Bezirk Hamburg-Nord

A Angaben zur Kommune

Name der Stadt, der Gemeinde, des Landkreises
Bezirk Hamburg-Nord
Typ
kreisfrei
Bundesland
Hamburg
Einreichende Dienststelle
Fachamt Gesundheit
Name des Ansprechpartners
Horst Sellhusen
Funktion des Ansprechpartners
Leitung Kinder- und Jugendgesundheitsdienst
Straße/Postfach
Eppendorfer Landstr. 59
Postleitzahl
20249
Ort
Hamburg
Telefon des Ansprechpartners
+49 40 42804-2205
Telefax des Ansprechpartners
+49 40 4279-04219
E-Mail des Ansprechpartners
Internetadresse der Kommune

B Beschreibung des Wettbewerbsbeitrags

Titel des Wettbewerbsbeitrags

"Gesund leben im Stadtteil – bewegen und begegnen"

Kurzfassung des Wettbewerbsbeitrags

Der Beitrag beschreibt die Bewegungskultur in einem Stadtteil, die vor allem auch Senior_innen mit einbezieht. Sie erobern mit Spielen und Bewegungsangeboten den Stadtteil, nutzen die vorhandenen Ressourcen und interpretieren sie neu für ihre Bedarfe. So kann eine Parkbank zu Fitnessübungen einladen und ein Kinderspielplatz bietet auch Bewegungsmöglichkeiten für Ältere. Aktive ältere Menschen werden im Stadtteil sichtbar, haben Vorbildfunktion und laden auch zu generationsübergreifenden Aktivitäten ein. Ein Bewegungsstadtplan entsteht und macht Bewegungsorte und -strecken kenntlich, neue Bewegungsorte werden eingerichtet. Ergänzend wurde ein Koop-Projekt mit der Techniker Krankenkasse implementiert. Bedarfe der Zielgruppe werden erfragt, daran orientierte Präventionskurse geplant und mit qualifizierten Kursleitungen umgesetzt. Die Teilnahme ist kostenfrei. Kooperierende Einrichtungen stellen Räume/Sachmittel zur Verfügung. Gesundheitsförderung für ältere Menschen wird zunehmend im Stadtteil sichtbar und als Thema und Querschnittsaufgabe in Einrichtungen und Gremien wahrgenommen.

Beschreibung des Wettbewerbsbeitrags

Das Kommunale Gesundheitsförderungsmanagement (KGFM) des Gesundheitsamts Hamburg-Nord bewirbt sich beim Bundeswettbewerb mit einem stadtteilweiten Projekt zur Bewegungs- und Mobilitätsförderung bei älteren Menschen, das Teil eines umfassenden Konzepts zur Gesundheitsförderung in einem Quartier ("Essener Straße" im Hamburger Stadtteil Langenhorn) ist, das mit Mitteln des Rahmenprogramms Integrierte Stadtteilentwicklung (RISE) des Hamburger Senats gefördert wird.

Das übergeordnete Konzept umfasst verschiedene Themenbereiche, die in unterschiedlicher Weise zur Gesundheitsförderung der Bevölkerung beitragen. Der Baustein "Bewegung" bildet dabei einen konzeptionellen Schwerpunkt. Ein besonderes Augenmerk wird dabei auf Angebote und Maßnahmen für die Zielgruppe der Seniorinnen und Senioren gelegt. Die Angebotsstruktur der Einzelprojekte reicht hierbei von niedrigschwelligen, offenen Bewegungs- und Spielangeboten (Raus aus’m Haus) über kostenlose, krankenkassenanerkannte Präventionskurse (KOBA – Koordinierungsbausteine für Gesundheitsförderung) bis hin zu Maßnahmen im Bereich der Verhältnisprävention (Bewegungsparcours, Wohnumfeldgestaltung). Den konzeptionellen Hintergrund der Strategie bilden dabei die im Stadtteil durchgeführten Gesundheitskonferenzen und das RISE-Programm (s.u.).
Bei der Umsetzung kooperieren Fachämter des Bezirksamtes Hamburg-Nord wie das Gesundheitsamt (GA), das Sozialraummanagement (SR), das Management des öffentlichen Raums (MR) mit der Behörde für Gesundheit und Verbraucherschutz (BGV), der Behörde für Umwelt und Energie (BUE) auf der Landesebene sowie der Hamburgischen Arbeitsgemeinschaft für Gesundheitsförderung (HAG), der Techniker Krankenkasse (TK) und Einrichtungen, Vereinen und Akteuren, die vor Ort tätig sind.
Im Folgenden werden die Entwicklung des Gesamtkonzepts zur Bewegungsförderung sowie die verschiedenen Schwerpunkte und das Zusammenspiel der Einzelprojekte beschrieben.

