Bezirk Mitte von Berlin

A Angaben zur Kommune

Name der Stadt, der Gemeinde, des Landkreises
Bezirk Mitte von Berlin
Typ
kreisfrei
Bundesland
Berlin
Einreichende Dienststelle
OE Qualitätsentwicklung, Planung und Koordination Gesundheit
Name des Ansprechpartners
Elke Harms
Funktion des Ansprechpartners
Gesundheits- und Sozialplanung
Straße/Postfach
Mathilde-Jacob-Platz 1
Postleitzahl
10551
Ort
Berlin
Telefon des Ansprechpartners
+49 30 9018-32530
Telefax des Ansprechpartners
+49 30 9018-48832530
E-Mail des Ansprechpartners
Internetadresse der Kommune

B Beschreibung des Wettbewerbsbeitrags

Titel des Wettbewerbsbeitrags

Gemeinsam älter werden im Kiez – Intermediäre Stadtteilkoordination

Kurzfassung des Wettbewerbsbeitrags

Beim eingereichten Wettbewerbsbeitrag handelt es sich um ein integriertes, ressortübergreifendes Konzept zur intermediären Stadtteilkoordination mit einem Schwerpunkt auf Stärkung der Teilhabe und Partizipation älter werdender Menschen in den Nachbarschaften im Bezirk Mitte von Berlin. Das Konzept ist ganzheitlich und umfassend angelegt sowie sozialraum- und soziallagenorientiert, an den unterschiedlichen Lebenswelten älterer Menschen in den Stadtteilen, ausgerichtet. Zentraler Ansatz ist die Vernetzung verschiedenster Akteure (verwaltungsinterne und –externe) im Stadtteil durch die Etablierung von "Runden Tischen".

Ziel ist es, gemeinsam die jeweiligen Bedürfnisse älter werdender Menschen vor Ort zu ermitteln und entsprechende Angebote und Maßnahmen zu entwickeln, die zu einem gesundheitsförderlichen und alter(n)sgerechten Wohnumfeld beitragen. Wesentlicher Bestandteile der Runden Tische sind sog. Kiezspaziergänge, die einen wichtigen Beitrag zur Bewegungsförderung und damit zur körperlichen Gesundheit leisten, zum anderen aber auch das soziale Miteinander fördern und somit auch zum psychischen Wohlbefinden beitragen können.

Beschreibung des Wettbewerbsbeitrags

Ausgangssituation in Berlin Mitte

Derzeit leben im Bezirk Mitte von Berlin rd. 356 500 EinwohnerInnen (Stand 31.12.2014). Davon sind 51% männlich und 49% weiblich. Der Anteil der über 65jährigen an der Gesamtbevölkerung beträgt derzeit rd. 12%, wobei der Anteil der Frauen an der Altersgruppe mit zunehmendem Alter steigt. Laut der Bevölkerungsprognose 2011-2030 der Berliner Senatsverwaltung für Stadtentwicklung wird für den Bezirk Mitte prognostiziert, dass sich die Gesamtbevölkerung um rd. 8% erhöhen wird; die Zahl der dann über 65jährigen allerdings um 21%, wobei auch in Mitte die Zahl der Hochaltrigen die am stärksten wachsende Gruppe sein wird. Insgesamt gilt der Bezirk Mitte als "junger Bezirk", das zeigen die Zuzugszahlen, wonach der Bezirk insbesondere bei jungen Menschen und jungen Familien sehr beliebt ist. Der prozentuale Anteil älterer Menschen in Mitte besagt aber gleichzeitig, dass absolut betrachtet, die Zahl der über 65jährigen von derzeit rd. 45.000 auf 55.000 BewohnerInnen ansteigen wird.

Ältere Menschen mit Migrationshintergrund sind laut Bevölkerungsprognose die am stärksten wachsende Bevölkerungsgruppe in Berlin. Da im Bezirk Mitte schon heute sehr viele Menschen (auch Ältere) wohnen, deren Leben durch Migration geprägt wurde, wird sich ihr Anteil an der Bevölkerungsgruppe über 65 Jahre zukünftig deutlich erhöhen.

Die wirtschaftliche Lage älterer Menschen gestaltet sich im Bezirk Mitte sehr unterschiedlich und ist abhängig von dem persönlichen Einkommen in der Erwerbsphase, insbesondere der Dauer der Berufstätigkeit bzw. von Unterbrechungen wegen Erziehungszeiten oder Arbeitslosigkeit. Obwohl im Bezirk Mitte die meisten älteren Menschen gegenwärtig noch nicht unmittelbar von Altersarmut betroffen sind, ist die wirtschaftliche Lage bestimmter Gruppen von Senior_innen (Frauen, MigrantInnen, Langzeitarbeitslose …) zunehmend schlechter als im Landesdurchschnitt. Insgesamt beziehen im Bezirk Mitte 10,5% der über 65jährigen Altersgrundsicherung. Sozialräumlich betrachtet ergeben sich allerdings deutliche Unterschiede: So beträgt der Anteil der Bezieher_innen von Altersgrundsicherung in der Bezirksregion Wedding rd.15% in der Bezirksregion Alexanderplatz dagegen nur 2,4%.

