Bezirk Treptow-Köpenick von Berlin

A Angaben zur Kommune

Name der Stadt, der Gemeinde, des Landkreises
Bezirk Treptow-Köpenick von Berlin
Typ
kreisfrei
Bundesland
Berlin
Einreichende Dienststelle
Qualitätsentw., Planungs- u. Koordinierungsstelle (QPK)
Name des Ansprechpartners
Ines Vahlefeld
Funktion des Ansprechpartners
Leiterin der QPK
Straße/Postfach
Hans-Schmidt-Str. 18
Postleitzahl
12489
Ort
Berlin
Telefon des Ansprechpartners
+49 30 90297-6163
Telefax des Ansprechpartners
+49 30 90297-6164
E-Mail des Ansprechpartners
Internetadresse der Kommune

B Beschreibung des Wettbewerbsbeitrags

Titel des Wettbewerbsbeitrags

Gesundheitszielprozess "Bewegung im Alter"

Kurzfassung des Wettbewerbsbeitrags

Seit zwei Legislaturperioden arbeitet das Bezirksamt Treptow-Köpenick in seiner Gesundheitsplanung erfolgreich mit der Methode des Erreichens von entwickelten und abrechenbaren Gesundheitszielen. Die Bedarfe der Gesundheitsprozessziele resultieren aus der Arbeit des Bezirksamtes mit seinen Partnern im Bezirk und überbezirklich, sowie eine kontinuierliche Bestandsaufnahme der Ausgangsbedingungen im Bezirk: Was wird gebraucht, was gibt es bereits, was fehlt?

Ein zentrales Thema der Gesunderhaltung und –förderung im Alter ist die Bewegung. Ihr wurde das erste Gesundheitsprozessziel der laufenden Legislatur gewidmet und erreicht.

Um die Bürgerinnen und Bürger im Bezirk Treptow-Köpenick in ihrer Gesunderhaltung mit gesundheitsfördernden Maßnahmen zu unterstützen, werden wir zum Jahresende 2014 einen Wegweiser für Bewegungsangebote erstellt haben, in dem die zahlreichen Aktiven ihre Offerten im Bezirk präsentieren.

Beschreibung des Wettbewerbsbeitrags

Ausgangssituation und Anlass

Während bundesweit bis zum Jahr 2025 ein Anstieg der über 60-Jährigen auf etwa 33,2% erwartet wird, liegt der Anteil der älteren Menschen im Alter von über 60 Jahren im Bezirk Treptow-Köpenick von Berlin schon jetzt bei etwa 30%! Gemäß dem Demografiekonzept des Landes Berlin wird sich der Anteil der Menschen in Treptow-Köpenick im Alter von 65 bis 80 Jahren bis 2030 um mehr als 40% erhöhen, die Zahl der über 80-Jährigen um über 140%. Dies bedeutet, dass der demografische Wandel, der für weite Teile der Bundesrepublik Deutschland erst noch prognostiziert wird, sich in dem Bezirk Treptow-Köpenick bereits vollzogen hat. Somit ist jetzt Handlungsbedarf für die Gesundheitsplanung im Bezirk Treptow-Köpenick.

Die Gesundheitskonferenz "Gesundheit und Lebensqualität im Alter" im Mai 2011 hatte einen Bezirksamtsbeschluss zur Fortführung des Gesundheitszielprozesses zur Folge. Damit ist der so wichtige politische Wille zum Handeln in Sachen Bewegung im Alter in der Kommune manifestiert.

Vor diesem Hintergrund wurden gemeinsam mit den Akteuren aus dem bisherigen Gesundheitszielprozess zwei Werkstatttage (Dezember 2011/ Februar 2012) zum Thema "Bewegt! Treptow-Köpenick" durchgeführt. Diese erfolgten in Kooperation mit dem Gerontopsychiatrisch –Geriatrischen Verbund Treptow-Köpenick und dem Netzwerk "Leben im Kiez". Unterstützt wurde die Good Practice-Werkstatt durch das Zentrum für Bewegungsförderung Berlin (ZfB). Der gegenseitige Austausch der Werkstattteilnehmenden machte deutlich, dass in Treptow-Köpenick bereits eine vielfältige Angebotslandschaft besteht. Diese ist jedoch sowohl bei Seniorinnen und Senioren als auch Akteuren im Bezirk nicht hinreichend bekannt. Der so identifizierte Bedarf nach mehr Transparenz wurde durch das Bezirksamt im Rahmen eines Workshops im Juni 2012 aufgegriffen. In einem partizipativen Prozess wurde unter dem Motto "Treptow-Köpenick bewegt sich!" das neue Gesundheitsprozessziel entwickelt, welches auf die Bewegung im Alter ausgerichtet ist.