Konzeptioneller Hintergrund

Auf der Landesebene ist das Bezirksamt Hamburg-Nord Partner im Pakt für Prävention (Kooperationsvereinbarung zur Förderung der Gesundheit in Hamburg), bei dem "Gesund alt werden in Hamburg" ein thematischer Schwerpunkt ist. Für die Umsetzung der unterschiedlichen Maßnahmen zur Mobilitäts- und Gesundheitsförderung von Seniorinnen und Senioren vor Ort in Langenhorn bilden insbesondere zwei Programme bzw. Aufgabenfelder die konzeptionelle Grundlage:

Gesundheitskonferenzen

Gesundheitskonferenzen sind seit 2001 Pflichtaufgabe der bezirklichen Gesundheitsämter. In der Konzeption der Gesundheitskonferenzen im Bezirk Hamburg-Nord sind als deren Ziele u. a. festgeschrieben, die Bevölkerung bei der Erhaltung und Förderung ihrer Gesundheit zu unterstützen sowie sie zu befähigen, zu motivieren und zu aktivieren, ihre gesundheitlichen Belange in die eigenen Hände zu nehmen. Als Zielgruppen sind u.a. ausdrücklich alte Menschen benannt (s. Ziele GK).

Sie widmen sich jeweils einem aktuellen Gesundheitsthema und vermitteln fachliche Kenntnisse sowie Informationen zu bestehenden Projekten und Angeboten. Teilnehmende werden durch den Einsatz von beteiligungsorientierten Methoden bei der Planung bedarfsdeckender, gesundheitsfördernder Maßnahmen einbezogen. Als "Impulsveranstaltung" führte das KGFM im Quartier Essener Straße 2012 eine Gesundheitskonferenz durch, die den Focus bewusst auf alle Altersgruppen legte. Mit ihrem Titel "Gesund leben im Stadtteil – bewegen und begegnen" lieferte sie auch den Titel für diesen Wettbewerbsbeitrag.

Das Rahmenprogramm Integrierte Stadtteilentwicklung (RISE)

Im Rahmen des RISE Programms wurde ein "Integriertes Entwicklungskonzept" (IEK) für das Quartier Essener Straße erarbeitet, in dem Gesundheitsförderung ein wichtiges Handlungsfeld darstellt. Hierfür wurden von GA und SR fachamtsübergreifend gemeinsam Ziele und Maßnahmen entwickelt und deren Umsetzung finanziell ermöglicht. Der Aufbau eines Netzwerks Gesundheit als ein Schlüsselprojekt wurde implementiert, in dessen Rahmen Kooperationen mit mehr als 30 Einrichtungen und Akteuren des Gebietes angebahnt wurden. Das Thema "Gesundheitsförderung im Stadtteil" wird seitdem regelmäßig als Querschnittsthema in den Stadtteil-Arbeitskreis, den monatlichen Stadtteilbeirat (das Beteiligungsgremium der Quartiersentwicklung) und auf Veranstaltungen und Festen im Gebiet eingebracht. Die Öffentlichkeitsarbeit wurde mit Artikeln in der Stadtteilzeitung und einem eigenen Flyer "Gesundheit im Stadtteil" ausgebaut. Dadurch werden die Zielgruppen deutlich besser erreicht.

Ausgangslage

Das Quartier Essener Straße ist seit 2007 ein Gebiet der Integrierten Stadtteilentwicklung und neben verschiedenen anderen "nichtbaulichen" Bereichen wie z. B. Kultur wurde Gesundheitsförderung als ein wichtiges Handlungsfeld ermittelt (s.o.). Eine Sozialraumanalyse von SR lieferte hier weitere wichtige Daten zur Einschätzung von Bedarfen und Zielgruppen für gesundheitsfördernde Maßnahmen. So liegt der Anteil der im Gebiet lebenden Seniorinnen und Senioren mit 21% deutlich über dem Bezirksdurchschnitt von 17%.

Zur Erhebung der konkreten Bedarfe und als Grundlage für Maßnahmen und Projekte wurden unterschiedliche Instrumente eingesetzt:

  • Eine Bevölkerungsbefragung zu "Gesundheit und Wohlbefinden im Stadtteil" (Herbst 2010 und 2014). Hier wurden Interviews mit 280 AnwohnerInnen durchgeführt.
  • Eine Befragung von Einrichtungsvertretern und Akteuren im Quartier ("KEQ" 2011 und 2015 in Kooperation mit dem Institut für Medizin-Soziologie Hamburg), um Strukturen und Kapazitäten ("Capacity Building") für mehr Prävention und Gesundheitsförderung in und um das Quartier Essener Straße zu ermitteln und zu beschreiben.
  • Eine "Stichwort-Abfrage" im Vorfeld der Gesundheitskonferenz. AnwohnerInnen wurden bei verschiedenen Veranstaltungen im Stadtteil befragt, was für sie "kommunale Gesundheit" bedeutet ("Gesundheit im Stadtteil, das ist für mich…" s. Dokumentation GK 2012). Ihre "Stichworte" zu dieser Frage konnten sie an eine "wandernde Gesundheitswand" heften, die u. a. Gegenstand der Konferenz 2012 war.