Der Bezirk Mitte sieht sich als Mitglied im Gesunde-Städte-Netzwerk der Bundesrepublik Deutschland daher auch dem "Berliner Appell Gesund älter werden in Städten und Regionen" verpflichtet, wonach Gemeinden und Kommunen wichtige Orte der Prävention und Gesundheitsförderung sind, da Gesundheit wesentlich von der Qualität der Lebensverhältnisse in Städten und Gemeinden sowie in den Stadtteilen und Quartieren abhängig ist. Die Stärkung gesellschaftlicher Teilhabe, körperlicher Aktivitäten und Mobilität, eines bewegungsförderlichen Wohnumfelds und wohnungsnaher Infrastrukturangebote sind nur einige Möglichkeiten, mit denen Kommunen und andere Akteure zu gesunden Lebensbedingungen und damit auch präventiv zur Gesundheit im Alter vor Ort beitragen können.

Der Bezirk Mitte sieht sich als Mitglied im Gesunde-Städte-Netzwerk der Bundesrepublik Deutschland daher auch dem "Berliner Appell Gesund älter werden in Städten und Regionen" verpflichtet, wonach Gemeinden und Kommunen wichtige Orte der Prävention und Gesundheitsförderung sind, da Gesundheit wesentlich von der Qualität der Lebensverhältnisse in Städten und Gemeinden sowie in den Stadtteilen und Quartieren abhängig ist. Die Stärkung gesellschaftlicher Teilhabe, körperlicher Aktivitäten und Mobilität, eines bewegungsförderlichen Wohnumfelds und wohnungsnaher Infrastrukturangebote sind nur einige Möglichkeiten, mit denen Kommunen und andere Akteure zu gesunden Lebensbedingungen und damit auch präventiv zur Gesundheit im Alter vor Ort beitragen können.

Vor diesem Hintergrund hat der Bezirk Mitte bereits im Jahr 2000 ein "Konzept für einen Gesunden Bezirk Mitte" verabschiedet (siehe Anlage), das im Wesentlichen folgende Dimensionen umfasst:

  1. Förderung strategischen Planens und Handelns
  2. Ressortübergreifendes Handeln fördern
  3. Bürgerbeteiligung
  4. Verbesserung des Gesundheitsbewusstseins

Gleichzeitig orientiert sich der Bezirk Mitte, als Mitglied der "Berliner Landesgesundheitskonferenz", an dem 2011 verabschiedeten Gesundheitszielprozess "Selbständigkeit und Lebensqualität im Alter" mit folgenden Zielen:

Ziel 1: Strategien und Maßnahmen der sozialraumorientierten Gesundheitsförderung und sozialen Teilhabe fördern!
Ziel 2: Maßnahmen der Bewegungsförderung ausbauen und ältere Menschen motivieren und fördern, sich regelmäßig zu bewegen!
Ziel 3: Die gesellschaftliche Teilhabe psychisch kranker, älterer Menschen und ihrer Angehörigen fördern und adäquate Versorgungsstrukturen weiterentwickeln!

Diese Ziele werden im Rahmen der bezirklichen Steuerungs- und Koordinierungsmöglichkeiten sowie in Kooperation mit relevanten Akteur_innen und Netzwerkpartner_innen im Bezirk umgesetzt.

Unterlegt und überprüft werden die Ziele bzw. die daraus ableitbaren Maßnahmen durch eine regelmäßige bezirkliche Gesundheits- und Sozialberichterstattung. Speziell bezogen auf die gesundheitliche und soziale Lage älterer Menschen wurde im Jahr 2010 eine Befragung von BewohnerInnen ab 60 Jahren im Bezirk Mitte durchgeführt (siehe Anlage LISA). Die Ergebnisse bilden die Grundlage zur Umsetzung der konkreten Maßnahmen vor Ort in den Stadtteilen des Bezirks. Eine Fortschreibung ist für 2016 geplant.

Um sich den Herausforderungen des demogradfischen Wandels bezogen auf die älter werdende Bevölkerung in Mitte zu stellen, wurde 2014 das ämter- und ressortübergreifende Konzept "Gemeinsam Älterwerden in Mitte" erarbeitet und von der Bezirksverordneten Versammlung Mitte (BVV) in den entsprechenden fachpolitischen Ausschüssen diskutiert und verabschiedet (siehe Anlage). Weitere Aktivitäten zur Gesundheitsförderung und Prävention im Bezirk Mitte finden Sie unter:

http://www.berlin.de/ba-mitte/politik-und-verwaltung/service-und-organisationseinheiten/qualitaetsentwicklung-planung-und-koordination-des-oeffentlichen-gesundheitsdienstes/

Die Bevölkerung im Bezirk Mitte zeichnet sich also durch eine Vielfalt unterschiedlicher Lebensentwürfe, Nationalitäten und sozialer Milieus aus, die gemeinsam in den ebenfalls unterschiedlich gewachsenen und geprägten Stadtteilen leben, arbeiten, ihre Freizeit gestalten und gemeinsam alt werden wollen. Diese heterogene Vielfalt muss sich auch in den bezirklichen Planungen, Maßnahmen und Strukturen der Prävention und Gesundheitsförderung - sozialräumlich- und soziallagenorientiert- widerspiegeln.