Konzeption, Ziele, Zielgruppen

Die QPK hat durch das Aufstellen von Gesundheitszielen und deren einzelnen Gesundheitsprozesszielen ein funktionierendes Arbeitsmittel, um zu planen, zu koordinieren und die Qualität ihres Wirkens zu erhöhen. Die Gesundheitsprozessziele sind das Verbindende der Präventionskette, wie sie als integrierte kommunale Strategie im Bezirk Treptow-Köpenick verstanden wird.

In der kommunalen Zusammenarbeit gilt: Arbeitet jedes Ressort für sich allein, können kaum Veränderungen bewältigt und knappe Ressourcen wenig effizient genutzt werden. Die Entscheidung des Bezirkes Treptow-Köpenick, über die Formulierung von Gesundheitszielen einen Rahmen für die verbindliche Kooperation zu schaffen, hat sich vor diesem Hintergrund als ein erfolgreicher Weg erwiesen.

In der bereits zweiten Dokumentation des Zieleprozesses wird sichtbar, welche Maßnahmen, aber auch stabilen Netzwerke und Kooperationen in Folge des Prozesses in Treptow-Köpenick auf- und ausgebaut wurden. Leitbild für den Bezirk war dabei eine Strategie, die im fachlichen Sprachgebrauch mit der Bildung einer Präventionskette beschrieben wird.

In bestimmten Bezirksregionen von Treptow-Köpenick ist ein Drittel bis ein Viertel der Bevölkerung über 65 Jahre alt. Hier musste der Bezirk mit dem Blick auf die Reduzierung bewegungsrelevanter Krankheiten mit seinen Kooperationspartnern zum Thema "Bewegung im Alter" gezielt gesundheitsfördernd aktiv werden. So nehmen ab dem 65. Lebensjahr laut unserer Gesundheitsberichterstattung z.B. die Erkrankungen des Muskel-Skelett-Systems deutlich zu. Für einen Ansatz der Gesundheitsförderung sehen wir es hier noch nicht zu spät.

Die Good-Practice-Werkstatt machte den Werkstattteilnehmern deutlich, dass im Bezirk bereits eine vielfältige Angebotslandschaft besteht. Diese war jedoch sowohl bei Seniorinnen und Senioren als auch den Akteuren im Bezirk nicht hinreichend bekannt.

Der so identifizierte Bedarf nach mehr Transparenz wurde durch das Bezirksamt im Rahmen eines Workshops im Juni 2012 aufgegriffen. In einem partizipativen Prozess wurde unter dem Motto "Treptow-Köpenick bewegt sich!" das neue Gesundheitsprozessziel entwickelt, welches auf die Bewegung im Alter ausgerichtet ist.

Vorgehen und Umsetzung

Die QPK hat durch das Aufstellen von Gesundheitszielen und deren einzelnen Gesundheitsprozesszielen ein funktionierendes Arbeitsmittel, um zu planen, zu koordinieren und die Qualität ihres Wirkens zu erhöhen. Die Gesundheitsprozessziele sind das Verbindende der Präventionskette, wie sie als integrierte kommunale Strategie im Bezirk Treptow-Köpenick verstanden wird.

Der Bezirk, speziell die QPK arbeitet in ihrem gesundheitsförderlichen Wirken gesamtstrategisch mit Netzwerkpartnern, die je nach Aufgabenwahrnehmung flexibel zusammenarbeiten. Mit dieser integrierten kommunalen Strategie erfüllt der Bezirk die Merkmale von Präventionsketten.

Das wichtigste Element der Kommunikation zwischen fachlichem Anspruch der Gesundheitsförderer und den amtierenden Politikern ist der durch die Stadträtin für Arbeit, Soziales und Gesundheit Berufene Arbeitskreis "Gesund alt werden in Treptow-Köpenick". Die Unterstützung der politisch Verantwortlichen  für die vielen Akteure ist unabdingbar für das Gelingen des Erreichens unserer Gesundheitsziele und erwies sich beim Gesundheitsziel der Bewegung im Alter als vorbildlich und für die anderen Bezirke nachahmenswert. In der anhängenden Dokumentation "Der Gesundheitszielprozess in Treptow-Köpenick" ist die Zusammensetzung des Berufenen Arbeitskreises visualisiert (Seite7).