Anlass und Auslöser

Die durchgeführte Bevölkerungsbefragung ermittelte 2010 einen Bedarf insbesondere der Senioren an wohnortnaher Bewegung, an der Unterstützung bei der Nutzung vorhandener Ressourcen im Stadtteil sowie einen Bedarf an mehr gemeinschaftlicher Aktivität. Die Ergebnisse der Gesundheitskonferenz 2012 ermittelten ähnliche Bedarfe. Die beteiligungsorientierte Methode unterstützte darüber hinaus einen Teilhabeprozess, bei dem sich AnwohnerInnen für bereits bestehende Projekte oder als sog. "Hüter" für neue Ideen engagierten. Im Rahmen der o. g. Konzepte und vor dem Hintergrund der Datenerhebung wurden daher verschiedene gesundheitsfördernde Maßnahmen für unterschiedliche Zielgruppen im Quartier umgesetzt.

Umsetzung

Drei Projekte, die sich explizit im Bereich Bewegung an die Zielgruppe der Senioren richten, sind Teil dieses Wettbewerbbeitrags.

Raus aus'm Haus

Für das Projekt "Raus aus'm Haus – Langenhorn in Bewegung" wurde das Forum Spielräume e. V. als Auftragnehmer gewonnen. Ziel des Projektes ist es, die ermittelten Bedarfe aufzugreifen. Dazu sollten niedrigschwellig wohnortnahe, alltagstaugliche und kostenfreie Bewegungs- und Spielmöglichkeiten erprobt, die (vielfältigen) Ressourcen des Stadtteils entdeckt und dauerhafte, gemeinschaftliche Aktivitäten etabliert werden. Die zu erreichenden Ziele sind im RISE-Programm im so genannten Ziele-, Maßnahmen- und Kostenplan (ZMK) für das Handlungsfeld Gesundheit jeweils für ein Jahr detailliert festgelegt (s. Anlage). Alle Aktivitäten sind während des RISE-Förderzeitraums für alle Teilnehmenden kostenfrei.

Seit 2012 hat sich dieses Projekt erweitert und stabilisiert. Ausgehend von zunächst einer Gruppe haben sich verschiedene andere Interessengruppen (z. B. an der Kirchengemeinde) gebildet, die nach anfänglicher Begleitung und Unterstützung eigenständig aktiv sind. Verschiedene Aktivitäten sind inzwischen in das Repertoire der Gruppen eingeflossen, die als Einzelprojekt 1 näher beschrieben sind.

Raumgestaltung und Bewegungsstadtplan

Die Erkundung und Nutzung der Räume durch die aktiven Seniorinnen und Senioren hatte im Stadtteil auch Auswirkungen auf die Gestaltung der Grünflächen und die Planung von Wohnumfeldmaßnahmen. So ist das Wohnumfeld mithilfe von Beteiligungsverfahren, in die auch das Forum Spielräume von Wohnungsbau-Unternehmen einbezogen wurde, bewegungs- und begegnungsfreundlicher gestaltet worden. (Fotos Kletterwand, Sudoku, MONA-Schild). Auch bei der Umgestaltung des Marktplatzes wollen sich die Seniorengruppen in entsprechenden Beteiligungsverfahren für die Berücksichtigung von "Spiel- und Bewegungsflächen" einsetzen.

Ein weiteres Vorhaben im Rahmen der Verhältnisprävention, das zurzeit in der Umsetzungsphase ist, ist die Verbesserung und vor allem die "Sichtbarmachung" der Bewegungsräume und -angebote im Quartier. Erarbeitete Leitlinien zur Bewegungsförderung werden im Stadtteil diskutiert und sollen bei anstehenden gestalterischen Maßnahmen wirksam werden.

Dieses Projekt umfasst zwei Teilaspekte:

  • Die Umsetzung eines Bewegungsparcours, die Umgestaltung einer Freifläche mit seniorengeeigneten Bewegungsgeräten und die Kennzeichnung bestimmter Bewegungsmöglichkeiten.
  • Die Gestaltung und Veröffentlichung einer "Bewegungskarte". Dieses Projekt wird durch die TK finanziert, die mit dem Kooperationsprojekt "Koordinierungsbausteine für Gesundheitsförderung" ("KOBA – Gesundes Langenhorn") ein weiterer Partner im Rahmen von Gesundheitsförderung und Prävention vor Ort ist.(s.u.)

Beide Projektteile werden noch in 2015 fertiggestellt und sind als Einzelprojekt 2 detaillierter beschrieben.

KOBA - gesundes Langenhorn

"KOBA - Gesundes Langenhorn" wird seit Mitte 2013 umgesetzt. Das Gesundheitsamt Hamburg-Nord konnte dieses Projekt für Langenhorn, neben sechs anderen Standorten im Hamburger Stadtgebiet, einwerben. Für den KOBA, der fachlich durch die HAG begleitet wird, stellt die TK einen Verfügungsfonds für Präventionsmaßnahmen im Setting Stadtteil zur Verfügung. Die BGV finanziert über eine Stellenaufwertung die Projektkoordination, die beim KGFM Hamburg-Nord angebunden ist. Aufgabe des Projektes ist es, Präventionskurse zu organisieren, die an den Bedarfen der Zielgruppen orientiert sind und deren Qualitätsanforderungen denen von Krankenkassenkursen entsprechen (Qualifikation der Kursleitungen, Kursinhalte). Die Teilnahme ist jeweils kostenfrei (Anlage Klappkarte KOBA).
Ausgehend von der o.g. Bedarfsermittlung und im engen Austausch mit Akteuren und Multiplikatoren aus dem Stadtteil hat das KGFM seit 2013 viele Angebote für ganz unterschiedliche Zielgruppen durchgeführt (s. Anlage, 2 Berichte).