Anlass

Bei allen Fachplanungen, insbesondere in sozialen und gesundheitlichen Bereichen, steht oftmals die Frage im Raum: Wie erreichen wir die Menschen, die wir mit den bisherigen, klassischen Aktionen und Maßnahmen nicht oder nicht qualifiziert genug erreichen? Gerade beim Thema Prävention und Gesundheitsförderung für Ältere zeigt sich, dass oftmals die Gruppe der sogenannten sozialbenachteiligten Älteren aufgrund verschiedener Zugangsbarrieren (geringe persönliche oder finanzielle Ressourcen, Sprachbarrieren, Mobilitätseinschrängungen usw.) nicht an den klassischen Aktivitäten teilnimmt oder keine ausreichenden Kenntnisse über das vorhandene System hat und dieses auch nicht in Anspruch nimmt. Die Frage der Erreichbarkeit stellt sich daher auch über die Frage der Zugänge, z.B. niedrigeschwellige Zugänge über nachbarschaftliche Kontakte und/oder über die wohnortnahe Infrastruktur! Das bedeutet, Prävention und Gesundheitsförderung muss im direkten Wohn- und Lebensumfeld älter werdender Menschen ansetzen!

Das Bezirksamt Mitte mit seinen Ämtern und Organisationseinheiten hat sich dem sozialräumlichen Planungsansatz verpflichtet. Die Sozialraumorientierung im Bezirk verfolgt das Ziel, über eine fachübergreifende Zusammenarbeit unter Einbindung und Vernetzung lokaler Akteure Entwicklungsschwerpunkte im Bezirk zu setzen und eine Erhöhung der Chancengleichheit zu erzielen. Dabei wird der zielgruppenorientierte Fachbezug um den Raumbezug mit Fokus auf die sozialen Gegebenheiten erweitert. In diesem Sinne hat sich der stadtteilorientierte, ressortübergreifende Planungsansatz mittlerweile als ein Arbeitsprinzip in den kommunalen Fachplanungen etablieren können.

Dieser Ansatz erfordert ein hohes Maß an Wissen um die spezifischen Bedarfslagen vor Ort sowie eine kontinuierliche Kommunikation zwischen den BewohnerInnen, Initaitiven und Akteuren im Stadtteil und der Verwaltung.

Der Bezirk Mitte hat daher ein Modellprojekt initiiert, das diese Anforderungen erfüllen bzw. umsetzen soll:

Finanziert aus Mitteln des Bund-Länder-Programms "Soziale Stadt" wurden drei Stadtteilzentren (siehe Einzelprojekte D) im Bezirk mit der "intermediären" Stadtteilkoordination beauftragt. Die Stadtteilkoordination hat zum Ziel, die Vernetzung zwischen Institutionen, BürgerInnen und der Verwaltung in den Stadtteilen auszubauen und zu verbessern. Es sollen aktuelle Themen und Bedarfe aus dem Stadtteil bzw. aus der Bewohnerschaft in die Verwaltung und umgekehrt transportiert werden (das Austauschen von Informationen auf beiden Seiten ist das "Intermediäre" (lat.= "dazwischenliegend"). Das Projekt Stadtteilkoordination ist zudem ein Knotenpunkt für bewohnerbezogene Informationen im Stadtteil für alle aktuellen Themen und Brücke zum Bezirksamt.

Anders als in den Handlungsfeldern der Kinder-, Jugend- und Familienarbeit existieren in den Stadtteilen des Bezirks bisher keine so ausgeprägten zielgruppen- und themenorientierten Netzwerke bezogen auf das Themenfeld "älter werden im Stadtteil". Der Blick auf ältere Menschen ist meist defizit-orientiert und wird in der Regel auf das Versorgungssystem reduziert. Älter werden im Stadtteil beinhaltet jedoch vielfältigere Aspekte und Phasen, die möglichst lange selbstbestimmt gelebt werden wollen.

Davon ausgehend beinhaltet der Auftrag an die drei Stadtteilzentren ausdrücklich ein Modul zur Stärkung der Teilhabe und Partizipation älterer Menschen, mit dem Ziel, gesundheitsförderliche Lebensweisen und -welten, Empowerment, Eigeninitiative sowie bürgerschaftliches Engagement zu fördern und entsprechend gemeinsam zu gestalten.

Konzeption, Ziele und Zielgruppen

Zur Umsetzung des Modellprojektes wurden drei Stadtteilzentren (Angaben dazu unter Punkt D–Einzelprojekte) im Bezirk mit folgenden Aufgaben beauftragt:

  1. Wissens- und Informationstransfer zwischen lokaler Ebene und der Verwaltung
  2. Verbesserung der Kommunikation und Vernetzung auf Ebene der Stadtteile sowie Aufbau und Stärkung der lokalen Kooperations- und Netzwerkstrukturen

Für die Zielgruppe der Senior_innen wurden darin folgende Handlungsschwerpunkte und Ziele formuliert:

  • Sozialkommissionen (Sokos) im Stadtteil stärker verankern!