Grafik zur Zusammensetzung des Berufenen Arbeitskreises

Voneinander bisher getrennt erbrachte Leistungen und Angebote der heutigen Netzwerkpartner sind in unserer "Präventionskette", wie wir sie verstehen, sinnvoll aufeinander abgestimmt und koordiniert.

Ergebniss und Erreichtes

Diese Parameter sind sehr gut in der beiliegenden Dokumentation dargestellt und sollen hier nicht wiederholt werden. Unter der Rubrik Ergebnisse in der Dokumentation sind einige Beispiele von den Akteuren aufgezeigt. In Abschnitt D benennen wir dann weitere wichtige Ergebnisse.

C Fragen zum Wettbewerbsbeitrag

C 1 Fragen zur gesamtkommunalen Einbindung des Wettbewerbsbeitrags

C 10 Gibt es zur Gesundheitsförderung und Prävention bei älteren Menschen in Ihrer Kommune eine schriftliche Gesamtkonzeption?: 
ja
nein
C 11 Ist Ihr Wettbewerbsbeitrag in diese Gesamtkonzeption eingebunden?: 
ja
nein
C 12 Hat sich der (Ober-)Bürgermeister bzw. Landrat öffentlich für Ihren Wettbewerbsbeitrag eingesetzt?: 
ja
nein

C 2 Fragen zur Konzeption und Ausrichtung des Wettbewerbsbeitrags

C 20 Gibt es zu Ihrem Wettbewerbsbeitrag ein schriftliches Konzept? : 
ja (bitte als Anlage beifügen)
nein
C 21 Sind die Präventionsziele Ihres Wettbewerbsbeitrags detailliert festgelegt?: 
ja
nein
C 22 Wurde vor der Zielfestlegung eine Ausgangs- und Bedarfsanalyse erstellt?: 
ja
nein
C 23 An welche Gruppen richtet sich Ihr Wettbewerbsbeitrag?: 
junge Alte (55-Jährige bis 65-Jährige)
ältere Menschen (über 65-Jährige bis 80-Jährige)
hochbetagte Menschen (über 80-Jährige)
gesundheitlich/mobilitäts-eingeschränkte ältere Menschen
pflegebedürftige ältere Menschen
aktive und mobilitätsstarke ältere Menschen
ältere Migranten/Migrantinnen
sozial benachteiligte ältere Menschen
Pflegende (Angehörige)
Multiplikatoren
Weitere
C 23a Wenn "Weitere"... Welche?: 
Und unsere anderen Abteilungen im Bezirk, die wir für die intersektorale Zusammenarbeit aktivieren.
C 24 Welche Maßnahmen zur Bewegungs- und Mobilitätsförderung von älteren Menschen stehen in Ihrem Beitrag im Mittelpunkt?: 
kommunale Konzepte zur Bewegung- und Mobilitätsförderung bei älteren Menschen
Maßnahmen und Angebote zur Erreichung alltagsbezogener Bewegungs- und Mobilitätsförderung bei älteren Menschen
Bewegungsräume/Bewegungsparcours im Quartier, in Parks und Grünanlagen
barrierefreie und bewegungsförderliche Gestaltung des öffentlichen Raums
wohnortnahe Infrastrukturen
(Weiter)Entwicklung und Ausbau des öffentlichen Personennahverkehrs
(Weiter)Entwicklung und Ausbau von Mobilitätshilfediensten
Stärkung der Gesundheits- und Bewegungskompetenz sowie des Wissens um die gesundheitliche Bedeutung körperlicher Aktivität bei älteren Menschen
Unterstützung von Akteuren in der Kommune bei der Planung und Durchführung von Maßnahmen zur Bewegungs- und Mobilitätsförderung bei älteren Menschen
Weitere
C 24a Wenn "Weitere"... Welche?: 
1. Wohnungsunternehmen einbeziehen, damit sie die Möglichkeit bekommen, gesundheitsförderlich für Ihre Mieter ANbegote vorzuhalten 2. Einbeziehung der Hausärzte, die Angebote an ihre älteren Patienten transportieren können
C 25 Verfolgt Ihr Wettbewerbsbeitrag einen generationenübergreifenden Ansatz?: 
ja
nein
C 26 Ist Ihr Wettbewerbsbeitrag geschlechtsspezifisch/geschlechtersensibel ausgerichtet?: 
ja
nein
C 27 Ist Ihr Wettbewerbsbeitrag auf Beteiligung, Engagement und Selbsthilfe älterer Menschen ausgerichtet?: 
ja
nein
C 28 Welche Strategie der Bewegungs- und Mobilitätsförderung bei älteren Menschen verfolgt Ihr Wettbewerbsbeitrag?: 
Verhaltensprävention
Verhältnisprävention
Verhaltens- und Verhältnisprävention
C 29 An welche Settings und Einrichtungen knüpft Ihr Wettbewerbsbeitrag an?: 
Senioreneinrichtungen/-freizeitstätten
Altenheime
Reha-Einrichtungen
Ambulante Pflegedienste
Sportvereine
Bildungseinrichtungen (Schule, VHS u.a.)
Nachbarschaftshäuser/Stadtteilzentren
Quartiere
Weitere
C 29a Wenn "Weitere"... Welche?: 
Wohnungsunternehmen