Für Seniorinnen und Senioren konnten unterschiedliche Kurse im Bewegungsbereich angeboten werden, die z.T. spezielle Anforderungen erfüllen.

Positiver Aspekt dieses Angebotes ist u. a., dass hier Menschen erreicht werden können, denen die Sicherheit des Kursangebotes zusagt und die (zunächst) auf diese Weise an Bewegung herangeführt werden wollen. Durch die Anbindung beider Projekte ("Raus aus‘m Haus" und KOBA) an das KGFM ist ein Austausch über Inhalte und Entwicklungen optimal möglich. Informationen über die Angebote werden weitergegeben, die eigenen Teilnehmer
jeweils auf die weiteren Bewegungsmöglichkeiten hingewiesen und zum "Ausprobieren" motiviert. Für die Umsetzung der Kurse ist es notwendig, geeignete Räumlichkeiten im Stadtteil zu finden, so dass hier eine enge Kooperation mit den Einrichtungen erforderlich ist, die sich kontinuierlich weiter entwickelt. Das Abstimmungsgremium für das KOBA-Projekt ist der Stadtteilbeirat, in dem alle Maßnahmen vorgestellt und diskutiert werden. (Zu KOBA s. Einzelprojekt 3)

Zielerreichung

Im Bereich der Zielerreichung kann für die Projekte eine positive Bilanz gezogen werden:

  • Die Ziele, die im ZMK für die Bewegungs- und Gesundheitsangebote für Senioren festgelegt wurden, konnten insgesamt erreicht werden. Die Zwischenbilanz für das IEK weist darauf hin, dass unter allen Handlungsfeldern das Handlungsfeld Gesundheit seine Ziele am besten umsetzen konnte. Dies entspricht auch der Einschätzung der Stadtteilbeirats-Mitglieder auf einem "Zwischen-Workshop". (s. Bilanz)
  • Das Projekt "Raus aus’m Haus" wird inzwischen als Beispiel guter Praxis auch auf andere Stadtteile und Bezirke übertragen.
  • Das Netzwerk der KOBAs soll im Rahmen des Good Practice Verfahrens des Kooperationsverbundes Gesundheitliche Chancengleichheit mit dem Qualitätskriterium "integriertes Handlungskonzept" als gute Praxis ausgezeichnet werden. Derzeit befindet sich die Beschreibung im Bewertungsverfahren.

Verstetigung und Nachhaltigkeit

Da KOBA ein unbefristetes Konzept ist, können über diesen Weg auch nach Auslaufen der RISE-Förderung Ende 2015 Präventionskurse für Seniorinnen und Senioren angeboten werden.

Das RISE-Programm sieht vor, die Verselbständigung eingeleiteter Projekte und Maßnahmen nach Ablauf der Förderphase über andere Finanzierungsmöglichkeiten weiter zu unterstützen, konkret die aktiven Seniorinnen und Senioren zu motivieren, die Bewegungs-Treffen eigenständig zu organisieren und aufrecht zu erhalten. Für dieses Vorhaben müssen Gelder für Honorarkräfte, die Qualifizierung von Ehrenamtlichen und die Weiterbegleitung und Aufrechterhaltung von Gruppenangeboten investiert werden. Der Einsatz von möglichen Preisgeldern könnte in diesem Bereich für Kontinuität sorgen und so die Nachhaltigkeit des Gesamtprozesses unterstützen.