Maßnahmen dazu:

  • Sokos stärker in die vorhandenen sozialen Strukturen im Stadtteil einbinden
  • Ausweitung der Tätigkeiten auf ständige Besuchsdienste, angesichts der zunehmenden Bedeutung sozialer Netzwerke
  • Definition neuer Aufgabenbeschreibung der Sokos

 

  • Netzwerke auf-/ausbauen!

Maßnahmen dazu:

  • Etablierung "Runder Tische" vor Ort zur Vernetzung der Akteur_innen
  • Aufbau von an den Bedürfnissen älter werdenden Menschen vor Ort ausgerichteten "Nachbarschaftshilfen" ( z. B. Lokale Allianzen für Menschen mit Demenz, Maßnahmen zur Gesundheitsförderung usw.)

 

  • Teilhabe und Partizipation Älterer fördern!

Maßnahmen dazu:

  • Durchführung von Informationsveranstaltungen und Qualifizierungen zum Berliner Senior_innenmitwirkungsgesetz
  • Organisatorische Begleitung von lokalen Beteiligungsaktivitäten Älterer (z.B. Stadtteilbegehungen)
  • Organisation sozialräumlicher Bedarfserhebung
  • Aktivierung von Personen oder Institutionen (z.B. Begegnungsstätten, Stadtteilzentren, Wohnhäuser, Vereine, Verbände, religiösen Gemeinschaften, Migrantenorganisationen usw.) zur Beteiligung an und zu den Wahlen der Senior_innenvertretung - Kooperation mit der Senior_innenvertretung Mitte

Zielgruppen

Ältere und älter werdende BewohnerInnen im Stadtteil, insbesondere sozialbenachteiligte Ältere

Instrumente der Qualitätssicherung und Evaluation

Das Projekt wird durch eine ämterübergreifende "Begleitrunde" unterstützt und begleitet, die den Kommunikationsverlauf während der Projektphase sicherstellt. Für die Evaluation der Maßnahme wurde ein externer Dienstleister beauftragt.

Vorgehen und Umsetzung

In enger Zusammenarbeit mit den Fachämtern, insbesondere Gesundheit und Soziales, werden seit Anfang 2015 in allen drei ausgewählten Bezirksregionen (Moabit, Gesundbrunnen und Wedding) sogenannte "Runde Tische der SeniorInnenarbeit" etabliert. Die Runden Tische werden als Knotenpunkte zur Umsetzung der oben genannten Aufgaben gesehen, da sie alle relevanten Akteure im Stadtteil zusammenbringen und so die Kommunikation und das Wissen um die Belange älter werdender Menschen im Stadtteil bündeln können. Die Koordination (Einladungen, Moderation, Protokolle usw.) der Runden Tische wird durch die beauftragten Stadtteilzentren vor Ort im Rahmen der Stadtteilkoordination übernommen.

Der Zuspruch seitens der Akteure vor Ort ist groß, da es bisher keine verbindlichen Strukturen hinsichtlich des Themenfeldes "älter werden im Stadtteil" gab und der Bedarf nach Informations- und Erfahrungsaustausch sehr hoch ist. Die Runden Tische sind aber auch offen für engagierte und interessierte BewohnerInnen. Die Information über die Zusammenkünfte (Termine, Ort, Zeit) werden auf verschiedenen Wegen kommuniziert (Einladungen per Post oder email Verteiler, Aushänge, Newsletter, "Mund zu Mund Propaganda", MultiplikatorInnen usw.) Zur Zusammensetzung der einzelnen Gremien siehe auch unter D (Einzelprojekte).

In der Regel starten die Runden Tische mit einer Auftaktveranstaltung (Werkstatt) zu der alle relevanten Akteure im Stadtteil eingeladen werden. Dies sind z.B. Sozialdienste des Bezirksamtes, Seniorenvertretung, Einrichtungen der medizinischen und pflegerischen Versorgung, Pflegestützpunkte und Beratungsstellen, Mobilitätshilfedienste, Sportvereine, Kirchengemeinden, Moscheevereine, Selbsthilfegruppen, -vereine, Wohlfahrtsverbände, Familienzentren, Nachbarschaftseinrichtungen, Begegnungsstätten, Ehrenamtsbüros usw. Alle, die sich dem Thema "Gemeinsam älter werden im Stadtteil" verpflichtet sehen oder daran Interesse haben, sind eingeladen. Daraus werden gemeinsame Arbeitsweisen entwickelt und abgestimmt. Gemeinsam werden Aktivitäten (z.B. Kiezspaziergänge) und Aktionen (z.B. Informationsveranstaltungen/Feste) geplant und durchgeführt. Der Runde Tisch im Stadtteil ist jederzeit offen für alle!

Der Vorteil dieser vernetzten und gleichberechtigten stadtteil- und bewohnernahen Arbeitsweise ist, dass sowohl aktuelle Themen (z.B. mangelnde Infrastruktur, Versorgungssituation, Wohnumfeld..) aber auch langfristige Themen, wie z.B. der Aufbau von Nachbarschaftshilfenetzwerken oder bewegungsfreundliche und zugleich barrierefreie Gestaltung des Öffentlichen Raumes usw. zeitnah aufgenommen und bearbeitet werden können.