C 3 Fragen zur Umsetzung des Wettbewerbsbeitrags

C 30 Welche Akteure aus Kommunalpolitik und Kommunalverwaltung beteiligen sich wesentlich an der Umsetzung Ihres Beitrags?: 
Gemeinde-, Stadt- bzw. Kreisrat
Bürgermeister bzw. Landrat
Gesundheitsamt
Sozialamt
Sportamt
Stadtplanungsamt
Grünflächenamt
Seniorenbeauftragte
Gleichstellungsbeauftragte
Weitere
C 30a Wenn "Weitere"... Welche?: 
Schulamt VHS
C 31 Welche verwaltungsexternen Akteure beteiligen sich wesentlich an der Umsetzung Ihres Wettbewerbsbeitrags?: 
Ärzte
Apotheken
Krankenversicherungen
Krankenhäuser
Altenheime/Pflegeheime
Reha-Einrichtungen
ambulante Pflegedienste
Seniorenberatungsstellen
Seniorenfreizeitstätten
Sportvereine
Bildungseinrichtungen (Schule, VHS u.a.)
Stadtteilzentren/Nachbarschaftshäuser
Quartiersmanagement
Wohlfahrtsverbände
Kirchen
Migrantenorganisationen
Selbsthilfeeinrichtungen
Lokale Medien
Sponsoren
Stiftungen
Weitere
C 31a Wenn "Weitere"... Welche?: 
Wohnungsbaugenossenschaften
C 32 Gibt es schriftliche und verbindliche Vereinbarungen zur Vernetzung und Kooperation der Akteure?: 
ja
nein
C 33 Welche Laufzeit hat Ihr Wettbewerbsbeitrag?: 
bis zu zwei Jahre
mehr als zwei Jahre (aber befristet)
Dauerangebot
C 34 Wie lange ist die Finanzierung des Wettbewerbsbeitrags gesichert?: 
offen
bis zu zwei Jahre
dauerhaft
C 35 Wird der Wettbewerbsbeitrag in seiner Qualität und Zielerreichung überprüft und bewertet bzw. evaluiert?: 
ja
geplant
nein
C 35a Wenn ja: 
Selbstevaluation
Fremdevaluation
C 36 Werden im Rahmen der Umsetzung Ihres Beitrags von anderen entwickelte Projekte und Maßnahmen übernommen und eingesetzt?: 
ja
nein
C 36a Wenn ja, welche?: 
Projekte der Krankenkassen Projekte der Seniorenfreizeitstätten Projekte der Sportvereine, der Selbsthilfe
C 37 Sind umgekehrt im Rahmen Ihres Beitrags entwickelte Projekte und Maßnahmen andernorts übernommen und eingesetzt worden?: 
ja
nein
C 37a Wenn ja, welche?: 
Erstellung des Bewegungsatlas besonders für Menschen 50+ und dessen weitere jährliche Pflege durch einen Träger; Jährliche Demenzwandertage mit den Betroffenen, ihren Angehörigen, Politik und Trägern im Bezirk; Kiezspaziergänge im Rahmen der Träger und ihrer Nachbarschaftshilfe; Jährlicher Aktionstag Bewegung in Zusammenarbeit mit den Ämtern, den Sportvereinen und Trägern