Qualitätskriterien des eingereichten Projekts

  • Die Partnerschaft im Pakt für Prävention (mit einem Schwerpunkt "Gesund älter werden") bildet den konzeptionellen Hintergrund auf Hamburger Landesebene.
  • Gesundheitskonferenzen und das Rahmenprogramm der Integrierten Stadtteilentwicklung mit dem Handlungsfeld Gesundheitsförderung sind die konzeptionellen Grundlagen im Bezirk und vor Ort.
  • Erstellung einer Bedarfsanalyse durch eine Sozialraumanalyse, Bevölkerungs- und Einrichtungsbefragung
  • Evaluierung der Entwicklung durch Folgebefragungen
  • Entwicklung eines integrierten Entwicklungskonzepts, in dem ein Handlungsfeld Gesundheitsförderung ist und in dem Ziele, Teilziele und Entwicklungsziele der Maßnahmen detailliert festgelegt sind.
  • Aufbau eines Netzwerks Gesundheit als Schlüsselprojekt.
  • Gesundheitsförderung im Stadtteil ist Querschnittsthema in den Stadtteilarbeitskreisen und -gremien.
  • Bewegungs- und begegnungsfreundliche Gestaltung des Wohnumfelds mithilfe von Beteiligungsverfahren.
  • Entwicklung eines Konzepts für einen "bewegten Stadtteil" gemeinsam mit Senior_innen, in dem ein Schwerpunkt auf die Erkundung der Orte und Räume des Stadtteils gelegt wird und ein anderer auf die Förderung des Bewegungspotentials von älteren Menschen.
  • Implementierung von Bewegungsangeboten mit niedrigschwelligem Zugang zu den Angeboten, kostenfreier Zugang oder nur geringfügige Kosten.
  • Das beschriebene Projekt "Raus aus’m Haus" wird als Beispiel guter Praxis auch auf andere Stadtteile übertragen.
  • Kooperation mit der Techniker Krankenkasse, die für die nächsten Jahre (nicht projektbezogen befristet) einen Verfügungsfonds für Präventionsmaßnahmen im Setting Stadtteil zur Verfügung stellt (Koordinierungsbausteine Gesundheitsförderung – KOBA).
  • Das Netzwerk der KOBAs wird im Rahmen des Good Practice Verfahrens des Kooperationsverbundes Gesundheitliche Chancengleichheit für das Qualitätskriterium "integriertes Handlungskonzept" als gutes Praxisbeispiel geprüft.
  • Die Verstetigung und Nachhaltigkeit des Projekts "Gesund leben im Stadtteil – bewegen und begegnen" ist konzeptionell mit eingeplant, angebahnt und wird vom KGFM begleitet.

C Fragen zum Wettbewerbsbeitrag

C 1 Fragen zur gesamtkommunalen Einbindung des Wettbewerbsbeitrags

C 10 Gibt es zur Gesundheitsförderung und Prävention bei älteren Menschen in Ihrer Kommune eine schriftliche Gesamtkonzeption?: 
ja
nein
C 11 Ist Ihr Wettbewerbsbeitrag in diese Gesamtkonzeption eingebunden?: 
ja
nein
C 12 Hat sich der (Ober-)Bürgermeister bzw. Landrat öffentlich für Ihren Wettbewerbsbeitrag eingesetzt?: 
ja
nein

C 2 Fragen zur Konzeption und Ausrichtung des Wettbewerbsbeitrags

C 20 Gibt es zu Ihrem Wettbewerbsbeitrag ein schriftliches Konzept? : 
ja (bitte als Anlage beifügen)
nein
C 21 Sind die Präventionsziele Ihres Wettbewerbsbeitrags detailliert festgelegt?: 
ja
nein
C 22 Wurde vor der Zielfestlegung eine Ausgangs- und Bedarfsanalyse erstellt?: 
ja
nein
C 23 An welche Gruppen richtet sich Ihr Wettbewerbsbeitrag?: 
junge Alte (55-Jährige bis 65-Jährige)
ältere Menschen (über 65-Jährige bis 80-Jährige)
hochbetagte Menschen (über 80-Jährige)
gesundheitlich/mobilitäts-eingeschränkte ältere Menschen
pflegebedürftige ältere Menschen
aktive und mobilitätsstarke ältere Menschen
ältere Migranten/Migrantinnen
sozial benachteiligte ältere Menschen
Pflegende (Angehörige)
Multiplikatoren
Weitere
C 23a Wenn "Weitere"... Welche?: 
KOBA richtet sich an alle Bewohner des Stadtteils
C 24 Welche Maßnahmen zur Bewegungs- und Mobilitätsförderung von älteren Menschen stehen in Ihrem Beitrag im Mittelpunkt?: 
kommunale Konzepte zur Bewegung- und Mobilitätsförderung bei älteren Menschen
Maßnahmen und Angebote zur Erreichung alltagsbezogener Bewegungs- und Mobilitätsförderung bei älteren Menschen
Bewegungsräume/Bewegungsparcours im Quartier, in Parks und Grünanlagen
barrierefreie und bewegungsförderliche Gestaltung des öffentlichen Raums
wohnortnahe Infrastrukturen
(Weiter)Entwicklung und Ausbau des öffentlichen Personennahverkehrs
(Weiter)Entwicklung und Ausbau von Mobilitätshilfediensten
Stärkung der Gesundheits- und Bewegungskompetenz sowie des Wissens um die gesundheitliche Bedeutung körperlicher Aktivität bei älteren Menschen
Unterstützung von Akteuren in der Kommune bei der Planung und Durchführung von Maßnahmen zur Bewegungs- und Mobilitätsförderung bei älteren Menschen
Weitere
C 25 Verfolgt Ihr Wettbewerbsbeitrag einen generationenübergreifenden Ansatz?: 
ja
nein
C 26 Ist Ihr Wettbewerbsbeitrag geschlechtsspezifisch/geschlechtersensibel ausgerichtet?: 
ja
nein
C 27 Ist Ihr Wettbewerbsbeitrag auf Beteiligung, Engagement und Selbsthilfe älterer Menschen ausgerichtet?: 
ja
nein
C 28 Welche Strategie der Bewegungs- und Mobilitätsförderung bei älteren Menschen verfolgt Ihr Wettbewerbsbeitrag?: 
Verhaltensprävention
Verhältnisprävention
Verhaltens- und Verhältnisprävention
C 29 An welche Settings und Einrichtungen knüpft Ihr Wettbewerbsbeitrag an?: 
Senioreneinrichtungen/-freizeitstätten
Altenheime
Reha-Einrichtungen
Ambulante Pflegedienste
Sportvereine
Bildungseinrichtungen (Schule, VHS u.a.)
Nachbarschaftshäuser/Stadtteilzentren
Quartiere
Weitere