Ergebnisse und Erreichtes

Unter Punkt D Einzelprojekte werden die bisherigen Ergebnisse der drei exemplarischen Runden Tische im Rahmen der Stadtteilkoordination näher beschrieben.

C Fragen zum Wettbewerbsbeitrag

C 1 Fragen zur gesamtkommunalen Einbindung des Wettbewerbsbeitrags

C 10 Gibt es zur Gesundheitsförderung und Prävention bei älteren Menschen in Ihrer Kommune eine schriftliche Gesamtkonzeption?: 
ja
nein
C 11 Ist Ihr Wettbewerbsbeitrag in diese Gesamtkonzeption eingebunden?: 
ja
nein
C 12 Hat sich der (Ober-)Bürgermeister bzw. Landrat öffentlich für Ihren Wettbewerbsbeitrag eingesetzt?: 
ja
nein

C 2 Fragen zur Konzeption und Ausrichtung des Wettbewerbsbeitrags

C 20 Gibt es zu Ihrem Wettbewerbsbeitrag ein schriftliches Konzept? : 
ja (bitte als Anlage beifügen)
nein
C 21 Sind die Präventionsziele Ihres Wettbewerbsbeitrags detailliert festgelegt?: 
ja
nein
C 22 Wurde vor der Zielfestlegung eine Ausgangs- und Bedarfsanalyse erstellt?: 
ja
nein
C 23 An welche Gruppen richtet sich Ihr Wettbewerbsbeitrag?: 
junge Alte (55-Jährige bis 65-Jährige)
ältere Menschen (über 65-Jährige bis 80-Jährige)
hochbetagte Menschen (über 80-Jährige)
gesundheitlich/mobilitäts-eingeschränkte ältere Menschen
pflegebedürftige ältere Menschen
aktive und mobilitätsstarke ältere Menschen
ältere Migranten/Migrantinnen
sozial benachteiligte ältere Menschen
Pflegende (Angehörige)
Multiplikatoren
Weitere
C 24 Welche Maßnahmen zur Bewegungs- und Mobilitätsförderung von älteren Menschen stehen in Ihrem Beitrag im Mittelpunkt?: 
kommunale Konzepte zur Bewegung- und Mobilitätsförderung bei älteren Menschen
Maßnahmen und Angebote zur Erreichung alltagsbezogener Bewegungs- und Mobilitätsförderung bei älteren Menschen
Bewegungsräume/Bewegungsparcours im Quartier, in Parks und Grünanlagen
barrierefreie und bewegungsförderliche Gestaltung des öffentlichen Raums
wohnortnahe Infrastrukturen
(Weiter)Entwicklung und Ausbau des öffentlichen Personennahverkehrs
(Weiter)Entwicklung und Ausbau von Mobilitätshilfediensten
Stärkung der Gesundheits- und Bewegungskompetenz sowie des Wissens um die gesundheitliche Bedeutung körperlicher Aktivität bei älteren Menschen
Unterstützung von Akteuren in der Kommune bei der Planung und Durchführung von Maßnahmen zur Bewegungs- und Mobilitätsförderung bei älteren Menschen
Weitere
C 25 Verfolgt Ihr Wettbewerbsbeitrag einen generationenübergreifenden Ansatz?: 
ja
nein
C 26 Ist Ihr Wettbewerbsbeitrag geschlechtsspezifisch/geschlechtersensibel ausgerichtet?: 
ja
nein
C 27 Ist Ihr Wettbewerbsbeitrag auf Beteiligung, Engagement und Selbsthilfe älterer Menschen ausgerichtet?: 
ja
nein
C 28 Welche Strategie der Bewegungs- und Mobilitätsförderung bei älteren Menschen verfolgt Ihr Wettbewerbsbeitrag?: 
Verhaltensprävention
Verhältnisprävention
Verhaltens- und Verhältnisprävention
C 29 An welche Settings und Einrichtungen knüpft Ihr Wettbewerbsbeitrag an?: 
Senioreneinrichtungen/-freizeitstätten
Altenheime
Reha-Einrichtungen
Ambulante Pflegedienste
Sportvereine
Bildungseinrichtungen (Schule, VHS u.a.)
Nachbarschaftshäuser/Stadtteilzentren
Quartiere
Weitere