D Einzelprojekte

Einzelprojekts Nr. 1

D 10 Titel des Einzelprojekts Nr. 1: 
Aktionstag Bewegung am 1. Oktober, dem Weltseniorentag
D 11 Welche Laufzeit hat das Projekt?: 
bis zu zwei Jahre
mehr als zwei Jahre (aber befristet)
Dauerangebot
D 12 Wie lange ist die Finanzierung des Projektes gesichert?: 
offen
bis zu zwei Jahre
dauerhaft
D 13 Wie wird das Projekt finanziert?: 
kommunale Mittel
Landesmittel
Bundesmittel
europäische Mittel
Mittel von Krankenversicherungen
Stiftungsmittel
Sponsorengelder
Spenden
Weitere
D 14 Wird das Projekt in seiner Qualität und Zielerreichung überprüft und bewertet bzw. evaluiert?: 
ja
geplant
nein
D 14a Wenn ja: 
Selbstevaluation
Fremdevaluation
D 15 Kurzbeschreibung des Projektes auf maximal einer DIN A 4 – Seite : 

Unter dem Motto "Wir wandern ja so gerne…" findet am 01.Oktober, dem Weltseniorentag unser Aktionstag Bewegung statt.

Dieser Aktionstag wird durch den Beratenden Arbeitskreis zur Entwicklung und Umsetzung des kommunalpolitischen Gesundheitszieles "Gesund alt werden in Treptow- Köpenick" initiiert. Er hat sich als fester Veranstaltungstermin im Sinne der Nachhaltigkeit von Gesundheitszielen im Bezirk Treptow- Köpenick jeweils am Weltseniorentag etabliert. Wir wollen Bürgerinnen und Bürger sensibilisieren, sich mehr zu bewegen und damit einen Beitrag zu ihrer persönlichen Gesunderhaltung zu leisten.

Drei aktive Sportvereine kümmern sich um die Organisation der Wanderrouten und die Besetzung der Bewegungsstationen. Für musikalische Begleitung ist stets gesorgt.  Schülerinnen und Schüler helfen tatkräftig an den Bewegungsstationen oder begleiten Seniorinnen und Senioren auf den Wanderrouten.

Der weitaus größte Teil der Anwesenden absolviert eine ca. 8 km lange Wanderstrecke. Auf den Wanderstrecken entwickeln sich zwischen den teilnehmenden Seniorinnen und Senioren und den Politikern des Bezirksamtes interessante Gespräche.

Für die Abteilung Arbeit, Soziales und Gesundheit ist das Ansporn, im Rahmen der Gesundheitsziele diese Aktion als eine ständige bezirkliche Veranstaltung zu behalten. So kann der Gesundheitszielprozess "Gesund alt werden in Treptow- Köpenick" gemeinsam mit der Zielgruppe, den Seniorinnen und Senioren noch aktiver gestaltet werden.

Einzelprojekts Nr. 2

D 20 Titel des Einzelprojekts Nr. 2: 

Bewegung im Alter in den Liezklubs-KKs (Seniorenfreizeitstätten)

D 21 Welche Laufzeit hat das Projekt?: 
bis zu zwei Jahre
mehr als zwei Jahre (aber befristet)
Dauerangebot
D 22 Wie lange ist die Finanzierung des Projektes gesichert?: 
offen
bis zu zwei Jahre
dauerhaft
D 23 Wie wird das Projekt finanziert?: 
kommunale Mittel
Landesmittel
Bundesmittel
europäische Mittel
Mittel von Krankenversicherungen
Stiftungsmittel
Sponsorengelder
Spenden
Weitere
D 24 Wird das Projekt in seiner Qualität und Zielerreichung überprüft und bewertet bzw. evaluiert?: 
ja
geplant
nein
D 24a Wenn ja: 
Selbstevaluation
Fremdevaluation
D 25 Kurzbeschreibung des Projektes auf maximal einer DIN A 4 – Seite : 

Aktivitäten der KKs mit dem Ziel der Gesundheitsförderung "Bewegung im Alter"

In allen KKs werden regelmäßig div. Vortragsreihen zu  Themen der Gesundheitsförderung angeboten.