C 3 Fragen zur Umsetzung des Wettbewerbsbeitrags

C 30 Welche Akteure aus Kommunalpolitik und Kommunalverwaltung beteiligen sich wesentlich an der Umsetzung Ihres Beitrags?: 
Gemeinde-, Stadt- bzw. Kreisrat
Bürgermeister bzw. Landrat
Gesundheitsamt
Sozialamt
Sportamt
Stadtplanungsamt
Grünflächenamt
Seniorenbeauftragte
Gleichstellungsbeauftragte
Weitere
C 30a Wenn "Weitere"... Welche?: 
FA Sozialraummanagement, Behörde für Gesundheit und Verbraucherschutz
C 31 Welche verwaltungsexternen Akteure beteiligen sich wesentlich an der Umsetzung Ihres Wettbewerbsbeitrags?: 
Ärzte
Apotheken
Krankenversicherungen
Krankenhäuser
Altenheime/Pflegeheime
Reha-Einrichtungen
ambulante Pflegedienste
Seniorenberatungsstellen
Seniorenfreizeitstätten
Sportvereine
Bildungseinrichtungen (Schule, VHS u.a.)
Stadtteilzentren/Nachbarschaftshäuser
Quartiersmanagement
Wohlfahrtsverbände
Kirchen
Migrantenorganisationen
Selbsthilfeeinrichtungen
Lokale Medien
Sponsoren
Stiftungen
Weitere
C 31a Wenn "Weitere"... Welche?: 
Hamburger Forum Spielräume, Verfügungsfonds des Stadtteilbeirats
C 32 Gibt es schriftliche und verbindliche Vereinbarungen zur Vernetzung und Kooperation der Akteure?: 
ja
nein
C 32a Wenn ja, welche?: 
KOBA Vertrag; Jährliche Zweckbeschreibung LiB (2015); Pakt für Prävention
C 33 Welche Laufzeit hat Ihr Wettbewerbsbeitrag?: 
bis zu zwei Jahre
mehr als zwei Jahre (aber befristet)
Dauerangebot
C 34 Wie lange ist die Finanzierung des Wettbewerbsbeitrags gesichert?: 
offen
bis zu zwei Jahre
dauerhaft
C 35 Wird der Wettbewerbsbeitrag in seiner Qualität und Zielerreichung überprüft und bewertet bzw. evaluiert?: 
ja
geplant
nein
C 35a Wenn ja: 
Selbstevaluation
Fremdevaluation
C 36 Werden im Rahmen der Umsetzung Ihres Beitrags von anderen entwickelte Projekte und Maßnahmen übernommen und eingesetzt?: 
ja
nein
C 37 Sind umgekehrt im Rahmen Ihres Beitrags entwickelte Projekte und Maßnahmen andernorts übernommen und eingesetzt worden?: 
ja
nein
C 37a Wenn ja, welche?: 
Ansätze von Raus aus´m Haus

D Einzelprojekte

Einzelprojekts Nr. 1

D 10 Titel des Einzelprojekts Nr. 1: 
Raus aus’m Haus – Langenhorn in Bewegung
D 11 Welche Laufzeit hat das Projekt?: 
bis zu zwei Jahre
mehr als zwei Jahre (aber befristet)
Dauerangebot
D 12 Wie lange ist die Finanzierung des Projektes gesichert?: 
offen
bis zu zwei Jahre
dauerhaft
D 13 Wie wird das Projekt finanziert?: 
kommunale Mittel
Landesmittel
Bundesmittel
europäische Mittel
Mittel von Krankenversicherungen
Stiftungsmittel
Sponsorengelder
Spenden
Weitere
D 13a Wenn "Weitere"... Welche?: 
Verfügungsfonds des Stadtteilbeirats
D 14 Wird das Projekt in seiner Qualität und Zielerreichung überprüft und bewertet bzw. evaluiert?: 
ja
geplant
nein
D 14a Wenn ja: 
Selbstevaluation
Fremdevaluation
D 15 Kurzbeschreibung des Projektes auf maximal einer DIN A 4 – Seite : 

Das Projekt "Raus aus’m Haus" wird seit 2011 im Gebiet Essener Straße umgesetzt und durch Mittel des Rahmenprogramms Integrierte Stadtteilentwicklung (RISE) finanziert. Das niedrigschwellige Projekt richtet sich in erster Linie an SeniorInnen. Das Hamburger Forum Spielräume im Institut für urbane Bewegungskulturen e. V., angegliedert an den Fachbereich Bewegungswissenschaften der Universität Ham-burg ist Auftragnehmer und verfolgt das Ziel, die Menschen im Quartier zu alltäglichen, wohnortnahen Aktivitäten zu motivieren. Das Projekt unterstützt den Gesamtprojekt-Gedanken "Bewegen und Begegnen" der Gesundheitskonferenz 2012, indem es die Teilnehmenden zu mehr Mobilität und Aktivität anregt und gleichzeitig durch gemeinsames Spielen die Begegnung und den Austausch fördert.