C 3 Fragen zur Umsetzung des Wettbewerbsbeitrags

C 30 Welche Akteure aus Kommunalpolitik und Kommunalverwaltung beteiligen sich wesentlich an der Umsetzung Ihres Beitrags?: 
Gemeinde-, Stadt- bzw. Kreisrat
Bürgermeister bzw. Landrat
Gesundheitsamt
Sozialamt
Sportamt
Stadtplanungsamt
Grünflächenamt
Seniorenbeauftragte
Gleichstellungsbeauftragte
Weitere
C 30a Wenn "Weitere"... Welche?: 
Behindertenbeauftragte; Integrationsbeauftragte
C 31 Welche verwaltungsexternen Akteure beteiligen sich wesentlich an der Umsetzung Ihres Wettbewerbsbeitrags?: 
Ärzte
Apotheken
Krankenversicherungen
Krankenhäuser
Altenheime/Pflegeheime
Reha-Einrichtungen
ambulante Pflegedienste
Seniorenberatungsstellen
Seniorenfreizeitstätten
Sportvereine
Bildungseinrichtungen (Schule, VHS u.a.)
Stadtteilzentren/Nachbarschaftshäuser
Quartiersmanagement
Wohlfahrtsverbände
Kirchen
Migrantenorganisationen
Selbsthilfeeinrichtungen
Lokale Medien
Sponsoren
Stiftungen
Weitere
C 31a Wenn "Weitere"... Welche?: 
Fachstelle für Prävention und Gesundheitsförderung des Landes Berlin - Zentrum für ewegungsförderung, Landesgesundheitskonferenz Berlin, Mobilitätshilfsdienst des HvD
C 32 Gibt es schriftliche und verbindliche Vereinbarungen zur Vernetzung und Kooperation der Akteure?: 
ja
nein
C 32a Wenn ja, welche?: 
Projektskizze/Zuwendungsverträge
C 33 Welche Laufzeit hat Ihr Wettbewerbsbeitrag?: 
bis zu zwei Jahre
mehr als zwei Jahre (aber befristet)
Dauerangebot
C 34 Wie lange ist die Finanzierung des Wettbewerbsbeitrags gesichert?: 
offen
bis zu zwei Jahre
dauerhaft
C 35 Wird der Wettbewerbsbeitrag in seiner Qualität und Zielerreichung überprüft und bewertet bzw. evaluiert?: 
ja
geplant
nein
C 35a Wenn ja: 
Selbstevaluation
Fremdevaluation
C 36 Werden im Rahmen der Umsetzung Ihres Beitrags von anderen entwickelte Projekte und Maßnahmen übernommen und eingesetzt?: 
ja
nein
C 36a Wenn ja, welche?: 
Stadtteilbegehungen
C 37 Sind umgekehrt im Rahmen Ihres Beitrags entwickelte Projekte und Maßnahmen andernorts übernommen und eingesetzt worden?: 
ja
nein

D Einzelprojekte

Einzelprojekts Nr. 1

D 10 Titel des Einzelprojekts Nr. 1: 
Runder Tisch SeniorInnenarbeit in Moabit
D 11 Welche Laufzeit hat das Projekt?: 
bis zu zwei Jahre
mehr als zwei Jahre (aber befristet)
Dauerangebot
D 12 Wie lange ist die Finanzierung des Projektes gesichert?: 
offen
bis zu zwei Jahre
dauerhaft
D 13 Wie wird das Projekt finanziert?: 
kommunale Mittel
Landesmittel
Bundesmittel
europäische Mittel
Mittel von Krankenversicherungen
Stiftungsmittel
Sponsorengelder
Spenden
Weitere
D 14 Wird das Projekt in seiner Qualität und Zielerreichung überprüft und bewertet bzw. evaluiert?: 
ja
geplant
nein
D 14a Wenn ja: 
Selbstevaluation
Fremdevaluation
D 15 Kurzbeschreibung des Projektes auf maximal einer DIN A 4 – Seite : 

Für die Stadtteilkoordination Moabit wurde der Moabiter Ratschlag e.V. als Träger des Stadtteilzentrums "Stadtschloss Moabit", Rostocker Straße 32, 10553 Berlin beauftragt Moabit ist ein Ortsteil im westlichen Teil des Bezirks Mitte von Berlin in zentraler Lage mit guter Verkehrsanbindung und weitgehendem Altbaubestand. Viele ältere Menschen leben seit Jahrzehnten hier. Der Stadtteil hat rd. 72.700 Einwohner_innen und entspricht damit bereits einer Stadt mittlerer Größe. Das Durchschnittsalter beträgt 39 Jahre. 11% der Bevölkerung sind über 65 Jahre alt. Der Anteil von Menschen mit Migrationsgeschichte an den über 65jährigen beträgt 27% Der Anteil der BezieherInnen von Grundsicherung nach SGB XII an der Altersgrupp über 65 beträgt 12%.

Der Runde Tisch gründete sich im Jahre 2009. Auf Einladung des Stadtteilzentrums "Stadtschloss Moabit – Nachbarschaftshaus" kamen Einrichtungen und Initiativen, die in Moabit tätig sind, zusammen, um sich über ihre Angebote im Bereich der Seniorenarbeit auszutauschen und gemeinsam über Verbesserungen nachzudenken. Der fachliche Austausch der Mitglieder des Runden Tischs über aktuelle Entwicklungen im Bereich der SeniorInnenarbeit wurde durch ein Forschungsprojekt des Wissenschaftszentrums Berlin und die Ergebnisse der bezirklichen LISA-Studie unterstützt. Handlungsbedarf sah der Runde Tisch schon 2010 in einer Verbesserung der Beratung beim Thema "Wohnen im Alter" und der kleinräumigen Vernetzung der Akteure aus Pflege und Freizeit. Eine Erkenntnis war: In Moabit gibt es zu wenige offene, niederschwellige und vor allem kontinuierliche Angebote für ältere Menschen.