Neben den einzelnen Veranstaltungen werden regelmäßig Kurse und Gruppen, die die Gesundheitsförderung präventiv und unterstützend begleiten, angeboten:

Sport/Gymnastik/Bewegungskurse, Tanzgruppen,  Entspannungskurse, Gedächtnistraining, Selbsthilfegruppen, Nordic Walking, Qigong, Yoga, Radwandertouren, Wandergruppen, KIEZ- Spaziergänge,Trommeln für die seelische Gesundheit u.s.w.

Regelmäßig finden Tanzcafés "Man müsste noch mal 20 sein" statt. Das ist ein Tanzangebot für Demenzkranke und ihre Angehörigen in verschiedenen KKs in Kooperation mit Lokalen Alianzen für Menschen mit Demenz.

Aktiv haben sich KKs am Weltseniorentag mit Aktivitäten beteiligt, z. B. ein gemeinsamer Ausflug in den Modellpark in der Wuhlheide.

Des Weiteren finden viele Fahrten statt in Kooperation mit der Volkssolidarität; wie  z. B aktuell zur BUGA, Spreewald und Ostsee. Auch hier steht Bewegung in Gemeinschaft im Vordergrund. 

Einzelprojekts Nr. 3

D 30 Titel des Einzelprojekts Nr. 3: 
Wandertage für Menschen mit Demenz und ihre Angehörigen seit 2010
D 31 Welche Laufzeit hat das Projekt?: 
bis zu zwei Jahre
mehr als zwei Jahre (aber befristet)
Dauerangebot
D 32 Wie lange ist die Finanzierung des Projektes gesichert?: 
offen
bis zu zwei Jahre
dauerhaft
D 33 Wie wird das Projekt finanziert?: 
kommunale Mittel
Landesmittel
Bundesmittel
europäische Mittel
Mittel von Krankenversicherungen
Stiftungsmittel
Sponsorengelder
Spenden
Weitere
D 34 Wird das Projekt in seiner Qualität und Zielerreichung überprüft und bewertet bzw. evaluiert?: 
ja
geplant
nein
D 34a Wenn ja: 
Selbstevaluation
Fremdevaluation
D 35 Kurzbeschreibung des Projektes auf maximal einer DIN A 4 – Seite : 

"Wer gemeinsam etwas tut, bleibt nicht allein!" ist das Motto der Wandertage für Menschen mit Demenz und ihre Angehörigen die seit dem Jahre 2010 jährlich im Arboretum der Humboldt-Universität auf dem Gelände der Späth´schen Baumschulen in Treptow-Köpenick stattfinden.

Die Hoffnung, damit eine neue Tradition der Lebensfreude und der Freude an der Bewegung an der frischen Luft zu begründen, hat sich erfüllt. Mit seinem Repertoire an Volks- und Wanderliedern zum Mitsingen und Zuhören führt der Chor die Wanderfreunde durch den wunderschönen herbstlichen Park.

Verschiedene Stationen laden unterwegs zum Verweilen und vergnüglichen Mitmachen ein.

Die Schüler der oberen Klassen der Anna-Seghers-Gesamtschule, die jedes Jahr voller Engagement dabei sind, betreuen Stände, an denen zum Beispiel Märchen erraten werden können, Seifenblasen schillernd durch die Luft fliegen oder Memory gespielt werden kann.

Jedes Jahr stehen zahlreiche Helfer und ehrenamtliche Unterstützer aus  verschiedenen sozialen Einrichtungen im Bezirk bereit, die Gäste willkommen zu heißen.

So haben Angehörige von Menschen mit demenzieller Erkrankung die Möglichkeit, andere Menschen in ähnlicher Lebenslage kennenzulernen und festzustellen, dass man mit seinen alltäglichen Schwierigkeiten nicht allein ist und bleiben muss. Kontakte zu Einrichtungen der Altenhilfe im Bezirk können geknüpft werden. Vor Ort gibt es die Möglichkeit, sich erklären zu lassen, welche Unterstützungsmöglichkeiten es im Bezirk Treptow-Köpenick gibt.

Das Ziel ist, demenziell erkrankten Menschen und ihren Angehörigen aktive Teilnahme am gesellschaftlichen Leben ohne Scham und Ängste zu ermöglichen, sowie ein Stück Lebensfreude in die Herzen zu bringen. Und nicht zuletzt bereitet die Bewegung durch ein schönes Stück Natur allen Entspannung und Zufriedenheit. 

E Anlagen