Einzelbeispiele aus dem Projekt:

  • Die wöchentliche Nutzung eines Spielplatzes an einer Kita als Aktivplatz war Ausgangspunkt des Projektes für eigene, seniorengerechte Aktivitäten im Bereich Bewegung, Fitness, Mobilität (Anlage Eröffnungsflyer).
  • Die Erkundung und Nutzung der Ressourcen im Quartier, wie z. B. die großen Grünflächen, für "bewegende" Aktivitäten
  • Spiele auf dem Marktplatz mitten im Quartier macht die bewegten Senior_innen im Stadtteil sichtbar und lädt auch andere Anwohner_innen zu Miteinander und Bewegung ein (Fotos).
  • Die Langenhorner Meisterschaften lassen im spielerischen Wettstreit verschiedene Gruppen in den eigens entwickelten Spielen gegeneinander antreten (Anlage Flyer).
  • Teilnehmer_innen der Gruppen wirken inzwischen als Multiplikatoren bei verschiedenen Aktivitäten und Festen im Stadtteil mit und organisieren dort "Mitmach-Aktionen"
  • Inzwischen wurden Räume gefunden, um z. B. mit "Teppichcurling" die "Bewegtheit" auch in der Wintersaison weiterzuführen (Flyer Curling).

Die Ziele des Projektes werden im Rahmen von RISE jeweils am Anfang eines Jahres formuliert und durch einen Sachbericht belegt.

Einzelprojekts Nr. 2

D 20 Titel des Einzelprojekts Nr. 2: 

Raumgestaltung und Bewegungsstadtplan

D 21 Welche Laufzeit hat das Projekt?: 
bis zu zwei Jahre
mehr als zwei Jahre (aber befristet)
Dauerangebot
D 22 Wie lange ist die Finanzierung des Projektes gesichert?: 
offen
bis zu zwei Jahre
dauerhaft
D 23 Wie wird das Projekt finanziert?: 
kommunale Mittel
Landesmittel
Bundesmittel
europäische Mittel
Mittel von Krankenversicherungen
Stiftungsmittel
Sponsorengelder
Spenden
Weitere
D 24 Wird das Projekt in seiner Qualität und Zielerreichung überprüft und bewertet bzw. evaluiert?: 
ja
geplant
nein
D 24a Wenn ja: 
Selbstevaluation
Fremdevaluation
D 25 Kurzbeschreibung des Projektes auf maximal einer DIN A 4 – Seite : 

Im Rahmen ihrer Bewegungs- und Raumerkundungsaktivitäten im Stadtteil haben die Teilnehmenden des Projektes "Raus aus‘m, Haus" viele Informationen über Bewegungsmöglichkeiten im Stadtteil und über Ressourcen aber auch weitere Bedarfe und Wünsche zusammengetragen.

Im Gesamtantrag ist die Einbeziehung der Erkenntnisse und Wünsche bei der Umsetzung der Wohnumfeldmaßnahmen durch die städtische Wohnungsbaugesellschaft SAGA bereits beschrieben. Durch Beteiligungsverfahren konnten hier die Seniorengruppen eine Öffnung von Bewegungsflächen für alle Altersgruppen (Foto Mona) sowie die Markierung bestimmter Spielflächen (z. B. "Zielscheiben" in Gehwege integriert s. Foto) erreichen. Weitere Aspekte im Bereich Verhältnisprävention werden zurzeit in Kooperation mit anderen Partnern umgesetzt: Für die Umsetzung eines Bewegungsparcours, die Ergänzung eines Spielplatzes mit seniorengerechten Bewegungsgeräten und die Kennzeichnung bestimmter Bewegungsmöglichkeiten (Beschilderung an Geräten, Kennzeichnung von "Loops" = unterschiedlich lange Rundstrecken durch das Quartier) ist von der Behörde für Umwelt und Energie eine Summe von 60.000 Euro bewilligt worden. Die Umsetzung erfolgt in Kooperation der Fachämter Gesundheit, Management des öffentlichen Raums (MR) und Sozialraummanagement (SR) zusammen mit dem Forum Spielräume e. V.

Die Gestaltung einer "Bewegungskarte", die Bewegungsmöglichkeiten im Quartier aufzeigt, soll diese wertvollen Raum-Ressourcen Nutzern und Multiplikatoren kommunizieren und zur Teilnahme an den Aktivitäten des Projekts Raus aus’m Haus einladen. Die Karte wird die "Bewegungsorte" im Quartier aufzeigen und kurze Erläuterungen und Anregungen zu Bewegungsmöglichkeiten enthalten und ist so auch von jedem Nutzer individuell einsetzbar. Vorgesehen sind darüber hinaus Hinweise auf Einrichtungen mit Bewegungsangeboten und ein Link zu der ebenfalls geplanten Website, auf der es vertiefende Informationen gibt. Die Karte soll in einer Auflage von 5.000 Stück gedruckt werden und AnwohnerInnen und Einrichtungen kostenfrei zur Verfügung stehen. Dieses Projekt wird im Rahmen von "KOBA – Gesundes Langenhorn" finanziert.