Gemeinsam konzipierte Aktionen

  • Stadtteilspaziergänge unter dem Motto "Moabit mit den Augen älterer Menschen sehen" (Anlage)
  • Seit 2012 gemeinsame Aktion "Alter in Bewegung" im Rahmen der Berliner Seniorenwoche auf dem Rathausplatz in Moabit: Outdoor-Bewegungsangebote und eine Kaffeetafel sorgen für Anregungen und Austausch.
  • Organisation des 1. Moabiter Nachbarschaftstreff: Bewegung und Vorsorge – Jung und Alt gemeinsam (Anlage)
  • Konzeptentwicklung "Anlaufstelle für Ältere in Moabit"
  • "Der Kurze Weg zur Hilfe" – Niedrigschwelliges Beratungsangebot im Kiez in Kooperation mit Bezirksamt und Pflegestützpunkte Mitte

Mitglieder des Runden Tischs:

  • BACIM Kontakt- und Beratungsstelle für Frauen aus der Türkei, DRK City
  • Bezirksamt Mitte von Berlin:
    Abt. Soziales, Allgemeiner Sozialdienst und Ehrenamtsbüro; Abt. Gesundheit, Altenhilfeplanung und Beratungsstelle für Menschen mit Behinderung
  • Eigeninitiativ im Alter e.V.
  • Ev. Heilige-Geist-Gemeinde Berlin Tiergarten, Ev. Kirchengemeinde Moabit West, Ev. Kirchengemeinde St. Johannis
  • Haltestelle Diakonie Tiergarten
  • Kontaktstelle PflegeEngagement Mitte
  • Mobilitätshilfedienst Mitte, Humanistischer Verband D., LV- BB e.V.
  • Pflegestützpunkte Mitte
  • Pflegewerk Senioren Centrum gGmbH
  • Quartiersmanagement Moabit West (Beusselstraße)
  • SeniorInnenvertretung Mitte
  • Stadtschloss Moabit – Nachbarschaftshaus, Moabiter Ratschlag e.V.
  • SOS-Kinderdorf Berlin-Moabit (Mehrgenerationenhaus).

Einzelprojekts Nr. 2

D 20 Titel des Einzelprojekts Nr. 2: 

Runder Tisch SeniorInnenarbeit Parkviertel

D 21 Welche Laufzeit hat das Projekt?: 
bis zu zwei Jahre
mehr als zwei Jahre (aber befristet)
Dauerangebot
D 22 Wie lange ist die Finanzierung des Projektes gesichert?: 
offen
bis zu zwei Jahre
dauerhaft
D 23 Wie wird das Projekt finanziert?: 
kommunale Mittel
Landesmittel
Bundesmittel
europäische Mittel
Mittel von Krankenversicherungen
Stiftungsmittel
Sponsorengelder
Spenden
Weitere
D 24 Wird das Projekt in seiner Qualität und Zielerreichung überprüft und bewertet bzw. evaluiert?: 
ja
geplant
nein
D 24a Wenn ja: 
Selbstevaluation
Fremdevaluation
D 25 Kurzbeschreibung des Projektes auf maximal einer DIN A 4 – Seite : 

Mit der Stadtteilkoordination im Parkviertel wurde das Paul Gerhardt Stift zu Berlin, Müller Straße 55-58, 13349 Berlin beauftragt.

Das Parkviertel ist Teil des Ortsteils Wedding im Bezirk Mitte und befindet sich im Norden des Bezirks mit guter Verkehrsanbindung. Der Ortsteil hat rd. 42.000 EinwohnerInnen. Das Durchschnittsalter beträgt 42,2 Jahre. Die Region Parkviertel hat mit rd. 18% den höchsten Anteil älterer Menschen über 65 Jahren im Bezirk. Der Anteil der Menschen mit Migrationshintergrund an der Altersgrupp 65+ beträgt 15%. Der Anteil der über 65-jährigen Personen, die Grundsicherung außerhalb von Einrichtungen nach SGB XII erhalten beträgt rd. 7%. Dieser Wertliegt unter dem bezirklichen Durchschnitt.

Der Runde Tisch SeniorInnenarbeit Parkviertel hat sich Anfang 2015 gegründet und trifft sich seitdem regelmäßig zum Erfahrungs- und Informationsaustausch. Er ist noch im Aufbau begriffen, zeigt aber schon erste gemeinsame Aktivitäten, die sich aus dem Bedarf im Stadtteil ergeben.

Erste gemeinsame Aktion:

  • Kiezspaziergang im Parkviertel unter dem Motto: "Augen auf, Senioren!" (Anlage)

Aktuelle Mitglieder:

  • Nachbarschaftstreff Schwyzerstraße
  • Sportverein BSC Rehberge
  • Sport-Gesundheitspark Wedding
  • Diakonisches Pflegewohnheim Schillerpark
  • Bezirksamt Mitte Abt. Soziales, Allgemeiner Sozialdienst und Ehrenamtsbüro; Abt. Gesundheit, Altenhilfeplanung und Beratungsstelle für Menschen mit Behinderung
  • Servicewohnen für Senioren im Paul Gerhardt Stift
  • Oberstufenzentrum Gesundheit
  • Kontaktstelle PflegeEngagement Mitte
  • Paul Gerhardt Stift
  • Pflegestützpunkt Mitte
  • Stadtteil- und Familienzentrum im Paul Gerhardt Stift
  • Sozialkommission 26
  • Ev. Johannesstift Altenhilfe LeNa – Begleitdienst
  • Ev. Geriatriezentrum Berlin
  • SeniorInnenvertretung

