei Jahre
dauerhaft
C 35 Wird der Wettbewerbsbeitrag in seiner Qualität und Zielerreichung überprüft und bewertet bzw. evaluiert?: 
ja
geplant
nein
C 35a Wenn ja: 
Selbstevaluation
Fremdevaluation
C 36 Werden im Rahmen der Umsetzung Ihres Beitrags von anderen entwickelte Projekte und Maßnahmen übernommen und eingesetzt?: 
ja
nein
C 37 Sind umgekehrt im Rahmen Ihres Beitrags entwickelte Projekte und Maßnahmen andernorts übernommen und eingesetzt worden?: 
ja
nein

D Einzelprojekte

Einzelprojekts Nr. 1

D 11 Welche Laufzeit hat das Projekt?: 
bis zu zwei Jahre
mehr als zwei Jahre (aber befristet)
Dauerangebot
D 12 Wie lange ist die Finanzierung des Projektes gesichert?: 
offen
bis zu zwei Jahre
dauerhaft
D 13 Wie wird das Projekt finanziert?: 
kommunale Mittel
Landesmittel
Bundesmittel
europäische Mittel
Mittel von Krankenversicherungen
Stiftungsmittel
Sponsorengelder
Spenden
Weitere
D 14 Wird das Projekt in seiner Qualität und Zielerreichung überprüft und bewertet bzw. evaluiert?: 
ja
geplant
nein
D 14a Wenn ja: 
Selbstevaluation
Fremdevaluation

Einzelprojekts Nr. 2

D 21 Welche Laufzeit hat das Projekt?: 
bis zu zwei Jahre
mehr als zwei Jahre (aber befristet)
Dauerangebot
D 22 Wie lange ist die Finanzierung des Projektes gesichert?: 
offen
bis zu zwei Jahre
dauerhaft
D 23 Wie wird das Projekt finanziert?: 
kommunale Mittel
Landesmittel
Bundesmittel
europäische Mittel
Mittel von Krankenversicherungen
Stiftungsmittel
Sponsorengelder
Spenden
Weitere
D 24 Wird das Projekt in seiner Qualität und Zielerreichung überprüft und bewertet bzw. evaluiert?: 
ja
geplant
nein
D 24a Wenn ja: 
Selbstevaluation
Fremdevaluation

Einzelprojekts Nr. 3

D 31 Welche Laufzeit hat das Projekt?: 
bis zu zwei Jahre
mehr als zwei Jahre (aber befristet)
Dauerangebot
D 32 Wie lange ist die Finanzierung des Projektes gesichert?: 
offen
bis zu zwei Jahre
dauerhaft
D 33 Wie wird das Projekt finanziert?: 
kommunale Mittel
Landesmittel
Bundesmittel
europäische Mittel
Mittel von Krankenversicherungen
Stiftungsmittel
Sponsorengelder
Spenden
Weitere
D 34 Wird das Projekt in seiner Qualität und Zielerreichung überprüft und bewertet bzw. evaluiert?: 
ja
geplant
nein
D 34a Wenn ja: 
Selbstevaluation
Fremdevaluation

E Anlagen

Fotos