KOBA ist als ein weiterer Projektbaustein des Gesamtkonzepts im Antrag und als Einzelprojekt 3 näher beschrieben.

Einzelprojekts Nr. 3

D 30 Titel des Einzelprojekts Nr. 3: 
KOBA – Gesundes Langenhorn
D 31 Welche Laufzeit hat das Projekt?: 
bis zu zwei Jahre
mehr als zwei Jahre (aber befristet)
Dauerangebot
D 32 Wie lange ist die Finanzierung des Projektes gesichert?: 
offen
bis zu zwei Jahre
dauerhaft
D 33 Wie wird das Projekt finanziert?: 
kommunale Mittel
Landesmittel
Bundesmittel
europäische Mittel
Mittel von Krankenversicherungen
Stiftungsmittel
Sponsorengelder
Spenden
Weitere
D 33a Wenn "Weitere"... Welche?: 
personelle und räuml. Ressourcen von Koop-Partnern, Verfügungfonds Stadtteilbeirat
D 34 Wird das Projekt in seiner Qualität und Zielerreichung überprüft und bewertet bzw. evaluiert?: 
ja
geplant
nein
D 34a Wenn ja: 
Selbstevaluation
Fremdevaluation
D 35 Kurzbeschreibung des Projektes auf maximal einer DIN A 4 – Seite : 

Seit Juni 2013 fördert die Techniker Krankenkasse (TK) mit einem Verfügungsfonds die Umsetzung von Mikroprojekten im Setting Stadtteil im Bereich Prävention/Gesundheitsförderung im Stadtteil Langenhorn. Die Landesbehörde für Gesundheit und Verbraucherschutz (BGV) unterstützt dieses Projekt durch die Finanzierung von 5 Wochenstunden für den Aufbau und die Koordinierung der Kurse und Angebote. Diese Aufgabe hat das KGFM des Bezirksamtes Hamburg-Nord übernommen. Unter dem Titel Koordinierungsbausteine für Gesundheitsförderung "KOBA - Gesundes Langenhorn" (im Folgenden KOBA) werden stadtteilbezogene, niedrigschwellige und an den Bedarfen der Zielgruppen orientierte Angebote und Kurse implementiert. Sie werden in Kooperation mit vor Ort tätigen Trägern und Einrichtungen sowie mit Ehrenamtlichen und Multiplikatoren entwickelt und gemein-sam umgesetzt. In einem Beschluss des Stadtteilbeirats (Beteiligungsgremium der Quartiersentwicklung) vom Juli 2013 wurde festgehalten, dass "KOBA" in jeder Sitzung als fester Tagesordnungspunkt aufgenommen und über alle Aktivitäten, Kurse und Angebote berichtet und beschlossen wird.

Die Maßnahmen dieses Projektes richten sich an alle Zielgruppen im Stadtteil, werden aber vor allem von älteren Menschen genutzt. Diese formulieren z. B. bei Veranstaltungen und Festen ihre gesundheitlichen Bedarfe, so dass passende, zielgruppenadäquate Kurse geplant und umgesetzt werden können. Seniorinnen und Senioren nahmen seit 2013 an folgenden Präventionskursen teil:

  • Nordic Walking – "Schnupper-Einheiten" auf dem Sportfest im Park (Kooperationsveranstaltung versch. Einrichtungen in Langenhorn-Nord)
  • Rückenschule – "Schnupper-Einheiten" auf dem Sportfest im Park (Kooperationsveranstaltung versch. Einrichtungen in Langenhorn-Nord)
  • Rückenbasic – Kurs für ältere Migrantinnen (Kooperation mit dem "Sprachcafé" und der Moschee)
  • Integrativer Nordic Walking Kurs mit Senioren und Menschen mit Handicap (Kooperation mit Seniorenwohnanlage und Beschäftigungsträger für Menschen mit Handicap)
  • Mobilität und Fitness bewahren (Kooperation mit Seniorenwohnanlage und Beschäftigungsträger für Menschen mit Handicap)
  • Bewegung für Senioren – Schnuppereinheit auf einer Seniorenveranstaltung
  • Herzgesunde Ernährung - Schnuppereinheit auf einer Seniorenveranstaltung
  • Fitness, Mobilität und Balance für Senioren (Koop mit SAGA GWG)
  • Gesunde bedarfsgerechte Ernährung im Alter (Koop mit der Zachäus-Kirche)
  • Nordic Walking für Senioren (Koop mit der ST. Ansgar Gemeinde)
  • Nordic Walking für Senioren (Koop mit der Zachäus-Kirche)

E Anlagen