Einzelprojekts Nr. 3

D 30 Titel des Einzelprojekts Nr. 3: 
Aktiv im Alter in Gesundbrunnen
D 31 Welche Laufzeit hat das Projekt?: 
bis zu zwei Jahre
mehr als zwei Jahre (aber befristet)
Dauerangebot
D 32 Wie lange ist die Finanzierung des Projektes gesichert?: 
offen
bis zu zwei Jahre
dauerhaft
D 33 Wie wird das Projekt finanziert?: 
kommunale Mittel
Landesmittel
Bundesmittel
europäische Mittel
Mittel von Krankenversicherungen
Stiftungsmittel
Sponsorengelder
Spenden
Weitere
D 34 Wird das Projekt in seiner Qualität und Zielerreichung überprüft und bewertet bzw. evaluiert?: 
ja
geplant
nein
D 34a Wenn ja: 
Selbstevaluation
Fremdevaluation
D 35 Kurzbeschreibung des Projektes auf maximal einer DIN A 4 – Seite : 

Mit der Stadtteilkoordination in der Region Gesundbrunnen wurde das Stadtteilzentrum Fabrik Osloer Straße, Osloer Straße 12, 13359 Berlin beauftragt.

Die Region Gesundbrunnen ist Teil des Ortsteil Wedding im Bezirk Mitte und befindet sich im Nordosten des Bezirks. Die Region hat rd. 35 000 EinwohnerInnen. Das Durchschnittsalter beträgt 36,1 Jahre. Der Anteil der BewohnerInnen über 65 Jahre liegt bei rd. 10%. Der Anteil der Menschen mit Migrationshintergrund in die Altersgruppe beträgt rd. 40%. Der Anteil von EmpfängerInnen von Grundsicherung (außerhalb von Einrichtungen) nach SGB XII im Alter von 65 Jahren und mehr beträgt rd. 40%.

Der Runde Tisch trifft sich seit April 2015 im Rahmen eines Workshops. Die zweiteilige Auftaktveranstaltung "Aktiv älter werden in Gesundbrunnen" bietet eine Plattform für gegenseitiges Kennenlernen und die Bündelung von Themen und Bedarfen im Stadtteil sein. Bei der Auftaktveranstaltung waren 26 Einrichtungen bzw. BewohnerInnen aus dem Prognoseraum Gesundbrunnen vertreten. Für die Vorstellungsrunde verorteten sie sich mit einem Papier-Fähnchen auf einer Gebietskarte, stellten das Angebotsspektrum der jeweiligen Einrichtung vor, erläuterten ihren Bezug zum Thema "Aktiv älter werden in Gesundbrunnen" sowie ihr Interesse an Vernetzung. Moderiert und begleitet wurde der Prozess vom Zentrum für Bewegungsförderung bei der Fachstelle für Gesundheitsförderung Berlin-Brandenburg e.V.

Zur exemplarischen Darstellung der Arbeitsweise sind diesem Bericht die Werkstattprotokolle beigefügt. (siehe Anlage)

Ein Ergebnis der Werkstadt ist es, gemeinsame Kiezspaziergänge durchzuführen: Bei diesen Kiezspaziergängen soll es darum gehen, einzelne Quartiere oder Straßenzüge unter die Lupe zu nehmen und gemeinsam Einrichtungen, deren Mitarbeiter/innen und Angebote vor Ort zu erkunden. Die Beteiligten des Runden Tisches lernen sich auf diese Art näher kennen und können sich von der Arbeit direkt vor Ort ein Bild machen. Zum anderen bietet ein Kiezspaziergang eine gute Plattform, ältere Bewohnerinnen und Bewohner einzubinden – denn durch die Erkundungstour lernen sie Angebote in ihrer Nachbarschaft und Ansprechpersonen kennen und Berührungsängste, beim Betreten unbekannter Einrichtungen werden abgebaut. Bei den Kiezspaziergängen kann es auch um ganz praktische Tipps gehen, z. B. zum Auffinden von barrierefreien Toiletten.

Gemeinsam geplante Aktionen:

  • Kiezspaziergang im Oktober 2015

Aktuell teilnehmende am Runden Tisch:

  • Mobilitätshilfedienst HvD
  • Lazarus Haus
  • Kiezsportlotsin/Weddinger Wiesel
  • KontaktstellePflegeEngagement
  • SeniorInnenvertretung
  • Bezirksamt Mitte
  • Sportgesundheitspark Berlin e.V.
  • Bv kompakt/Brunnenviertel e.V.
  • SOPHIA Berlin GmbH
  • Sozialkommission 15
  • Pflegestützpunkt Mitte
  • Haltestelle Diakonie Wedding
  • Seniorendomizil an der Panke
  • Deutschsprachiger Muslimkreis
  • Ages Arbeitsmarktservice
  • Selbsthilfe im Vorruhestand e.V.
  • NachbarschatfEtage Fabrik Osloer Straße

E Anlagen